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Do, 5. März 2009, 13:02

Software::Desktop

Gnash 0.8.5 freigegeben

Gnash 0.8.5, die mittlerweile vierte Betaversion des freien Flash-Players, bringt neue Codecs und ermöglicht das Abspeichern von Inhalten.

Mit Gnash 0.8.5 wurde binnen eines Jahres die vierte Betaversion von Gnash veröffentlicht, an dem die Free Software Foundation (FSF) mit Hochdruck arbeitet. Gnash stellt eine freie Alternative zum Adobe Flashplayer dar und ist sowohl ein eigenständiger Player für Flash-Filme als auch ein Browser-Plugin. Nach Angaben der Entwickler unterstützt Gnash viele Features von SWF Version 7 und ActionScript 2. Die Entwicklung bei Adobe ist jedoch schon wesentlich weiter. Mit den Neuerungen von SWF 8 und 9 sowie ActionScript 3 tut sich die freie Software noch schwer, doch wird deren Unterstützung stetig verbessert.

Zu den Neuerungen in Version 0.8.5 zählen eine Alphaversion des Medien-Servers Cygnal, höhere Geschwindigkeit durch die Unterstützung von MIT-SHM und XVideo, Verbesserungen und eine Korrektur beim Parsen von XML-Dateien, welche es ermöglichen, Videos von viel mehr Web-Angeboten als bisher abzuspielen, und Integration neuer Codecs, mit denen die YouTube-Unterstützung wieder aktuell sein soll.

Als wichtigste Neuerung kann jedoch die Möglichkeit gelten, alle als Stream empfangenen sowie alle von Dateien geladenen Medien abzuspeichern. Daneben wurde eine neue grafische Oberfläche für KDE 4 geschaffen, in der man SWF-Eigenschaften und eigene Optionen in Dialogboxen einstellen kann.

Der neue Medien-Server Cygnal ist noch nicht als Paket erhältlich. Er befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium und ist noch nicht brauchbar. Geplant ist, dass dieser Server hochgradig skalierbar wird. Er soll tausende von gleichzeitigen Netzwerkverbindungen unterstützen und dafür gegebenenfalls auf einem Linux-Cluster laufen. Der Schwerpunkt von Cygnal soll auf dem Streamen von freien Formaten liegen, aber proprietäre Formate wie MP3 und Flash sollen sich mittels Plugins nutzen lassen.

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