sollte es nicht ursprünglich freax heißen oder irre ich mich da. und wurde es nicht halb hinter linus rücken am server mit "linux" benannt? zumindest habe ich das so aus "the code" in erinnerung.
Ja, du hast recht. Linus Torvalds wollte das System eigentlich "Freax" nennen, aber ein befreundeter Sysadmin legte für ihn ein Verzeichnis auf dem FTP-Server seiner Uni mit dem Namen "Linux" an.
So steht es zumindest in Linus' Autobiographie "Just for fun".
wie es damals üblich war, legte man ein Verzeichnis mit dem Namen an, hier "Linus", er hat sich einfach vertippt, denn das "s" ist nicht weit weg vom "x". So und nicht anders war es.
Na da bin ich aber froh, dass der Sysadmin das so genannt hat (mit oder ohne s/x-Vertipper). Ein - mal schönes - Beispiel für den Einfluss von Sysadmins auf Software
Hey HJB, toller Artikel! Ich weiß gar nicht mehr mit welchem Kernel ich angefangen habe, 0.99-PR13 war es allerdings nicht Meine ersten Gehversuche mit Linux fanden mit Debian 1.3 statt. Auf dem CD-Cover stand damals, daß Debian von der NASA genutzt wird, das fand ich irgendwie scharf...
Meine erste Linux Version war irgendein frühes Redhat. 4.irgendwas. Jedenfalls hatte es einen Kernel 2.0.x drauf, die darauf folgende Version hatte aber schon 2.2.x.
Ich war noch Student und wollte auf Linux umsteigen, was aber nicht ging, weil ich keine Ahnung hatte, dass es LaTeX gab, und ich kannte nur WORD und EXCEL (ojeojeojeojeoje). So ein richtiger Microsoftie halt. So saß ich dann vor meiner Linux-installation, konnte den Emacs anstarten, und fragte mich: "Was mach ich jetzt?"
Habe den Artikel gerade mit Genuss gelesen. So fundierte und aufschlussreiche Informationen über die Vorgeschichte von Linux, zusammengefasst in einem sich auf das Wesentliche konzentrierenden Artikel, sind eine Seltenheit.
Hallo HJB - ich muss mich anschliessen - ein superklasse Artikel Allen die die Linux-Entwicklung intressiert sei noch das Buch "Just for fun" von Linus Torvalds ans Herz gelegt ...
> 1980 erschienen dann 4BSD und das nächste Unix-Derivat: > Xenix von Microsoft - sie versuchten sich erst an Unix > und fielen damals schon dadurch auf, dass sie zu anderen > Systemen inkompatibel waren[8]. Interessanterweise > vermarkteten sie ihre Unix-Version nicht direkt, > sondern vertrieben sie über die Firma SCO, Santa Cruz > Operation. Letztere sorgte in jüngster Zeit für viel > Wirbel um die Unix-Rechte.
Das ist ja ein echter Treppenwitz der Geschichte. Ich bin sprachlos und very amused
Von Daniel Baumann am Di, 14. April 2009 um 07:35 #
Wobei der Witz keiner ist weil SCO != SCO.
Die "alte" SCO heisst seit 2001 Tarantella, gehoert mittlerweile zu Sun, und hat nichts mit der "neuen" SCO zu tun die meint, Gott und die Welt verklagen zu muessen.
Naja, das kommt ganz auf die Sichtweise an was man als die "alte" SCO bezeichnet. Die Server-Software und Unix-Sparte wurde an Caldera verkauft, den Teil würde ich eigentlich als den Hauptteil von SCO betrachten. Caldera hat sich dann in The SCO Group umbenannt. BTW: Caldera ware eine Abspaltung von Novell...
In der Aufzählung der wichtigsten Erfindungen auf dem Weg zum turing-äquivalenten Rechner fehlt die "Analytical Engine" von Charles Babbage, die von Ada Lovelace programmiert, aber - zumindest zu dieser Zeit - wegen mechanischer Probleme nicht gebaut wurde. Diese Gerätschaft gilt als erste programmierbare Rechenmaschine.
Ah, interessant. Nur wo soll man diese Maschine einsortieren wenn sie scheinbar nie gebaut wurde? Letzteres legt zumindest der Artikel von Wikipedia nahe...
Ok, man könnte das Jahr 1837 als erste Erwähnung verwenden...
Warum setzt der Autor den Bachelor mit dem deutschen Diplom gleich? Ein amerik. Bachelor ist sicherlich genauso mit einem deutschen Bachelor zu vergleichen, aber niemals mit einem Diplom.
Der Master ist sicherlich nicht zwischen Diplom und Dr. anzusiedeln! Zu meinem Diplom gab es eine englischsprachige Erklärung (vermutlich wg. Bolognia) auf der steht: "... degree exceeds requirements for a typical master's degree (M.Sc.)". Ich denke es wird an einigen Unis sogar noch eine Weile dauern, bis die Umstellung auf das BA/MA System soweit umgesetzt wurden, daß man den Master mit dem Diplom gleichsetzen kann.
Das mit deinem Diplom kann ja sein, solange das institut das aber nur behauptet ist das eben das: eine behauptung.
BAs und MAs werden für teuer geld akkreditiert und müssen engen rahmenvorgaben wie etwa workloadzuschnitten entsprechen.
ich würde sagen: ein Ba ist ein BA, ein Diplom ein Diplom, ein MA ein MA und ein Dr ein Dr. Und das gilt jetzt nur für eine institution, nämlich ein BA an einer Fachhochschule die ihre absolventen danach in der industrie sehen möchtge kann was ganz andere sein als ein BA an einer UNI die ihre absolventen möglichst breit in ihrem master sehen möchte....
Ich wollte damit auch nur unterstreichen, daß der Master sicherlich nicht zwischen einem Diplom und einem Dr. anzusiedeln ist. Unterschiede zwischen den verschiedenen Unis gibt es sicher, die Unterschiede sind schon bei verschiedenen Professoren zu finden. Wir scheinen also das selbe zu meinen ...
Nein. Hier ein willkürlich herausgegriffenes Beispiel aus der Chemie: http://www.chemie.uni-halle.de/chemie-studium/bachelor/ Hier steht klar und deutlich:
"Die Masterprüfung CHEMIE entspricht der Diplomprüfung CHEMIE.
Der akademische Grad "Master of Science" ist dem akademischen Grad "Diplom" äquivalent."
Der Master wird also hier mit dem Diplom gleichgesetzt.
Das trifft auch die Wirklichkeit sehr genau: Die Regelstudienzeit bei beiden Studiengängen ist die gleiche: 10 Semester inklusive Diplomarbeit.
Früher wurde das Vordiplom nach dem 4. Semester abgelegt. Nun macht man halt den Bachelor nach dem 6. Semester.
Und? IMHO führt da am Diplom bzw. Master kein Weg vorbei.
Von unbeteiligter Dritter am Di, 14. April 2009 um 11:35 #
Und dass George W. Bush auch einen Harvard-Abschluss hat, macht dich nicht ein wenig nachdenklich?
Richtig ist, dass es sehr fähige Leute in Harvard/Yale gibt. Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten zu einem Harvard-Abschluss zu kommen. In vielen Bereichen kochen die auch nur mit Wasser und grünen Scheinen. Und einen US-Bachelor (egal welcher Uni) quasi über ein deutsches Diplom zu setzen, halte ich für abenteuerlich.
Du hast noch nie mit Leuten aus Harvard zu tun gehabt oder ...? Wobei ich Dir zumindest insofern Recht geben würde, daß ein Harvardabschluß in der Industrie mehr Eindruck schindet. Ob die Person jedoch mehr drauf hat als einer aus Deutschland, sei mal dahingestellt.
> Warum setzt der Autor den Bachelor mit dem deutschen Diplom gleich?
Die Antwort ist recht einfach: Zu dem Zeitpunkt als der Text entstanden ist gab es in Deutschland noch keinen Bachelor in Physik, da kommt das Diplom dem an nächsten.
Mittlerweile braucht man dann wohl den Bachelor nicht mehr übersetzen, ob die aber vollständig vergleichbar sind entzieht sich meiner Kenntnis...
> Schöner Artikel, aber bezüglich RMS und seinem Bachelor, ein Diplom ist vergleichbar mit dem MA nicht dem BA.
Das kann man sehen, wie man will. In Deutschland ist der Bachelor per Definition das Regelstudium. So wie es das Diplom war. Der Master ist lediglich ein Aufbaustudium.
Das, mein Freund ist mit Verlaub Schwachsinn! Ein deutscher Bachelor ist weit weniger als ein Diplom. Der Dekan meiner ehemaligen FH bestätigte diesen Verdacht in einem Anfall von Redseligkeit. Bachelor ist gekürzter Zeitraum, mit gekürztem Lehrstoff ohne Praxissemester. Also ein halbgewalkter praxisfremder Naseweis. Um an das Niveau eines guten deutschen Diplom-Ingenieurs heran zu kommen brauchst du unbedingt den Master. Jeder Professor mit dem ich bisher sprach war sehr, sehr schlecht auf dieses System zu sprechen. Aber unsere Regierung muss ja jeden Scheiß der von den Amis kommt mitmachen. Und unsere Bückperserin..äähh Bundesmerkel, wird nicht müde noch mehr idiotische Ideen von denen da drüben zu übernehmen...
