Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Di, 28. April 2009, 12:40

Gesellschaft::Politik/Recht

»Gemeinschaft«: GPL-Telefonanlage in Version 2.2 veröffentlicht

Die Entwickler der GPL-Telefonanlage »Gemeinschaft« haben die Version 2.2 mit neuen Funktionen, der Anbindung an Grandstream-IP-Telefone sowie mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche freigegeben.

»Gemeinschaft« gehört nach Angaben des Projekts mit mehr als 2.000 Installationen zu einen der beliebtesten GPL-Telefonanlagen-Lösungen in Deutschland. Die VoIP-Telefonanlage setzt auf Asterisk und LAMP (GNU/Linux, Apache, MySQL und PHP). Sie ist vollständig GPL-basiert und speziell auf deutsche Telefoniebedürfnisse zugeschnitten. Die Asterisk-basierte Anlage wird von der AMOOMA GmbH, Neuwied, entwickelt.

Zu den wichtigsten Neuerungen der Asterisk-Distribution zählt der neu integrierte Faxempfang auf Basis des Faxservers HylaFax. Der auf die Linux-/Unix-Plattform aufbauende Faxdienst ermöglicht den Faxempfang an Arbeitsplätzen via Webbrowser oder als PDF-Anhang per E-Mail. Mitarbeiter erhalten mit »Gemeinschaft« auf Wunsch ihre eigene Fax-Durchwahl und können Faxe per Web-Client versenden.

Nach der Integration von Siemens OpenStage-Telefonen in Version 2.1 sowie snom- und Aastra-Geräten unterstützt die neue Version der IP-Telefonanlage jetzt auch die automatische Einrichtung von Grandstream-Endgeräten. Damit provisioniert »Gemeinschaft« die Bürotelefone des amerikanischen Herstellers Grandstream Networks. Ferner hat das Team um Stefan Wintermeyer mit »Gemeinschaft« 2.2 auch an der Oberfläche für mehr Komfort gesorgt. Im Vergleich zur Vorgängerversion verspricht die neue Benutzeroberfläche durch besseres Caching eine doppelt so hohe Geschwindigkeit. Durch die Integration einer neuen Version der Asterisk-Telefonanlage bietet nun auch »Gemeinschaft« ein vereinfachtes Routing zu Mehrfachrufnummern (MSN) von ISDN-Mehrgeräteanschlüssen an. Das Produkt setzt auf die neue GNU/Linux-Distribution Debian 5.0 auf.

Mit der neuen Version wird das Projekt vom Versionskontrollsystem »SVN« auf »git« umstellen, um weiteren Entwicklern eine einfachere Möglichkeit zur Entwicklung zu geben. Dieser Schritt wird im Mai umgesetzt. Die aktuelle Version kann ab sofort von der Seite des Projekts heruntergeladen werden.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung