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Thema: Erster Veröffentlichungskandidat von OpenOffice.org 3.1 erhältlich

52 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von MfG am Fr, 3. April 2009 um 21:05 #
...ich warte auf Antworten :(
Score: 3 Von Jens am Fr, 3. April 2009 um 21:12 #
Klingt gut!
Auch wenn das Entwicklungstempo ein Ticken schneller sein könnte.
  • Score: 3 Von Aldi am Fr, 3. April 2009 um 22:18 #
    Ja, es gibt sicherlich noch viel zu tun bei OpenOffice.org, aber mit dem Entwicklungstempo bin ich sehr zufrieden. Hier ein paar Zahlen und Vergleiche:

    * Für 3.1. wurde an der Darstellung massiv gearbeitet (Kantenglättung). Dafür wurden 500.000 Zeilen hinzugefügt/verändert (http://blogs.sun.com/GullFOSS/entry/finally_anti_aliasing_is_done)

    * Seit Office2007 im Januar 2007 erschien, hatte
    ---OpenOffice vier Veröffentlichungen mit neuen Funktionen: 2.2, 2.3, 2.4 und 3.0
    ---OpenOffice sechs Veröffentlichungen, die Fehler behoben haben: 2.2.1, 2.2.1, 2.3.1, 2.4.1, 2.4.2, 3.0.1
    ---OpenOffice eine neue Website für Erweiterungen und eine für Vorlagen eingerichtet.
    ---Microsoft Office ein einziges Servicepack.

    Ich finde das doch sehr beachtlich! Vielen Dank!

    • Score: 3 Von Aldi am Fr, 3. April 2009 um 22:19 #
      ups, natürlich fünf Fehlerbereinigungen, wenn man 2.2.1 und 2.2.1 nicht zweimal zählt :-)
      Score: 3 Von glasen am Fr, 3. April 2009 um 22:28 #
      Ich fände es nur schön wenn es die Distributoren endlich mal hinbekommen würden eine Version von OpenOffice.org in ihren Linux-Distributionen auszuliefern die keine Probleme mit dem Hinting bzw. mit dem Subpixelhinting hat. Keine einzige aktuelle Distribution unterstützt Subpixelhinting unter OpenOffice.org. Ist zwar nur ein kosmetisches Problem, aber nerven tut es schon.

      Das Problem ist übrigens nicht auf die mitgelieferten Versionen beschränkt, StarOffice hat das gleiche Problem. Der Witz ist das nur die GTK-Variante von diesem Problem betroffen ist. Deinstalliert man die GTK-Integration und benutzt die native Optik von OpenOffice.org bzw. StarOffice funktioniert auch das Subpixelhinting.

      Score: 3 Von Karsten Berg am Sa, 4. April 2009 um 00:27 #
      Ich bin mit der Entwicklungsgeschwindigkeit auch sehr zufrieden. Hatte ähnliche Daten im Kopf! Nicht so faktisch untermauert, aber halt im Gefühl!
      Die Qualität dieser Suite ist jedenfalls super und dürfte jedem(!) Otto-Normal-Verbraucher dicke(!) reichen!
      Die Umgewöhnung, die von MSO auf OOo öfters folgt, ist nur von minimaler Relevanz und schnell überwunden.
      OpenOffice.org hat die Qualität, Microsoft Office in (geschätzten) 90% aller Fälle äquivalent zu ersetzen! Reden wir von "ganz normalen" Menschen wie "Dir und mir", so könnte sich der Anteil sogar noch erhöhen! (VBA nehme ich hierbei aus!)

      MfG, KB

      Score: 3 Von irgendwer am Sa, 4. April 2009 um 01:46 #
      Hallo,

      ich würde eher sagen dass dies nicht wirklcih vergleichbar ist!
      es gab auch bei MS Office zahlreiche kleinere Patches über WinUpdate!
      Außerdem kann MS nicht andauernd neue Versionen veröffentlichen,
      wer kauft für ein kleines Feature-Update eine neue Vollversion?

      Was ich hauptsächlich mit dem Posting eigentlich aussagen wollte:
      Beide Office-Varianten haben Vor- und Nachteile,
      OOo ist natürlich OpenSource, MS Office ist viel mächtiger(z.B. Exchange, Project usw...) aber mit allen Features sehr teuer...

      good night

      • Score: 3 Von ups am So, 5. April 2009 um 10:58 #
        > MS Office ist viel mächtiger(z.B. Exchange, Project usw..

