Es gibt Onlineshop die schon seit Jahren DRM-freie Lieder zum Kauf anbieten, wie djtunes.com, finetuens.net .... Warum wird bei den Großen so ein Wirbel drum gemacht, wenn es so viele kleine jahrelange geschafft haben "zu überleben", trotz DRM-Frei? Das zeigt doch, das es auch so ging und geht!
Von Die harte Realität... am Do, 2. April 2009 um 12:36 #
Öhm, ich habe gerade mal eben kurz geguckt. Die von Dir genannten Kleinen haben einfach eine für mich zu geringe Auswahl, wie eine kurze Suche von mir ergeben hat. Allein deswegen ist ein gewaltiger qualitativer Unterschied vorhanden und Du musst die harte Realität akzeptieren.
Da geht es ja wohl eher um die Rechte an großen Katalogen. Nichts gegen kleine Online Stores und Labels, im Gegenteil. Aber für den durchschnittlichen Konsumenten ist eine große Auswahl, insbesondere im Mainstream-Bereich nun mal wichtig. Schade, aber es ist eben nicht jeder ein Musikliebhaber.
Leider sind ja nur "wenige" Alben für relativ günstige 5 zu haben, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt noch Vorbis und etwas höhere Bitrate, den Preis nochmal nach unten geschraubt, den Katalog ausgebaut und das könnte was werden.
Leider muss man zudem eine proprietäre Software installieren, um komplette Alben herunterzuladen. Vertrauen gegenüber Konzernen und ganz besonders im Zusammenhang mit der Musikindustrie halte ich für unangebracht, also werde ich mir das Ding wenn schon in einer Virtualbox installieren, da kann es dann auch nach Hause telefonieren, sollte die Industrie darauf wert legen. Vielleicht öffnen sie ja noch die Sourcen oder erlauben einem freien und offenen Alternativprogramm (z.B. Firefox Plugin) den Zugang auf die Downloadschnittstelle.
Leider erlaubt Amazon nicht, erworbene Titel mehrfach herunterzuladen. Optional wäre es schön, man könnte so eine Art Lizenzsammlung bei Amazon in Sicherheit wissen und wenn der Rechner explodiert, zieht man die Dateien halt nochmal. Dass dies aus Gründen des Datenschutzes zunächst nicht die Standardeinstellung sein sollte, ist selbstverständlich.
Warum muss es unbedingt Vorbis sein? Damit man die Titel auf 95% aller Hardware-Player nicht abspielen kann? Gegenfrage: Wieso nicht? Wir reden hier von digitalen Gütern - da ist die Bereitstellung von Varianten so einfach wie sonst nirgends! Bei einem Auto kann ich per Car-Configurator ja auch sämtliche Details anpassen, da wird es wohl nicht so schwer sein, alternative Formate anzubieten!
Eine gute Lösung wäre es imho durchaus, einfach das ganze in FLAC vorzuhalten und dann eben bei Bedarf umzucodieren (Rechenkapazität ist ja nicht wirklich ein Problem). Das ganze gepaart mit einer sauberen Cache-Strategie und schon wären noch mehr Kunden glücklich!
Wenn der Speicherplatz kein Kostenargument ist, dann eben einfach in allen drei Formaten vorhalten.
"Jetzt noch Vorbis und etwas höhere Bitrate, den Preis nochmal nach unten geschraubt,"
Ahhh ja! ...
Bei einer 256er Qualität spricht man bei mp3 schon von "Studioqualität". - Ist also höher als die einer Musik-CD (wenn sie denn nicht von einer Musik-CD erstellt wurde). - Aber gut... träumen kann man ja mal... und Plattenplatz ist ja auch sooo billig... kostet ja nix...!
Also, das ist doch Blödsinn. Wenn du auf ne Audio-CD ein auf 16Bit 44,1Khz abgemischtes Stück Brennst und es wieder ausliest, hat du wieder das Original 1:1 (Gute Laufwerke und Rohlinge angenommen) Wenn du das Gleiche Stück in mp3 enkodierst und es wieder dekodierst wirst du zwar keinen unterschied hören. Aber vergleiche die Wellenform mal mit nem Editor (z.B. Audacity) und du wirst den Verlusts sofort sehen.
Positiv das man von vornherein auch Linux eingeplant hat... Man blicke nurmal einige Jahre zurück wie es da noch aussah.
Das mit der Unterstützung verschiedener Distributionen halte ich aber sowieso für den falschen Ansatz, zumal solche Tools ja keine speziellen Systemdienste nutzen und man da auf die Unterschiedlichkeiten z.B. bei den Startscripten angewiesen ist. Es gibt genug gute Beispiele, wo lediglich eine 32 und eine 64Bit Variante zur Auswahl steht und das Programm einen eigenen grafischen Installer mitbringt (verpackt in einem Shellscript) um es dann z.B. auch als Benutzer installieren zu können. So ein kleiner Downloader lässt sich zudem ja auch statisch linken, wenn man jegliche Probleme mit Abhängigkeiten vermeiden will.
Ich habe mir gestern darüber mal zwei Alben gekauft. Ich bin eigentlich kein Freund von Kauf-MP3s, weil ich, wenn ich für etwas Geld ausgebe, auch etwas in der Hand haben will. Aber bei einem Preis von 4,89 für brandaktuelle Alben (habe mir z.B. das neue Subway To Sally Album gekauft), kann man echt nicht meckern. Es gibt auch Doppelalben zu dem Preis, z.B. The Wall von Pink Floyd, wo man auf 19 Cent pro Lied kommt. Der Download war auch sehr unproblematisch, ist ähnlich wie mit Torrents.
Dem kann ich nur zustimmen, war zwar unter der Jaunty AMD64 Beta etwas Google aufwand notwendig hat dann aber recht schnell funktioniert.
Das einzige was mich etwas stört ist, dass man seine gekauften Alben nur einmal herunterladen kann, da darf also nichts schief gehen. Deshalb vermutlich auch der Downloadmanager.
naja, eigentlich nicht! 5€ ist meiner nach immer noch viel zu teuer. vor allem, wenn man bedenkt, dass man bei amazon marketplace ovp-cds für 6-9€ (inkl versand) kaufen kann. da ist doch klar, was man kauft. oder die low-price cds kosten mittlerweile auch nur noch 6€... ein für mich fairer preis wäre 2-4€ (maximal pro album), da man diese downloads, vor allem wg qualität, eher als "orientierungskäufe" als tatsächlich als fan- und liebhaberkäufe ansehen kann. meinetwegen können die die qualität auf 192 oder so runtersetzen. oder es irgendwie staffeln: je geringer die qualität, desto billiger. ok, die pink floyd ist natürlich wg der anzahl an lieder für 5€ recht fair (die cd findet man dort für 6.50€ + 3€ versand). ist schon mal zumindest die richtige richtung.