Entspann dich, mein Freund. Ich habe nichts von mehr oder weniger Wert (wo du recht haben magst) geschrieben, sondern von der gesetzlichen Regelung, die nun einmal so ist, wie sie ist.
Schlimm, dass das das Regelstudium sein soll. Ein Bachelor ist kein Diplom. Ich verstehe auch nicht, wieso man nicht das frühere System von Diplomen (Uni und FH) ausschließlich beibehalten hat. So werden nur noch mehr neue Arbeitslose produziert. Ein Bachelor-Absolvent gilt gemeinhin als Absolvent auf "Vordiplom-Niveau".
Es gibt außerdem Studiengänge, da ist ein Bachelor im Hinblick auf die Verwertbarkeit im Beruf weniger wert als eine solide IHK-Berufsausbildung in der Großindustrie, z.B. in der Chemie.
Von Friedrich Hattendorf am Di, 14. April 2009 um 18:42 #
|zitat| Es gibt außerdem Studiengänge, da ist ein Bachelor im Hinblick auf die Verwertbarkeit im Beruf weniger wert als eine solide IHK-Berufsausbildung in der Großindustrie, z.B. in der Chemie. |/zitat|
Aber unserer Poly-ticker sind nun mal geil auf statistische Akademiker. Und solange im Amiland das was bei uns Berufschschule ist schon Akademiker heisst, rufen sie "will haben!"
Diese Kleinigkeit ist mir auch aufgefallen. Wenn man ein wenig kombiniert, kommt man zu dem Ergebnis, daß Dirk G. selber Physiker ist, somit verwundert es um so mehr
Wie bereits weiter oben angemerkt: Als der Text entstanden ist war die Welt des Physikstudiums in Deutschland noch in Ordnung: Es gab keine Bachelors. Damit kam dem BA ein Diplom am nächsten.
In wieweit man nun einen BA am MIT mit einem Bachelor an einer deutschen Universität vergleichen kann vermag ich nicht zu beurteilen.
Gaaanz schlechtes Argument. Denn danach müssten "wir" weder GNU/Linux noch BSD oder MacOS verwenden, sonder Windows... Millionen Windows-User können halt nicht irren, nicht wahr?
Hallo pinky, es geht doch um den Vorzug. Und da schneidet Windows wirklich besser ab, eben weil es von zig Millionen genutzt wird. Was wir nutzen müssen ist aber noch etwas anderes....
weil das hier PRO Linux ist, ansonsten kann sicher jeder selber für sich herrausfinden was er bevorzugt. Beide ist gut, beide haben stärken und schwächen blah blah blah...
Linus hat erst eine proprietäre Software Lizenz gewählt und wurde dann von, ich glaube es war Ari Lempke (wahrscheinlich jetzt komplett falsch geschrieben ), dazu überredet Linux später unter die GPL zu stellen
Ursprünglich hatte Linus eine komplett freie Lizenz verwendet als Folge von dem Lizenzdebakel mit Minix. Damit hätten dann aber auch Distributoren Probleme bekommen CDs zu verkaufen.
Der Grund warum er zur GPL gewechselt hat ist einfach: Es war ein Tribut an die Werkzeuge die er am meisten nutzte, vor allem den GCC aber auch die bash. Es waren also weniger die Ziele der FSF die in hier leiteten sondern mehr der Wunsch frei zugängliche Software zu haben.
nun, freie Software ist ja auch der Wunsch der FSF Aber Linus ist es schon damals immer pragmatisch angegangen. Schlussendlich kann man wohl froh sein, das durch die Geschichte beide Lizenzen populär geworden sind.
>Ursprünglich hatte Linus eine komplett freie Lizenz verwendet
Nein, er hat ursprümglich eine proprietäre Lizenz verwendet und wurde erst ca. 1 Jahr später dazu überredet Linux unter eine Freie Software Lizenz zu stellen!
Mit komplett freier Lizenz meinte ich, dass der Code komplett frei war:
- Full source must be available (and free), if not with the distribution then at least on asking for it.
- Copyright notices must be intact. (In fact, if you distribute only parts of it you may have to add copyrights, as there aren't (C)'s in all files.) Small partial excerpts may be copied without bothering with copyrights.
