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Do, 19. März 2009, 13:11

Unternehmen

Sun stellt offene Cloud-Plattform vor

Die Sun Open Cloud Platform setzt sich aus freier Software wie Java, MySQL, OpenSolaris und Open Storage zusammen.

Sun sieht im Cloud-Computing einen zukunftsweisenden Markt. Darauf deutet nicht nur die Vorstellung der »Open Cloud Platform« hin, sondern auch die Ankündigung, selbst der Öffentlichkeit Clouds anzubieten. Laut Sun wird das sogar eine Kernstrategie des Unternehmens. Erste Pläne existieren bereits, um in Kürze die Sun Cloud zu starten, die sich an Entwickler, Studenten und Startup-Firmen richten soll. Weitere Clouds sollen später folgen.

Begleitend hat Sun eine Reihe von Programmierschnittstellen bereitgestellt. Diese können noch begutachtet und kommentiert werden. Diese Schnittstellen stehen unter einer Creative Commons-Lizenz und können ohne Einschränkungen genutzt werden. Sie sind gemeinsam mit weiteren Informationen zur Sun Cloud auf der Webseite zum Cloud Computing von Sun zu finden. Entwickler sollen mit Hilfe der APIs Anwendungen schnell in der Cloud zum Einsatz bringen können, wobei sie vorbereitete virtuelle Maschinen nutzen können.

Sun stellt sich vor, dass in Zukunft zahlreiche öffentliche und private Clouds existieren. Sie sollen jedoch alle offen und interoperabel sein. Daher positioniert Sun sein System gegen proprietäre Clouds, die den Anwender an eine Plattform binden. Die Sun Open Cloud Platform enthält daher freie Software wie Java, MySQL, OpenSolaris und Open Storage.

Die Sun Cloud, die sowohl Speicher als auch Rechenleistung zur Verfügung stellen kann, soll im Sommer einsatzbereit sein. Den Kern der Sun Cloud bildet das »Virtual Data Center« VDC, das Sun mit der Firma Q-Layer im Januar 2009 kaufte. Dieses virtualisierte Rechenzentrum stellt eine einheitliche Oberfläche bereit, um Anwendungen auf beliebigen Betriebssystemen in der Cloud laufen zu lassen, darunter Linux, OpenSolaris und Windows.

Sun hat sich die Unterstützung einiger Partner für den Einsatz und die weitere Entwicklung der Cloud gesichert. Cloud Foundry, RightScale und Zmanda beispielsweise stellen Anwendungen bereit, während Eucalyptus, eine open-Source-Infrastruktur für Cloud Computing, mit Sun an der Publikation der APIs und der Interoperabilität arbeitet.

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Kommentare (Insgesamt: 15 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Namensgebung (exit91, Sa, 21. März 2009)
Namensgebung (Feuerfrei, Fr, 20. März 2009)
Re[3]: Mag ja sein, (ichUndich, Fr, 20. März 2009)
Re[3]: Mag ja sein, (Bilbo, Fr, 20. März 2009)
Re[2]: Mag ja sein, (osch, Fr, 20. März 2009)
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