Habe kurz den Kuchen angeschaut und war überrascht. Dann erst habe ich gesehen, dass da Alben mit Singles verglichen werden. Warum nicht Alben mit Alben? Und Singles mit Singles?
heh? ich sehe da kein vergleich. es geht um die einnahmenverteilung. und da sieht man wer am meisten profitiert und wie sich die preise zusammensetzen. bei fast 70% label/umsatzsteuer/gema/"vertrieb" (mit handel sind es fast 80-90%) fragt man sich auf welcher grundlage die MI überhaupt argumentiert ("die armen künstler..."). naja anderes thema....
Wieso wird das nicht als Amarok Plugin angeboten? ich mein es ist grundsätzlich positiv, dass linux überhaupt unterstützt wird, aber warum müssen die komerziellen anbieter immer auf kompatibilität zu den unter linux üblichen standards scheissen?
... wenn AllOfMp3-Sparks oder wie auch immer es momentan heisst den perfekten mp3-, musepack-, vorbis-, flac- etc. store aufgezogen hat (Urheberrechtsverletzung ausgenommen)? Ist ein Milliardenschwerer Konzern wie Amazon nicht in der Lage den gleichen Service (freie Wahl des Formats und der Bitrate und Download aus dem Browser raus) auf die Beine zu stellen wie dieser russische Untergrundkonzern dies macht?
es ist sowieso bedauerlich, wie wenig man sich damals die aom-Epigonen zum Vorbild genommen hat, dabei war es nicht immer der Grund der vielen Kundschaft, weil dort so billig war. Mich hatte da was ganz anderes gereizt: Formatauswahl, drm-frei und vor allem gute Auswahl auch alter Alben, die die MI nicht mehr neu auflegen will.
Ein Album darf ruhig 16 kosten (dann aber auch im flac-Format), wenn ein Shop die obigen Bedingungen erfüllt, dann werde ich da auch wieder Kunde. Ich habe noch einen Haufen Wünsche betreffs alter Alben, die ich entweder nur auf dem Flohmarkt, der Bucht oder garnicht mehr ergattern kann, aber dennoch gerne kaufen würde. Jedenfalls bedeutend mehr als die derzeitig "aktuellen" Alben.
Von anyoneirgendwer am Do, 2. April 2009 um 13:50 #
So ähnlich geht es mir auch.
Wobei 16Euro wären mir schon zuviel. Aber bei aom konnte man sich das alles auswählen, wenn man flac mochte musste man halt mehr blechen, das ist so völlig in Ordnung.
Ich finde aom auch heute noch der beste Downloadshop, zum glück existiert er immernoch.
Ich setzte mir die Obergrenze einer heutigen CD als Äquivalent, daher ~16 in einem adequaten Format (flac, wodrin ich das Equivalent einer CD sehen würde, ohne Abstriche), verlustbehaftete Formate dementsprechend natürlich billiger. Da war das System von aom gleichsam wegweisend, schlechtere Qualität war billiger, und jeder konnte es für sich selber abwägen.
Ich wusste aber nicht, dass aom (oder wie die Seite jetzt heisst) noch existiert, seit den Problemen mit den Kreditkarten war ich nicht mehr dort. Muss wohl doch wieder etwas das Netz durchforsten, denn bis die MI endlich mal bemerkt, was für ein gutes und für sie sogar lukratives Verfahren dort durchgezogen wurde, werde ich mir das mit meiner dann viel zu mickrigen Rente nicht mehr leisten können (so ich dann überhaupt noch was hören kann und bis dahin nicht alle Töne per Implantat verboten werden, für die man keinen GEMA-Wegzoll zahlt)
Von anyoneirgendwer am Do, 2. April 2009 um 16:40 #
Die Seite existiert zweierlei weiter.
Einmal mit dem Programm allTunes, was ich hier sicher nennen darf und einmal unter einer anderen URL, sollte sich aber auch auffinden lassen, würde die URL gerne hier posten.
Ich zahle jeweils per 0900er Nummer ein, funktioniert 1a. Mittlerweile lässt sich aber auch wieder per Kreditkarte über einen zweitabwickler Guthaben aufladen.
Nur MP3s sind bei solchen Preisen doch ein ziemlicher "Witz". Wie soll man denn dieses MP3-"Junkfood" eines Tages in ein zukünftiges, vielleicht um 2020 weit verbreitetes, hochwertiges Musikformat umwandeln, wenn man nur solche defizitären Dateien kaufen konnte? Die niedrige MP3-Qualität bleibt ja erhalten, selbst wenn man die MP3s als Flacs archivieren würde. Ohne die Original-Audio-CDs oder Flacs kann das Musikhören auf diese Weise ein recht kurzzeitiges Vergnügen werden, vor allem dann, wenn man anscheinend - wie hier ein weiterer Kommentator schreibt - die MP3s nur einmal herunterladnen darf (?). Die Nine Inch Nails z.B. bieten da einen viel besseren Service. Da gibt es neben MP3s u.a. auch noch Flacs, Wavs und Apple-Formate und - für Amazon wäre das natürlich "tödlich" - alles für lau.
Ohne die Original-Audio-CDs oder Flacs kann das Musikhören auf diese Weise ein recht kurzzeitiges Vergnügen werden, vor allem dann, wenn man anscheinend - wie hier ein weiterer Kommentator schreibt - die MP3s nur einmal herunterladnen darf (?).
Es ist durchaus möglich, von MP3 genauso Sicherungskopien anzufertigen, wie das bei Flac möglich ist. Du kannst MP3 auch verlustfrei auf Daten-CDs brennen, falls dir das nicht bekannt sein sollte. Die allermeisten Menschen sind nicht in der Lage, eine Audio-CD von einem MP3 mit 256kBit/s zu unterscheiden. Solltest du zu der elitären Minderheit gehören, die ein Floh aus 100km Entfernung husten hört, musst dir eben andere Vertriebswege suchen. Sobald die Musikindustrie einen Markt bei Leuten sieht, die auch bei 100 pro Meter Boxenkabel nicht an Esoteriker denken, wirst auch du bedient werden.
Von You gotta know am Do, 2. April 2009 um 15:22 #
zu der elitären Minderheit gehören, die ein Floh aus 100km Entfernung husten hört
Das hat nichts mit Elite zu tun. MP3 arbeitet nun mal mit einem psychoakustischen Modell, das auf den Durchschnitt ausgerichtet ist. Wessen Gehör zu weit vom Durchschnitt abweicht, für den funktioniert das qualitativ eben nicht so gut. Das kann schon sein, dass das nur eine Minderheit betrifft, aber dieser abwertende Ton ist vollkommen unangebracht, denn Hörvermögen und -empfinden sind eine höchst subjektive Angelegenheit.
