Von Will nen Fisch am Fr, 24. April 2009 um 18:38 #
> Seit BIND 9 begonnen wurde, haben sich das Internet, die Softwaretechnologie und die Rechnerarchitekturen laut ISC massiv > verändert, teilweise in damals nicht vorhersehbarer Weise. Die Architektur von BIND 9 sei den heutigen Anforderungen > nicht mehr gewachsen.
Damit es den modernen Softwareentwicklungsrichtlinien gerecht wird und den heutigen Anforderungen durch Plattformunabhängigkeit entspricht.
ähh? wie soll das dann laufen über mono oder wie? die meisten server im internet sind doch keine windows-systeme oder ist das bei dsn-servern anders kann ich mir irgendwie nicht so vorstellen?
Was für ne resourcenverschwendung, wenn das stimmt.
"Was für ne resourcenverschwendung, wenn das stimmt."
Sicher stimmt es. Ich habe vorhin einen Mann in einem Osterhasenkostüm getroffen (er trug es noch da laut seinen Worte der Reisverschluss defekt war. Merkwürdig war aber seine Maske etwas ungewöhnliche Maske und sein verletztes Auge. Kein schöner Anblick, das kann ich euch sagen!), der sagte das gleiche. Wenn Männer in Osterhasenkostümen nicht recht haben, wer dann?
Ja gut, in unserer welt glaub ich langsam alles, sorry ^^ es werden unschuldige verurteilt Jesus wird unser neuer president und sonst wird doch auch überall geschoben bestochen etc (siehe odt und co)
Daher halte ich nichts mehr für ausgeschlossen, außer das rms angestelter von microsoft wird vielleicht ^^
Traurig aber verdammt wahr. Die Welt ist unglaublich tief gesunken. Sonderlich einsichtsreich ist mein Kommentar zwar nicht, aber anmerken wollte ich das schon
Naja, gibt auch andere moderne Programmiersprachen. Aber schon bemerkenswert, dass solche Programme noch immer in C geschrieben werden. Mal ganz abgesehen von den low-level-Sicherheitslücken, welche solche Sprachen mitbringen, wenn man nicht höllisch aufpasst.
"Was für ne resourcenverschwendung, wenn das stimmt."
Warum also nicht gleich in IA64-Assembler schreiben?
Sicher C oder C++ ist nun wirklich nicht mehr das beste, wenn es um den Programmierkomfort und die Sicherhet geht.
Aber der bedachte Resourcenverbrauch wird auch in Jahren noch wichtig sein. Es macht schon einen Unterschied, ob ich auf einer Hardware 100 virtuelle Maschinen mit Java-Servern laufen lassen kann oder 200 virtuelle Maschinen mit C-Servern. Stelle dir mal 50 Desktop-Rechner ins Wohnzimmer! Du bekommst die Wäreme nicht aus dem Raum und mußt aufwändig kühlen. Wenn du aber mit 30 Rechnern auskommst, reicht es vielleicht noch, einfach das Fenster aufzumachen und einen Ventilator aufzustellen. Es ist einfach so, dass wir nichts zu verschenken haben. Und du mußt dir überlegen, ob du viel in die Entwicklung stecken willst (C/C++) oder ob du viel in den Betrieb (Java) stecken willst. Hast du von einer Software Millionen von Installationen, die rund um die Uhr laufen, wirst du dich für die erste Option entscheiden. Geht es nur um ein Anwendungsprogramm, so kannst du die letze Option wählen.
Also du kannst es dir nicht so einfach machen und sagen, C wäre unmodern. Sicher als Sprache ist das wahr. Aber es ist trotzdem nicht unzeitgemäß.
C ist für solche aufgaben _sehr_ gut geeignet, nur die programmierer müssen halt fähig sein. Managed code incl. der ganzen annehmlichkeiten wie garbage cleaner, speicher defragmentierer, exception handling ist schön und gut, aber halt eher für desktop software oder business apps. Der harte kern, wie zb ein betriebssystem selbst oder auch die systeme die das internet am laufen halten müssen halt gut, schnell und möglichst deterministisch zur laufzeit sein. Da sind garbage collectoren z.b. schonmal der ganz falsche weg. Die lebenszeit eines jeden feldes muss von anfang bis ende definiert und verifizierbar sein, exceptions haben auch ihre unwägbarkeiten, das _darf_ in solchen systemen einfach nciht vorkommen. Ich glaube sogar der gute torvalds höchstselbst hat mal das c++ exceptionhandling verrissen...
