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Thema: GNOME stellt auf Git um

49 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Jasager am Fr, 20. März 2009 um 14:05 #
Tech Talk: Linus Torvalds on git:
http://www.youtube.com/watch?v=4XpnKHJAok8

Klar, erstens stammt es von ihm und zweitens hat er Humor, aber die Argumente im Video bestechen. Außerdem ist es ein sehr launiger Vortrag, der auch Nicht-Techies Spaß machen kann.

Score: 3 Von rookie am Fr, 20. März 2009 um 14:20 #
Tja, es sieht zumindest so aus.
Ich habe mich vor kurzem doch für mercurial entschieden, weil es mir einfacher erschien.
Git ist doch ziemlich, naja, eigen.
Aber bei der Verbreitung wird sich das wohl noch ändern (siehe auch in der Meldung: weitere Dokumentation wird erstellt)
Aber solange hg nicht völlig am Rande steht oder nicht mehr weiterentwickelt wird, werde ich wohl dabei bleiben...
  • Score: 3 Von phil am Fr, 20. März 2009 um 14:29 #
    Ist aber schon spannend, wie sich die dezentralisierten Versionskontrollen die letzten Jahre durchsetzen und das mit git, bzr und hg gleich drei ordentliche Systeme bereitstehen.

    Git ist zur Zeit sicherlich das populärste, aber das UI ist schon sehr gewöhnungsbedüftig. Hg habe ich noch nie wirklich benutzt (nur mal testweise), benutze selber bevorzugt bzr und bin sehr glücklich damit. Dank Fast Import/Export ist ja aber auch das Zusammenspiel möglich.

    Für ein Projekt wie Gnome war das sicherlich eine gute und notwendige Entscheidung von SVN zu wechseln.

Score: 3 Von Spite am Fr, 20. März 2009 um 15:00 #
find ich gut, bei gnome sollte sowieso alles mit g anfangen ;-)
  • Score: 3 Von Mampfbacke am Fr, 20. März 2009 um 15:20 #
    > find ich gut, bei gnome sollte sowieso alles mit g anfangen

    Najaaaa... Auch wenns wohl witzig gemeint war, empfinde ich das als Krampf. gdies, gjenes, ghastenichgesehen bei GNOME ist genauso irre wie khier, kdort und kauchnoch bei KDE.
    Da gibt es so einige Kandidaten die als Zungebrecher daherkommen und selbst beim lesen regelrecht abstoßend wirken. Irre eben. :)

Score: 3 Von silwol am Fr, 20. März 2009 um 15:30 #
Hab git noch nie wirklich benützt ausser um schnell Entwicklerversionen von OS-Software auszuchecken. Kann man mit git bzr-Repositories auschecken ähnlich wie ich mit bzr-svn direkt bzr-Repositories auschecken kann? Ich nehme mal an, dass durch die Wahl von git entsprechende GTK-Frontends dafür entstehen werden, welche die von bzr in den Schatten stellen. Auf der anderen Seite jedoch wäre es schade, dann auf Launchpad verzichten zu müssen. Aber vielleicht unterstützt ja Launchpad langfristig auch mal git.
Score: 3 Von Erik am Sa, 21. März 2009 um 11:16 #
Was machen die denn mit Git? Für 95% aller Anwendungen sollte CVS doch vollkommen ausreichen. Und wenn doch nicht, dann kann man immernoch die kritischen Features entfernen. ;-)


lg
Erik

Score: 3 Von Walter am Sa, 21. März 2009 um 12:05 #
Zwar ist auch Git nach Meinung der GNOME-Entwickler nicht perfekt, aber laut der Umfrage wohl am weitesten verbreitet.

Verstehe ich nicht, ging es bei der Umfrage darum, wie die Gnome-Entwickler die Verbreitung von git einschätzen oder wie viele von ihnen schon Erfahrung damit haben? Dass etwas weit verbreitet ist, ist ja erstmal kein besonders stechendes Argument und sagt auch nicht unbedingt etwas über die Qualität aus.

Was mich allerdings interessieren würde, welche Kritikpunkte haben die Gnome-Entwickler denn konkret, wenn sie sagen git sei ihrer Meinung nach "auch nicht perfekt"? Das könnte sehr aufschlussreich sein, denn diese Leute haben ja ebenfalls enorme Erfahrung mit Versionsverwaltung und womöglich sehr spezielle Anforderungen, die Schwachpunkte aufdecken. Leider ist gerade hierzu kein Link vorhanden und ich habe nichts finden können.

Thx
Walter

  • Score: 3 Von vicbrother am Sa, 21. März 2009 um 12:08 #
    GNOME hat sich noch nie an Features ausgerichtet. Es verwundert aber, dass nicht CVS als immer noch weit verbreitetes Versionssystem gewonnen hat...
    • Score: 3 Von Walter am Sa, 21. März 2009 um 12:29 #
      Es ist ja leider in nahezu allen Foren ein Problem, dass man auf ernstgemeinte, sachliche Fragen irgendwelche Stereotypen oder Provokationen in den Thread geknallt bekommt. Ich wundere mich nicht darüber, würde mich aber freuen, wenn du dich trollen könntest. Das Thema ist nicht Gnome an sich und seine Features, sondern einfach was für sachliche Kritikpunkte eine erfahrene Entwicklergemeinde im Zuge der Entscheidung hin zu git diskutiert hat.
    Score: 3 Von Paul am Sa, 21. März 2009 um 13:17 #
    Hi Walter,

    ich glaube das es geht eher um die Benutzbarbeit, die Pflege und das andere Projekte wie bzr auch eine große Nutzerschaft haben... also eher im Sinne von die Entscheidung zu git zu wechseln, macht nicht jeden glücklich und ist nicht perfekt.
    Im großen und ganzen ist aber der Hauptkitikpunkt an git die Benutzbarkeit für Anfänger, da ist nun die Community gefragt, Howtos schreiben etc ...

    liebe Grüße,
    Paul

    P.S. Dei besagte Umfrage ist glaube ich online verfügbar. Und auf der gnome-desktop-devel ML kannst dir einen kleinen Flamewar dazu ansehene :)

    • Score: 3 Von Foobar am Sa, 21. März 2009 um 15:34 #
      Nee, die Umfrage war nur für alle Leute, mit nem SVN-Account - sprich: Programmierer, die nicht nur Patches schreiben, sondern diese auch einspielen, und somit mit dem Versionssystem direkt arbeiteten.

      Es ist schon etwas her, seit dem ich gewählt habe, darum nagle ich mich jetzt nicht auf genaue Fragen fest: Allerdings ging es um die Verbreitung div. Systeme innerhalb der Benutzergemeinde, was man selber bevorzugt und mit was man selber bereits Erfahrung hat.

      Generelle Verbreitung ist somit ziemlich egal: Es ging darum die Entwickler mit etwas auszustatten, mit dem die meisten schnell zu recht kommen und zufrieden sind.

Score: 3 Von Thilo am Di, 24. März 2009 um 11:02 #
Also GNOME hat ja quasi gerade erst den Switch von CVS zu Subversion abgeschlossen (begann 2006). Habe damals damals schon nicht verstanden, weil es da schon gute Alternativen gab. Das Subversion nur eine Zwischenlösung sein konnte, war damals schon klar. Offenbar haben die Entwickler aber zu wenig zu tun? ;)
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