Schön und gut, aber wenn du schon MP§ (oder besser Vorbis) für qualitativ nicht in jeder Situation ausreichend befindest, warum dann in aller Welt überhaupt die Audio CD als Ursprung, die ja auch bereits beschnitten ist. Sollen sie die Musik direkt vom Master im Studio in die verschiedenen Formate überführen, von Vorbis und MP3 für den Alltagsuser bis hin zu verlustfrei komprimiertem Material für besonders Audiophile.
Grund für Preisdifferenzen sehe ich hierin übrigens nicht, die sollen froh sein, wenn ihnen jemand ihr Produkt abkauft und da gilt es, attraktive Angebote zu machen. Allofmp3 bot sehr viel Komfort, hieran kann man sich orientieren und dann sollte der Katalog natürlich möglichst umfangreich ausfallen und auch ältere und seltene Aufnahmen enthalten, sowie sehr gute Suchfunktionen bieten. Ist doch nicht so schwer, wir schreiben das Jahr 2009.
aber dieser abwertende Ton ist vollkommen unangebracht,
Sorry, aber das Argument, dass man ohne Flac im Fall eines Verlusts des Musikstücks aufgeschmissen sei, schreit geradezu danach. Abgesehen davon, gibt es gerade im Audiobereich, ein Anzahl Leute, die ohne Beachtung jeglicher physikalischer Gesetzmäßigkeiten Dinge in Himmel loben, die bestenfalls psychologisch ein Steigerung der Hörqualität bringen. Und ja, es kann vorkommen, dass jemand auf Grund eine Hörschadens tatsächlich eher MP3 von CD unterscheiden kann. Aber die 256kBit/s, die Amazon anbietet, sollten doch eigentlich OK sein [1].
Allerdings spricht doch auch überhaupt nichts dagegen, dem Konsumenten bei seiner heiligsten Pflicht ein wohliges Gefühl zu vermitteln. Das ist ja auch Gang und Gebe, vom Produktdesign bis hin zur Werbung geht es darum, eine Balance zwischen Sein und Schein zu finden, warum sollte es ausgerechnet bei Musikdownloads sachlich nüchtern zugehen?
Das Argument weiter unten, mit einem unkomprimierten Format auch für zukünftige Eventualitäten wie Formatwechsel gewappnet zu sein, während man komprimierte Musik eben nur verlustbehaftet umwandeln könnte, finde ich persönlich dagegen auch bestechender als die Qualitätsfrage. Ich habe aber auch kein tolles Gehör.
Allerdings spricht doch auch überhaupt nichts dagegen, dem Konsumenten bei seiner heiligsten Pflicht ein wohliges Gefühl zu vermitteln.
Es spricht dagegen, dass man für unkomprimierte Musikstücke ein Vielfaches an Speicherkapazität benötigen würde, die es nicht umsonst gibt. Zudem muss man, um die Stücke in mehreren Format anzubieten, diese entweder in allen erhältlichen Format gespeichert vorhalten oder aber entsprechend konvertieren bei Bedarf. Beides kostet auch Geld. Entweder Speicherplatz oder Rechenkapazität. Diese zusätzlichen Kosten, die aber nur von einem geringen Teil der Kunden verursacht werden, kann man entweder auf alle Musikstücke, auch die MP3s umlegen, was diese teuer machen würde als sie jetzt kosten. Oder die MP3s kosten gleich viel, dafür kosten die Alternativen bedeutend mehr und werden dadurch unattraktiver. Es ist, wie ich oben gesagt habe, eine Frage, ob es einen Markt für Musik-Downloads gibt, bei dem die Musikstücke qualitativ hochwertiger, dafür aber auch erheblich teurer sind. Aber ich habe keine Lust mehr Geld für eine Qualität zu bezahlen von der ich keine Mehrwert habe.
Das Argument weiter unten, mit einem unkomprimierten Format auch für zukünftige Eventualitäten wie Formatwechsel gewappnet zu sein, während man komprimierte Musik eben nur verlustbehaftet umwandeln könnte, finde ich persönlich dagegen auch bestechender als die Qualitätsfrage.
Zum Einen ist es fraglich, wie oft es tatsächlich nötig ist, MP3s in ein anderes Format zu wandeln. Zum Anderen, wie hoch die Qualitätsverluste dadurch wirklich sind. Ich gebe dir Recht, dass es dadurch zu einer gewissen Einschränkung kommt. Die Frage ist nur, ob man bereit ist, bedeutend mehr Geld zu bezahlen um ohne diese Einschränkung zu leben.
Was ist mit meinem Kritikpunkt, dass in zehn Jahren ein anderes Musikformat Mainstream sein könnte und Du dann MP3s nur unter weiterem Qualitätsverlust in dieses zukünftige Format umwandeln kannst? Eben, weil Du keine "richtiges" Format ohne Qualitätsverlust (z.B. Flac) mit herunterladen durftest. Das hat nichts mit Esoterik zutun, diese MP3s sind typische Fehlkäufe. Eine entsprechende Audio-CD ohne Kopierschutz bringt mehr. In punkto Klassik-CDs kannst Du mit MP3s ohnehin nur sehr wenig anfangen. Den Unterschied zwischen Audio-CD und MP3 hört fast jeder.
Mir geht es vor allem darum, dass man von so einem Kauf auch noch in einem Vierteljahrhundert profitieren kann. Mit Audio-CDs ohne Kopierschutz und Schallplatten bin ich in punkto Auswahl der für mich zu einem jeweiligen Zeitpunkt geeignetsten Audioformate am flexibelsten.
Alternativ könnte man ja auch das Amazon-Angebot verbessern. Die oben von mir angeführten Nine Inch Nails machen vor, wie es funktionieren könnte. IMHO ist für jeden MP3-Download ein gleichzeitig zum Download angebotene Flac-Datei für mich persönlich eine unabdingbare Voraussetzung für einen solchen Kauf.
Was ist mit meinem Kritikpunkt, dass in zehn Jahren ein anderes Musikformat Mainstream sein könnte und Du dann MP3s nur unter weiterem Qualitätsverlust in dieses zukünftige Format umwandeln kannst?
Was ist, wenn in 10 Jahren Musik auf BlueRay-Discs Standard ist, in einer Qualität, die heutige Audio-CDs weit übertrifft? Dann kannst du deine mit Verlusten aufgenommenen Audio-CDs auch nicht "hoch"-konvertieren.
Den Unterschied zwischen Audio-CD und MP3 hört fast jeder.
Ich kann mich an ähnliche Sprüche bezüglich Analogmaterial und Audio-CD erinnern. Nennen mir bitte eine Quelle mit einem seriösen Test. Sowas in der Art [1].
