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Thema: Frankreichs Gendarmen sparen Millionen mit Open Source

10 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Soso am Sa, 7. März 2009 um 17:48 #
Dann zeige mir mal z.B. einen Anbieter der eine ausgereifte Personalsoftware, die TvÖD versteht, Meldeamtsoftware, Gewerbeamtsoftware, Bauamtsoftware, Standesamtsoftware usw. für Linux anbietet.
Im Bereich Bauamt gibt es noch Archikart, aber da wird die Linux-Version auch eher Stiefmütterlich behandelt.
(Wollen sie wirklich dieses "Linux" einsetzen?)

Solange eine Behörde nur ein Office Programm benötigt, ist Linux kein Problem.
In Deutschland gibt es jedoch keine Behörde die ohne irgendwelche Spezialanwendungen auskommt und deswegen tut sich Linux bei uns so schwer.

  • Score: 3 Von lililiili am Sa, 7. März 2009 um 18:23 #
    Das Hinauswerfen von Geld ist an der Stelle ja noch schlimmer weil jede Gemeinde meint diese Software für sich selbst programmieren lassen zu müssen. Gäbe durchaus Möglichkeiten mit dem Geld welches da zum Fenster hinausgeworfen wird vernünftige und PLATTFORMUNABHÄNGIGE Software programmieren zu lassen
    • Score: 3 Von Andre am Sa, 7. März 2009 um 18:48 #
      Ist doch gar kein Ding nach dem Prinzip der Wiederverwertung und Einer-für-alle vorzugehen. Das schöne ist, dass je mehr Behörden auf Open Source umsteigen, desto einfacher wird es für alle Anwender. Deshalb die Angst von Microsoft vor dem Dominoeffekt, der kommen wird.

      In Sachen Plattformunabhängigkeit ist Deutschland weit vorne:
      http://tinyurl.com/plattformunabhaengig

      Score: 3 Von Soso am Sa, 7. März 2009 um 18:55 #
      Wenn eine Software in Behörden eingeführt wird, dann weil Bedarf besteht.
      Dieser Bedarf muss möglichst umgehend gedeckt werden, man braucht also eine Software die auf dem Markt bereits existiert und keine auf die man erstmal 1-2 Jahre oder länger warten muss.
      • Score: 3 Von lililili am Sa, 7. März 2009 um 21:14 #
        manchmal hilft nämlich auch etwas Vorausplanung die in etwa so ablaufen könnte: Die Lizenz läuft im nächsten Jahr ab. Also überlegt man sich mal jetzt schon was man dann anfängt. Oder der Hersteller der alten Software ist pleite und ich muss früher oder später sowieso umsteigen ...

        Ich halte es für ein Gerücht dass es viele Software gibt bei der man so eine Entscheidung von heute auf morgen treffen muss.

        Score: 3 Von Kevin Krammer am So, 8. März 2009 um 10:57 #
        Dieser Bedarf muss möglichst umgehend gedeckt werden, man braucht also eine Software die auf dem Markt bereits existiert...

        Der Bedarf ist ja bereits durch die im Einsatz befindliche Software gedeckt.

        Für zukünftigen Bedarf ist es eine Frage der Ausschreibung. Da Aufträge der öffentlichen Hand ziemlich begeehrt sind, dürfte selbst der derzeitig gewählte Anbieter eine entsprechende Lösung anbieten. Solche Aufträge zu verlieren ist für die meisten Firmen keine Option.

    Score: 3 Von Zettmaster am Sa, 7. März 2009 um 21:50 #
    Für meine Büroprogramme in meiner Firma kommen viele für Windows Programmierte Programme zum Einsatz. Da aber weit und breit kein Windows Betriebssystem mehr zu finden ist, nutze ich CrossOver oder Wine oder WineDoors oder PlayOnLinux

    Gruß Enrico

    Score: 3 Von ndimundoh am Sa, 7. März 2009 um 23:22 #
    SAP

    Alles was du erwähnst kannst du mit SAP machen.
    Und abgesehen von der Möglichkeit SAP über den Web-Browser
    laufen zu lassen (Stichwort Netweaver) gibts auch einen Java-Client
    der unter Linux läuft.

    Problem gelöst !

    Gruß
    Ndimundoh

    • Score: 3 Von zyniker am So, 8. März 2009 um 09:56 #
      Ja, der SAP Java-Client... schon mal versucht damit zu arbeiten? Anscheinend nicht. Solange SAP das Ding so stiefmütterlich behandelt - Finger weg!
    Score: 3 Von piepre am Mo, 9. März 2009 um 08:58 #
    Die Software vom Vfst (Autista - Standesamtwesen) läuft unter Linux :), ansonsten sind aber wirklich die Fachanwendungen das Problem bei einer Migration.
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