Bind und andere ähnliche software die vitale funktionen des internets übernehmen leiden eher selten an den üblichen c problemen ala buffer overflows usw usf weil sie idr von sehr guten leuten geschrieben, reviewed und getestet werden, die funktionalität ist genau definiert und zu hoher komplexität und damit fehleranfälligkeit herr zu werden, die codebasis ist deshalb idr auch recht übersichtlich (die aktuellen bind-9.4.3-P2 sourcen z.b. sind ca 6.5mb groß (gzip)).
Es sind eher konzeptionelle sachen die da zu problemen führen. Das System Internet ist stark emergent, kein wunder das da die planungen und erwartungen von vor 10 jahren und die realität stark auseinanderdriften. Nu ist halt ein redesign nötig um sich wieder zu justieren, und in 10 jahren beginnt das spielchen wieder von vorne...
Von torproject.org am So, 26. April 2009 um 14:26 #
Muss mich korrigieren. Verdacht brauchen wir ja nicht mehr. Können die beweisen das sie niocht verdächtig sind? Wenn ja, wollen wir es ihnen glauben? Ich wäre dafür alle die dies lesen einzusperren. Vorsorglich.
Du meinst auch ohne Wirtschaftskrise hätten sie einen rückläufigen Gewinn geschafft! Und was für einen Einbruch sie dann hingelegt hätten! Pah, das hätte sonst keiner so hinbekommen!
Potztausend, das nenne ich mal Microsoft-Verehrung!
Von Fragensteller aber kein Fallen am Sa, 25. April 2009 um 20:08 #
Ich wäre auch für sinnvolle Nachrichten dankbar. Die nächsten Nachrichten von BIND werden dann lauten Beta, RC, Release erschienen, evtl. noch eine Verzögerung des Releases. Diese Art von "News" sind mir relativ egal.
PS. Nur Versionfetischisten(bei einigen Linuxnutzern anzutreffen) interessieren sich für sowas. Mich würde mal interessieren, wer und wie entschieden wird, welche Nachricht hier veröffentlich wird. Gibts stat. Erhebungen, dass ein Großteil der Besucher sich für Linux Distro A mehr interessiert als für Distro B. Bezahlen Unternehmen Geld dafür, das hier ein biss. Werbung gemacht wird für bestimmte Projekte oder Produkte?
Bezahlen Unternehmen Geld dafür, das hier ein biss. Werbung gemacht wird für bestimmte Projekte oder Produkte? Jepp, sieste doch "werben auf Pro-linux... ...wirkt"
Du weißt schon, daß DNS Server das Internet zusammenhalten und BIND in 70% aller Domains eingesetzt wird? Daß ein erfolgreicher Angriff im großen Stil auf BIND Server das Internet quasi "abschalten" könnte? Dementsprechend sollte man sich als Computer- bzw. Netzinteressierter Mensch schon zumindest grundlegend für den Stand der Entwicklung bei BIND interessieren.
Die verlinkte Seite ist meines Erachtens sehr informativ. Der Inhalt eines Gehirns könnte so aussehen. So sieht ein Glas aus, wenn man die Öffnung nach unten dreht. Eine News-Seite mit keinen News würde so aussehen. Ein zensiertes Internet könnte so aussehen. Ein Internet ohne Bind wird so aussehen. Mein Geldbeutel sieht so aus. Ihr habt meinen Geldbeutel ins Internet gestellt oO!
> nicht mehr gewachsen.
Damit es den modernen Softwareentwicklungsrichtlinien gerecht wird und den heutigen Anforderungen durch Plattformunabhängigkeit entspricht.
Deswegen .Net und C#.
Was für ne resourcenverschwendung, wenn das stimmt.
Sicher stimmt es. Ich habe vorhin einen Mann in einem Osterhasenkostüm getroffen (er trug es noch da laut seinen Worte der Reisverschluss defekt war. Merkwürdig war aber seine Maske etwas ungewöhnliche Maske und sein verletztes Auge. Kein schöner Anblick, das kann ich euch sagen!), der sagte das gleiche. Wenn Männer in Osterhasenkostümen nicht recht haben, wer dann?
Daher halte ich nichts mehr für ausgeschlossen, außer das rms angestelter von microsoft wird vielleicht ^^
"Was für ne resourcenverschwendung, wenn das stimmt."
Warum also nicht gleich in IA64-Assembler schreiben?
Es sieht nur etwas hübscher aus und ist etwas plattformunabhängiger.