Mir geht es vor allem darum, dass man von so einem Kauf auch noch in einem Vierteljahrhundert profitieren kann. Mit Audio-CDs ohne Kopierschutz und Schallplatten bin ich in punkto Auswahl der für mich zu einem jeweiligen Zeitpunkt geeignetsten Audioformate am flexibelsten.
Und wer hindert dich jetzt daran Audio-CDs und Schallplatten zu kaufen? Das hat doch mal überhaupt nichts mit dem Download-Angebot von Amazon zu tun.
Die Hörtests mache ich selbst. Mit MP3s bin ich nur im Bereich lauter Musik (z.B. Hardrock und Grunge) zufrieden, sonst nicht.
"Und wer hindert dich jetzt daran Audio-CDs und Schallplatten zu kaufen? Das hat doch mal überhaupt nichts mit dem Download-Angebot von Amazon zu tun."
Doch hat es. Warum soll man alles doppelt kaufen? Würde Amazon Flacs zu den MP3s anbieten, könnte ich auf Audio-CDs weitgehend verzichten. Das ist doch nachvollziehbar?
Zudem kann man sich so ein oder zwei gute Lieder einer CD kaufen, die ansonsten nur Schrott enthält. Aber wie gesagt, z.B. nur mit Extra-Flac.
Außerdem kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass Du mit einem singulären Amazon-MP3 mit bestimmter Qualität zu individuellen MP3-Hörtests, wie ich sie manchmal durchführe, gar nicht in der Lage wärst, weil Dir das Originalmaterial zur Erstellung von MP3s mit verschiedener Bitrate und zur Erstellung anderer Audioformate schlichtweg fehlen würde.
Ich will nur Flexibilität, auch beim MP3-Kauf. Dazu gehört für mich ein lossless-Format wie z.B. Flac, das automatisch mit zum Download angeboten werden sollte.
Ich sehe bei diesem MP3-Kaufangebot auch keinen wirklichen Vorteil gegenüber legalen Methoden des "Musikhörens" wie etwa über Streamtuner oder Tunapie. Auch hier gibt es neben vielen *.ogg-Dateien einiges an MP3s. Mit zusätzlichen "Amazon-Flacs" wäre das aber etwas anderes.
> Ich sehe bei diesem MP3-Kaufangebot auch keinen wirklichen Vorteil gegenüber legalen Methoden des "Musikhörens" wie etwa über Streamtuner oder Tunapie. Den sehe ich schon. Man bekommt genau die Lieder, die man gerne hätte. Bei Streams musst du darauf warten, dass die Lieder auch mal gespielt werden und dann auch noch in voller Länge und ohne Jingles oder gar Moderation drin. Außerdem verwenden Radiosender in der Regel zusätzliche Dynamikkompression, die den Klang erheblich verschlechtert.
Das mag sein. Dafür kann man hier eine Musikvielfalt hören, die es bei uns noch nicht einmal zu kaufen gibt. Was z.B. im Ambient-Bereich an Auswahl vorhanden ist, schlägt jedes kommerzielle Angebot um Längen.
Ich bin schon ziemlich alt und noch nicht taub. Auch die Walkmans, die in den 80ern angesagt waren, habe ich nie voll aufgedreht. Die anderen Zug- oder Busgäste beschwerten sich sonst nämlich.
Im ID3-Tag "Kommentar" befindet sich eine Amazon-Nummer. - Diese lässt sich natürlich leicht einsehen, ändern oder gar löschen. - Das ist vermutlich nicht mit "Wasserzeichen" gemeint nehme ich an?
> Der Downloader unterliegt einer proprietären Lizenz steht nur in binärer Form für Ubuntu 8.10, Debian 4.0, Fedora 9 und OpenSuse 11.0 zur Verfügung. Die Probleme mit dem Fehlen des Quellcodes sind hinlänglich bekannt: Die Installation der Pakete ist auf eine einzige Architektur beschränkt, nicht einmal 64-Bit-Systeme werden unterstützt. Die Installation in anderen Linux-Distributionen oder anderen freien Betriebsystemen ist erschwert. Drei der vier offiziell unterstützten Distributionen werden nicht in der aktuellsten Version unterstützt, in wenigen Wochen wird diese Zahl auf vier steigen.
Kaum macht sich ein großer Anbieter mal die Mühe und bietet ein spezifisches Programm für die am meisten verbreiteten Linux-Distributionen an, kommt ein typischer "Mir ist nie was recht, egal was jemand macht!"-Benutzer daher und hat daran was auszusetzen.
So ist das mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand Bei Firmen wie Amazon hat der viel zahlende Kunde das Wort. Wir Linuxkunden sind eine kleine Minderheit und können nicht mit den Umsätzen der anderen konkurrieren, realistisch betrachtet ist jeder Sonderweg für uns schon eine nette Geste. Das muss man erstmal anerkennen.
Andererseits haben Linuxkunden einen großen Vorteil, technisch sind wir im Schnitt ziemlich fit. Schlau wäre es das auszunutzen und Dinge wie Flac-Downloads könnte man gut an uns testen. Im Vergleich zu anderen Benutzergruppen würde man damit sogar Punkte sammeln. Wir sind ausgesprochen Stress resistent.
Dass 64Bit Systeme nicht unterstützt werden ist in der Tat ein Problem finde ich. Aber dass die einzelnen Binärpaket-Formate wie rpm, deb usw. nicht und nur mittelmäßig zwischen unterschiedlichen Distributionen laufen ist ein hausgemachtes Problem, dass nicht sein müsste. Ich wünsche mir schon lange ein einheitliche Lösung aber die wird wohl noch lange auf sich warten lassen. Leider ...
Das DEB-Paket läuft auf allen Debian-basierten Distributionen, das RPM-Paket auf allen RPM-basierten Distributionen. Auf eigener Erfahrung weiß ich das das DEB-Paket völlig problemlos unter Ubuntu Jaunty funktioniert. Das Jaunty oder Fedora 11 noch nicht in der Liste auftauchen, dürfte allein daran liegen das diese noch gar nicht offiziell erschienen sind.
Es gibt genug Distris, die nicht auf RPM oder DEB aufsetzen - ich nutze z.B. ArchLinux und hatte vorher Gentoo genommen. Damit bin ich denn dumm dran. Ein Format, dass überall klappt wäre schon schöner.
Gerade Arch-Nutzer haben es doch sehr leicht (jedenfalls behaupten sie das immer) passende Pakete zu bauen. Jedenfalls gibt es genügend Beispiele für Programme unter Arch, welche nur im RPM-Format vorliegen und für welches es in den Community-Quellen ein passendes Paket gibt, gibt es doch mehr als genügend.
