"Die Portierung wurde so ausgeführt, dass die kritischen Teile an Linux und Mac OS X angepasst wurden"
Was ist damit gemeint? Was sind die kritischen Teile eines Editors? Was sind die unkritischen? Wie können die funktionieren, wenn sie nicht an Linux/Mac angepasst wurden? bezieht sich die Aussage auf das UI Look and Feel oder auf die Codegrundlage?
Über eine erklärende Erläuterung freut sich Geoffrey
es wird sich wohl im wesentlichem um das verwendete UI-Toolkit handeln, sieht im Screenshot ja sehr nach GTK aus, die native Windows Version verwendet das wohl eher nicht...
Sieht sehr verdächtig nach wxWidgets (wxGTK) aus. Ich erkenne die Tabs und die Toolbars von wxAUI. Hier ein Screenshot zum Vergleichen: http://www.codeblocks.org/images/stories/imagebrowser/scr1.png
Am kritischsten ist zuerst einmal die Editor-Komponente. Bei einem alten und gewachsenen und vor allem auch Mächtigen Editor wird man nicht so ohne weiteres einfach das Standard-Text-Widget der Zielplattform benutzen können.
Daneben wären noch Scripting-Funktionen und die Oberfläche an sich mögliche kritische Komponenten.
Die Liste der Fähigkeiten des Editors ist wirklich beeindruckend aber leider konnte ich bis dato nicht in Erfahrung bringen ob er eine Unterstützung für Versionsmanagement Software integriert hat.
Im Moment arbeite ich mit Eclipse und fürs Versionsmanagement verwende ich Subversion. Da ist die Integration dank Plugin recht gut aber Eclipse ist doch ein ziemliches Schwergewicht.
UltraEdit war zu Windows-Zeiten mein Lieblingseditor. Features wie ein (gut funktionierender) Spaltenmodus sind schon nett. Editoren sind aber vor allem Gewöhnung - mittlerweile bin ich mit der Kombination vim / gedit so zufrieden, dass ich jetzt nicht genau weiß, ob ich mich über die Meldung hier wirklich freue.
Vielleicht funktioniert ja meine alte UE-Lizenz damit
Der beste Editor für Dos/Windows war Boxer. Aber ich wüßte nicht warum ich Vim oder Kate durch UEX ablösen sollte, es sei denn der Boxer wird mal portiert....
Ich verstehe nicht, warum man Subversion-Integration in einem Texteditor braucht. Persönlich verwende ich vim und rufe das Kommandozeilenprogramm svn einfach aus vim heraus mit vorangestelltem :! auf.
Funktioniert einwandfrei. Will die aktuelle Datei in svn hinzufügen, so gebe ich z.B. einfach :!svn % ein. Kein Plugin nötig und wenn ich ein anderes Versionsverwaltungssystem verwenden möchte, so brauche ich kein neues Plugin und rufe einfach ein anderes Programm aus vim heraus auf.
Der Komfortgewinn durch CVS und SVN Support in Eclipse ist durchaus enorm. Du hast eine stehts aktuelle übersicht der geänderten Dateien (ohne das du etwas tun must, auch eine Markierung von ordnern in denen sich geänderte Dateien befinden), du hast übersichtliche Diff und History Funktionen zur Verfügung die gut mit dem restlichen Editorfunktionen interagieren (ein Klick vergleicht Versionen wiederum grafisch übersichtlich, identische Darstellung auch zwischen Branches und auch außerhalb von Versionkontrollen und auch mit einer lokalen History, ebenso), leichtes Arbeiten mit Branches, hilfreiche Tools wie ein Versionbaum (gibts natürlich auch ohne Eclipse, aber die Integration macht es schneller verfügbar).
Du magst mit deiner Arbeitsweise zufrieden sein, was auch völlig ok ist. Aber die enge Integration der Versionkontrolle in alle Bereiche von Eclipse hat einige echte Bedienungs- und Übersichtlichtkeitsvorteile.
