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Thema: Alpha 680: Android-Netbook kommt im Sommer

59 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von nico am Mo, 27. April 2009 um 14:11 #
werden dann wieder die ersten abhängigen schreien
Score: 3 Von Unwichtig am Mo, 27. April 2009 um 14:45 #
...solange keine Windows-Apps darauf laufen.
Traurig aber wahr. Europaer koennen und wollen nicht auf Windows verzichten.
Wer aber flexibel ist, wird in naher Zukunft ARM-Netbooks mit Akkulaufzeiten aehnlich derer von Handies geniessen koennen :)
Bis dahin hab ich aber schon meine Pandora :)
www.openpandora.de
  • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 27. April 2009 um 15:18 #
    >> Europaer koennen und wollen nicht auf Windows verzichten.

    Ich fühl mich auf einmal so Afrikanisch

    • Score: 3 Von FK am Mo, 27. April 2009 um 15:22 #
      Jetzt wo du es sagst merk ichs auch... südafrikanisch, sitze mental grad schön am strand, umringt von den quirligen, süßen gentoo pinguinen. Ein nackte schönheit bringt mir ein kühles bier und fragt ob sie sich kurz auf meinen schoß setzen kann, der sand sei ja so heiß... ähm, ja. ich schweife wohl ab :)
      Score: 3 Von ph am Mo, 27. April 2009 um 15:23 #
      ich komme gerade von savannah.nongnu.org, werd mir jetzt gleich nen Intrepid Ibex schießen. Mann, ist hier heute wieder ein Wetter.
    Score: 3 Von Kubuntu-Tester am Mo, 27. April 2009 um 15:28 #
    ""Wer aber flexibel ist, wird in naher Zukunft ARM-Netbooks mit Akkulaufzeiten aehnlich derer von Handies geniessen koennen:)""

    Nicht nur das, auch hoch/runter-fahren wird eine Seltenheit bei 0.05 Watt CPU-idle. Wie beim Handy nur Screen aus und fertig.

    Score: 3 Von Unwichtig am Mo, 27. April 2009 um 16:01 #
    Sorry, aber viele von Euch sind einfach nur weltfremd.
    Klar koennt Ihr Linux nutzen. Das selbe tu ich auch. Aber verlasst mal Euren Keller und schaut Euch ein bisschen um.
    98% der KMUs nutzen Windows-Server und deshalb auch Windows-Clients.
    Dass Leute in einem Linux-Forum hauptsaechlich Linux nutzen ist wohl abzusehen. Das aendert nichts an der Tatsache, dass niemand ohne Word, Outlook und Co. auskommt.
    • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 27. April 2009 um 16:13 #
      >> Das aendert nichts an der Tatsache, dass niemand ohne Word, Outlook und Co. auskommt.

      ich und viele meiner Freunde, die zwar Windows, aber keine MS-Office Benutzer sind. Oder Thunderbird (oder das Webinterface ihres Anbieters) benutze.

      Wach mal auf und mach dir klar dass man sehr wohl mit sehr wenig MS auskommt.

      manche eben auch ganz ohne.

      • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 27. April 2009 um 16:19 #
        Mal ganz nebenbei: habt ihr alle euer ä ö ü und ß von der Tastatur entfernt? Schreibt halt gleich ko-umlautnnte

        ^_^

        Score: 3 Von Unwichtig am Mo, 27. April 2009 um 16:20 #
        > ich und viele meiner Freunde, die zwar Windows...

        Genau das meinte ich. Wie willst Du auf einem ARM-CPU Windows laufen lassen? Und jetzt stellst Du Dir vor, wie all Deine Freunde gucken wuerden, wenn Du sagen wuerdest dass Sie ab jetzt kein Windows mehr nutzen koennen...

        • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Mo, 27. April 2009 um 16:41 #
          Das wäre denen egal, die benutzen ja schon Linux, wenn sie bei mir sind.

          Linux ist nicht schwerer als Windows, es ist anders, man muss sein Hirn benutzen.

          Und mittlerweile kann man mit OOo, FF/TB, KDE/GNOME kann man den Windowsbenutzern es sehr leicht machen umzuschwenken, aber einen GConf-Key für spontanes Abstürzen gibt's leider noch nicht. :)

        Score: 3 Von beccon am Mo, 27. April 2009 um 23:38 #
        ... naja es gibt eine große Nokia Communicator Gemeinde. Dort gibt es auch ein Office, welches den Redmondern mehr oder weniger kompatibel ist... mehr oder weniger.