Dennoch muss es wohl irgendwie "umgewandelt" werden und wenn man selbst davon keine Ahnung hat, ist man auf die Community angewiesen. Es wäre schon besser, wenn man wie unter Windows, einfach nen Installer (ob nun mit GUI oder per Konsole ist mir egal) hätte und dann nur das Programm installieren bräuchte.
Ein weiteres Problem sind Binärpakete, die nur in als 32Bit Version vorliegen. Ich habs nicht geschafft unter Arch Linux x64 Google-Earth zum Laufen zu bekommen, trotz 32bit chroot. Mag natürlich auch am Google-Earth installer liegen, dass er die 32Bit libs nicht gefunden hat also ohne chroot mein ich jetzt). Sowas nervt einfach.
Sie sind selbst schuld. Wäre es nicht CSS würde man sich nicht beschweren, dann könnten die User das Problem selbst lösen.
Ebensogut hätte man eine API Doku veröffentlichen können, das wäre auch eine gute Lösung. Der weg über ein CSS Programm ist aber immer suboptimal, soetwas bringt weder Amazon noch die User wesentlich weiter. Zumal es hier auch garkeinen direkt erkennbaren Grund dafür gibt.
Das Problem existiert nur in den Augen des Autors. Der Downloader steht in den zwei wichtigsten und weitverbreitesten Paketformaten zur Verfügung. Mehr kann man von Amazon nicht verlangen. Zudem weil er problemlos funktioniert.
Hast du dir mal die Seite angeschaut? Es gibt exakt zwei Dateien zum Runterladen. Eine RPM-Datei und eine DEB-Datei. Und beide Dateien enthalten Verzeichnisse die auf jedem Linux verhanden sind. Da ist nichts SuSE -oder Fedora-spezifisches vorhanden.
Natürlich gibt es noch sehr oft Probleme für alle RPM-basierten Distributionen eine einzelne RPM-Datei eines bestimmten Programmes zu schnüren, nur in diesem Fall gibt es das Problem eben nicht. Das Tool funktioniert einfach, egal unter welcher Distribution man es installiert.
Wenn es dich wirklich interessiert was das Tool noch so alles macht, kannst du ja einen Netzwerk-Sniffer benutzen. Viel rauskommen wird dabei eh nicht.
Hi, ich habe gerade folgenden Beitrag auf planet.ubuntuusers.de gefunden :
Update: Amazons MP3-Downloader und 64bit-Systeme
Wie in den Kommentaren zu diesem Artikel von gestern zu lesen ist, funktioniert der Downloader für Amazons MP3-Onlineshop nicht unter 64bit-Systemen. Daraufhin rief ich 19:45 Uhr (!) bei Amazon an und eine freundliche Mitarbeiterin versprach mir, das Problem weiterzuleiten. Heute kam eine Mail, die ich Euch nicht vorenthalten will:
Die Einschränkung mit Linux 64bit Systemen ist uns bekannt. Derzeit gibt es noch keine Lösung dafür, da hier eine komplett eigenständige Version des Amazon Downloaders erstellt werden müsste. Sobald uns eine solche Version zur Verfügung steht, werden wir diese selbstverständlich umgehend auf unserer Website bereitstellen und entsprechend darauf hinweisen.
Na, schauen wir mal, wie schnell Amazon das in den Griff bekommt, das Problem ist ihnen auf alle Fälle bewusst. Zumindest scheint die Kommunikation zwischen den Abteilungen bei Amazon gut zu funktionieren. Kann nur sagen: Das ist Service!
Update: Wie Fraenk im Kommentar #5 hier schon schrieb, gibt es eine Lösung. Hier noch einmal seine Vorgehensweise, die ihm der Service von Amazon empfohlen hat:
Als Link wurde mir dieser empfohlen. Nach dem Download und den nachfolgend aufgeführten Eingaben klappt das jetzt auch bei mir auf 8.10 64bit mit Amazon! Einfach super.
Die Sache mit dem Downloader ist wirklich ziemlich ärgerlich, ich finde da hätte sich amazon doch ein Beispiel an iTunes nehmen können und die Sachen direkt zum Download bereitstellen. Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin vom Angebot bei amazon. Die Auswahl abseits des Mainstreams könnte noch größer sein, aber das kommt bestimmt noch. Gängige Titel bekommt man in der Regel aber fast immer zu einem unschlagbaren Preis. Bin mal gespannt, wie sich diese neue Sparte nun wieder auf die geschäfte von amazon auswirkt (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/amazon-com.asp). Kann mir kaum vorstellen, dass das floppt, eher wird das die Unternehmung doch noch weiter pushen.
Warum wird bei den Großen so ein Wirbel drum gemacht, wenn es so viele kleine jahrelange geschafft haben "zu überleben", trotz DRM-Frei? Das zeigt doch, das es auch so ging und geht!
Grüße!
Leider muss man zudem eine proprietäre Software installieren, um komplette Alben herunterzuladen. Vertrauen gegenüber Konzernen und ganz besonders im Zusammenhang mit der Musikindustrie halte ich für unangebracht, also werde ich mir das Ding wenn schon in einer Virtualbox installieren, da kann es dann auch nach Hause telefonieren, sollte die Industrie darauf wert legen. Vielleicht öffnen sie ja noch die Sourcen oder erlauben einem freien und offenen Alternativprogramm (z.B. Firefox Plugin) den Zugang auf die Downloadschnittstelle.
Leider erlaubt Amazon nicht, erworbene Titel mehrfach herunterzuladen. Optional wäre es schön, man könnte so eine Art Lizenzsammlung bei Amazon in Sicherheit wissen und wenn der Rechner explodiert, zieht man die Dateien halt nochmal. Dass dies aus Gründen des Datenschutzes zunächst nicht die Standardeinstellung sein sollte, ist selbstverständlich.
Und zu dem Downloader: Liest du auch mal? Man muss ihn nicht benutzen und kann auch einfach so die MP3s über den Browser herunterladen....
Nur wenn man die Titel einzeln runterlädt. Wenn man ganze Alben runterladen will, braucht man den downloader.
Gegenfrage: Wieso nicht?
Wir reden hier von digitalen Gütern - da ist die Bereitstellung von Varianten so einfach wie sonst nirgends! Bei einem Auto kann ich per Car-Configurator ja auch sämtliche Details anpassen, da wird es wohl nicht so schwer sein, alternative Formate anzubieten!
Eine gute Lösung wäre es imho durchaus, einfach das ganze in FLAC vorzuhalten und dann eben bei Bedarf umzucodieren (Rechenkapazität ist ja nicht wirklich ein Problem). Das ganze gepaart mit einer sauberen Cache-Strategie und schon wären noch mehr Kunden glücklich!