Am Ende kommt es aber natürlich aufs gleiche Hinaus. Und die aufgezählten Funktionen sind natürlich durchaus nicht Eclipse Exklusiv, aber es ist als Gesamtanwendung sehr gut nutzbar. Am Ende eben eine Geschmacksfrage.
Nur der Vollständigkeit halber: Nicht nur Eclipse hat die von Dir angesprochene Funktionalität, sondern das geht ebenso perfekt und schmerzfrei in Netbeans.
Es gibt auch noch weitere Tools die das ganze harmonisch miteinander verbinden. Allerdings kann ich vor allem etwas zu Eclipse sagen, da ich dort diese Kombinationen auch nutze.
> Persönlich verwende ich vim und rufe das Kommandozeilenprogramm svn > einfach aus vim heraus mit vorangestelltem :! auf.
Dann tippst du (wahrscheinlich) zu viel: es gibt Versionskontrollplugins für Vim - mindestens für CVS, SVN und Git (vermutlich auch weitere - such mal auf der Vim-Website).
Gleich vorweg, ich kenne UltraEdit nicht, aber beim Überfliegen der Features auf dessen Homepage erschien mir UltraEdit doch sehr ähnlich zu Geany (http://www.geany.org/), welchen ich schon seit geraumer Zeit im Einsatz habe und nicht mehr missen möchte. Falls UltraEdit nicht irgendwelche "Powerfeatures" hat, die Geany fehlen, erscheint mir die Portierung etwas zu spät erfolgt zu sein.
Ich benutze momentan immer noch nedit. Das wichtigste an einem neuen Editor wäre für mich, dass er leicht Skript-bar ist, also entweder eine Makrosprache bietet oder man mit perl, python oder lua Erweiterungen schreiben kann. Daher ist kate für mich auch noch keine Option. vi und emacs sind nicht mein Fall. Die einzige gute Alternative, die ich gefunden habe, ist bisher medit, das man mit python erweitern kann.
Geany sieht ein wenig zu sehr nach Compiler-IDE aus, was ein bisschen Overhead ist, wenn man keine Compilersprache wie C oder C++ benutzt. Aber den werde ich mir mal anschauen.
Kate hat ein integriertes Terminal, einen Vi-Mode, Support für mehrere Sessions, Tabs, Synatx-Code-Highlighting, ebenfalls Projektsupport und ein umfangreiches Plugin-System.
Eine Qt Anwendung passt sich meist, wie ich gerade weiter unten gepostet habe, trotzt allem nicht perfekt in GNOME ein. Das ist auch ok, die meisten Qt Anwendungen passen sich entweder an garnichts an (100% Plattformunabhängig) oder an KDE an. Daran sehe ich auch kein Problem.
Ich spreche hier von dingen wie Netzwerktransparente Zugriffe, Schlüsselverwaltungen, Sessionmanagement, "Feel" (Styleguides und co.) usw.
Zwar hat KDE (hier reden wir ja von Kate) das alles auch, aber wenn man GNOME nutzer ist dürfte schon durchaus die Unterschiede aufgefallen sein, und im Alltag gibt es eben doch Reibungen bei der Nutzung einer gemischten Umgebung. Da klappt dann das nutzen des Schlüsselbunds nicht, der Netzwerkzugriff klappt bei der GNOME Anwendung, aber bei der KDE Anwendung nicht (dank verschiedener Libs kein garantierter gleicher Funktionsumfang), die Anwendungen fühlen sich nicht gleich an usw.
Das sind keine Fehler von KDE oder GNOME, sondern teils einfach zu erwartende Probleme wenn man Anwendungen beider Welten mischt. Das sind eben alles komplexe Verbindungen von Lösungen, die nie ganz sauber zusamnmenabreiten werden.
Das Problem, das sich Qt-Anwendungen nur relativ schlecht in GNOME einfügen, ist mit dem Erscheinen von Qt4.5 auch passee (<- Scheiß "nodeadkeys"!). Einfach unter KDE oder "qtconfig" das Theme "GTKstyle" auswählen und man kan die Qt-Anwendungen (fast) nicht mehr von der GTK/GNOME-Anwendung unterscheiden. Sogar der GNOME-Dateidialog wird benutzt.
