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Di, 14. April 2009, 09:18

Software::Distributionen::Debian

Steve McIntyre bleibt Debian-Projektleiter

Der amtierende Projektleiter Steve McIntyre wurde von den Debian-Entwicklern für ein weiteres Jahr wiedergewählt.

Der Debian-Projektleiter bestimmt ein Jahr lang die Richtlinien des Projekts und füllt damit eine ähnliche Rolle aus wie ein Regierungschef. Er kann viele Aufgaben delegieren und andere Entwickler mit entsprechenden Vollmachten ausstatten.

Nur zwei Kandidaten standen dieses Jahr für das Amt zur Verfügung. Neben Steve McIntyre, der sich zu einer zweiten Amtszeit bereit erklärte, kandidierte Stefano Zacchiroli. Die Wahlkampfreden (auch »Plattformen« genannt) beider Bewerber stehen weiterhin auf der Webseite der Wahl zur Verfügung.

Das Ergebnis der Wahl wurde jetzt vom Debian-Projektsekretär Kurt Roeckx bekannt gegeben. Demnach konnte Steve McIntyre sich gegen Stefano Zacchiroli durchsetzen. Die Anzahl der wahlberechtigten Entwickler war 1013, weniger als in den beiden Jahren davor. Die Wahlbeteiligung war mit 35,6% niedriger als je zuvor, was vielleicht auch auf einen Mangel an kontroversen Themen zurückzuführen ist.

Das Debian-Wahlverfahren »Condorcet« vergleicht die abgegebenen Stimmen für jeweils zwei Kandidaten paarweise miteinander. Da McIntyre im direkten Vergleich mit Zacchiroli mehr Stimmen erhielt und die dritte Option »keiner von beiden« nicht viel Zuspruch fand, waren keine weiteren Rechenschritte nötig, um den Sieger zu ermitteln.

McIntyre besitzt bereits lange Erfahrung im Debian-Projekt, dem er seit 1996 angehört. Er war an vielen Entwicklungen beteiligt und vor drei Jahren Assistent des Projektleiters Anthony Towns. Seine Ziele bleiben im Wesentlichen die gleichen wie vor einem Jahr. Die Kommunikation sowohl innerhalb des Projektes als auch mit Außenstehenden soll wiederum im Mittelpunkt stehen. Da McIntyre in seinem ersten Jahr die Erfahrung machte, dass die Aufgaben des Projektleiters kaum von einer einzelnen Person bewältigt werden können, wird er Luk Claes als Assistent berufen, was er bereits in der Wahlkampfrede ankündigte.

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