das in www.salome-plattform.org verwendete www.Opencascade.org wird das für ein CAD Programm unter Linux verwendet, das auch noch weiter entwickelt wird? Graphite One hat ja die Engine gewechselt hin zu der die auch NX von Siemens verwendet.
FreeCAD hatte laut Sourceforge letzte Woche eine Aktiviät von 99.96 (was immer das auch heissen mag), letztes Release war am 24.04.2009: Sourceforge: Usage Statistics For FreeCAD
ich bin in dem Bereich CAD etc. bisher noch nicht sonderlich vorgedrungen. Was mich interessieren würde, ist wie es mit den Dateiformaten aussieht. Sprich kann man die erzeugten Datein irgendwie nach Flash exportieren? Wie sieht man sich seine fertigen Werke an? Wo ist der Unterschied zwischen CAD Software und z. B. Blender?
Prinzipiel suche ich etwas mit dem ich Architektur am PC machen kann (häussle bauen) und dann im Internet präsentieren kann. Am liebsten wäre mir etwas, dass das ganze als "virtuelle Welt" in Flash exportiert. Meine zweite Wahl wären Bilder bzw. Screenshots. -> Wobei das natürlich nicht halb so schön ist wie ein rundgang
Hab noch was vergessen - eine Art OpenGL Schnittstelle wäre auch gut - falles es sowas gibt. Ziel sind auch "virtuelle Rundgänge" (wie oben mit Flash beschrieben).
Du bist wirklich noch nicht in den Bereich CAD vorgedrungen. Blender ist kein CAD-Tool, und CAD und Blender/Maya/etc. sind verschiedene Paar Schuhe. Schau einfach mal bei wikipedia nach Computer Aided Design. CAD kann man 2D oder 3D machen. Hängt von den Präferenzen und vom Ziel ab. CAD ist in Kurzform nix anderes als technisches Zeichnen mit dem Computer. CAD wird überall dort benötigt wo konstruiert wird, im technischen Sinn. Es geht um Abmessungen & Materialien. Ganz was anderes als man z. B. mit Blender macht. Das Ergebnis mag in 3D rein optisch "ähnlich" sein, aber beim CAD gehts weniger um die Optik bei 'ner Präsentation. Vielmehr möchte man das konstruierte Teil dann auch produzieren lassen, es muss mit anderen Teilen zusammenspielen. Man möchte dokumentieren, eine technische Beschreibung, Stücklisten, ggf. Explosionszeichnungen etc. ableiten. Es gibt gigantische Bibliotheken für DIN/ISO-Teile, aufsetzende Simulationen, Lösung f. Finite Elemente, etc. pp.
Architekten verwenden natürlich auch CAD-Tools, die sind dann speziell auf die Bedürfnisse von Architekten abgestimmt.
Von Jochen Plumeyer am Do, 30. April 2009 um 22:19 #
In letzter Zeit hat sich da einiges sehr Positives getan, was standardisiertes Arbeiten mit 3D fürs Web angeht.
Ja, Du kannst CAD-Daten in Flash-Rundgänge konvertieren.
Blender eignet sich nach meinem Dafürhalten auch sehr gut als Architektur-Modellier-Software (ich kenne aber die kommerzielle Architektur-Software nicht so, wahrscheinlich haben die ohne Ende stylische Materialien, Designer-Türgriffe etc.).
Für Konstruktion ist aber richtige CAD-Software viel ergonomischer/präziser (sehr viele Funktionen, die Konstruieren gemäß geometrischer Symmetrien unterstützen, Fangpunkte, totale Präzision), Blender reicht aber fürs Web allemal, und mit etwas Mühe bekommt man vielleicht auch die Präzision hin (blender verwendet allerdings glaube ich nur "float" und nicht "double" für Koordinaten, und schon gar keine arbiträre Präzision).
Recht neu ist das "Collada" Format. Maya, Blender, weitere 3D-Modellierprogramme und Flash-3D-Frameworks können dieses Format für komplette Szenen interpretieren.
Google SketchUp Modelle kannst Du z.B. auch im Collada-Format herunterladen.
In der Theorie brauchst Du dann im Flash-3D-Framework (flashsandy, away3d, paperwork) nur noch die Navigation für den Rundgang definieren.
Aus der Praxis kann ich da noch nicht soviel sagen, ob das wirklich alles so toll klappt, find ich aber sehr spannend
Der sichtbare Unterschied zwischen einem CAD und Modelierungsprogramm wie Blender ist die Tatsache, daß bei CAD ein Objekt, wenn es sich um 3d CAD Programm handelt, immer ein Volumen besitzt und dieses Volumen zu bzw. dicht ist.