Wieos muss jeder dahergelaufene denken, anpassung und ähnlichkeit erübrigt sich mit ein bisschen Farbe??
Die meisten KDE Anwendungen mit dem Qt-Gtk-Style integrieren sich doch besser in Gnome als Gimp, Firefox und OpenOffice und die benutzen die meisten Gnome-User ja wohl auch.
Und? Nur weil es Programme gibt die sich nirgendwo integrieren, macht das die sache nicht besser. Wer sich einbildet ein Umgebungs-Fremdes Programm könnte sichj mit ein bisschen Farbe und irgendeiner lächerlichen Button-Reihenfolge ausreichend Integrieren, hat einfach null Ahnung. Es wird immer eine Sonderfall bleiben, da ist nichts daran zu ändern.
Gnome und KDE müssten erst weite teile ihrer Globalen Funktionen nach FDO auslagern, und eine gemeinsame Umgebung mit ausreichend unterstützter Schnittmenge erschaffen, bevor sich das Problem auflöst.
Wer läuft hier daher? Und kann nicht lesen, was er nicht glauben will?
Mit dem GTK-Stil wechseln nicht nur der Filedialog, sondern auch der Cancel-Button-Platz und der Icon-Satz. Schon ausprobiert? Nicht? Bitte erst danach meckern, was noch stört.
Aber mal im Ernst: Qt hat richti was gerissen. Es ist schnell, einfach zu programmieren, der Qt-Designer eine Super-GUI-Tool, unterstützt mehree Sprachen, ist gut dokumentiert, ermöglicht schnelle Erfolge und passt sich den verschiedenen Plattformen und Desktopsystemen unglaublich gut an, ist frei verwendbar und unterstützt die verschiedensten Hardwareplattformen. Warum sollte man da noch GTK nutzen? Ich persönlich glaube, dass GTK wie Motif eine Randerscheinung werden wird.
Niemand interessiert sich für irgendeine Button-Reihenfolge. Unter KDE kann ich die auch schon seit KDE3 umstellen. DE-Überschreitende Themes gibt es auch schon ewig. Nur löst das kein einziges Problem. aber das wirst du nicht verstehen können. Also geh einfach wieder Spielen
Wenn du sagst das mti ein paar optischen Anpassungen alles geregelt wäre, dann behaupte ich du hast zum einen meine Postings grad garnicht gelesen, und zum anderen garkeine Erfahrung aus erster Hand [sprich bist kein GNOME nutzer der Qt Anwendungen verwendet]
Anstatt mich hier als Idioten darzustellen, solltest du das Theme/den Style einfach mal ausprobieren. Und ja, ich benutze Qt-Anwendungen unter GNOME, deshalb auch mein Hinweis zu dem neuen Theme "GTKstyle" (Heißt unter qtconfig auch "GTK+"). Das Teil ist eben nicht nur ein einfaches Theme, sondern passt zusätzlich die Anwendungen an die GNOME-Vorgaben an (Datei -und Druckdialog, Icons)
Hier mal ein Link zur SVN-Version des Themes/Style für Leute die noch kein Qt4.5 einsetzen :
Du hast LHs Post definitiv nicht gelesen. Diverse Anpassungen in den Themes werden nicht bei gnome-keyring oder bei gvfs helfen. Das heißt, transparente Verwaltung von Passwörtern und Netzwerkzugriff sind nicht nach GNOME-Art möglich -- die Integration ist sehr schlecht!
Wer alles nutezn will, was heute in Linux Stand der Technik ist, kommt sowieso nicht um das Mischen herum. Gedit kann Kate nicht ersetzen und Krita nicht GIMP etc.
Ein echtes Problem ist die Netzwerk "Transparenz" - wenn ich mit mit Kate eine Datei via SSH öffne, kann ich sie fast wie von der Platte bearbeiten, Bluefish speichert erst beim Schließen, wenn ich die Datei aus einer Konqueror-Session via SSH öffne.
Ich glaube aber nicht, dass das unlösbare Probleme sind...
