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Do, 2. April 2009, 22:26

Software::Entwicklung

Openmoko stellt Entwicklung ein

Laut der Berner Zeitung hat Openmoko-Geschäftsführer Sean Moss-Pultz bekanntgegeben, dass die Entwicklung des Smartphones GTA03 vorläufig eingestellt wird.

Neo Freerunner

openmoko.com

Neo Freerunner

Mit dem Entwicklungsstopp wurde auch 50 Prozent der Mitarbeiter gekündigt oder sie gingen freiwillig. Laut Pultz waren diese Maßnahmen zwingend nötig, um überhaupt im Geschäft bleiben zu können.

Openmoko ist eine Ausgründung des taiwanesischen Komponentenzulieferers First International Computer (FIC). Ziel des Unternehmens ist die Produktion eines Open-Source-Smartphones. Openmoko hat zwei Geräte auf den Markt gebracht. Das erste war das als Neo 1973 betitelte Smartphone, von welchem lediglich 3.000 Exemplare produziert wurden, die fast nur an Entwickler gingen. Vom Nachfolger Freerunner wurden 10.000 Geräte verkauft, auch vorrangig an Entwickler. Das Projekt hatte seit dem Start mit etlichen Problemen wie Konstruktionsmängeln und personellen Wechseln zu kämpfen, welche die Entwicklung stark verzögerten.

Statt weiter auf Smartphones zu setzen, konzentriert sich Openmoko lieber auf »Plan B«, ein noch geheimes Telekommunikationsgerät, welches ebenfalls auf Open Source setzt und gleich von Beginn an für den Massenmarkt tauglich sein soll. Die Entwicklung der Openmoko-Smartphone-Software wird fortgeführt, allerdings mit weit weniger Ressourcen. Openmoko hofft auf Hilfe aus der Gemeinschaft, welche den Freerunner kaufen, Fehler korrigieren und neue Programme schreiben soll, die hoffentlich später auch auf neuen Geräten eingesetzt werden können. Der Freerunner ist ein Triband-Handy mit einem ARM-Prozessor mit 400 MHz, 2.8-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 640 Pixeln, 128 MB SDRAM, 256 MB NAND-Flash, MicroSD-Slot, Wi-Fi, AGPS, GPRS ohne EDGE, Bluetooth 2.0 und zwei 3axis-Motion-Sensoren.

Momentan kostet der Freerunner 299 US-Dollar, zehn Geräte gibt es für 2.690 Dollar.

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