"So seien laut Katja Lunau, Sprecherin des BBL, Lizenzverträge der Bundesverwaltung, die Microsoft-Produkte umfassen, noch nie öffentlich ausgeschrieben worden."
Das soll es besser machen? Das macht es noch viel schlimmer!
Entscheidend ist, dass Beschaffer eine strategische Beschaffungspolitik machen. Selbst wenn man gar nicht nach Open Source migrieren will, muss man Migrationsstudien erstellen und bessere Konditionen für sein Land rausholen. Wer nicht verhandelt hat schon verloren, wer Microsoft ausgeliefert ist, der wird ausgezogen.
das war halt bisher immer ein gutes geschäft für alle. die entscheider wurden fleissig geschmiert, microsoft erhielt fette aufträge und über beraterverträge haben dann noch viele andere mitverdient. mit offenheit gräbt man den allen das wasser ab und das will niemand bis auf jenen, der das alles zahlt, uns.
Soll möglich sein; zumindest mit X2go. Wie es geht wurde hier letztens beschrieben. (X2go nutzt die NX-Technologie von NoMachine, ist aber inkompatibel dazu.) Das prinzipielle Vorgehen müßte sich aber mit NoMachines NX genauso umsetzen lassen.
Warum ICA-Client ? Wenn ich mir die Oberfläche des ICA-Clients für Linux anschaue, so würde ich sagen, der ist ca. 500 Jahre alt.
OMFG, und das aus dem Linux Lager. Es ist absolut Wurst ob da n altes OpenMotif Toolkit als GUI werkelt. Für nen PublishedDesktop brauchst das Ding sowieso genau 1x am Tag. Am morgen beim Starten. Und da braucht das Ding keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Im übrigen könnte man es auch manuell über ne Verknüpfung launchen.
Und warum Citrix ? Zu teuer, zu Windows-orientiert.
LoooooL. Ja is klar. Träum Weiter. Als IT Dienstleister kommst du an Windows nun mal nicht vorbei. Jeder der das behauptet glaubt auch an den Storch. Kunde: "Da hast die CD, mach drauf, hopp hopp", Wir: "Errrm das geht nicht mit Linux", Kunde: "Was geht nicht ? Dann such ich mir nen Dienstleister der mir das Programm X noch heute zum laufen kriegt wenn ihr das nicht hinbekommt".
PENG AUS !
PS: Ich bin 100% Pro Linux, aber ich kenne im Gegensatz zu vielen hier die Realtität leider nur zu gut. Nur ein Beispiel: Checkpoint bietet keine Linux FW Gui für FW-One... da könnte ich aber noch etwa 50 Mehr Gründe aufzählen.
In Nischenfällen kann man was bauen, wenn man aber eine Diversifizierte Softwarelandschaft hat über mehrere Firmen, dann kann man das zu 100% vergessen was bekehren zu wollen.
Es ist absolut Wurst ob da n altes OpenMotif Toolkit als GUI werkelt. Für nen PublishedDesktop brauchst das Ding sowieso genau 1x am Tag. Am morgen beim Starten. Und da braucht das Ding keinen Schönheitspreis zu gewinnen.
Und du glaubst jeder Citrix-Süchtige benutzt den kompletten Windows-Desktop ? In meinem Laden wird das z.B. nur zum Teil gemacht.
Im übrigen könnte man es auch manuell über ne Verknüpfung launchen. Wenn du die zusätzlichen Leute bezahlst, um das User-Spezifisch zu organisieren - kein Problem. Denn nicht jeder kriegt jede Applikation - das dürfte dir wohl klar sein, oder ?
LoooooL. Ja is klar. Träum Weiter. Als IT Dienstleister kommst du an Windows nun mal nicht vorbei. Jeder der das behauptet glaubt auch an den Storch. Kunde: "Da hast die CD, mach drauf, hopp hopp", Wir: "Errrm das geht nicht mit Linux", Kunde: "Was geht nicht ? Dann such ich mir nen Dienstleister der mir das Programm X noch heute zum laufen kriegt wenn ihr das nicht hinbekommt".