Ach so: wie ist es denn mit Netzwerktransparenz bei UltraEdit?
ich habe selten so ein schwachsinniges Argument gelesen. Wegen ein paar Bibliotheken mehr oder weniger ein Programm nicht zu benutzen. "Form follows function", ein Programm soll seine Arbeit gut machen, das Toolkit spielt doch dabei gar keine Rolle.
Nichts wesentliches, ich nutze es durchaus selbst gerne, aber ich sehe auch keinen Grund eine GTK Anwendung nicht zu nutzen (es gibt ja auch aktuell schon viele gute GTK Editoren), und eine Qt Anwendung vorzuziehen, die auch nicht wirklich besser ist (Vorsicht: Hängt vom eigenen Bedarf ab!). Zumal ich korrekterweise KDE Anwendung schreiben müsste, was durchaus noch ein größeres Thema ist.
Eine solche Anwendung bettet sich einfach nicht perfekt ein, auch jetzt noch nicht. Obwohl wir heute schon deutlich weiter sind als noch vor ein paar Jahren beim Thema GTK/Qt mixen.
Zumal das auch nicht (wie im Thread auch geschrieben), etwas mit Speicher oder Rechenleistung zu tun hat. Es ist vielmehr eine Unterschiedliche Bedienphilosophie, und auch das Zusammenspiel der Anwendungen ist oft nicht optimal. Kate ist eben nicht nur weil es inzwischen dank Qt wie GTK aussehen kann eine GNOME Anwendung. Der Look passt langsam, aber das Feel nicht.
Und wo findet man Dokumentation für das Plugin-System? Das billige Scripting mit JavaScript über die Eingebaute Befehlszeile, das in der mageren HIlfe aufgeführt ist, wirst du ja wohl kaum meinen, oder?
Zu gegebenen Anlass. Kennt jemand einen freien Texteditor für Linux, der einen Column Mode gut implementiert hat. UltraEdit macht dies meines Wissens nach recht gut. Hier ein Beispiel wie das UEX umsetzt: http://www.ultraedit.com/support/tutorials_power_tips/ultraedit/column_mode.html
Irgendwo gab es die Frage schonmal, als Antwort kam: http://madedit.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page Ich kenne ihn nicht... ob er dir passt musst du eh selbst entscheiden...
Ohne ganz genau zu wissen, was der column mode bei UE ist (hab's nur überflogen) würde ich meinen, daß die Rectangle-Befehle von emacs sowas ähnliches machen, zum Beispiel eine neue Spalte in eine Tabulator-getrennte Datei mit Daten einfügen oder Spalte 4 hinter Spalte 6 verschieben/kopieren etc.
In dem Fall ist gemeint: Man macht eine Block-Auswahl, schreibt etwas und in jeder markierten Zeile wird an der Markierten stelle das gleiche geschrieben. Eine einfache möglichkeit um z.b einen kompletten Bereich auszukommentieren. Einfach das erste Zeichen jeder Zeile markieren, das Kommentarzeichen einmal schreiben und voila, alles ist auskommentiert.
Dass der Emacs das alles (und noch viel viel viel mehr) kann, ist eigentlich klar
1. Fall: Bereich markieren -> M-x string-insert-rectangle 2. Fall: Bereich markieren -> C-c C-c oder M-x comment-region Normalerweise muss man im 2. Fall den Bereich gar nicht markieren
ansonsten kann der uedit auch: unlimited undo, auto-save, recover-session/file, customizeable syntax-hightlightning/indentation/completion/aligning, online-help (man/info), interactive coding, text folding/sorting, version control (cvs, svn, git, ....), calendar, calculator, irc, jabber, news/mail, hex-mode, morse-mode, artist-mode, jpg/tiff/png/pdf/ps viewing ... ?
vor allem - kann man ihn zur laufzeit modifizieren (seine befehle/funktionen aendern)? ist er selbstdokumentierend?
Danke für die Antworten, den MadEdit werde ich mir ansehen.
Der VIM Block Mode kenne ich, doch funktioniert dieser etwas anders als der UEX Column Mode. Außerdem erfordert er sehr, sehr viel Übung um sinnvoll eingesetzt zu werden (gut, das betrifft wohl den gesamten VIM an sich).