        Was hat Office mit Exchange zu tun?
        Das ist wohl eher Outlook ;-), für die es bestimmt für die Linux-Alternativen, ebenso kostenpflichtige Plugger gibt. Und
        Projekt-ähnliches gibts nicht unter Linux?

        Score: 3 Von Schmidi am So, 5. April 2009 um 12:15 #
        "...MS Office ist viel mächtiger..."

        Das Stimmt nicht. Es ist einfach Funktionen aufzuzählen die OOo gegenüber MS-Office fehlen, nur umgekehrt ist das genau so einfach! Da aber (fast) immer nur danach gefragt wird ob OOo auch alles kann was MS-Office kann, vertreten viele die Meinung MS-Office wäre Mächtiger als OOo.

        Ich würde sagen OOo und MS-Office sind auf Augenhöhe.

    Score: 3 Von wolf am Sa, 4. April 2009 um 17:33 #
    Gut Ding will Weile haben. Und die Leute die sich dem Versionsfetisch ergeben sind in der Regel auch keine Schreiberlinge, denn diesen langt auch deutlich weniger.
Score: 3 Von rudifaxe am Fr, 3. April 2009 um 22:29 #
Bei uns findet in nächster Zeit ein MS Lizenz Audit statt. Ziel ist der Einsatz von kostenloser Software wie OpenOffice.
Ausschlaggebend ist die mögliche Kosteneinsparung natürlich in Verbinding mit der jetzigen Wirtschaftskriese.

Fax
:-)

  • Score: 3 Von doh! am Fr, 3. April 2009 um 23:42 #
    Krise.

    Danke.

    Score: 3 Von ich am Sa, 4. April 2009 um 13:04 #
    Lass mich raten: Und die Mitarbeiter haben Angst vor OOo und bei dem kleinsten Problem wird der ITler geköpft, weil er es den Angestellten unmöglich macht, zu arbeiten und damit das Unternehmen ruiniert?

    Normalmenschen muss man leider häufig an die Hand nehmen, wenn etwas geändert werden soll, auch wenn es nur ein Knopf ist, der gestern grün war und morgen blau sein wird.

    ... nur billiger ist nicht.

    • Score: 3 Von Andreas am Mo, 6. April 2009 um 14:24 #
      Beim Upgrade auf MS Office 2007 hast du das selbe in grün, ist also kein Nachteile von OpenOffice.

      MS Office 2007 verwendet ja nicht mal mehr den nativen Fenstermanager von Windows sondern bringt seinen eigenen mit, wie immer mehr andere Applikationen auch. Wo man unter Linux den Weg der Vereinheitlichung geht, sieht unter Windows jede Applikation komplett anders aus und immer mehr bringen zu allem Überfluss auch noch ihren eigenen Fenstermanager mit.

Score: 3 Von Gast am Fr, 3. April 2009 um 23:15 #
Wann erhält Impress endlich ein rechteckiges Objekt mit Unterteilungen (mindestens Zeilen) die für sich eine Magnetfunktion für Verbindungslinien haben? 2040?
Score: 3 Von Andy am Fr, 3. April 2009 um 23:35 #
An welchen Stellen muss denn OpenOffice noch aufholen?
  • Score: 3 Von Stephan am Sa, 4. April 2009 um 00:18 #
    Ohh, auf die schnelle:
    1) Impress: Vor- und zurück auf Animationseinzelschrittebene. Bei Vorlesungen einfach nur peinlich...
    [Issue 48179]
    (immerhin tut sich dort nach fast 5 Jahren sehr langsam etwas)
    2) Writer: Beim Erstellen von Inhaltsverzeichnissen werden Hoch/Tief-sowie kursiv etc. eliminiert. Für naturwissenschaftliche Texte ein k.o.-Kriterium.
    [Issue 27377]
    Dort wird auch erklärt, das dies ein noch viel weitreichenderes Problem darstellt.
    3) Der Impress-Flash-Export ist bisher ein schlechter Scherz (bare okay, MS hat soweit ich weiss keinen eigenen. Dafür gibt es da aber entsprechende gute Tools)
    • Score: 3 Von Erik am Sa, 4. April 2009 um 01:01 #
      > 2) Writer: Beim Erstellen von Inhaltsverzeichnissen werden Hoch/Tief-sowie kursiv etc. eliminiert.
      > Für naturwissenschaftliche Texte ein k.o.-Kriterium.
      Unabhängig davon, dass das in der Tat Bugs sind: naturwissenschaftliche Texte tut man sich auch nicht wirklich in einer Textverarbeitung an. Dafür ist die einfach nicht gemacht.