- You may not distibute this for a fee, not even "handling" costs.
Hier steht aber explizit, dass keinerlei Gebühren verlangt werden dürfen, somit hätten Distributoren noch nicht einmal die Materialkosten in Rechnung stellen dürfen.
>Hier steht aber explizit, dass keinerlei Gebühren verlangt werden dürfen
Genau, und das macht den Code eben nicht komplett frei sondern unfrei!
Wenn ich kein Geld verlangen darf, dann ist die Software nicht frei und auch nicht Open Source! Diese Lizenz war also weder frei (und schon gar nicht "komplett frei"), noch war sie Open Source! Das war/ist eine nicht-Freie Software Lizenz, proprietäre Software Lizenz, Closed Source oder unfrei(je nachdem welche Wortwahl dir am besten gefällt).
Sowohl Open Source als auch Freie Software sind wohl definiert. Ich denke wir wissen alle hier wovon wir reden...
>Opensource!=Freie Software
Was die Menge der Software die sie beschreiben betrifft sind gilt: "Open Source == Freie Software"
Das ist auch kein Wunder, wenn man sich die Geschichte der Begriffe ansieht:
- Erst gab es die Freie Software Definition - Dann hat Debian den "Free Software Guide" (DFSG) geschrieben, eine praktische Anleitung für das Debian Projekt was Freie Software ist und was sie in ihrer Distribution akzeptieren. - Die Open Source Iniative (OSI) hat den DFSG kopiert, "Freie Software" durch "Open Source" ersetzt und die "Open Source Definition war geboren.
Es wurde also ledigliche Begriffe ausgetauscht. Ähnlich wie z.B. Portmonai, Geldbeutel, Geldbörse... Alles verschiedene Begriffe, aber am Ende beschreiben sie das gleiche Objekt. Genauso beschreiben "Open Source", "Freie Software", "Libre Software", "FOSS", FLOSS" am Ende alle die gleiche Menge von Software.
Ein schöner Überblick über die Vorgeschichte von Linux.
Ein paar Sachen sind mir aber beim Lesen aufgefallen:
- Xenix: das war nicht wirklich weniger kompatibel als andere Derivate. Das ursprüngliche Xenix stammt von V7 ab, 1BSD und 2BSD z.B. stammen noch von V6 ab. Spätere Xenix-Versionen haben auch immer wieder Teile von System V und BSD übernommen, genauso wie andere Unix-Abkömmlinge aus der Zeit.
http://www.levenez.com/unix/
Ich würde den Satz und die relativierende Fußnote komplett streichen.
Microsoft hat Xenix nur sehr kurze Zeit selber vermarktet, genauer bis zu dem Zeitpunkt, an dem IBM auf der Suche nach einem Betriebssystem bei ihnen fündig wurde. Angeblich gab es da starke Animositäten zwischen IBM und AT&T, dass IBM nicht wollte, dass sein primärer Betriebssystem-Lieferant noch ein anderes Betriebssystem im Programm hat, ebenfalls. Oder Microsoft wollte alle Kräfte auf das lukrativste Projekt (MS-DOS) konzentrieren.
Dass Microsoft die Entwicklungskosten nicht einfach so abschreiben will, ist wohl verständlich. Deswegen ist Xenix an SCO und andere Firmen lizenziert worden. Auch hat Bill Gates noch mehrere Jahre Unix als "next big thing" bezeichnet und einige der neuen Features in MS-DOS 2.x sind an Unix angeleht, z.B. Pipes, Directories oder Filehandles. All das gab es in CP/M nicht.
- BSD
Die Gruppe, die BSD heraus gebracht hat, war die Computer Systems Research Group (CSRG). Beim MIT wird ja auch das AI-Lab erwähnt.
- AT&T
SunOS, HP-UX und Ultrix waren vom Kern her BSD-Abkömmlinge. Die zu erwähnen würde eher in das Kapitel "Weiterentwicklung von BSD" passen. Auch weil einige der Entwicklungen nicht bei der CSRG oder BTL/AT&T/USL entstanden, sondern z.B. NFS, NIS oder RPC bei Sun.
Minix ist 1987 entstanden, also 7 Jahre nach der Lizenzänderung von V7. Im Text klingt das, als würde das zeitlich enger in Relation stehen.
- "Das einzige freie Betriebsystem für 32-Bit-PCs war Minix"
Minix war nicht "freie Software", auch wenn Minix mit dem vollen Source geliefert wurde. Erst wesentlich später (2000?) wurde Minix unter eine "freie" Lizenz gestellt.
http://en.wikipedia.org/wiki/MINIX
Auch lief Minix 1.x im real mode des 8088/8086, d.h. kein virtueller Speicher, kein Speicherschutz.