Am interessantesten hat noch das Column Mode Plugin für Gedit ausgesehen, doch das wird offenbar leider nicht mehr weiterentwickelt. http://live.gnome.org/Gedit/Plugins/ColumnMode
Geany kann das (oder zumindest sowas ähnliches, kenne UE nicht wirklich). http://de.wikipedia.org/wiki/Geany
Wenn ich mich recht entsinne, musste man dafür die Strg-Taste gedrückt halten, und dann einfach mit der Maus den Text markieren, und das ganze ging eben Senkrecht.
Von Matthias Arndt am Do, 12. März 2009 um 20:33 #
Ich benutze Ultraedit beruflich in meiner aktuellen Firma und mag diesen Editor eigentlich. Unter Linux würde ich ihn zumindest nochmal gut durchtesten und ggfs gegen meine aktuellen Lieblingseditor, Kate, austauschen.
Als ich von WinDos auf Linux gewechselt bin musste ich mir auch einen Erstatz für UR suchen. Ich bin bei JEdit hängen geblieben. Der Java-Editor hat den Vorteil daß man er allen Plattformen zur Verfügung steht da er in Java geschrieben ist. Und es gibt sehr viele Plugins für alles mögliche.
ich arbeite seit jahren mit dem emacs unter linux, unix, win, mac er brachte sogar windows eine anstaendige shell mit (eshell). man kann mit der eingebauten programmiersprache recht viel anstellen, abgesehen davon, dass man ihn zur laufzeit erweitern/modifizieren kann.
fuer das einfachste editieren mag es zu viel aufwand sein, ihn zu erlernen, aber dafuer braeuchte man ja auch keinen uedit. wenn die aufgaben komplex werden, wird schnell klar, dass man mit menues zwar viel abdecken kann - ja emacs hat auch menues, buttons, etc. - aber dass es viel einfacher ist, sich nur einen teil des befehls zu merken und emacs danach suchen zu lassen (completion). deshalb haben auch viele menues und buttons ausgeschaltet - dann hat man mehr editierflaeche - die maus braucht man ja beim emacs nicht (man kann - aber wer will schon).
nur ein sehr kleiner ausschnitt aus der feature liste des emacs:
unlimited undo, auto-save, recover-session/file, customizeable syntax-hightlightning/indentation/completion/aligning, online-help (man/info), interactive coding, text folding/sorting, version control (cvs, svn, git, ....), calendar, calculator, irc, jabber, news/mail, hex-mode, morse-mode, artist-mode, jpg/tiff/png/pdf/ps viewing
Ja, Notepad++ ist nett, obwohl das Suchen&Ersetzen in vielen Datein unnötig verlangsam wird in dem die Tabs optisch durchgegangen werden. Auch das massenhaft schliesen öffnet erst die Tabs, was teils erst zum laden der Daten führt...
Lustig, UE ist gerade der Editor der mir unter Windows nicht sonderlich gefallen hat (nutze da nun meistens für kleinere Sachen Notepad++). Die erweiterbaren Editoren sind sowieso IMHO eine Sache für sich: ich mag sie nicht! Zum programmieren ist es nichts halbes und nichts ganzes, dafür gibt es genug vernünftige IDEs. Für schnelles editieren einer Config oder auch von Quelltexten tun es nahezu alle Texteditoren gleich gut.
Der einzige Texteditor der mir wirklich gefallen hat: Textmate (Mac) oder E-TextEditor(Textmate Klone für Windows). GEdit bekommt man recht gut in diese Richtung angepasst. Dieses arbeiten mit "Schnipseln" ist einfach schön, nutze es selbst unter Eclipse (da mit CFEclipse, was mit den Dynamic Snippets so eine ähnliche Funktionalität bietet).
Schön wäre mal eine "GEdit Textmate" Edition GEdit mit bereits installierten und konfigurierten Plugins für ähnliche Funktionalität wie z.B Textmate...