        Das tut der Plattform keinen Abbruch.

        Die Notwendigkeit von Office wird überschätzt. Office wie wir es kennen, ist ein Relikt der Postkutschen-Briefschreiber Zeit. (Word Makros, Serienbriefe etc.)

        Moderne Kommunikation läuft über email - und vielleicht bald über ein offenes Messenger Protokoll (XMPP - GoogleTalk, welches dann Email und Telefon, Videokonferenz, gemeinsame Anwendungen mit integriert)

        Die Powerpoint Junkies gehen gerade mit ihren Investment Strategien ("rote Linie von rechts unten nach links oben") unter.

        OK, die Tabellenkalkulation blüht nach wie vor.

        Mit OpenOffice kann man alles machen was mit dem Redmonder Pendant geht. Ob man das auf dem Netbook machen will, muß jeder selber wissen. Ich habe meins vorwiegend zum Kommunizieren (Mail, Bloggen, Instant Messenger, Videokonferenz - ssh - Serveradministration) Mein Openoffice benutze ich eigentlich nur zum Präsentieren.

      Score: 3 Von dark_star am Mo, 27. April 2009 um 16:25 #
      Also Windows-Server verkaufen sich gut, aber 98%!?

      Weltfremd ist eher, wer mit sinnlosen Zahlen rumschmeisst. Windows-lose Clients sind im kommen und heissen immer oefter Smartphone, wobei die Masse der Mitarbeiter auch gut ohne mobile Groupware-Anbindung leben kann.

      Der groesste Markt fuer Linuxgeraete ist heute neben den Servern der Embeddedmarkt und das wird sich sicher noch verstaerken. Ein Linux/Android Netbook als mobiler Begleiter ohne Anspruch auf die totale Vollsteandigkeit der PC-Welt. Fuer Steuerprogramm und Photobearbeitung oder auch Autschlook findet sich dann schon noch irgendwo ein angestaubter 'richtiger' PC.

      Score: 3 Von Niemand am Mo, 27. April 2009 um 21:25 #
      > Das aendert nichts an der Tatsache, dass niemand ohne Word, Outlook und Co. auskommt.

      Main Name ist aber gar nicht Niemand ....

      Score: 3 Von Stumpftopf am Di, 28. April 2009 um 11:28 #
      Nuja, wenn DIR das so geht. Bitte. Aber ich bin voll auf mit meinem Ubuntu zufrieden und wüsste nicht
      warum ich Windows nutzen sollte. Mal abgesehn komme ich gut ohne Word, Outlook aus.
      Natürlich, haben wir im Geschäft auch Windows. Aber wenn es nach usnerem Admin gehen würde, wäre das zumindest für's Büro
      nicht nötig. Neuere Installationen werden bei uns auch mit Open Office gemacht. Warum nicht!? Das tut es genau so.
      Score: 3 Von che am Do, 28. Mai 2009 um 10:50 #
      > Sorry, aber viele von Euch sind einfach nur weltfremd.
      Gähn.
      > Klar koennt Ihr Linux nutzen. Das selbe tu ich auch. Aber verlasst mal Euren Keller und schaut Euch ein bisschen > um.
      > 98% der KMUs nutzen Windows-Server und deshalb auch Windows-Clients.

      In welchen zwei Mann Klitschen hängst Du denn rum?
      Unsere Kunden haben heterogene Rechnerumgebungen mit HPUX oder Linux auf Itanium, Sinix auf RM usw.
      Das muss man alles abdecken mit Knowhow, und klar gibt es immer ein AD in diesen unternezhmen aber auch immer einige Linuxserver die man problemlos dort einbinden oder auch ein AD obsolet machen kann.

      > Dass Leute in einem Linux-Forum hauptsaechlich Linux nutzen ist wohl abzusehen. Das aendert nichts an der
      > Tatsache, dass niemand ohne Word, Outlook und Co. auskommt

      Von wegen Weltfremd.