Minix war aber immerhin relativ günstig, ein weiterer günstiger Unix-Clone (allerdings ohne Source) für den PC war Coherent. Unix-Derivate für den PC gab es damals auch reichlich, die wohl bekanntesten waren von SCO (SCO Xenix, SCO Unix) oder Interactive (386/ix).
> - Xenix: das war nicht wirklich weniger kompatibel als andere Derivate. Das ursprüngliche Xenix stammt von V7 ab, 1BSD und 2BSD z.B. stammen noch von V6 ab. Spätere Xenix-Versionen haben auch immer wieder Teile von System V und BSD übernommen, genauso wie andere Unix-Abkömmlinge aus der Zeit.
Nun, die Quellen die ich gefunden habe legen aber genau das nahe, dass Xenix im wesentlichen auf einer älteren Unix-Version basiert während sich Unix anders weiterentwickelt hat wodurch die Inkompatibilitäten zu den System V und BSD-Versionen ins Spiel kamen.
Xenix was based on AT&T's older System III operating system, although Microsoft and SCO had updated it throughout the 1980s, adding some new features, but not others.
und weiter unten
The first two versions of Unix to merge were Xenix and AT&T's System V. The resulting version, Unix System V/386, Release 3.12, incorporated all the functionality of traditional Unix System V and Xenix. It was released in August 1988 for 80386-based computers.
oder
http://tinyurl.com/u8dmr Later in 1987 Microsoft became worried that AT&T's newly-developed personal computer version of Unix might not run software applications originally written to run under Microsoft XENIX, so they asked AT&T to add some XENIX code to AT&T Unix in order to assure future compatibility. A deal was struck between the companies: AT&T agreed to include the Microsoft code, and to pay Microsoft a royalty for its use. The resulting version, UNIX System V/386, release 3.l2, incorporated all the functionality of traditional UNIX System V and XENIX.
Aber es stimmt, man könnte die Zeile auch streichen, andere Unixe waren auch nicht sonderlich kompatibel. Den Link der direkt darauf beharrte, dass Xenix so auffällig nicht-kompatibel ist finde ich im Moment nicht...
> Die Gruppe, die BSD heraus gebracht hat, war die Computer Systems Research Group (CSRG). Beim MIT wird ja auch das AI-Lab erwähnt.
Stimmt, die Zeile sollte man noch einfügen.
> > - "Das einzige freie Betriebsystem für 32-Bit-PCs war Minix" > > Minix war nicht "freie Software", auch wenn Minix mit dem vollen Source geliefert wurde. Erst wesentlich später (2000?) wurde Minix unter eine "freie" Lizenz gestellt.
"frei" bezieht sich hier auf "frei von AT&T-Code und damit frei von AT&T-Lizenzen, nicht hinsichtlich freier Software". Das sollte man vielleicht durch eine Fußnote verdeutlichen. Aber ich denke es wird später im Text noch klar, dass Minix keine "freie Software" war.
und wurde es nicht halb hinter linus rücken am server mit "linux" benannt?
zumindest habe ich das so aus "the code" in erinnerung.
So steht es zumindest in Linus' Autobiographie "Just for fun".
So und nicht anders war es.
Ein - mal schönes - Beispiel für den Einfluss von Sysadmins auf Software
Gruß und Dank,
Lars
Stefan
Meine erste Linux Version war irgendein frühes Redhat. 4.irgendwas. Jedenfalls hatte es einen Kernel 2.0.x drauf, die darauf folgende Version hatte aber schon 2.2.x.
Ich war noch Student und wollte auf Linux umsteigen, was aber nicht ging, weil ich keine Ahnung hatte, dass es LaTeX gab, und ich kannte nur WORD und EXCEL (ojeojeojeojeoje). So ein richtiger Microsoftie halt. So saß ich dann vor meiner Linux-installation, konnte den Emacs anstarten, und fragte mich: "Was mach ich jetzt?"
die mad
So fundierte und aufschlussreiche Informationen über die Vorgeschichte von Linux, zusammengefasst in einem sich auf das Wesentliche konzentrierenden Artikel, sind eine Seltenheit.
Viele Grüße, Alexander
Allen die die Linux-Entwicklung intressiert sei noch das Buch "Just for fun" von Linus Torvalds ans Herz gelegt ...
Viele Grüße,
Andre
Gruss,
Andre
War ein Genuss zu lesen.
