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Do, 9. April 2009, 09:17

Software::Distributionen::OpenSuse

OpenSuse Build Service 1.6 veröffentlicht

OpenSuse Build Service 1.6 unterstützt die ARM-Architektur und ist jetzt auch in die Webseiten des Linux Developer Networks eingebunden.

Der Build Service ermöglicht ein einfaches und schnelles Erstellen von Binärpaketen für mehrere verbreitete Distributionen, die direkt aus dem offiziellen Quellcode von Projekten generiert werden. Auch ganze Distributionen, die von OpenSuse abgeleitet sind, lassen sich mit dem Build Service erzeugen, so wurde OpenSuse 11.1 erstmals vollständig mit dem Build Service erstellt.

Nur drei Wochen nach Version 1.5, die bereits eine anfängliche Unterstützung von Cross-Compilierung enthält, wurde nun der OpenSuse Build Service (OBS) 1.6 freigegeben. Die neue Version ermöglicht die Generierung von Paketen für die ARM-Architektur, die in vielen Mobilgeräten und in demnächst erscheinenden Netbooks verwendet wird. Es ist möglich, Binärpakete für die Distributionen OpenSUSE, Ubuntu, Debian und Fedora zu erzeugen, die auf den ARM-Geräten lauffähig sind. Diese Funktionalität wurde von der Firma 5e DataSoft GmbH beigesteuert, die Produkte auf der Basis des Build Service und OpenSuse anbietet.

Die neue Version des Build Service wird außerdem über die Webseiten des Linux Developer Networks der Linux Foundation zugänglich gemacht. Wie die Linux Foundation dazu erklärt, ergänzt der Build Service die Tools, die die Linux Foundation den Entwicklern zur Verfügung stellen will. Beispielsweise gibt es bereits den AppChecker, der beim Schreiben von portablen Anwendungen hilft. Mit der angekündigten Schnittstelle zum Build Service soll es auf einfache Weise möglich sein, Binärpakete für die populärsten Linux-Distributionen zu generieren. Neben OpenSuse sind das SUSE Linux Enterprise, CentOS, Debian, Fedora, Mandriva, Red Hat Enterprise Linux und Ubuntu.

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