      lg
      Erik

      • Score: 3 Von ich am Sa, 4. April 2009 um 12:47 #
        Ich nutz für sowas ja auch LaTeX, aber warum sollte OOo bittesehr für eine Nutzergruppe (Leute, die wissenschaftlich arbeiten) nicht gedacht sein? Sind Wissenschaftler und all die Menschen, die wissenschaftliche Methoden in Unternehmen etc. anwenden, irgendwie Aussätzige? Wenn Textverarbeitungen semantisches Markup umfassend und komfortabel funktionierend unterstützen würden wären sie dafür für 90% der Fälle bestens geeignet.
        • Score: 3 Von --abc--- am Sa, 4. April 2009 um 23:24 #
          Das sehe ich ähnlich.
          Wenn man diesen Bug kennt, kann man sich auch so helfen.
          Kennt man ihn nicht, bemerkt man ihn spätestens beim letzten Korrekturlesen.

          Es gibt Leute, die haben selbst eine naturwissenschaftliche Doktorarbeit mit Word für Windows 6.0 unter Windows 3.1 geschrieben und das auf einem 486er 33MHz mit 4MB RAM.
          Warum das geklappt hat?
          Ganz einfach. Irgendwann kennt man die Fehler seiner Anwendungen und seines OS, lernt damit zu leben (wenigstens vorübergehend) und benutzt in Kenntnis der Softwareunzulänglichkeiten entsprechende "Workarounds".

          • Score: 3 Von ich am So, 5. April 2009 um 03:13 #
            Wobei Windows 3.1 und Word 6.0 extrem stabil waren (jedenfalls habe ich beide in den 6 Jahren, in denen ich sie genutzt habe, nicht einen einzigen Absturz gehabt). Auch hatten Textverarbeitungen da noch nicht die Angewohnheit, dem Anwender alle Denkarbeit (wie etwa die Kapitelnummerierung) unbedingt abnehmen zu wollen und entsprechend störten da auch keine völlig hirntoten, sich verzählenden Mechanismen wie sie aktuelle Versionen von Word und OOo haben naturgemäß nicht.
            • Score: 3 Von Hutz am So, 5. April 2009 um 09:35 #
              Naja, Word 6.0 auf Win 3.11 stabil? Ich musste damals als studentische Hilfskraft ein Buch damit setzen (weil der Verlag nichts anderes als .doc akzeptierte). Das war eine reine Qual: Abstürze, Wartezeiten, verschobenes Layout, verrutschte Graphiken, fehlerhafte Seitenzahlen (nach S.81 kommt S.1254), zerschossene Kolumnentitel, unbrauchbare Master-dokument-Funktion, Ausdruck und Bildschirmdarstellung voneinander abweichend. Ich bin damals privat deswegen auf das noch junge OpenOffice umgestiegen. OpenWriter war schon damals besser.
      Score: 3 Von Hans am Sa, 4. April 2009 um 19:13 #
      zu 1): Vor- und zurück auf Animationseinzelschrittebene wird es in Version 3.2 im September 2009 geben.
    Score: 3 Von glasen am Sa, 4. April 2009 um 00:20 #
    Es fehlt stellenweise noch etwas der Feinschliff. So wird z.B. unter Excel beim Markieren von mehreren Zellen deren Anzahl (Zeilen und Spalten) in der Statusleiste angezeigt. Unter Calc muss man dagegen immer aufwendig die Zeilen und Spalten von Hand zählen oder abschätzen wieviele Zellen man eigentlich markiert hat.

    Bei zwei oder drei Zeilen kein Problem, aber wenn es dann mal 100,200 oder noch mehr Zeilen sind.