Score: 3 Von SONA am Mo, 27. April 2009 um 16:43 #
2-4 Stunden Akkulaufzeit bei dieser schwachbrüstigen Hardwareaustattung? Ich dachte immer die ARM-Netbooks sollen eine Nische füllen, damit man 6 oder mehr Stunden damit arbeiten kann?
  • Score: 3 Von Splash am Mo, 27. April 2009 um 16:52 #
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe wird diese Akkulaufzeit mit einem 2 Zellenakku realisiert. Denk Dir einen 6 Zellenakku in das Netbook, wie bei vielen Netbooks z.Z. enthalten, und Du bist bei 6 bis 12 Stunden Laufzeit. Realistisch sind dann wohl 9-10 Stunden. Samsung wirbt bei seinem aktuellen Netbook und 6 Zellenakku mit maximal 9 Stunden Laufzeit. Hier hat das ARM Netbook somit die Nase vorn und da ist bestimmt noch Luft nach oben.
    • Score: 3 Von Trollsocke am Mo, 27. April 2009 um 19:22 #
      Also die Ausstattung ist wirklich mau; vergleiche bitte selbige mal mit einem Smartphone (!), welches den ganzen Salat auf 160g und 10*5*1,5cm (ca) stopft... Beispiel G1: 192 MB RAM, 256+128+2GB Datenspeicher, 2 Wochen (!) Akkulaufzeit (ein Handy im Standby macht auch nicht viel weniger als ein Netbook idle). Ich gebe dem Gerät eine Chance, wenn: 1. die Ausstattung eines Smartphones DEUTLICH überboten wird (auch und gerade bei der Geschwindigkeit und dem Speicherplatz) und 2. die Akkulaufzeit eines Netbooks (inzwischen bis zu 8 Stunden) ebenfalls DEUTLICH überboten wird (also >1 Tag). Ansonsten kann man gleich zu einem der genannten Geräte greifen.
Score: 3 Von Crass Spektakel am Mo, 27. April 2009 um 17:24 #
Na toll, da zahlt man zwar nur €200 für einen Notebook, der hat dann aber Leistungsdaten von 1995, die Rechenleistung eines Pentium1000, so viel RAM wie mein Amiga und läuft trotzdem nur so lange wie ein Atomnetbook. Denn MIPS ist nicht nur langsam sondern LAHM mit drei Ausrufezeichen.

Am Langlaufen wird sich auch so bald nichts ändern, mehr Akkus kosten Geld und das darf der kleine nicht kosten, und die Hälfte des Stroms fressen sowieso Bildschirm, Storage, Netzwerk, selbst wenn eine MIPS-Architektur Null Strom bräuchte würde der restliche Rechner trotzdem nur vier Stunden durchhalten mit zwei Akkus.

  • Score: 3 Von Crass Spektakel am Mo, 27. April 2009 um 19:43 #
    Gemeint war natürlich Pentium 100.
    Score: 3 Von Mark am Mo, 27. April 2009 um 19:59 #
    Das Preisziel liegt ja auch bei 100$
    Das kann man dann mit 100€ übersetzen.

    Und dann macht das ganze wieder sinn. Ich finde es eher gruselig das die schönen kleinen Nettops mitlerweile standartdmäßig fast so viel wie ein Notebook kosten.

    Für 100€ würde ich mir sofort eins kaufen.
    Und mal ehrlich, wen interessiert wie viel speicher da drin ist und wie schnell der Rechner läuft.
    Ich tippsel gereade am ersten eeepc mit einem auf 600MHz getakteten Celeron 900, 500MB Ram (glaube ich) und 1,4 GB freien Platz auf der 4GB großen SSD.
    Und es reicht lang und schmutzig. Programme starten zügig und laufen absolut flüssig. Bildbearbeitung, Musik hören, Office und Surfen sind absolut problemlos möglich.
    Ich meine das noch deutlich langsamere Rechner akzeptabel sind.
    Und auch mit 7 Zoll Bildschirmen kann man sich gut anfreunden und auch produktiv arbeiten.

    Gruß
    Mark

    • Score: 3 Von Kubuntu-Tester am Mo, 27. April 2009 um 20:21 #
      "Ich tippsel gereade am ersten eeepc mit einem auf 600MHz getakteten Celeron 900, 500MB Ram (glaube ich)..."