Ich versuche jetzt Linux auf meinem "Mein erster Abakus" zum Laufen zu kriegen, hoffentlich gibt's Treiber für die blauen und gelben Kugeln...
> Xenix von Microsoft - sie versuchten sich erst an Unix
> und fielen damals schon dadurch auf, dass sie zu anderen
> Systemen inkompatibel waren[8]. Interessanterweise
> vermarkteten sie ihre Unix-Version nicht direkt,
> sondern vertrieben sie über die Firma SCO, Santa Cruz
> Operation. Letztere sorgte in jüngster Zeit für viel
> Wirbel um die Unix-Rechte.
Das ist ja ein echter Treppenwitz der Geschichte. Ich bin sprachlos und very amused
Ein schöner Artikel: 3 Daumen hoch!
Die "alte" SCO heisst seit 2001 Tarantella, gehoert mittlerweile zu Sun, und hat nichts mit der "neuen" SCO zu tun die meint, Gott und die Welt verklagen zu muessen.
Ok, man könnte das Jahr 1837 als erste Erwähnung verwenden...
1991/2000 für das Science museum in London
http://www.sciencemuseum.org.uk/images/I033/10303307.aspx
und kann dort besichtigt werden
BAs und MAs werden für teuer geld akkreditiert und müssen engen rahmenvorgaben wie etwa workloadzuschnitten entsprechen.
ich würde sagen:
ein Ba ist ein BA, ein Diplom ein Diplom, ein MA ein MA und ein Dr ein Dr. Und das gilt jetzt nur für eine institution, nämlich ein BA an einer Fachhochschule die ihre absolventen danach in der industrie sehen möchtge kann was ganz andere sein als ein BA an einer UNI die ihre absolventen möglichst breit in ihrem master sehen möchte....
Hier ein willkürlich herausgegriffenes Beispiel aus der Chemie:
http://www.chemie.uni-halle.de/chemie-studium/bachelor/
Hier steht klar und deutlich:
"Die Masterprüfung CHEMIE entspricht der Diplomprüfung CHEMIE.
Der akademische Grad "Master of Science" ist dem akademischen Grad "Diplom" äquivalent."
Der Master wird also hier mit dem Diplom gleichgesetzt.
Das trifft auch die Wirklichkeit sehr genau:
Die Regelstudienzeit bei beiden Studiengängen ist die gleiche: 10 Semester inklusive Diplomarbeit.
Früher wurde das Vordiplom nach dem 4. Semester abgelegt.
Nun macht man halt den Bachelor nach dem 6. Semester.
Und?
IMHO führt da am Diplom bzw. Master kein Weg vorbei.
Richtig ist, dass es sehr fähige Leute in Harvard/Yale gibt. Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten zu einem Harvard-Abschluss zu kommen. In vielen Bereichen kochen die auch nur mit Wasser und grünen Scheinen.
Und einen US-Bachelor (egal welcher Uni) quasi über ein deutsches Diplom zu setzen, halte ich für abenteuerlich.
Die Antwort ist recht einfach: Zu dem Zeitpunkt als der Text entstanden ist gab es in Deutschland noch keinen Bachelor in Physik, da kommt das Diplom dem an nächsten.
Mittlerweile braucht man dann wohl den Bachelor nicht mehr übersetzen, ob die aber vollständig vergleichbar sind entzieht sich meiner Kenntnis...
Das kann man sehen, wie man will. In Deutschland ist der Bachelor per Definition das Regelstudium. So wie es das Diplom war. Der Master ist lediglich ein Aufbaustudium.
Ein Bachelor ist kein Diplom.
Ich verstehe auch nicht, wieso man nicht das frühere System von Diplomen (Uni und FH) ausschließlich beibehalten hat.
So werden nur noch mehr neue Arbeitslose produziert.
Ein Bachelor-Absolvent gilt gemeinhin als Absolvent auf "Vordiplom-Niveau".
Es gibt außerdem Studiengänge, da ist ein Bachelor im Hinblick auf die Verwertbarkeit im Beruf weniger wert als eine solide IHK-Berufsausbildung in der Großindustrie, z.B. in der Chemie.
Aber unserer Poly-ticker sind nun mal geil auf statistische Akademiker. Und solange im Amiland das was bei uns Berufschschule ist schon Akademiker heisst, rufen sie "will haben!"
In wieweit man nun einen BA am MIT mit einem Bachelor an einer deutschen Universität vergleichen kann vermag ich nicht zu beurteilen.
BSD ist dagegen nur ein Nischenprodukt.