Was ist damit gemeint? Was sind die kritischen Teile eines Editors? Was sind die unkritischen? Wie können die funktionieren, wenn sie nicht an Linux/Mac angepasst wurden? bezieht sich die Aussage auf das UI Look and Feel oder auf die Codegrundlage?
Über eine erklärende Erläuterung freut sich
Geoffrey
sieht im Screenshot ja sehr nach GTK aus, die native Windows Version
verwendet das wohl eher nicht...
Daneben wären noch Scripting-Funktionen und die Oberfläche an sich mögliche kritische Komponenten.
Im Moment arbeite ich mit Eclipse und fürs Versionsmanagement verwende ich Subversion.
Da ist die Integration dank Plugin recht gut aber Eclipse ist doch ein ziemliches Schwergewicht.
Vielleicht funktioniert ja meine alte UE-Lizenz damit
Funktioniert einwandfrei. Will die aktuelle Datei in svn hinzufügen, so gebe ich z.B. einfach :!svn %
ein. Kein Plugin nötig und wenn ich ein anderes Versionsverwaltungssystem verwenden möchte, so brauche ich kein neues Plugin und rufe einfach ein anderes Programm aus vim heraus auf.
Du hast eine stehts aktuelle übersicht der geänderten Dateien (ohne das du etwas tun must, auch eine Markierung von ordnern in denen sich geänderte Dateien befinden), du hast übersichtliche Diff und History Funktionen zur Verfügung die gut mit dem restlichen Editorfunktionen interagieren (ein Klick vergleicht Versionen wiederum grafisch übersichtlich, identische Darstellung auch zwischen Branches und auch außerhalb von Versionkontrollen und auch mit einer lokalen History, ebenso), leichtes Arbeiten mit Branches, hilfreiche Tools wie ein Versionbaum (gibts natürlich auch ohne Eclipse, aber die Integration macht es schneller verfügbar).
Du magst mit deiner Arbeitsweise zufrieden sein, was auch völlig ok ist. Aber die enge Integration der Versionkontrolle in alle Bereiche von Eclipse hat einige echte Bedienungs- und Übersichtlichtkeitsvorteile.
Am Ende kommt es aber natürlich aufs gleiche Hinaus. Und die aufgezählten Funktionen sind natürlich durchaus nicht Eclipse Exklusiv, aber es ist als Gesamtanwendung sehr gut nutzbar. Am Ende eben eine Geschmacksfrage.
> einfach aus vim heraus mit vorangestelltem :! auf.
Dann tippst du (wahrscheinlich) zu viel: es gibt Versionskontrollplugins für Vim - mindestens für CVS, SVN und Git (vermutlich auch weitere - such mal auf der Vim-Website).
Falls UltraEdit nicht irgendwelche "Powerfeatures" hat, die Geany fehlen, erscheint mir die Portierung etwas zu spät erfolgt zu sein.
Geany sieht ein wenig zu sehr nach Compiler-IDE aus, was ein bisschen Overhead ist, wenn man keine Compilersprache wie C oder C++ benutzt. Aber den werde ich mir mal anschauen.
Wozu brauche ich jetzt das hier?
Ich spreche hier von dingen wie Netzwerktransparente Zugriffe, Schlüsselverwaltungen, Sessionmanagement, "Feel" (Styleguides und co.) usw.
Zwar hat KDE (hier reden wir ja von Kate) das alles auch, aber wenn man GNOME nutzer ist dürfte schon durchaus die Unterschiede aufgefallen sein, und im Alltag gibt es eben doch Reibungen bei der Nutzung einer gemischten Umgebung. Da klappt dann das nutzen des Schlüsselbunds nicht, der Netzwerkzugriff klappt bei der GNOME Anwendung, aber bei der KDE Anwendung nicht (dank verschiedener Libs kein garantierter gleicher Funktionsumfang), die Anwendungen fühlen sich nicht gleich an usw.
Das sind keine Fehler von KDE oder GNOME, sondern teils einfach zu erwartende Probleme wenn man Anwendungen beider Welten mischt. Das sind eben alles komplexe Verbindungen von Lösungen, die nie ganz sauber zusamnmenabreiten werden.
