Wie wurde denn dieser tolle BeOS-Look unter Linux bewerkstelligt? Stimmt es, dass hier Xfce und Sawfish mit "verarbeitet" wurden? Endlich einmal ein gut aussehendes (X)Ubuntu!
Was mir schon seit längerem auffällt, ist, dass es hunderte von Linux-Derivaten von Ubuntu gibt, das abgespeckt wird um schnell/breiter/tiefer zu sein. Warum zum Teufel nimmt man nicht einfach ein Debian, macht eine Basis Installation und baut darauf sein EigenesXOS auf? Wäre das nicht einfacher und effizienter? Um aktuell zu sein, kann man dann ja gerne SID nehmen.
Zevenos hatte auch innerhalb einer halben Stunde eine Lenny-Version erstellt ("Neptune"): http://www.zevenos.com/forum/showthread.php?tid=73 Der Lenny-Kernel 2.6.26 ist aber schon jetzt zu alt. Viele neue Hardware würde so nicht unterstützt werden.
Der Download Link geht in dem Beitrag etwas unter ...http://www.midsouthcc.org/zevenos/neptune-i386.iso Ist immerhin eins der ersten Debian Lenny Live (mit Live-Helper erstellt), das einen, wenn auch noch sehr einfachen, Installer hat. Die Cd ist fast komplett, incl. Openoffice.
Deshalb ja auch die von mir vermutete "halbe Stunde". Das Coole ist doch, da wird im Forum über Debian Lenny statt Ubuntu als Zevenos-Grundlage diskutiert und - schwuppdiwupp - kommt auch schon Leszek mit einer entsprechenden Iso und Screenshots.
sollte das Interesse an Debian-Live "Neptun" größer sein, als an Zevenos? Jedenfalls geht es weiter. http://www.zevenos.com/forum/forumdisplay.php?fid=21
Warum zum Teufel nimmt man nicht einfach ein Debian, macht eine Basis Installation und baut darauf sein EigenesXOS auf?
Ganz einfach: Weil man dann Gefahr läuft, als Parasit beschimpft zu werden, so wie Ubuntu. Profitiert man hingegen direkt von Ubuntu, also dem Bösen selbst, bringt das wiederum einen moralischen Vorteil. Reines Marketing.
Wer Ersteller von Distributionsderivaten als Parasit beschimpft, sollte sich mal Gedanken über sein Verständnis der GPL machen. Ist ja nicht so, dass ein Distributor sämtliche Software selbst entwickelt hätte, denn dann hätte er ein System unter einer Lizenz entwickeln können, welches die Weiternutzung unterbindet. Oder anders gesagt: wer eine Nutzung seiner Software durch fremde Projekte verhindern will, sollte keine OSS-Lizenzen verwenden.
Weil man durch diese Aktion alle Fragen in Richtung Hardware-Unterstützung _komplett_ los ist. Außerdem kann man sich weitgehend sicher sein (so man sich nicht komplett dämlich anstellt) zu Ubuntu wirklich _komplett_, bis in die letzte Lib binärkompatibel zu sein. Letzteres hilft ungemein bei der Installation von nicht direkt durch die Distribution angebotenen Paketen.
Die Hardwareunterstützung von Ubuntu wird überbewertet. Auf meinem Laptop zumindest lief so ziemlich jede Distr, nur Ubuntu nicht... (ist nur eine Erfahrung von mir, will da jetzt keine Regel draus machen, aber trotzdem)
Und wie bringt man den X-Server dazu, da noch was übrig zu lassen? Und vor allem, was nehmen die als Browser? Selbst Opera hat doch schon auf dem Papier höhere Minimalanforderungen (nicht RAM, da sind die damaligen Systeme aber auch sparsamer, wohl aber CPU). Oder sollte das ganze mal wieder heißen "es startet auch auf der genannten Hardware"? Schade, dass die meisten "schlanken" Linux-Distsis nur auf diesem von Microsoft geklauten Trick beruhen und in der Praxis vielleicht 5MB sparen.
