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Di, 24. März 2009, 18:59

Software::Distributionen::OpenSuse

Suse Linux Enterprise 11 veröffentlicht

Der Linux-Distributor Novell hat Version 11 von Suse Linux Enterprise offiziell veröffentlicht.

Novell

Erst vor vier Wochen hatte Novell eine Vorschau auf Suse Linux Enterprise veröffentlicht. Jetzt steht bereits die offizielle Version zur Verfügung, zwei Jahre und acht Monate nach der Veröffentlichung von Version 10.

Suse Linux Enterprise 11 ist wie der Vorgänger in einer Server- und einer Desktop-Variante erhältlich. Beide legen laut Novell besonderen Wert auf Interoperabilität mit Windows und Unix. Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft laufen die Novell-Systeme als Gastsysteme unter dem Hypervisor von Microsoft und umgekehrt. Durch hohe Zuverlässigkeit soll der Einsatz in unternehmenskritischen Bereichen möglich sein. Optional kann das System mit dem ebenfalls veröffentlichten ZENworks 7.3 Linux Management verwaltet werden.

Die Server-Variante baut laut den Release Notes auf Linux 2.6.27 und bringt unter anderem GCC 4.3.2, glibc 2.9, Perl 5.10, Python 2.6.0, Apache 2.2.10, BIND 9.5.0P2 und Samba 3.2.5 mit. Das System ist für den Einsatz von SELinux vorbereitet, das aber im Gegensatz zu AppArmor nicht offiziell unterstützt wird. Die IPv6-Unterstützung und 10 Gbit/s Ethernet wurden verbessert. Auch die Systemverwaltung erhielt zahlreiche Verbesserungen, darunter die neue Paketverwaltung Zypper. Der Logical Volume Manager EVMS2 ist nicht mehr, er wurde durch LVM2 ersetzt. Das Standard-Dateisystem ist nun nicht mehr ReiserFS, sondern ext3. Die Einrichtung eines JFS-Dateisystems wird nicht mehr unterstützt, auch wenn das Dateisystem selbst noch vorhanden ist. Eine weitere Änderung ist die Verwaltung der PAM-Konfiguration mit pam-config.

Die Desktop-Variante weist im Prinzip dieselben Änderungen auf. Bedeutend sind hier die neuen Versionen GNOME 2.24, KDE 4.1.3 und X.org 7.4. GNOME verwendet den Audio-Server PulseAudio.

SUSE Linux Enterprise 11 läuft auf den Architekturen x86-32, x86-64, Itanium, POWER und System z. Es soll mit nahezu nativer Geschwindigkeit unter allen wichtigen Hypervisoren laufen und für den Einsatz in der Elastic Compute Cloud (EC2) von Amazon zertifiziert werden.

Novell bietet zwei Erweiterungen des Systems an. Die Mono-Erweiterung soll es möglich machen, .NET-Anwendungen mit voller Unterstützung laufen zu lassen. Die Hochverfügbarkeitsoption ist laut Novell ein Cluster-Produkt, das eine hohe Verfügbarkeit für kritische Aufgaben garantiert.

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