Die meisten KDE Anwendungen mit dem Qt-Gtk-Style integrieren sich doch besser in Gnome als Gimp, Firefox und OpenOffice und die benutzen die meisten Gnome-User ja wohl auch.
Gnome und KDE müssten erst weite teile ihrer Globalen Funktionen nach FDO auslagern, und eine gemeinsame Umgebung mit ausreichend unterstützter Schnittmenge erschaffen, bevor sich das Problem auflöst.
Mit dem GTK-Stil wechseln nicht nur der Filedialog, sondern auch der Cancel-Button-Platz und der Icon-Satz. Schon ausprobiert? Nicht? Bitte erst danach meckern, was noch stört.
Aber mal im Ernst: Qt hat richti was gerissen. Es ist schnell, einfach zu programmieren, der Qt-Designer eine Super-GUI-Tool, unterstützt mehree Sprachen, ist gut dokumentiert, ermöglicht schnelle Erfolge und passt sich den verschiedenen Plattformen und Desktopsystemen unglaublich gut an, ist frei verwendbar und unterstützt die verschiedensten Hardwareplattformen. Warum sollte man da noch GTK nutzen? Ich persönlich glaube, dass GTK wie Motif eine Randerscheinung werden wird.
Wollen wir es hoffen!
Hier mal ein Link zur SVN-Version des Themes/Style für Leute die noch kein Qt4.5 einsetzen :
http://labs.qtsoftware.com/page/Projects/Styles/GtkStyle
Und das ist noch gar nicht alles.
Keine Compose Taste ?
compose + ' + e = é.
Wer alles nutezn will, was heute in Linux Stand der Technik ist, kommt sowieso nicht um das Mischen herum. Gedit kann Kate nicht ersetzen und Krita nicht GIMP etc.
Ein echtes Problem ist die Netzwerk "Transparenz" - wenn ich mit mit Kate eine Datei via SSH öffne, kann ich sie fast wie von der Platte bearbeiten, Bluefish speichert erst beim Schließen, wenn ich die Datei aus einer Konqueror-Session via SSH öffne.
Ich glaube aber nicht, dass das unlösbare Probleme sind...
Ach so: wie ist es denn mit Netzwerktransparenz bei UltraEdit?
ich habe selten so ein schwachsinniges Argument gelesen. Wegen ein paar Bibliotheken mehr oder weniger ein Programm nicht zu benutzen. "Form follows function", ein Programm soll seine Arbeit gut machen, das Toolkit spielt doch dabei gar keine Rolle.
- J.
Zumal ich korrekterweise KDE Anwendung schreiben müsste, was durchaus noch ein größeres Thema ist.
Eine solche Anwendung bettet sich einfach nicht perfekt ein, auch jetzt noch nicht. Obwohl wir heute schon deutlich weiter sind als noch vor ein paar Jahren beim Thema GTK/Qt mixen.
Zumal das auch nicht (wie im Thread auch geschrieben), etwas mit Speicher oder Rechenleistung zu tun hat. Es ist vielmehr eine Unterschiedliche Bedienphilosophie, und auch das Zusammenspiel der Anwendungen ist oft nicht optimal. Kate ist eben nicht nur weil es inzwischen dank Qt wie GTK aussehen kann eine GNOME Anwendung. Der Look passt langsam, aber das Feel nicht.
Wir sind hier ja nicht im Sozialismus, wo es nur ein Werkzeug für eine Aufgabe gibt und man ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.
UltraEdit macht dies meines Wissens nach recht gut. Hier ein Beispiel wie das UEX umsetzt:
http://www.ultraedit.com/support/tutorials_power_tips/ultraedit/column_mode.html
http://madedit.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page
Ich kenne ihn nicht... ob er dir passt musst du eh selbst
entscheiden...