Gaaanz schlechtes Argument. Denn danach müssten "wir" weder GNU/Linux noch BSD oder MacOS verwenden, sonder Windows... Millionen Windows-User können halt nicht irren, nicht wahr?
es geht doch um den Vorzug. Und da schneidet Windows wirklich besser ab, eben weil es von zig Millionen genutzt wird. Was wir nutzen müssen ist aber noch etwas anderes....
ansonsten kann sicher jeder selber für sich herrausfinden was er bevorzugt.
Beide ist gut, beide haben stärken und schwächen blah blah blah...
(*SCNR*, habe das gerade in einer Signatur gelesen und musste es an dieser Stelle einfach los werden
)
Der Grund warum er zur GPL gewechselt hat ist einfach: Es war ein Tribut an die Werkzeuge die er am meisten nutzte, vor allem den GCC aber auch die bash. Es waren also weniger die Ziele der FSF die in hier leiteten sondern mehr der Wunsch frei zugängliche Software zu haben.
Schlussendlich kann man wohl froh sein, das durch die Geschichte beide Lizenzen populär geworden sind.
Häh... Welche beiden Lizenzen meinst du? Die ursprüngliche (proprietäre) Lizenz von Linux ist alles andere als populär geworden (zum Glück!).
Nein, er hat ursprümglich eine proprietäre Lizenz verwendet und wurde erst ca. 1 Jahr später dazu überredet Linux unter eine Freie Software Lizenz zu stellen!
- Full source must be available (and free), if not with the distribution then at least on asking for it.
- Copyright notices must be intact. (In fact, if you distribute only parts of it you may have to add copyrights, as there aren't (C)'s in all files.) Small partial excerpts may be copied without bothering with copyrights.
- You may not distibute this for a fee, not even "handling" costs.
Hier steht aber explizit, dass keinerlei Gebühren verlangt werden dürfen, somit hätten Distributoren noch nicht einmal die Materialkosten in Rechnung stellen dürfen.
Genau, und das macht den Code eben nicht komplett frei sondern unfrei!
Wenn ich kein Geld verlangen darf, dann ist die Software nicht frei und auch nicht Open Source! Diese Lizenz war also weder frei (und schon gar nicht "komplett frei"), noch war sie Open Source! Das war/ist eine nicht-Freie Software Lizenz, proprietäre Software Lizenz, Closed Source oder unfrei(je nachdem welche Wortwahl dir am besten gefällt).
Sowohl Open Source als auch Freie Software sind wohl definiert. Ich denke wir wissen alle hier wovon wir reden...
>Opensource!=Freie Software
Was die Menge der Software die sie beschreiben betrifft sind gilt: "Open Source == Freie Software"
Das ist auch kein Wunder, wenn man sich die Geschichte der Begriffe ansieht:
- Erst gab es die Freie Software Definition
- Dann hat Debian den "Free Software Guide" (DFSG) geschrieben, eine praktische Anleitung für das Debian Projekt was Freie Software ist und was sie in ihrer Distribution akzeptieren.
- Die Open Source Iniative (OSI) hat den DFSG kopiert, "Freie Software" durch "Open Source" ersetzt und die "Open Source Definition war geboren.
Es wurde also ledigliche Begriffe ausgetauscht. Ähnlich wie z.B. Portmonai, Geldbeutel, Geldbörse... Alles verschiedene Begriffe, aber am Ende beschreiben sie das gleiche Objekt. Genauso beschreiben "Open Source", "Freie Software", "Libre Software", "FOSS", FLOSS" am Ende alle die gleiche Menge von Software.
Reine Definitionssache...
Grüße
micha
Yep, genau deswegen gibt es eine Freie Software Definition...
Ein paar Sachen sind mir aber beim Lesen aufgefallen:
- Xenix: das war nicht wirklich weniger kompatibel als andere Derivate. Das ursprüngliche Xenix stammt von V7 ab, 1BSD und 2BSD z.B. stammen noch von V6 ab. Spätere Xenix-Versionen haben auch immer wieder Teile von System V und BSD übernommen, genauso wie andere Unix-Abkömmlinge aus der Zeit.
http://www.levenez.com/unix/
Ich würde den Satz und die relativierende Fußnote komplett streichen.
Microsoft hat Xenix nur sehr kurze Zeit selber vermarktet, genauer bis zu dem Zeitpunkt, an dem IBM auf der Suche nach einem Betriebssystem bei ihnen fündig wurde. Angeblich gab es da starke Animositäten zwischen IBM und AT&T, dass IBM nicht wollte, dass sein primärer Betriebssystem-Lieferant noch ein anderes Betriebssystem im Programm hat, ebenfalls. Oder Microsoft wollte alle Kräfte auf das lukrativste Projekt (MS-DOS) konzentrieren.