Denk noch mal darüber nach was ich geschrieben hab - und dann schau dir deine Antwort an. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass man die Windows-App-Server wegwerfen soll. Der Citrix-Presentation-Server ist KEIN Applikations-Server, sondern nur die Zwischenschicht (bzw. eine Erweiterung), der die Verbindung des Windows-Applikation-Server mit dem Client übernimmt. Und für diese Zwischenschicht kann man auch NX verwenden . Die Wartungs-Verträge von Citrix sind Sau-teuer - die Lizenzen auch. Und der Vorteil von NX ist, dass man neben einem Windows-App-Server auch Linux-App-Server verwenden kann.
In Nischenfällen kann man was bauen, wenn man aber eine Diversifizierte Softwarelandschaft hat über mehrere Firmen, dann kann man das zu 100% vergessen was bekehren zu wollen.
Ich will keinen bekehren - ich will Kosten sparen und nicht geknebelt werden. Und ich behaupte mal, dass die MEISTEN AnwenderInnen in Großunternhemen nur mit zwei Arten von Applikationen arbeiten: SAP und MS-Office - und beides kann man locker unter einem Linux-Desktop laufen lassen. Den SAP-Gui gibts auch für Linux, und OO reicht in 90 % aller Fälle aus um die Anforderungen zu erfüllen.
Leider orientiert sich das SAP GUI teilweise sehr stark an MS Office, du kannst das mit Open Office eben nicht erschlagen (leider). Mit Crossover Office oder einem Wine emulierten Microsoft Office sollte es allerdings gehen. Wir haben in unserer Firma selbst mal einen Umstieg auf Open Office geprüft und sind eigentlich nur an der Verbindung SAP GUI und MS Office gescheitert.
Was es bei SAP nicht gibt, ist eine OpenOffice-Integration im GUI-Client. Das ist die Möglichkeit, einen R/3-Bericht oder einen ERP-Bericht (Report-Painter) direkt in Excel anzeigen zu lassen.
Beim EXPORT sieht das aber anders aus. Dort wird OpenOffice inzwischen explizit unterstützt.
Die Excel-Integration ist natürlich hinfällig, wenn man über die WEB-Oberfläche arbeitet.
Leider ist das Ansprechen von SAP aus OpenOffice heraus etwas schwierig. Habe es mal versucht - leider stürzt OO beim Aufruf von SystemBibliotheken bei mir immer ab - keine Ahnung warum. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich an der Stelle mal etwas Entwickeln.
Jede Windows-Business-Anwendung kann man mit Crossover zum Laufen bringen, und wenn nicht werden die CX-Entwickler die Kompatibilität für weniger Geld als eine Windows-Lizenz kostet herstellen. Somit wäre das auch gelöst, man könnte sogar MS-Office unter Linux weiter nutzen.
Nein, das stimmt einfach nicht. Access wird so bescheiden unterstützt, das kann man Keinem antun. Copy & Paste zwischen den einzelnen MS-Office Apps funktioniert so gut wie gar nicht. Mit Crossover bekommt man seinen Rechner recht gut stillgelegt, indem man versucht, eine größere Excel Tabelle in ein Word-Dokument oder eine Powerpoint-Folie zu kopieren.
Ich hab immer das Gefühl, solche "Crossover drauf und alles geht"-Kommentare kommen immer von Leuten, die das noch nie versucht haben oder im Arbeitsleben (sofern vorhanden) gar kein Office brauchen. Ich arbeite fast jeden Tag mit dem Office-Schrott und benutze Crossover nur in Ausnahmefällen (Das Ausdrucken von Office-Dokumenten per Cups funtioniert erfreulich gut) und im Alltagsbetrieb greife ich lieber auf WinXP in VirtualBox zurück. Und glaub mir - meine Computer-Entscheidungen sind (im zwölften Jahr mit Linux) oft viel ideologischer begründet als mir selber lieb ist. Dein Standpunkt ist verblendet.
Ich arbeite (zwangsweise) sowohl mit MicroSoft Office als auch (freiwillig) mit OpenOffice. Von Macros abgesehen, ist letzteres gerade zu älteren MS-Office-Versionen teilweise erheblich kompatibler als MS Office.
Ein weiterer Vorteil der Migration auf OpenOffice ist die tatsächliche Umsetzung von WYSIWYG, welches nicht durch die GDI-Anbindung der Druckertreiber beeinträchtigt wird und nicht, wenn ich einen PC mit einem anderen Drucker habe, das ganze Dokument neu formatiert.
PowerPoint braucht seit prezi.com ohnehin keiner mehr (und das läuft dank Flash/Gnash auch unter Linux).