D.h. ein Würfel besteht bei einem CAD immer aus 6 Seiten, bei einem Modelierungsprogramm wie Blender muß das nicht so sein, denn wenn die Rückseite nicht zu sehen ist, dann läßt man sie dort weg. D.h. ein Objekt besteht in Blender immer aus flachen primitiven die auch für sich alleine oder wenn es um Körper geht als unvollständige Körper existieren können. So etwas ist bei CAD nicht möglich, weil ein Körper in einem CAD Programm auch für Statik und Verformungs Berechnungen verwendet werden können soll, auch muß er etwas tragen, z.b. ein Backstein, daher er ein vollendeter Körper.
Es gibt durchaus auch im CAD-Bereich reine Flächenmodellierung. Da ist das Endresultat zwar auch oft ein geschlossener Körper, muss aber nicht. Von Blechteilen wird beispielsweise oft nur die Innen- oder Aussenseite erstellt und diese dann heutzutage einfach "aufgedickt". Früher hat man sich selbst das erspart weil die Leistung der Rechner noch nicht ausgereicht hat.
Denn eine Verdopplung der Downloadzahlen heißt nur, daß die Nachfrage nach Linuxlösungen so hoch ist, daß die Konkurrenz bald nachziehen wird und damit hat er seinen Vorteil, nahzu konkurrenzlos zu sein, verspielt.
Ich hätte nicht so geprahlt mit dem Erfolg auf Linux Seite, ich hätte weiterhin nur gesagt, daß die Software auch für Linux angeboten wird und mehr nicht.
"Dr. Eduardo N. Hering, Mitarbeiter des Centro Brasileiro de Pesquisas Físicas (Brasilianisches Forschungszentrum für Physik) in Rio de Janeiro, Brasilien, ist einer von vielen Linux-Anwendern aus 109 Ländern, die sich MEDUSA4 Personal für die private Nutzung heruntergeladen haben. Vor kurzem erst erhielt CAD Schroer von ihm die folgende Email: „Ich möchte Ihrem Unternehmen gratulieren zu diesem ausgezeichneten Produkt, das Sie entwickelt haben. Mein Bruder, der eines der weltbekanntesten CAD-Produkte auf Windows benutzt, zieht, nachdem er sich Ihr Produkt angeschaut hatte, sogar einen Wechsel zu Linux in Betracht[...]"
Normalerweise ist Linux perfekt für einen CAD Arbeitsplatz geeignet. Auf so einer Workstation laufen weder Multimedia, Office noch Outlook...
Ich hätte das schon so hinausposaunt. Wenn man darüber schweigt, dann staut sich in der CAD-auf-Linux-haben-wollen Gemeinde irgendwann genug Frust über die wankelmütigen kommerziellen auf, dass sie ernsthaft eine freie Alternative angehen.
Und wenn DIE dann irgendwann einmal konkurrenzfähig ist, dann kannst du als kommerzieller CAD Programmersteller gerade noch deine Stammkundschaft bei der Stange halten, weil die auf deinen Dateiformaten Eingesperrt ist, und gute Lizenzpreise kannst du sowieso vergessen. Abgesehen davon musst du dann Weiterentwickeln und besser werden was das Zeug hält, damit du die Kunden mit Mehrwert halten kannst.
Nein, sein Programm für Linux rauszubringen hat den Effekt, dass es länger dauert bis sich genügend Leute finden die eine freie Alternative programmieren wollen.
das in www.salome-plattform.org verwendete www.Opencascade.org wird das für ein CAD Programm unter Linux verwendet, das auch noch weiter entwickelt wird? Graphite One hat ja die Engine gewechselt hin zu der die auch NX von Siemens verwendet.
HeeksCAD
FreeCAD
heekscad kannte ich noch nicht, freecad scheint nicht sehr aktiv zu sein.
tux
Bei HeeksCAD sieht es nicht viel schlechter aus: Google Code: HeeksCAD Updates
Beide Programme werden also aktiv weiterentwickelt...
http://brlcad.org/
ich bin in dem Bereich CAD etc. bisher noch nicht sonderlich vorgedrungen. Was mich interessieren würde, ist wie es mit den Dateiformaten aussieht. Sprich kann man die erzeugten Datein irgendwie nach Flash exportieren? Wie sieht man sich seine fertigen Werke an?
Wo ist der Unterschied zwischen CAD Software und z. B. Blender?
Prinzipiel suche ich etwas mit dem ich Architektur am PC machen kann (häussle bauen) und dann im Internet präsentieren kann. Am liebsten wäre mir etwas, dass das ganze als "virtuelle Welt" in Flash exportiert.