Dass Microsoft die Entwicklungskosten nicht einfach so abschreiben will, ist wohl verständlich. Deswegen ist Xenix an SCO und andere Firmen lizenziert worden. Auch hat Bill Gates noch mehrere Jahre Unix als "next big thing" bezeichnet und einige der neuen Features in MS-DOS 2.x sind an Unix angeleht, z.B. Pipes, Directories oder Filehandles. All das gab es in CP/M nicht.
- BSD
Die Gruppe, die BSD heraus gebracht hat, war die Computer Systems Research Group (CSRG). Beim MIT wird ja auch das AI-Lab erwähnt.
- AT&T
SunOS, HP-UX und Ultrix waren vom Kern her BSD-Abkömmlinge. Die zu erwähnen würde eher in das Kapitel "Weiterentwicklung von BSD" passen. Auch weil einige der Entwicklungen nicht bei der CSRG oder BTL/AT&T/USL entstanden, sondern z.B. NFS, NIS oder RPC bei Sun.
Minix ist 1987 entstanden, also 7 Jahre nach der Lizenzänderung von V7. Im Text klingt das, als würde das zeitlich enger in Relation stehen.
- "Das einzige freie Betriebsystem für 32-Bit-PCs war Minix"
Minix war nicht "freie Software", auch wenn Minix mit dem vollen Source geliefert wurde. Erst wesentlich später (2000?) wurde Minix unter eine "freie" Lizenz gestellt.
http://en.wikipedia.org/wiki/MINIX
Auch lief Minix 1.x im real mode des 8088/8086, d.h. kein virtueller Speicher, kein Speicherschutz.
Minix war aber immerhin relativ günstig, ein weiterer günstiger Unix-Clone (allerdings ohne Source) für den PC war Coherent. Unix-Derivate für den PC gab es damals auch reichlich, die wohl bekanntesten waren von SCO (SCO Xenix, SCO Unix) oder Interactive (386/ix).
http://en.wikipedia.org/wiki/Coherent_(operating_system)
Nun, die Quellen die ich gefunden habe legen aber genau das nahe, dass Xenix im wesentlichen auf einer älteren Unix-Version basiert während sich Unix anders weiterentwickelt hat wodurch die Inkompatibilitäten zu den System V und BSD-Versionen ins Spiel kamen.
Z.B.: http://docstore.mik.ua/orelly/other/puis3rd/0596003234_puis3-chp-2-sect-1.html
Xenix was based on AT&T's older System III operating system, although Microsoft and SCO had updated it throughout the 1980s, adding some new features, but not others.
und weiter unten
The first two versions of Unix to merge were Xenix and AT&T's System V. The resulting version, Unix System V/386, Release 3.12, incorporated all the functionality of traditional Unix System V and Xenix. It was released in August 1988 for 80386-based computers.
oder
http://tinyurl.com/u8dmr
Later in 1987 Microsoft became worried that AT&T's newly-developed personal computer version of Unix might not run software applications originally written to run under Microsoft XENIX, so they asked AT&T to add some XENIX code to AT&T Unix in order to assure future compatibility. A deal was struck between the companies: AT&T agreed to include the Microsoft code, and to pay Microsoft a royalty for its use. The resulting version, UNIX System V/386, release 3.l2, incorporated all the functionality of traditional UNIX System V and XENIX.
Aber es stimmt, man könnte die Zeile auch streichen, andere Unixe waren auch nicht sonderlich kompatibel. Den Link der direkt darauf beharrte, dass Xenix so auffällig nicht-kompatibel ist finde ich im Moment nicht...
> Die Gruppe, die BSD heraus gebracht hat, war die Computer Systems Research Group (CSRG). Beim MIT wird ja auch das AI-Lab erwähnt.
Stimmt, die Zeile sollte man noch einfügen.
> > - "Das einzige freie Betriebsystem für 32-Bit-PCs war Minix"
>
> Minix war nicht "freie Software", auch wenn Minix mit dem vollen Source geliefert wurde. Erst wesentlich später (2000?) wurde Minix unter eine "freie" Lizenz gestellt.
"frei" bezieht sich hier auf "frei von AT&T-Code und damit frei von AT&T-Lizenzen, nicht hinsichtlich freier Software". Das sollte man vielleicht durch eine Fußnote verdeutlichen. Aber ich denke es wird später im Text noch klar, dass Minix keine "freie Software" war.