    Score: 3 Von gigi am Sa, 4. April 2009 um 04:06 #
    Leider ist ein riesiges Hinderniss für den Einsatz in der Öffentlichen Verwaltung, dass man Eingabe-Felder nicht direkt im Text eingeben kann, sondern dass jedes mal ein seperates Fenster aufgeht. Das ist extrem hinderlich im Alltag.

    Das ist einer der wichtigen Gründe warum jetzt für alle Finanzämter des Landes NRW für viel Geld MS-Office lizensiert wird. Wir reden hier von über 20.000 Arbeitsplätzen.

    • Score: 3 Von seufz am Sa, 4. April 2009 um 12:58 #
      Wenn einem die Gründe ausgehen, schafft man sich halt welche.....
      • Score: 3 Von ac am So, 5. April 2009 um 21:55 #
        > Wenn einem die Gründe ausgehen, schafft man sich halt welche.....

        Für jeden Mist einen Dialog zu öffnen, statt sinnvoll eingesetztem In-place-editing, ist verdammt altbacken und alles andere als benutzerfreundlich, mithin kein "geschaffener Grund" der Softwareauswahl. Leider hinkt FLOSS in diesem Punkt nicht selten hinterher. Digikam ist so eine Anwendung, die diesbezüglich höllisch nervt, bei OOo gäbe es diesbezüglich auch viel zu verbessern.

      Score: 3 Von Martin am Sa, 4. April 2009 um 14:06 #
      Hätte man sich statt 20.000 Office-Lizenzen anzuschaffen nicht auch, sagen wir mal für €20.000.-, einen Auftrag an Sun geben können um sich diese Funktion einprogramieren zu lassen? Oder wir Opensource immer noch mit esmussalleskostenlossofortundbesserkönnen gleichgesetzt?
      • Score: 3 Von Lobbyist am So, 5. April 2009 um 10:58 #
        Natürlich, das wäre sogar eine ausgezeichnete Lösung und zudem weitaus günstiger als die MS Lizenzen. Hier handelt es sich allerdings um ein anderes Problem. Gegen vorgeschobene Gründe helfen keine Argumente, so plausibel sie auch sein mögen. Es werden nämlich keine Gründe für einen Umstieg gesucht, sondern welche dagegen. Da beißt man sich die Zähne aus. Über die Motive kann man letztlich nur spekulieren, aber dieser merkwürdige Geruch ist schon auffällig...
        • Score: 3 Von gigi am Mi, 8. April 2009 um 11:47 #
          Ich denke auch, dass man sich bei objektiver Betrachtung für eine Lösung mit OO und gegen eine Lösung mit MS hätte entscheiden müssen.

          Es ist abe rnicht so, dass man es zumindest überhaupt nicht versucht hat. Die Fin-Ämter haben lange mit OpenOffice gearbeitet - und man war auch im Kontakt mit SUN zur Lösung des Formularfeld-Problems.
          Aber Wahrscheinlich wollte man kein Geld für eine Beschleunigung der Lösung ausgeben.

          Soweit ich gelesen habe, gab es bei SUN massive interne Probleme bei dem Versuch das Formularfeld-Problem zu lösen.

    Score: 3 Von FF am Sa, 4. April 2009 um 06:50 #
    OO muss um einiges schneller und schlanker werden. Dazu müsste die komplette Codebasis mit ihren Altlasten entrümpelt werden.

    OO hat eine veraltete Darstellungsweise, die momentan nichtmal die einfache Implementierung einer Entwurfsansicht (was jede sonstige popelige uralt Schreibsoftware schon hatte) im Writer ermöglicht, weil Layout und Screen Rendering fest miteinander verbunden sind. ( http://www.openoffice.org/issues/show_bug.cgi?id=4914 )

    Die Rechtschreibprüfung ist momentan auch einfach schlecht.

