> Es wird nicht mehr lange Dauern und SAP ist ebenfalls dran. Oder Altova? Glaub' ich beides nicht. Wo ist die Konkurrenz? Warum ist sie nicht schon seit 10 Jahren am Markt, wenn die Margen so gewaltig und die Innovationsschwellen so niedrig sind?
SAP wird sicher noch länger gute Geschäfte machen. Aber die ganzen ERP/CRM Anbieter von und für Mittelständler bekommen sicher demnächst ernsthaft Konkurrenz aus dem FOSS-Lager. War gestern auf der Cebit. Es wird einem sogar mittlerweile als Innovation verkauft wenn ERP-Programme die Umsätze auf einzelne Filialen eines Unternehmens runterbrechen können, wie ich einem Vortrag in der ERP-Halle entnehmen konnte.
Wo ist die Konkurrenz? Warum ist sie nicht schon seit 10 Jahren am Markt, wenn die Margen so gewaltig und die Innovationsschwellen so niedrig sind?
Ganz einfach: Netzwerkeffekte. Willst du kompatibel zu möglichst vielen sein, musst du das System mit dem höchsten Marktanteil nehmen. Und kompatibilität ist ein Feature für sich, das extrem viel Wert ist. Man bezahlt also Microsoft nicht für ein Betriebssystem, sondern für Kompatibilität des neuen Betriebssystems zu den Anwendungen die man benutzen will. Man bezahlt ja auch für Microsoft Office nicht so viel dafür, dass es das beste Office Paket ist, da würde es gegen OpenOffice.org durch sein mehr an Features vielleicht 30 - 50 € rechtfertigen, sondern für Kompatibilität zu allen anderen Office-Benutzern.
OpenOffice.org ist seit vielen Jahren am Markt, aber Netzwerkeffekte machen einen Einsatz in vielen Bereichen unmöglich. Und MS Office ist nach wie vor für den Privatgebrauch illegal gratis erhältlich, und Microsoft müsste vom Teufel geritten sein, wenn sie dagegen vorgehen würden.
Den Netzwerkeffekt Microsofts kenne ich natürlich. Mir ging es allerdings um SAP. Denen helfen schlicht die Eigenschaften ihres Produkts um auf mittlere Sicht keine ernste Konkurrenz in mehr als ein paar kleineren Marktnischen fürchten zu müssen.
Ich weiß, dass es noch keine Konkurrenz gibt. Die Zeit ist im Wandel. Die Voraussetzung hierfür ist ein Umdenken. Höhere Kosten in einer Migration können die Kosten langfristig senken. Wenn die Kosten sogar gleich bleiben, die Herstellerabhängigkeiten abgebaut werden, würde ich es bevorzugen.
Oder Altova? Glaub' ich beides nicht. Wo ist die Konkurrenz? Warum ist sie nicht schon seit 10 Jahren am Markt, wenn die Margen so gewaltig und die Innovationsschwellen so niedrig sind?
lg
Erik
Ganz einfach: Netzwerkeffekte. Willst du kompatibel zu möglichst vielen sein, musst du das System mit dem höchsten Marktanteil nehmen. Und kompatibilität ist ein Feature für sich, das extrem viel Wert ist. Man bezahlt also Microsoft nicht für ein Betriebssystem, sondern für Kompatibilität des neuen Betriebssystems zu den Anwendungen die man benutzen will. Man bezahlt ja auch für Microsoft Office nicht so viel dafür, dass es das beste Office Paket ist, da würde es gegen OpenOffice.org durch sein mehr an Features vielleicht 30 - 50 € rechtfertigen, sondern für Kompatibilität zu allen anderen Office-Benutzern.
OpenOffice.org ist seit vielen Jahren am Markt, aber Netzwerkeffekte machen einen Einsatz in vielen Bereichen unmöglich. Und MS Office ist nach wie vor für den Privatgebrauch illegal gratis erhältlich, und Microsoft müsste vom Teufel geritten sein, wenn sie dagegen vorgehen würden.
lg
Erik