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Mo, 20. April 2009, 08:01

Listaller 0.2-alpha veröffentlicht

Das Listaller-Team hat den Listaller in Version 0.2.00 alpha veröffentlicht.
Von Matriy

Das Projekt soll die bekannten Probleme, die mit den Paketverwaltungssystemen der Linuxdistributionen noch auftreten, wie etwa das komplizierte Nachinstallieren neuer Programmversionen, beheben.

Dazu setzt das Projekt auf ein neues Paketformat, welches wahlweise Links zu »echten« DEB/RPM-Paketen enthält und diese dann mit einem Klick installiert, ein Autopackage-Script/Mojo oder LOKI-Setup enthalten kann und den Nutzer dann durch die Installation führt, oder alle benötigten Dateien direkt enthält. Das Anzeigen einer Programmbeschreibung oder einer Lizenz ist dabei optional auch möglich.

Entwickler des Paketes müssen bei Listaller 0.2a für jede Distribution noch explizit die Namen der benötigten Pakete den Skripten im Setup-Paket hinzufügen. Erst Listaller 0.2.10 soll diese vollautomatisch erkennen.

Neu ist in der aktuellen Version 0.2-alpha vor allem die Möglichkeit, Anwendungen ins Home-Verzeichnis zu installieren oder neue Anwendungen ohne direkte Installation zu testen. Weiterhin wurde der Listaller Manager erweitert. Diese Anwendung durchsucht nun den Rechner nach installierten Anwendungen und bietet diese zur Deinstallation an. Dabei ist es egal, ob die Anwendung mittels Autopackage, Mojo, Listaller-Paket oder Paketverwaltung installiert wurde. Der Manager zeigt nun die Anwendungen direkt zur Deinstallation an und nicht wie bisher die nötigen Pakete. Dies soll vor allem Linux-Neulingen, die keine Erfahrung mit der Paketverwaltung haben, die Deinstallation von Anwendungen erleichtern.

Listaller basiert jetzt vollständig auf dem Projekt »PackageKit« von Richard Hughes. Zuvor wurde eine eigene Lösung verwendet. Durch die Benutzung von PackageKit soll Listaller einfacher mit neuen Distributionen kompatibel gemacht werden können.

Die neue Alpha-Version sollte ausschließlich zu Testzwecken verwendet werden. Gemeldete Bugs sollen schnellstmöglich behoben und durch schnelle Builds den Nutzern zugänglich gemacht werden.

Momentan werden die Distributionen Ubuntu 9.04, openSUSE ab 11.0, Mandriva, Fedora ab Version 9, PCLinuxOS und Xandros unterstützt, für die auch Pakete verfügbar sind. Unterstützung für weitere Distributionen kann im Bugtracker des Projekts erfragt werden.

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