      Ich auch, reicht mir.

      Score: 3 Von default am Di, 28. April 2009 um 04:17 #
      Für 100 EUR wäre es in Ordnung, sicher. Laut Heise und netbooknews.de ist der anvisierte Preis aber 250 USD (!).

      Und was die Leistung und Ausstattung angeht: Das ist definitiv extrem langsam bzw. extrem wenig. Vergleiche bloß nicht den Celeron mit einem ARM11 -- der Celeron ist bei gleichem Takt wahrscheinlich 2-3x so schnell wie der ARM11. Und die CPU in diesem Netbook soll ja sogar nur mit 533 MHz getaktet werden. Ebenso sind 128/256 MB RAM ein ziemlich schlechter Witz bei den aktuellen RAM-Preisen, und nur 1-4 GB Flash ist sehr wenig, wenn man sich den Preisverfall anschaut. Der originale Eee PC bot vor bald 2 Jahren in ähnlichen Preisgefilden insgesamt mehr.

      Schau dir doch einmal dieses Demovideo an und beurteile selbst, ob dir das mit dem Surfen "flüssig" vorkommt:
      http://www.youtube.com/watch?v=lSo3icNEBNE

      Score: 3 Von ha am Di, 28. April 2009 um 09:46 #
      >Ich meine das noch deutlich langsamere Rechner akzeptabel sind.

      In der Tat. Ich arbeite gerade mit einem ZX Spectrum mit 3.5Mhz. erste Sahne das Teil. 48K-Ram 16K Rom .....

      Davor hate ich einen 130Xe 128KRam via Bankswitching (Port B der PIO steuert das wenn ich mich recht erinnere), 1.79 Mhz, SIO2PC um die alte PC HW noch ein wenig länger nutzen zu können.

      Also mit den aktuellen AKKUS müssten die Teile ca. 3 Monate durchlaufen.

      Dabei ist alles möglich, Spiele, Office, Fun ....

      Score: 3 Von commander MIPS am So, 3. Mai 2009 um 00:28 #
      Für 100€ würde ich mir sofort eins kaufen.
      Ich hab mir gerade den Vorgänger mit MIPS CPU für 90€ gekauft - mein erster Eindruck: Die CPU ist wirklich langsam und 128MB Ram sind verdammt wenig. Ich hab mir 3MX installiert, da das flexibler ist als das default OS, der iceweasel der dort verwendet wird ist aber kaum benutzbar, ich muss nochmal sehen, ob der uralt Firefox vom Default OS (ein Linux CE) nicht doch besser war :-/
    Score: 3 Von Wolfgang am Mo, 27. April 2009 um 21:50 #
    Also ich weiß nicht, was Du erwartest. Wenn Du ein vollwertigen Notebookersatz suchst wirst Du sicher unglücklich. Ich denke auch, dass das der Grund ist, weshalb die meisten Leute ein Windows-Netbook kaufen, weil sie ein kleines Notebook suchen. Allerdings wenn man das Ding für kleine Programme (Schreibmaschine, Internet, Chat, Vokabeltrainer etc.) schnell, handlich und unkompliziert mal unterwegs griffbereit haben möchte, dann kann ich mir das schon ganz interessant vorstellen. Ansich so, wie das erste Eee gedacht war. Also eine Brücke zwischen Smartphone und Rechner. Sollte allerdings eine gute Speicherereweiterung bieten um auch multmedial was zu können.
    Score: 3 Von ARM rules am Mo, 27. April 2009 um 23:47 #
    Du solltest vielleicht mal die Meldung lesen, da ist nämlich ein ARM-Prozessor drin und kein MIPS.
    • Score: 3 Von non-x86 am Di, 28. April 2009 um 09:35 #
      ARM for President! :)
      Score: 3 Von captain MIPS am So, 3. Mai 2009 um 00:08 #
      Warscheinlch meinte er den Vorgänger, der hatte ne 336MHz MIPS2 CPU (und jeder schreibt 400MHz) und die ist wirklich langsam. Also nicht ein bisschen langsam, oder kann-man-noch-ertragen langsam sondern LANGSAM!!
      • Score: 3 Von commander MIPS am So, 3. Mai 2009 um 00:39 #
        Kleine Übersicht zum Mips-Monster: DooM läuft, Gameboy Color Emulator läuft (aber der Sound ist gruselig), Game Boy Advance Emulator (VisualBoy Advance) ruckelt sich tot, vllt ist Mednafen schneller, das basiert aber auch auf VBA - das macht wenig Hoffnung für snes9x, im forum meinte jemand man könnte mit der SDL version mehr erfolg haben, die wurde aber eingestellt und es ist schwer, den letzten code zu finden.
        XMoto brauch ich da gar nicht erst zu compillieren
    Score: 3 Von thebohemian am Di, 28. April 2009 um 11:17 #
    Nix MIPS, ARM.
    Score: 3 Von Stumpftopf am Di, 28. April 2009 um 11:43 #
    Ja wie der rest schon gesagt hat. Ist da ne ARM CPU drin bzw. halt ne CPU mit ARM Core.
    Ich weiss zwar nede in welcher Dimension du Lebst, aber die ARM Architektur ist schon von Natur
    aus schneller als x86. Ich sage nur RISC, ich denke es ist schon ein Unterschied ob die CPU jetzt
    5 Zeilen ASM Code runter rattern muss oder 10. Das ganze Spart alleine beim Rechnen schon Strom.
    Türlich frisst die Peripherie auch was. Ich find es immer wieder erstaunlich wie Leute sich an der
    Taktrate einer CPU fest fressen. Ich glaube man sollte mal so en ARM CPU in direkten vergleich mit nem
    ATOM schicken. Intel würde ganz schön Angst bekommen, wenn sie sehen das eine ARM CPU mit 1,6Ghz an
    ihrer CPU im Standgas durch zieht. RISC ftw.
    • Score: 3 Von dasf am Di, 28. April 2009 um 17:05 #
      >aber die ARM Architektur ist schon von Natur
      aus schneller als x86