    • Score: 3 Von Aldi am Sa, 4. April 2009 um 09:38 #
      In Bezug auf Rechtschreibprüfung bin ich gar nicht so unzufrieden. Mit den folgenden Wörterbüchern kennt meines Erachtens OpenOffice bei wissenschaftlichen Texten sogar mehr Wörter als Word:
      http://extensions.services.openoffice.org/project/dict-de_DE_frami
      • Score: 3 Von ich am Sa, 4. April 2009 um 12:57 #
        Problem an der Rechtschreibprüfung sind nicht so sehr die Wortlisten. (Nach einem Jahr fleißigen Hinzufügens kennt auch OOo irgendwann die Kunstgeschichte und ihre Begrifflichkeiten.) Nervig ist die nicht vorhandene Kenntnis deutscher Grammatik. Zusammenschreibungen und flektierte Formen muss man immer nochmal extra hinzufügen. Das multipliziert die Arbeit sinnlos.
        • Score: 3 Von Aldi am Sa, 4. April 2009 um 19:19 #
          ja, das stimmt wohl. Wenn der Singular eines Substantives erkannt wird, heißt das doch lange nicht, dass der Plural oder die feminine Form (-in) erkannt wird.
          Woran liegt das eigentlich? Ist HunSpell nicht in der Lage Flektionen vorzunehmen? Eigentlich schon, wenn man hier schaut: http://hunspell.sourceforge.net/
    Score: 3 Von dk am Sa, 4. April 2009 um 08:23 #
    OpenType support in Linux fehlt mir ganz gewaltig auch wenn ich nur wenig mit OO schreibe. Vielleicht ist das auch mit ein Grund.
    Außerdem finde ich es schrecklich langsam. Manchmal nutze ich es um PDFs zu erstellen, wenn ich eingescannte Bilder habe. Bei fünf Seiten ruckelt's nur noch. Kann mir schwer vorstellen damit eine längere Arbeit zu erstellen.
    Score: 3 Von solver am Sa, 4. April 2009 um 12:14 #
    Was noch fehlt ist ein Solver zum Lösen von non-linearen Optimierungsproblemen in Calc.
    • Score: 3 Von Aldi am Sa, 4. April 2009 um 19:14 #
      Gibt es schon zum Download: http://extensions.services.openoffice.org/project/NLPSolver

      oder kostenpflichtig: http://extensions.services.openoffice.org/project/eurooffice-solver-professional

Score: 3 Von ich am Sa, 4. April 2009 um 12:52 #
Funktioniert bei irgendwem das Install-/Update-Skript unter Debian?

./update
Skipping deselected package ooobasis3.1-sv-calc.
(Reading database ... 364234 files and directories currently installed.)
Preparing to replace openoffice.org3-writer 3.0.1-15 (using .../openoffice.org3-writer_3.1.0-9_i386.deb) ...
Unpacking replacement openoffice.org3-writer ...
dpkg: regarding .../openoffice.org3.1-debian-menus_3.1-9393_all.deb containing openoffice.org-debian-menus:
openoffice.org-core conflicts with openoffice.org-unbundled
openoffice.org-debian-menus provides openoffice.org-unbundled and is to be installed.
dpkg: error processing ./DEBS/desktop-integration/openoffice.org3.1-debian-menus_3.1-9393_all.deb (--install):
conflicting packages - not installing openoffice.org-debian-menus
Skipping deselected package ooobasis3.1-sv-binfilter.
Skipping deselected package ooobasis3.1-testtool.
Skipping deselected package ooobasis3.1-calc.
Preparing to replace openoffice.org3-draw 3.0.1-15 (using .../openoffice.org3-draw_3.1.0-9_i386.deb) ...
Unpacking replacement openoffice.org3-draw ...

Usw. - am Ende steht ein halb installiertes OOo. Funktioniert das Skript bei irgendjemandem?

(händisches Installieren per "dkpg -i *.deb" funktioniert, ich mein das Skript und wüsste gern, ob das ein Bug ist; das Skript war auch bei der 3.0 final buggy)

  • Score: 3 Von hes am Sa, 4. April 2009 um 13:19 #
    hmmm, nachdem ich hier auf mal vor langer Zeit auf die Nase gefallen bin, mache ich das wie folgt:
    ich packe die Datei OOoxyz.deb.tar.gz aus, wechsle in das DEB-Directory und rufe dpkg --install /*.deb auf
    Wenn, wie z.B. bei OOo3.1xxx(frühe Entwicklerversion) noch keine lokalisierte Version zur Verfügung steht, mach ich das nochmal mit mit der Lokalisations-Datei.
    O.k., ist ne' "Holzhacker-Methode" (andere würden sagen "pragmatisch"), hat bei mir bis jetzt immer geklappt.