Viel interessanter sind Spezialanwendungen, wobei in vielen Ländern seit Jahren darauf Wert gelegt wird, dass diese auf verschiedenen Systemen kompatibel sein müssen, bspw. durch Java. Wenn dieses nicht gegeben ist, kann man sich die Vor- (bessere Usability, unerledigte Feature Requests) und Nachteile (primär Kosten- und Zeitaufwand) ausrechnen, um zu einer Entscheidung zu kommen.
Das Vorurteil, dass Schweizer (nun, zumindest einige von ihnen in gehobenen Positionen) besonders langsam (oder zumindest denkfaul) sind, wird hier auf traurige Weise bestätigt. Hoffen wir, dass es noch Schweizer gibt, die das Gegenteil beweisen und gegen das Verfahren vorgehen.
Kannst Du vielleicht die Grundaussage Deiner Antwort nochmal gesondert ausformulieren? Ich les da jetzt nicht raus, was Du mir sagen willst. Oder inwiefern Dein Beitrag eine Antwort auf meinen Post darstellt. Auch der Betreff "Stuss und Vorurteil" findet sich im Inhalt Deines Posts nicht so recht wieder. Was ist denn nun Stuss?! Dass Crossover im Alltag nicht sooo tauglich ist, wie so oft von offenbar Unkundigen gepriesen?
Wundert mich gar nicht, denn wie sonst ist MS ja so groß geworden bzw wie sonst ist dieses Monopol denn entstanden? Wird Zeit das dieses gemauschel öffentlich wird und Leute davon erfahren was da für Fäden gezogen werden. Jetzt muss nur noch dafür gesorgt werden das es PC' s / Laptop' s etc ohne BS verkauft werden und man sich sein BS selbst zu kaufen muss, dann wären auch dieses Monopol weg.
Gut, unter einer "Sammel"klage versteht man etwas anderes, aber... Wenn man sich das hier und http://www.pro-linux.de/news/2009/14139.html so ansieht, dann wird es vielleicht Zeit für eine ein kleines bisschen DEUTLICH härtere Klage auf EU-Ebene (und vielleicht noch die ganze Netbook-Geschichte mit reinbringen).
Ja, und unser Beschaffungswesen ist nebst unserem Bankgeheimnis unsere bestgehütete Sache. Würde sich die OECD auch in dieser Frage so rein hängen, wäre das eine feines Ding.
In der gegenwärtigen politischen Landschaft mit den bekannten Europhobikern als stärkste Partei seit rund zehn Jahren wird das noch Jahrzehnte dauern. Ausser die Arbeitslosigkeit steige in CH über das EU-Niveau... Gerade die letzten Anwürfe aus verschiedenen europäischen Ländern haben das unterschiedliche Staatsverständnis klargemacht: "Der Staat gehört dem Bürger" vs. "Der Bürger gehört dem Staat". So lassen sich keine CH-Stimmbürger abholen, falls ein weiterer Nettozahler gesucht wird.
Die Klüngelei bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen läuft hier wie überall sonst auch. Deshalb gibt es ja die WTO-Richtlinien, was sie wert sind steht woanders. Und dass viele Verwaltungen M$-gläubig sind ist auch nicht nur hier so, Beispiele gibt es viele in vielen Diskussionen hier und anderswo zum Thema. Kurz: Ich bin zwar nicht erbaut über diese "Neuigkeit", wirklich neu oder gar überraschend ist sie hingegen keinesfalls.
Hier ein interessanter Link zum Strategiepapier der Informatikstrategie für die Jahre 2007-2011 der Schweizerischen Bundesverwaltung (insbesondere Seite 18).
Von Bundesrichter in Lausanne(serv am Do, 7. Mai 2009 um 22:30 #
Referenz: "Denn gemäß einem Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen werden öffentliche Aufträge nach einem festgelegten Verfahren vergeben und unter anderem öffentlich ausgeschrieben". Rein rechtlich gesehen ist diese Verordnung für die Bundesverwaltung zutreffend und "juristisch tragfähig". Das "de facto"-Recht sieht indes anders aus. Das Verwaltungsgericht, welches die Schweiz erst 90 Jahre später als andere europäische Länder einführte, wurde mit Richtern bestellt, die seit Jahren Zahlungen von Microsoft erhalten. Der schweizerische Preisüberwacher erhält ebenfalls Zahlungen von Microsoft. Weitere Justizbeamte - einige Bundesrichter in Lausanne haben neuestens bei informellen Treffen mit Microsoft verlauten lassen, sie wollen künftig auf Zahlungen von Miscrosoft verzichten - sowie Parlamentarier und Mitglieder der Regierung, welche ebenfalls Geschenke von Microsoft angenommen haben, sind leicht zu finden.