Wenn erst einmal Firefox startet, dann ist es vorbei mit den 200MHz und 128MB RAM. Die Kiste reagiert dann nur noch alle drei Sekunden nach jedem Mausklick und swappt sich auch noch zu Tode.
Warum quälst Du Dein Rechnerchen so? Wie wäre es mit Kazehakase: http://kazehakase.sourceforge.jp/ oder Ubuntu-repo Midori: http://www.twotoasts.de/index.php?/pages/midori_zusammenfassung.html Netsurf: http://www.netsurf-browser.org/downloads/
Kann man sowas nicht auch einfach durch ein metapacket fuer Ubuntu erreichen, ein huebsches Theme dazu - et voila. Oder was macht ZevenOS grundelegend anders? So wie ich das verstanden habe unterscheidet es sich nur in den vorinstallierten Programmen und dem Design
Spielt eigentlich keine Rolle. Will man den Benutzern eine Ubuntu Minimalinstallation (gibt ja nicht wenige die glauben, wenn sie die Eingabeaufforderung sehen, ihr System würde nicht booten) ersparen muss man eine Installationscd anbieten, für das Metapaket braucht man ein eigenes Repositorium. Da kann man auch noch gleich einen Spiegelserver aufsetzen, mal angenommen es gibt keine eigenen Pakete, die es laut Artikel aber ohnehin gibt.
Stimmt es, dass hier Xfce und Sawfish mit "verarbeitet" wurden?
Endlich einmal ein gut aussehendes (X)Ubuntu!
Es gibt leider so gut wie keine Distros, die den hervorragenden Sawfish noch einsetzen.
Alleine schon deswegen lade ich Zevenos herunter.
Dann funktioniert schon alles?
Nein, tut es nicht.
Warum zum Teufel nimmt man nicht einfach ein Debian, macht eine Basis Installation und baut darauf sein EigenesXOS auf? Wäre das nicht einfacher und effizienter? Um aktuell zu sein, kann man dann ja gerne SID nehmen.
http://www.zevenos.com/forum/showthread.php?tid=73
Der Lenny-Kernel 2.6.26 ist aber schon jetzt zu alt.
Viele neue Hardware würde so nicht unterstützt werden.
Ist immerhin eins der ersten Debian Lenny Live (mit Live-Helper erstellt), das einen, wenn auch noch sehr einfachen, Installer hat. Die Cd ist fast komplett, incl. Openoffice.
Prinzipiell funktioniert es also und einer Debian Lenny Remix-Orgie durch jedermann steht so eigentlich nichts im Wege.
Das Coole ist doch, da wird im Forum über Debian Lenny statt Ubuntu als Zevenos-Grundlage diskutiert und - schwuppdiwupp - kommt auch schon Leszek mit einer entsprechenden Iso und Screenshots.
http://www.debianforum.de/forum/viewtopic.php?
f=1&t=108353&sid=b8fed6466017a271f39548a9312bfd86
http://www.zevenos.com/forum/forumdisplay.php?fid=21
Ganz einfach: Weil man dann Gefahr läuft, als Parasit beschimpft zu werden, so wie Ubuntu. Profitiert man hingegen direkt von Ubuntu, also dem Bösen selbst, bringt das wiederum einen moralischen Vorteil. Reines Marketing.
Zevenos hat sein "Zeug" von Ubuntu, Ubuntu von Debian und Debian hat alles selber gemacht?
Selten so gelacht.
Vom RAM? Da paßt ne ganze Armee X-Server rein. CPU könnte aber knapp werden, joa.
Die Kiste reagiert dann nur noch alle drei Sekunden nach jedem Mausklick und swappt sich auch noch zu Tode.
Das man bei einer so alten Hardware etwas geduld haben muss ist selbstverständlich.
Wie wäre es mit
Kazehakase: http://kazehakase.sourceforge.jp/ oder Ubuntu-repo
Midori: http://www.twotoasts.de/index.php?/pages/midori_zusammenfassung.html
Netsurf: http://www.netsurf-browser.org/downloads/
Oder was macht ZevenOS grundelegend anders? So wie ich das verstanden habe unterscheidet es sich nur in den vorinstallierten Programmen und dem Design
Probiere es einfach.