Aber der bedachte Resourcenverbrauch wird auch in Jahren noch wichtig sein. Es macht schon einen Unterschied, ob ich auf einer Hardware 100 virtuelle Maschinen mit Java-Servern laufen lassen kann oder 200 virtuelle Maschinen mit C-Servern. Stelle dir mal 50 Desktop-Rechner ins Wohnzimmer! Du bekommst die Wäreme nicht aus dem Raum und mußt aufwändig kühlen. Wenn du aber mit 30 Rechnern auskommst, reicht es vielleicht noch, einfach das Fenster aufzumachen und einen Ventilator aufzustellen.
Es ist einfach so, dass wir nichts zu verschenken haben. Und du mußt dir überlegen, ob du viel in die Entwicklung stecken willst (C/C++) oder ob du viel in den Betrieb (Java) stecken willst. Hast du von einer Software Millionen von Installationen, die rund um die Uhr laufen, wirst du dich für die erste Option entscheiden. Geht es nur um ein Anwendungsprogramm, so kannst du die letze Option wählen.
Also du kannst es dir nicht so einfach machen und sagen, C wäre unmodern. Sicher als Sprache ist das wahr. Aber es ist trotzdem nicht unzeitgemäß.
Basis mit C/C++, Anwendungen in Java/Python.
Solch ein Modell verfolgt Google, und die betreiben heute wohl den größten Servercluster der Welt, und achten ebenfalls sehr auf den Energieverbrauch.
Die Mischung machts.
D wird alles wegfegen.
C ist für solche aufgaben _sehr_ gut geeignet, nur die programmierer müssen halt fähig sein.
Managed code incl. der ganzen annehmlichkeiten wie garbage cleaner, speicher defragmentierer, exception handling ist schön und gut, aber halt eher für desktop software oder business apps.
Der harte kern, wie zb ein betriebssystem selbst oder auch die systeme die das internet am laufen halten müssen halt gut, schnell und möglichst deterministisch zur laufzeit sein. Da sind garbage collectoren z.b. schonmal der ganz falsche weg. Die lebenszeit eines jeden feldes muss von anfang bis ende definiert und verifizierbar sein, exceptions haben auch ihre unwägbarkeiten, das _darf_ in solchen systemen einfach nciht vorkommen. Ich glaube sogar der gute torvalds höchstselbst hat mal das c++ exceptionhandling verrissen...
Bind und andere ähnliche software die vitale funktionen des internets übernehmen leiden eher selten an den üblichen c problemen ala buffer overflows usw usf weil sie idr von sehr guten leuten geschrieben, reviewed und getestet werden, die funktionalität ist genau definiert und zu hoher komplexität und damit fehleranfälligkeit herr zu werden, die codebasis ist deshalb idr auch recht übersichtlich (die aktuellen bind-9.4.3-P2 sourcen z.b. sind ca 6.5mb groß (gzip)).
Es sind eher konzeptionelle sachen die da zu problemen führen. Das System Internet ist stark emergent, kein wunder das da die planungen und erwartungen von vor 10 jahren und die realität stark auseinanderdriften. Nu ist halt ein redesign nötig um sich wieder zu justieren, und in 10 jahren beginnt das spielchen wieder von vorne...
Die machen mein Haus aber immer so kaputt
Du meinst auch ohne Wirtschaftskrise hätten sie einen rückläufigen Gewinn geschafft! Und was für einen Einbruch sie dann hingelegt hätten! Pah, das hätte sonst keiner so hinbekommen!
Potztausend, das nenne ich mal Microsoft-Verehrung!
lg
Erik
PS. Nur Versionfetischisten(bei einigen Linuxnutzern anzutreffen) interessieren sich für sowas.
Mich würde mal interessieren, wer und wie entschieden wird, welche Nachricht hier veröffentlich wird. Gibts stat. Erhebungen, dass ein Großteil der Besucher sich für Linux Distro A mehr interessiert als für Distro B.
Bezahlen Unternehmen Geld dafür, das hier ein biss. Werbung gemacht wird für bestimmte Projekte oder Produkte?
Jepp, sieste doch "werben auf Pro-linux... ...wirkt"
Nicht zu vergessen die obligatorischen Ubuntu integriert Bind 10 Nachrichten!
lg
Erik
Der Inhalt eines Gehirns könnte so aussehen.
So sieht ein Glas aus, wenn man die Öffnung nach unten dreht.
Eine News-Seite mit keinen News würde so aussehen.
Ein zensiertes Internet könnte so aussehen.
Ein Internet ohne Bind wird so aussehen.
Mein Geldbeutel sieht so aus.
Ihr habt meinen Geldbeutel ins Internet gestellt oO!
ruediger
KDE mit Kubuntu ist nämlich Mist.
Poweruser benutzen Gnome.