>Das Verwaltungsgericht, welches die Schweiz erst 90 Jahre >später als andere europäische Länder einführte,
Kantonale Verwaltungsgerichte gibt es in der Schweiz schon lange. Es wurde neu aus dem Bundesgericht ausgegliedert, heisst Bundesverwaltungsgericht und soll spezialisierte Fragen besser klären können, als dies das Bundesgericht bisher getan hat.
>Der schweizerische Preisüberwacher erhält ebenfalls Zahlungen von Microsoft
Woher hast Du denn den Blödsinn? Was den Preisüberwacher mit MS verbindet, ist, dass er vor seinem Amtsantritt bei MS gearbeitet hat. Daraus zu schliessen, dass er weiterhin Zahlungen erhalte, ist eine gewagte Aussage.
>sowie Parlamentarier und Mitglieder der Regierung, welche ebenfalls >Geschenke von Microsoft angenommen haben, sind leicht zu finden
Und was genau unterscheidet hier die Schweiz von anderen europäischen Ländern?
Alles in Allem ein grosser Ballon, gefüllt mit Altbekanntem und Spekulationen.
Das soll es besser machen? Das macht es noch viel schlimmer!
anschaue, so würde ich sagen, der ist ca. 500 Jahre alt.
Und warum Citrix ? Zu teuer, zu Windows-orientiert.
Lieber NoMachine nehmen. Da kann man wenigstens bei Bedarf auch
einen Linux-App-Server dranschließen.
OMFG, und das aus dem Linux Lager.
Es ist absolut Wurst ob da n altes OpenMotif Toolkit als GUI werkelt. Für nen PublishedDesktop brauchst das Ding sowieso genau 1x am Tag. Am morgen beim Starten. Und da braucht das Ding keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Im übrigen könnte man es auch manuell über ne Verknüpfung launchen.
Und warum Citrix ? Zu teuer, zu Windows-orientiert.
LoooooL. Ja is klar. Träum Weiter. Als IT Dienstleister kommst du an Windows nun mal nicht vorbei.
Jeder der das behauptet glaubt auch an den Storch. Kunde: "Da hast die CD, mach drauf, hopp hopp", Wir: "Errrm das geht nicht mit Linux", Kunde: "Was geht nicht ? Dann such ich mir nen Dienstleister der mir das Programm X noch heute zum laufen kriegt wenn ihr das nicht hinbekommt".
PENG AUS !
PS: Ich bin 100% Pro Linux, aber ich kenne im Gegensatz zu vielen hier die Realtität leider nur zu gut.
Nur ein Beispiel: Checkpoint bietet keine Linux FW Gui für FW-One... da könnte ich aber noch etwa 50 Mehr Gründe aufzählen.
In Nischenfällen kann man was bauen, wenn man aber eine Diversifizierte Softwarelandschaft hat über mehrere Firmen, dann kann man das zu 100% vergessen was bekehren zu wollen.
Es ist absolut Wurst ob da n altes OpenMotif Toolkit als GUI werkelt. Für nen PublishedDesktop brauchst das Ding sowieso genau 1x am Tag. Am morgen beim Starten. Und da braucht das Ding keinen Schönheitspreis zu gewinnen.
Und du glaubst jeder Citrix-Süchtige benutzt den kompletten Windows-Desktop ? In meinem Laden wird das z.B. nur zum Teil gemacht.
Im übrigen könnte man es auch manuell über ne Verknüpfung launchen.
Wenn du die zusätzlichen Leute bezahlst, um das User-Spezifisch zu organisieren - kein Problem. Denn nicht jeder kriegt jede Applikation - das dürfte dir wohl klar sein, oder ?
LoooooL. Ja is klar. Träum Weiter. Als IT Dienstleister kommst du an Windows nun mal nicht vorbei.
Jeder der das behauptet glaubt auch an den Storch. Kunde: "Da hast die CD, mach drauf, hopp hopp", Wir: "Errrm das geht nicht mit Linux", Kunde: "Was geht nicht ? Dann such ich mir nen Dienstleister der mir das Programm X noch heute zum laufen kriegt wenn ihr das nicht hinbekommt".