Wenn der Speicherplatz kein Kostenargument ist, dann eben einfach in allen drei Formaten vorhalten.
Ahhh ja!
...
Bei einer 256er Qualität spricht man bei mp3 schon von "Studioqualität". - Ist also höher als die einer Musik-CD (wenn sie denn nicht von einer Musik-CD erstellt wurde). - Aber gut... träumen kann man ja mal... und Plattenplatz ist ja auch sooo billig... kostet ja nix...!
Das mit der Unterstützung verschiedener Distributionen halte ich aber sowieso für den falschen Ansatz, zumal solche Tools ja keine speziellen Systemdienste nutzen und man da auf die Unterschiedlichkeiten z.B. bei den Startscripten angewiesen ist.
Es gibt genug gute Beispiele, wo lediglich eine 32 und eine 64Bit Variante zur Auswahl steht und das Programm einen eigenen grafischen Installer mitbringt (verpackt in einem Shellscript) um es dann z.B. auch als Benutzer installieren zu können.
So ein kleiner Downloader lässt sich zudem ja auch statisch linken, wenn man jegliche Probleme mit Abhängigkeiten vermeiden will.
Aber bei einem Preis von 4,89 für brandaktuelle Alben (habe mir z.B. das neue Subway To Sally Album gekauft), kann man echt nicht meckern. Es gibt auch Doppelalben zu dem Preis, z.B. The Wall von Pink Floyd, wo man auf 19 Cent pro Lied kommt.
Der Download war auch sehr unproblematisch, ist ähnlich wie mit Torrents.
Das einzige was mich etwas stört ist, dass man seine gekauften Alben nur einmal herunterladen kann, da darf also nichts schief gehen. Deshalb vermutlich auch der Downloadmanager.
4,89 ist für imo DRM-freie Alben fair
5€ ist meiner nach immer noch viel zu teuer.
vor allem, wenn man bedenkt, dass man bei amazon marketplace ovp-cds für 6-9€ (inkl versand) kaufen kann. da ist doch klar, was man kauft. oder die low-price cds kosten mittlerweile auch nur noch 6€...
ein für mich fairer preis wäre 2-4€ (maximal pro album), da man diese downloads, vor allem wg qualität, eher als "orientierungskäufe" als tatsächlich als fan- und liebhaberkäufe ansehen kann.
meinetwegen können die die qualität auf 192 oder so runtersetzen. oder es irgendwie staffeln: je geringer die qualität, desto billiger.
ok, die pink floyd ist natürlich wg der anzahl an lieder für 5€ recht fair (die cd findet man dort für 6.50€ + 3€ versand).
ist schon mal zumindest die richtige richtung.
http://tinyurl.com/c8gm7j
soviel zur kostenverteilung!
es geht um die einnahmenverteilung.
und da sieht man wer am meisten profitiert und wie sich die preise zusammensetzen.
bei fast 70% label/umsatzsteuer/gema/"vertrieb" (mit handel sind es fast 80-90%) fragt man sich auf welcher grundlage die MI überhaupt argumentiert ("die armen künstler...").
naja anderes thema....
ich mein es ist grundsätzlich positiv, dass linux überhaupt unterstützt wird, aber warum müssen die komerziellen anbieter immer auf kompatibilität zu den unter linux üblichen standards scheissen?
Ich benutze Amarok auch, aber Amarok ist definitiv kein Standard, aller höchstens unter KDE. Unter GNOME gibt es ja z.B. Rythmbox.
Zumindest bekomme ich nur die Meldung, dass der Service ausschließlich für Kunden aus Deutschland verfügbar ist.
Irgendwie traurig, finde ich.
Ein Album darf ruhig 16 kosten (dann aber auch im flac-Format), wenn ein Shop die obigen Bedingungen erfüllt, dann werde ich da auch wieder Kunde. Ich habe noch einen Haufen Wünsche betreffs alter Alben, die ich entweder nur auf dem Flohmarkt, der Bucht oder garnicht mehr ergattern kann, aber dennoch gerne kaufen würde. Jedenfalls bedeutend mehr als die derzeitig "aktuellen" Alben.
Wobei 16Euro wären mir schon zuviel.
Aber bei aom konnte man sich das alles auswählen, wenn man flac mochte musste man halt mehr blechen, das ist so völlig in Ordnung.
Ich finde aom auch heute noch der beste Downloadshop, zum glück existiert er immernoch.
Ich wusste aber nicht, dass aom (oder wie die Seite jetzt heisst) noch existiert, seit den Problemen mit den Kreditkarten war ich nicht mehr dort. Muss wohl doch wieder etwas das Netz durchforsten, denn bis die MI endlich mal bemerkt, was für ein gutes und für sie sogar lukratives Verfahren dort durchgezogen wurde, werde ich mir das mit meiner dann viel zu mickrigen Rente nicht mehr leisten können (so ich dann überhaupt noch was hören kann und bis dahin nicht alle Töne per Implantat verboten werden, für die man keinen GEMA-Wegzoll zahlt)
Einmal mit dem Programm allTunes, was ich hier sicher nennen darf und einmal unter einer anderen URL, sollte sich aber auch auffinden lassen, würde die URL gerne hier posten.
Ich zahle jeweils per 0900er Nummer ein, funktioniert 1a. Mittlerweile lässt sich aber auch wieder per Kreditkarte über einen zweitabwickler Guthaben aufladen.
Wie soll man denn dieses MP3-"Junkfood" eines Tages in ein zukünftiges, vielleicht um 2020 weit verbreitetes, hochwertiges Musikformat umwandeln, wenn man nur solche defizitären Dateien kaufen konnte?
Die niedrige MP3-Qualität bleibt ja erhalten, selbst wenn man die MP3s als Flacs archivieren würde.
Ohne die Original-Audio-CDs oder Flacs kann das Musikhören auf diese Weise ein recht kurzzeitiges Vergnügen werden, vor allem dann, wenn man anscheinend - wie hier ein weiterer Kommentator schreibt - die MP3s nur einmal herunterladnen darf (?).
Die Nine Inch Nails z.B. bieten da einen viel besseren Service. Da gibt es neben MP3s u.a. auch noch Flacs, Wavs und Apple-Formate und - für Amazon wäre das natürlich "tödlich" - alles für lau.
Es ist durchaus möglich, von MP3 genauso Sicherungskopien anzufertigen, wie das bei Flac möglich ist. Du kannst MP3 auch verlustfrei auf Daten-CDs brennen, falls dir das nicht bekannt sein sollte. Die allermeisten Menschen sind nicht in der Lage, eine Audio-CD von einem MP3 mit 256kBit/s zu unterscheiden. Solltest du zu der elitären Minderheit gehören, die ein Floh aus 100km Entfernung husten hört, musst dir eben andere Vertriebswege suchen. Sobald die Musikindustrie einen Markt bei Leuten sieht, die auch bei 100 pro Meter Boxenkabel nicht an Esoteriker denken, wirst auch du bedient werden.