      Da wäre ich mir gar nicht so sicher ......

      >Ich sage nur RISC, ich denke es ist schon ein Unterschied ob die CPU jetzt
      5 Zeilen ASM Code runter rattern muss oder 10.

      Ich sag nur Microcode .....
      Ja da es keinen Microcode inner RISC-CPU gibt, is der ASM CODE größer als bei CISC, so faktor 2 hörte ich mal. Somit braucht man größere caches bei RISC CPUs .... oder bei gleicher Größe gibts mehr Cache misses .... Der unterschied zwischen RISC und CISC is wie mit ner Blondine mit zu kleinem Bikini, zieht sie an einem ende wird die andere Stelle frei. Also dort wo ein CISC effizienter is hatter mehr transistoren. Dort wo ein Risc effizienter is hatter weniger, braucht aber drumherum mehr die zuarbeit leisten.

      >Das ganze Spart alleine beim Rechnen schon Strom.
      Microcode kanste wie n ROM ansehen, braucht fast keinen Strom.
      Größere CACHES + RAM also mehr Bustransfers bei RISC, benötigt sicherlich nicht weniger Strom.

      >Ich find es immer wieder erstaunlich wie Leute sich an der
      Taktrate einer CPU fest fressen.

      Naja is wie die Drehzahl beim Auto Motor. Jeh höher der drehen kann desto schneller. Stimmt oft aber net immer.

      >Ich glaube man sollte mal so en ARM CPU in direkten vergleich mit nem
      ATOM schicken. Intel würde ganz schön Angst bekommen, wenn sie sehen das eine ARM CPU mit 1,6Ghz an
      ihrer CPU im Standgas durch zieht. RISC ftw.

      Sofern die gleichen Caches + Ram verwendet werden wird ARM das heulen kriegen.

      Nix für ungut aber solange der RAM im vgl. zu CPUs langsam ist, Cache Speicher teuer ist, spielt CISC seine stärken voll aus. RISC kommt aus einer Zeit in der RAMS net ganz so schlapp waren ....

      Score: 3 Von default am Di, 28. April 2009 um 17:58 #
      > Ich weiss zwar nede in welcher Dimension du Lebst, aber die ARM Architektur ist schon von Natur
      aus schneller als x86.

      Ziemlich großer Bullshit. Wenn das so ist, wieso dominiert dann x86?
      Wieso bist du dieser Meinung?