Meine zweite Wahl wären Bilder bzw. Screenshots. -> Wobei das natürlich nicht halb so schön ist wie ein rundgang
Hat jemand einen Tipp für mich? Schonmal Danke
VG
CAD wird überall dort benötigt wo konstruiert wird, im technischen Sinn. Es geht um Abmessungen & Materialien. Ganz was anderes als man z. B. mit Blender macht. Das Ergebnis mag in 3D rein optisch "ähnlich" sein, aber beim CAD gehts weniger um die Optik bei 'ner Präsentation. Vielmehr möchte man das konstruierte Teil dann auch produzieren lassen, es muss mit anderen Teilen zusammenspielen. Man möchte dokumentieren, eine technische Beschreibung, Stücklisten, ggf. Explosionszeichnungen etc. ableiten. Es gibt gigantische Bibliotheken für DIN/ISO-Teile, aufsetzende Simulationen, Lösung f. Finite Elemente, etc. pp.
Architekten verwenden natürlich auch CAD-Tools, die sind dann speziell auf die Bedürfnisse von Architekten abgestimmt.
Ja, Du kannst CAD-Daten in Flash-Rundgänge konvertieren.
Blender eignet sich nach meinem Dafürhalten auch sehr gut als Architektur-Modellier-Software (ich kenne aber die kommerzielle Architektur-Software nicht so, wahrscheinlich haben die ohne Ende stylische Materialien, Designer-Türgriffe etc.).
Für Konstruktion ist aber richtige CAD-Software viel ergonomischer/präziser (sehr viele Funktionen, die Konstruieren gemäß geometrischer Symmetrien unterstützen, Fangpunkte, totale Präzision), Blender reicht aber fürs Web allemal, und mit etwas Mühe bekommt man vielleicht auch die Präzision hin (blender verwendet allerdings glaube ich nur "float" und nicht "double" für Koordinaten, und schon gar keine arbiträre Präzision).
Recht neu ist das "Collada" Format. Maya, Blender, weitere 3D-Modellierprogramme und Flash-3D-Frameworks können dieses Format für komplette Szenen interpretieren.
Google SketchUp Modelle kannst Du z.B. auch im Collada-Format herunterladen.
In der Theorie brauchst Du dann im Flash-3D-Framework (flashsandy, away3d, paperwork) nur noch die Navigation für den Rundgang definieren.
Aus der Praxis kann ich da noch nicht soviel sagen, ob das wirklich alles so toll klappt, find ich aber sehr spannend
Jochen
D.h. ein Würfel besteht bei einem CAD immer aus 6 Seiten, bei einem Modelierungsprogramm wie Blender muß das nicht so sein,
denn wenn die Rückseite nicht zu sehen ist, dann läßt man sie dort weg. D.h. ein Objekt besteht in Blender immer aus flachen primitiven die
auch für sich alleine oder wenn es um Körper geht als unvollständige Körper existieren können.
So etwas ist bei CAD nicht möglich, weil ein Körper in einem CAD Programm auch für Statik und Verformungs Berechnungen verwendet werden können soll,
auch muß er etwas tragen, z.b. ein Backstein, daher er ein vollendeter Körper.
damit hat er seinen Vorteil, nahzu konkurrenzlos zu sein, verspielt.
Ich hätte nicht so geprahlt mit dem Erfolg auf Linux Seite, ich hätte weiterhin nur gesagt, daß die Software auch für Linux angeboten wird und mehr nicht.
Ich finde den Weg absolut zeitgemäß.
"Dr. Eduardo N. Hering, Mitarbeiter des Centro Brasileiro de Pesquisas Físicas (Brasilianisches Forschungszentrum für Physik) in Rio de Janeiro, Brasilien, ist einer von vielen Linux-Anwendern aus 109 Ländern, die sich MEDUSA4 Personal für die private Nutzung heruntergeladen haben. Vor kurzem erst erhielt CAD Schroer von ihm die folgende Email: „Ich möchte Ihrem Unternehmen gratulieren zu diesem ausgezeichneten Produkt, das Sie entwickelt haben. Mein Bruder, der eines der weltbekanntesten CAD-Produkte auf Windows benutzt, zieht, nachdem er sich Ihr Produkt angeschaut hatte, sogar einen Wechsel zu Linux in Betracht[...]"
Normalerweise ist Linux perfekt für einen CAD Arbeitsplatz geeignet. Auf so einer Workstation laufen weder Multimedia, Office noch Outlook...
Das steht außer Frage. Es hängt nur davon ab, welche Anwendungen existieren.
Und wenn DIE dann irgendwann einmal konkurrenzfähig ist, dann kannst du als kommerzieller CAD Programmersteller gerade noch deine Stammkundschaft bei der Stange halten, weil die auf deinen Dateiformaten Eingesperrt ist, und gute Lizenzpreise kannst du sowieso vergessen.
Abgesehen davon musst du dann Weiterentwickeln und besser werden was das Zeug hält, damit du die Kunden mit Mehrwert halten kannst.
Nein, sein Programm für Linux rauszubringen hat den Effekt, dass es länger dauert bis sich genügend Leute finden die eine freie Alternative programmieren wollen.