*Emacs kann alles* Strg+x Strg+c
1. Fall: Bereich markieren -> M-x string-insert-rectangle
2. Fall: Bereich markieren -> C-c C-c oder M-x comment-region
Normalerweise muss man im 2. Fall den
Bereich gar nicht markieren
ansonsten kann der uedit auch:
unlimited undo, auto-save, recover-session/file, customizeable syntax-hightlightning/indentation/completion/aligning, online-help (man/info), interactive coding, text folding/sorting, version control (cvs, svn, git, ....), calendar, calculator, irc, jabber, news/mail, hex-mode, morse-mode, artist-mode, jpg/tiff/png/pdf/ps viewing ... ?
vor allem - kann man ihn zur laufzeit modifizieren (seine befehle/funktionen aendern)?
ist er selbstdokumentierend?
killer-feature: M-x apropos
Der VIM Block Mode kenne ich, doch funktioniert dieser etwas anders als der UEX Column Mode. Außerdem erfordert er sehr, sehr viel Übung um sinnvoll eingesetzt zu werden (gut, das betrifft wohl den gesamten VIM an sich).
Am interessantesten hat noch das Column Mode Plugin für Gedit ausgesehen, doch das wird offenbar leider nicht mehr weiterentwickelt. http://live.gnome.org/Gedit/Plugins/ColumnMode
Ansonsten mal nach "scintilla" googlen.
Das ist eine oft verwendete Editorkomponente, die das ebenfalls unterstützt.
Z.B. in wxEditor.
Mark
http://de.wikipedia.org/wiki/Geany
Wenn ich mich recht entsinne, musste man dafür die Strg-Taste gedrückt halten, und dann einfach mit der Maus den Text markieren, und das ganze ging eben Senkrecht.
JEdit (www.jedit.org)
und
NEdit (www.nedit.org)
können das auch schon lange...
www.jedit.org
http://www.geany.org/
er brachte sogar windows eine anstaendige shell mit (eshell).
man kann mit der eingebauten programmiersprache recht viel anstellen, abgesehen davon, dass man ihn zur laufzeit erweitern/modifizieren kann.
fuer das einfachste editieren mag es zu viel aufwand sein, ihn zu erlernen, aber dafuer braeuchte man ja auch keinen uedit.
wenn die aufgaben komplex werden, wird schnell klar, dass man mit menues zwar viel abdecken kann - ja emacs hat auch menues, buttons, etc. - aber dass es viel einfacher ist, sich nur einen teil des befehls zu merken und emacs danach suchen zu lassen (completion).
deshalb haben auch viele menues und buttons ausgeschaltet - dann hat man mehr editierflaeche - die maus braucht man ja beim emacs nicht (man kann - aber wer will schon).
nur ein sehr kleiner ausschnitt aus der feature liste des emacs:
unlimited undo,
auto-save,
recover-session/file,
customizeable syntax-hightlightning/indentation/completion/aligning,
online-help (man/info),
interactive coding,
text folding/sorting,
version control (cvs, svn, git, ....),
calendar,
calculator,
irc, jabber, news/mail,
hex-mode, morse-mode, artist-mode,
jpg/tiff/png/pdf/ps viewing
viper-mode
mensch, das haettste aber auch sagen koennen!
wer's braucht: redo-mode
aber eigentlich benutze ich ein version-controll system fuer sowas (mit ediff-revision ....)
Also unter KDE Kate, unter Gnome Gedit, im Terminal nano,vi oder emac u.s.w.
Und unter Windows ist Notepad++ der einzigst wahre Editor für mich.
Notepad++ läuft sogar unter Wine einwandfrei.
Auch das massenhaft schliesen öffnet erst die Tabs, was teils erst zum laden der Daten führt...
Der einzige Texteditor der mir wirklich gefallen hat: Textmate (Mac) oder E-TextEditor(Textmate Klone für Windows).
GEdit bekommt man recht gut in diese Richtung angepasst. Dieses arbeiten mit "Schnipseln" ist einfach schön, nutze es selbst unter Eclipse (da mit CFEclipse, was mit den Dynamic Snippets so eine ähnliche Funktionalität bietet).
Schön wäre mal eine "GEdit Textmate" Edition
GEdit mit bereits installierten und konfigurierten Plugins für ähnliche Funktionalität wie z.B Textmate...