      > Ich sage nur RISC

      Und ich sage: heute kann man gar nicht mehr zwischen RISC und CISC unterscheiden. ARM ist genau so wenig pur RISC, wie x86 pur CISC ist.
      Wenn man bei x86-CPUs den Dekoder wegnimmt, hat man übrigens recht RISC-artige CPUs.

      > ich denke es ist schon ein Unterschied ob die CPU jetzt 5 Zeilen ASM Code runter rattern muss oder 10.

      Stimmt, bei RISC wären's 10 Opcodes, bei CISC nur 5. Oder wie oder was? Ich glaube du hast da etwas falsch verstanden.

      > Ich glaube man sollte mal so en ARM CPU in direkten vergleich mit nem
      ATOM schicken. Intel würde ganz schön Angst bekommen, wenn sie sehen das eine ARM CPU mit 1,6Ghz an
      ihrer CPU im Standgas durch zieht.

      Nicht so richtig. Eigentlich gar nicht. Das einzige konkurrenzfähige Produkt (was in Sachen IPC in etwa gleichziehen kann) ist der Cortex-A8, aber den gibt es längst nicht so hoch getaktet wie den Atom.

      Der hier bei diesem "Netbook" eingesetze ARM11 ist aber selbst gegen den Cortex-A8 grottig lahm.

      • Score: 3 Von dasddsa am Mi, 29. April 2009 um 09:43 #
        >Ziemlich großer Bullshit. Wenn das so ist, wieso dominiert dann x86?

        Bestimmt nicht weil die Architektur so Klasse ist. x86 CPUs waren bis in die späten 90er nicht so der bringer. Manchmal ergeben sich weltweite "standards" nicht immer aus technischen Gründen.

        >Und ich sage: heute kann man gar nicht mehr zwischen RISC und CISC unterscheiden
        Oh doch, hat die CPU einen integrierten Microcode oder nicht. Natürlich sind auch "Hybridsysteme" denkbar, bin mir aber nicht sicher ob das der Fall bei ARM ist......

        >Wenn man bei x86-CPUs den Dekoder wegnimmt, hat man übrigens recht RISC-artige CPUs.
        Na der Decoder inner CISC CPU springt an eine entsprechende Stelle im Microcode. In einer RISC CPU werden vom Decoder die internen Gatter gleich direkt mit Bits versorgt. Somit stimmt die Aussage nur bedingt. Richtig ist, wenn anstelle von Maschiennen Code eine CISC CPU direct in Microcode programmiert wird, dann ist diese gleich einer RISC CPU ... es gab mal in der Vergangenheit, in den 70ern oder so CISC CPUs, ich glaube von DEC, bei denen man das machen konnte.


        • Score: 3 Von default am Mi, 29. April 2009 um 13:16 #
          > Bestimmt nicht weil die Architektur so Klasse ist. x86 CPUs waren bis in die späten 90er nicht so der bringer. Manchmal ergeben sich weltweite "standards" nicht immer aus technischen Gründen.

          Die ISA ist mittlerweile auch relativ nebensächlich. Und ich rede ja nicht von der Vergangenheit, sondern vom Jetzt. Und da dominiert x86 ganz offensichtlich. Aus technischen Gründen.

          > Oh doch, hat die CPU einen integrierten Microcode oder nicht. Natürlich sind auch "Hybridsysteme" denkbar, bin mir aber nicht sicher ob das der Fall bei ARM ist......

          Das ist dann der Intel Atom. Ca. 95% aller x86-Befehle müssen gar nicht mehr in µops dekodiert werden, sondern können direkt vom internen RISC-Kern verarbeitet werden. Siehe auch http://www.anandtech.com/cpuchipsets/showdoc.aspx?i=3276&p=9

          Aber zurück zum Thema: Bei heutigen CISC-Prozessoren steckt im Kern eben genau wieder ein RISC-Prozessor. Andererseist sind RISC-Prozessoren vom RISC-Paradigma schon sehr weit abgekommen. Daher meine Argumentation. Ich finde nicht, dass man das an einer Sache (Microcode) festmachen kann.

          > es gab mal in der Vergangenheit, in den 70ern oder so CISC CPUs, ich glaube von DEC, bei denen man das machen konnte.

          Ja, bestimmte PDPs... aber niemand hat das je ernsthaft genutzt.

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