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Mi, 11. März 2009, 08:42

Software::Distributionen::Fedora

Fedora erneuert Marken-Richtlinien

Das Fedora-Projekt hat die Richtlinien zur Verwendung des Namens und der Logos der Linux-Distribution erneuert.

Wie Projektleiter Paul Frields schreibt, waren die bisherigen Richtlinien im Wesentlichen dieselben wie die von Red Hat, nur dass der Name Red Hat durch Fedora ersetzt wurde. Diese Richtlinien erlaubten die Verwendung der Fedora-Marken beim Vertrieb von Fedora-Medien und sonst im Prinzip nichts. Dies erschien dem Projekt nicht mehr zeitgemäß.

Um diese zu ändern, arbeitete Frields mit den Rechtsexperten von Red Hat im Juni und Juli 2008 an einem neuen Regelwerk. Auch von anderen Distributionen, wobei Frields insbesondere Joe Brockmeier, den Community Manager von OpenSuse hervorhebt, holte man sich Inspirationen. Die neuen Richtlinien wurden erst jetzt veröffentlicht, obwohl sie bereits seit Monaten laut Frields zu 99% fertig waren und kaum noch Änderungen erfuhren. So kann nun der Eindruck entstehen, dass OpenSuse mit seinen Marken-Richtlinien früher kam als Fedora. Tatsächlich war es aber eher so, dass OpenSuse sich die Fedora-Regelung zum Vorbild nahm.

Die Richtlinien erlauben die Verwendung der Fedora-Marken in Remixes, auf Webseiten, zur Werbung für Ausstellungen und andere Gemeinschafts-Veranstaltungen, auf Visitenkarten der Fedora-Botschafter, zur Erstellung eines Live-USB-Sticks mit zusätzlichen Materialien und einiges mehr. Es gelten nach Angaben von Frields die üblichen Einschränkungen. Die Richtlinien werden von Sekundären Richtlinien begleitet, die regeln, welche Farbkombinationen man bei Logos verwenden oder nicht verwenden sollte.

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