Das hat nichts mit Elite zu tun. MP3 arbeitet nun mal mit einem psychoakustischen Modell, das auf den Durchschnitt ausgerichtet ist. Wessen Gehör zu weit vom Durchschnitt abweicht, für den funktioniert das qualitativ eben nicht so gut. Das kann schon sein, dass das nur eine Minderheit betrifft, aber dieser abwertende Ton ist vollkommen unangebracht, denn Hörvermögen und -empfinden sind eine höchst subjektive Angelegenheit.
Grund für Preisdifferenzen sehe ich hierin übrigens nicht, die sollen froh sein, wenn ihnen jemand ihr Produkt abkauft und da gilt es, attraktive Angebote zu machen. Allofmp3 bot sehr viel Komfort, hieran kann man sich orientieren und dann sollte der Katalog natürlich möglichst umfangreich ausfallen und auch ältere und seltene Aufnahmen enthalten, sowie sehr gute Suchfunktionen bieten. Ist doch nicht so schwer, wir schreiben das Jahr 2009.
Sorry, aber das Argument, dass man ohne Flac im Fall eines Verlusts des Musikstücks aufgeschmissen sei, schreit geradezu danach. Abgesehen davon, gibt es gerade im Audiobereich, ein Anzahl Leute, die ohne Beachtung jeglicher physikalischer Gesetzmäßigkeiten Dinge in Himmel loben, die bestenfalls psychologisch ein Steigerung der Hörqualität bringen. Und ja, es kann vorkommen, dass jemand auf Grund eine Hörschadens tatsächlich eher MP3 von CD unterscheiden kann. Aber die 256kBit/s, die Amazon anbietet, sollten doch eigentlich OK sein [1].
[1] http://www.heise.de/ct/Der-c-t-Leser-Hoertest-MP3-gegen-CD--/artikel/124391
Das Argument weiter unten, mit einem unkomprimierten Format auch für zukünftige Eventualitäten wie Formatwechsel gewappnet zu sein, während man komprimierte Musik eben nur verlustbehaftet umwandeln könnte, finde ich persönlich dagegen auch bestechender als die Qualitätsfrage. Ich habe aber auch kein tolles Gehör.
Es spricht dagegen, dass man für unkomprimierte Musikstücke ein Vielfaches an Speicherkapazität benötigen würde, die es nicht umsonst gibt. Zudem muss man, um die Stücke in mehreren Format anzubieten, diese entweder in allen erhältlichen Format gespeichert vorhalten oder aber entsprechend konvertieren bei Bedarf. Beides kostet auch Geld. Entweder Speicherplatz oder Rechenkapazität. Diese zusätzlichen Kosten, die aber nur von einem geringen Teil der Kunden verursacht werden, kann man entweder auf alle Musikstücke, auch die MP3s umlegen, was diese teuer machen würde als sie jetzt kosten. Oder die MP3s kosten gleich viel, dafür kosten die Alternativen bedeutend mehr und werden dadurch unattraktiver. Es ist, wie ich oben gesagt habe, eine Frage, ob es einen Markt für Musik-Downloads gibt, bei dem die Musikstücke qualitativ hochwertiger, dafür aber auch erheblich teurer sind. Aber ich habe keine Lust mehr Geld für eine Qualität zu bezahlen von der ich keine Mehrwert habe.
Das Argument weiter unten, mit einem unkomprimierten Format auch für zukünftige Eventualitäten wie Formatwechsel gewappnet zu sein, während man komprimierte Musik eben nur verlustbehaftet umwandeln könnte, finde ich persönlich dagegen auch bestechender als die Qualitätsfrage.
Zum Einen ist es fraglich, wie oft es tatsächlich nötig ist, MP3s in ein anderes Format zu wandeln. Zum Anderen, wie hoch die Qualitätsverluste dadurch wirklich sind. Ich gebe dir Recht, dass es dadurch zu einer gewissen Einschränkung kommt. Die Frage ist nur, ob man bereit ist, bedeutend mehr Geld zu bezahlen um ohne diese Einschränkung zu leben.
Eben, weil Du keine "richtiges" Format ohne Qualitätsverlust (z.B. Flac) mit herunterladen durftest.
Das hat nichts mit Esoterik zutun, diese MP3s sind typische Fehlkäufe. Eine entsprechende Audio-CD ohne Kopierschutz bringt mehr.
In punkto Klassik-CDs kannst Du mit MP3s ohnehin nur sehr wenig anfangen. Den Unterschied zwischen Audio-CD und MP3 hört fast jeder.
Mir geht es vor allem darum, dass man von so einem Kauf auch noch in einem Vierteljahrhundert profitieren kann. Mit Audio-CDs ohne Kopierschutz und Schallplatten bin ich in punkto Auswahl der für mich zu einem jeweiligen Zeitpunkt geeignetsten Audioformate am flexibelsten.
Alternativ könnte man ja auch das Amazon-Angebot verbessern. Die oben von mir angeführten Nine Inch Nails machen vor, wie es funktionieren könnte.
IMHO ist für jeden MP3-Download ein gleichzeitig zum Download angebotene Flac-Datei für mich persönlich eine unabdingbare Voraussetzung für einen solchen Kauf.
Was ist, wenn in 10 Jahren Musik auf BlueRay-Discs Standard ist, in einer Qualität, die heutige Audio-CDs weit übertrifft? Dann kannst du deine mit Verlusten aufgenommenen Audio-CDs auch nicht "hoch"-konvertieren.
Den Unterschied zwischen Audio-CD und MP3 hört fast jeder.
Ich kann mich an ähnliche Sprüche bezüglich Analogmaterial und Audio-CD erinnern. Nennen mir bitte eine Quelle mit einem seriösen Test. Sowas in der Art [1].
Mir geht es vor allem darum, dass man von so einem Kauf auch noch in einem Vierteljahrhundert profitieren kann. Mit Audio-CDs ohne Kopierschutz und Schallplatten bin ich in punkto Auswahl der für mich zu einem jeweiligen Zeitpunkt geeignetsten Audioformate am flexibelsten.
Und wer hindert dich jetzt daran Audio-CDs und Schallplatten zu kaufen? Das hat doch mal überhaupt nichts mit dem Download-Angebot von Amazon zu tun.
[1] http://www.heise.de/ct/Der-c-t-Leser-Hoertest-MP3-gegen-CD--/artikel/124391
Mit MP3s bin ich nur im Bereich lauter Musik (z.B. Hardrock und Grunge) zufrieden, sonst nicht.
