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Mi, 8. April 2009, 10:44

Gesellschaft::Politik/Recht

Ungarische Verwaltung will freie Software

Die ungarische Regierung hat bekannt gegeben, dass sie ihre Beschaffungsregeln so abändern will, dass die öffentlichen Stellen freie Software verwenden können.

Die bisherigen Vorgaben sind an proprietäre Hersteller wie Microsoft oder Novell gebunden. Gemäß dem stellvertretenden Informationsminister Ferenc Baja auf einer Pressekonferenz am 2. April ist es nach den neuen Regeln erlaubt, für Open-Source-Produkte genauso viel Geld auszugeben wie für proprietäre Software.

Mit diesem Beschluss können die Behörden über ca. 40 Millionen Euro verfügen, um dafür freie Software zu kaufen. Die Ausschreibungen für Open-Source-Projekte für den öfentlichen Sektor und höhere Bildungseinrichtungen können bereits in wenigen Wochen beginnen.

ULX Open Source Consulting, ein ungarischer Anbieter von Open-Source-Lösungen, begrüßt die neuen Nachrichten aus dem Informationsministerium. »Dieser Schritt war schon lange überfällig. Es ist das erste Mal, dass Open-Source-Lösungen in öffentlichen Ausschreibungen den selben Status eingeräumt bekommen wie die Angebote proprietärer Hersteller. Die Anerkennung freier Software durch die ungarische Regierung wird hoffentlich auch die Industrie ermutigen, in nicht-proprietäre Anwendungen zu investieren und so ihre Kosten in während dieser wirtschaftlich angespannten Zeiten zu senken«, so ULX-CEO Gábor Szentiványi.

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Kommentare (Insgesamt: 6 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Geld spielt keine Rolle? (hax, Mi, 8. April 2009)
Re: Geld spielt keine Rolle? (Gábor Szentiványi, Mi, 8. April 2009)
Geld spielt keine Rolle? (Sebalin, Mi, 8. April 2009)
Re: Kosten (Slim Nashbit, Mi, 8. April 2009)
Kosten (Sebalin, Mi, 8. April 2009)
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