    Übrigends: ich entferne die vom Debian-Team erzeugte OOo-Version immer wieder, da sie mir immer zu viele Bugs hat (ich melde die Bugs ab und zu auch, habe allerdings selten konstruktive Rückmeldung erhalten). Die Zeit bis eine OOo-Release als Paket bei Debian zur Verfügung steht, dauert mir auch einfach zu lange. Das ist keine Kritik an das Debian Team, weil diese SW m.E. einfach zu komplex ist, um sie wirklich dann auch noch mit dem GnuJava vernünftig zu supporten.

    Score: 3 Von tobi am Sa, 4. April 2009 um 13:26 #
    bei mir hats mit 3.0.1 funktioniert, müssen allerdings die Debian eigenen OOo Packete entfernt sein. und alte Openoffice 3 Version von openoffice.org installiert sein
Score: 3 Von Sebalin am Sa, 4. April 2009 um 14:30 #
Man sollte OO *endlich* mal so umbauen, dass man sich nicht jedesmal das komplette fette Paket runterladen und auf den Rechner knallen muss.

Ideal wäre es, wenn man sich nur die benötigten Module, also z.B. nur die Textverarbeitung + vielleicht noch Impress herunterladen kann. - Bei MS Office geht das schon ewig, sich nur Word oder Power Point zu kaufen, wenn dies auch unverhältnisßmäßig teuer ist, aber es geht!

Ich kann mich auch gut erinnern, dass dies hier und anderswo schon vor Jahren diskutiert wurde und die meisten waren damals wohl auch dafür, nur getan hat sich in all den jahren dahingehend *überhaupt nichts*.

Sehr schade.

Sebalin.

  • Score: 3 Von JumpLink am Sa, 4. April 2009 um 16:30 #
    Also bei mir unter Ubuntu sind für die unterschiedlichen OpenOffice-Komponenten jeweils die passenden Paket vorhandene und ich brauche entsprechend nur die herunter zu laden, die ich auch installieren möchte. Dürfte also theoretisch gar nicht so schwierig sein, dies auch für Windows zu trennen, muss wohl nur mal gemacht werden.
    • Score: 3 Von ---abc--- am Sa, 4. April 2009 um 23:32 #
      Das ist aber letztendlich ein Fast-Fake (fast deswegen, weil ja nichts "verheimlicht" wird).
      Man muß letztlich immer noch wie zu StarOffice-Zeiten fast das gesamte OpenOfficepaket starten, um z.B. Writer "alleine" nutzen zu können.
Score: 3 Von XJ am Sa, 4. April 2009 um 22:10 #
Also ich finde OOo total klasse! Benutze es für alles! In der Firma meiner Eltern wird nun auch nur noch OOo eingesetzt! Auch bei meiner Dipl. Arbeit mit OOo gab es keine Probleme! Klasse Tool!!!! Weiter so :)
Score: 3 Von Sascha am So, 5. April 2009 um 16:16 #
Oh hat man es bei OO.org inzwischen evtl. mal geschafft SVG gescheit zu unterstützen? Im Gegensatz zu den verschiedensten anderen Programmen war man ja leider bisher dazu nicht so recht in der Lage:

=> http://tech-log.blog.de/2009/04/02/krampf-openoffice-org-svg-5875915/

Grüße
Sascha

  • Score: 3 Von Hutz am So, 5. April 2009 um 22:26 #
    SVG wird in der Standardversion von OpenOffice.org in der Tat nur sehr unzureichend unterstützt. Es gibt aber 3 1/2 Lösungen dafür:

    1. Extension "SVG Import": http://extensions.services.openoffice.org/project/svgimport

    2. Extension "SVG Tiny Import/Export": http://extensions.services.openoffice.org/project/SVGTiny2OO

    3. Die Go-oo.org (Novell) Variante von OpenOffice.org: http://go-oo.org/discover/

    3,5: Die OxygenOffice Professional Variante von OpenOffice.org (die ihrerseits auf Go-oo aufbaut): http://sourceforge.net/projects/ooop

    Welche Implementation die beste ist, kann ich nicht genau sagen. Ich war mit dem SVG Support von Go-oo sehr zufrieden (über die politischen Differenzen zwischen Sun und Novell kann ich nichts sagen).

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