"Und wer hindert dich jetzt daran Audio-CDs und Schallplatten zu kaufen? Das hat doch mal überhaupt nichts mit dem Download-Angebot von Amazon zu tun."
Doch hat es. Warum soll man alles doppelt kaufen?
Würde Amazon Flacs zu den MP3s anbieten, könnte ich auf Audio-CDs weitgehend verzichten.
Das ist doch nachvollziehbar?
Zudem kann man sich so ein oder zwei gute Lieder einer CD kaufen, die ansonsten nur Schrott enthält. Aber wie gesagt, z.B. nur mit Extra-Flac.
Außerdem kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass Du mit einem singulären Amazon-MP3 mit bestimmter Qualität zu individuellen MP3-Hörtests, wie ich sie manchmal durchführe, gar nicht in der Lage wärst, weil Dir das Originalmaterial zur Erstellung von MP3s mit verschiedener Bitrate und zur Erstellung anderer Audioformate schlichtweg fehlen würde.
Ich will nur Flexibilität, auch beim MP3-Kauf. Dazu gehört für mich ein lossless-Format wie z.B. Flac, das automatisch mit zum Download angeboten werden sollte.
Ich sehe bei diesem MP3-Kaufangebot auch keinen wirklichen Vorteil gegenüber legalen Methoden des "Musikhörens" wie etwa über Streamtuner oder Tunapie.
Auch hier gibt es neben vielen *.ogg-Dateien einiges an MP3s.
Mit zusätzlichen "Amazon-Flacs" wäre das aber etwas anderes.
Den sehe ich schon. Man bekommt genau die Lieder, die man gerne hätte. Bei Streams musst du darauf warten, dass die Lieder auch mal gespielt werden und dann auch noch in voller Länge und ohne Jingles oder gar Moderation drin. Außerdem verwenden Radiosender in der Regel zusätzliche Dynamikkompression, die den Klang erheblich verschlechtert.
Dafür kann man hier eine Musikvielfalt hören, die es bei uns noch nicht einmal zu kaufen gibt.
Was z.B. im Ambient-Bereich an Auswahl vorhanden ist, schlägt jedes kommerzielle Angebot um Längen.
Auch die Walkmans, die in den 80ern angesagt waren, habe ich nie voll aufgedreht. Die anderen Zug- oder Busgäste beschwerten sich sonst nämlich.
Also mir wäre Vorbis persönlich lieber. Aber so ist es schon ein guter Schritt.
Kaum macht sich ein großer Anbieter mal die Mühe und bietet ein spezifisches Programm für die am meisten verbreiteten Linux-Distributionen an, kommt ein typischer "Mir ist nie was recht, egal was jemand macht!"-Benutzer daher und hat daran was auszusetzen.
Andererseits haben Linuxkunden einen großen Vorteil, technisch sind wir im Schnitt ziemlich fit. Schlau wäre es das auszunutzen und Dinge wie Flac-Downloads könnte man gut an uns testen. Im Vergleich zu anderen Benutzergruppen würde man damit sogar Punkte sammeln. Wir sind ausgesprochen Stress resistent.
Ich wünsche mir schon lange ein einheitliche Lösung aber die wird wohl noch lange auf sich warten lassen. Leider ...
Das DEB-Paket läuft auf allen Debian-basierten Distributionen, das RPM-Paket auf allen RPM-basierten Distributionen. Auf eigener Erfahrung weiß ich das das DEB-Paket völlig problemlos unter Ubuntu Jaunty funktioniert. Das Jaunty oder Fedora 11 noch nicht in der Liste auftauchen, dürfte allein daran liegen das diese noch gar nicht offiziell erschienen sind.
Es wäre schon besser, wenn man wie unter Windows, einfach nen Installer (ob nun mit GUI oder per Konsole ist mir egal) hätte und dann nur das Programm installieren bräuchte.
Ein weiteres Problem sind Binärpakete, die nur in als 32Bit Version vorliegen. Ich habs nicht geschafft unter Arch Linux x64 Google-Earth zum Laufen zu bekommen, trotz 32bit chroot. Mag natürlich auch am Google-Earth installer liegen, dass er die 32Bit libs nicht gefunden hat also ohne chroot mein ich jetzt). Sowas nervt einfach.
Ebensogut hätte man eine API Doku veröffentlichen können, das wäre auch eine gute Lösung. Der weg über ein CSS Programm ist aber immer suboptimal, soetwas bringt weder Amazon noch die User wesentlich weiter. Zumal es hier auch garkeinen direkt erkennbaren Grund dafür gibt.
Natürlich gibt es noch sehr oft Probleme für alle RPM-basierten Distributionen eine einzelne RPM-Datei eines bestimmten Programmes zu schnüren, nur in diesem Fall gibt es das Problem eben nicht. Das Tool funktioniert einfach, egal unter welcher Distribution man es installiert.
Update: Amazons MP3-Downloader und 64bit-Systeme
Wie in den Kommentaren zu diesem Artikel von gestern zu lesen ist, funktioniert der Downloader für Amazons MP3-Onlineshop nicht unter 64bit-Systemen. Daraufhin rief ich 19:45 Uhr (!) bei Amazon an und eine freundliche Mitarbeiterin versprach mir, das Problem weiterzuleiten. Heute kam eine Mail, die ich Euch nicht vorenthalten will:
Die Einschränkung mit Linux 64bit Systemen ist uns bekannt. Derzeit gibt es noch keine Lösung dafür, da hier eine komplett eigenständige Version des Amazon Downloaders erstellt werden müsste.
Sobald uns eine solche Version zur Verfügung steht, werden wir diese selbstverständlich umgehend auf unserer Website bereitstellen und entsprechend darauf hinweisen.
Na, schauen wir mal, wie schnell Amazon das in den Griff bekommt, das Problem ist ihnen auf alle Fälle bewusst. Zumindest scheint die Kommunikation zwischen den Abteilungen bei Amazon gut zu funktionieren. Kann nur sagen: Das ist Service!
Update: Wie Fraenk im Kommentar #5 hier schon schrieb, gibt es eine Lösung. Hier noch einmal seine Vorgehensweise, die ihm der Service von Amazon empfohlen hat:
Als Link wurde mir dieser empfohlen.
Nach dem Download und den nachfolgend aufgeführten Eingaben klappt das jetzt auch bei mir auf 8.10 64bit mit Amazon!
Einfach super.
sudo dpkg i getlibs-all.deb
sudo dpkg i force-architecture amazonmp3.deb
sudo getlibs/usr/bin/amazonmp3
Quelle :
http://www.ubuntu-center.de/732/amazons-mp3-downloader-und-64bit-systeme/
Also, wenn das mal kein Kundenservice ist, dann weiß ich auch nicht.