Denk noch mal darüber nach was ich geschrieben hab - und dann schau dir deine Antwort an.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass man die Windows-App-Server wegwerfen soll.
Der Citrix-Presentation-Server ist KEIN Applikations-Server, sondern nur die Zwischenschicht (bzw. eine Erweiterung), der die Verbindung des Windows-Applikation-Server mit dem Client übernimmt. Und für diese Zwischenschicht kann man auch NX verwenden .
Die Wartungs-Verträge von Citrix sind Sau-teuer - die Lizenzen auch. Und der Vorteil von NX ist, dass man neben einem Windows-App-Server auch Linux-App-Server verwenden kann.
In Nischenfällen kann man was bauen, wenn man aber eine Diversifizierte Softwarelandschaft hat über mehrere Firmen, dann kann man das zu 100% vergessen was bekehren zu wollen.
Ich will keinen bekehren - ich will Kosten sparen und nicht geknebelt werden. Und ich behaupte mal, dass die MEISTEN AnwenderInnen in Großunternhemen nur mit zwei Arten von Applikationen arbeiten: SAP und MS-Office - und beides kann man locker unter einem Linux-Desktop laufen lassen. Den SAP-Gui gibts auch für Linux, und OO reicht in 90 % aller Fälle aus um die Anforderungen zu erfüllen.
einen R/3-Bericht oder einen ERP-Bericht (Report-Painter) direkt in Excel anzeigen zu lassen.
Beim EXPORT sieht das aber anders aus. Dort wird OpenOffice inzwischen explizit unterstützt.
Die Excel-Integration ist natürlich hinfällig, wenn man über die WEB-Oberfläche arbeitet.
Leider ist das Ansprechen von SAP aus OpenOffice heraus etwas schwierig. Habe es mal
versucht - leider stürzt OO beim Aufruf von SystemBibliotheken bei mir immer ab - keine Ahnung warum.
Wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich an der Stelle mal etwas Entwickeln.
Access wird so bescheiden unterstützt, das kann man Keinem antun.
Copy & Paste zwischen den einzelnen MS-Office Apps funktioniert so gut wie gar nicht.
Mit Crossover bekommt man seinen Rechner recht gut stillgelegt, indem man versucht, eine größere Excel Tabelle in ein Word-Dokument oder eine Powerpoint-Folie zu kopieren.
Ich hab immer das Gefühl, solche "Crossover drauf und alles geht"-Kommentare kommen immer von Leuten, die das noch nie versucht haben oder im Arbeitsleben (sofern vorhanden) gar kein Office brauchen.
Ich arbeite fast jeden Tag mit dem Office-Schrott und benutze Crossover nur in Ausnahmefällen (Das Ausdrucken von Office-Dokumenten per Cups funtioniert erfreulich gut) und im Alltagsbetrieb greife ich lieber auf WinXP in VirtualBox zurück.
Und glaub mir - meine Computer-Entscheidungen sind (im zwölften Jahr mit Linux) oft viel ideologischer begründet als mir selber lieb ist. Dein Standpunkt ist verblendet.
Ein weiterer Vorteil der Migration auf OpenOffice ist die tatsächliche Umsetzung von WYSIWYG, welches nicht durch die GDI-Anbindung der Druckertreiber beeinträchtigt wird und nicht, wenn ich einen PC mit einem anderen Drucker habe, das ganze Dokument neu formatiert.
PowerPoint braucht seit prezi.com ohnehin keiner mehr (und das läuft dank Flash/Gnash auch unter Linux).
Viel interessanter sind Spezialanwendungen, wobei in vielen Ländern seit Jahren darauf Wert gelegt wird, dass diese auf verschiedenen Systemen kompatibel sein müssen, bspw. durch Java. Wenn dieses nicht gegeben ist, kann man sich die Vor- (bessere Usability, unerledigte Feature Requests) und Nachteile (primär Kosten- und Zeitaufwand) ausrechnen, um zu einer Entscheidung zu kommen.
Das Vorurteil, dass Schweizer (nun, zumindest einige von ihnen in gehobenen Positionen) besonders langsam (oder zumindest denkfaul) sind, wird hier auf traurige Weise bestätigt. Hoffen wir, dass es noch Schweizer gibt, die das Gegenteil beweisen und gegen das Verfahren vorgehen.
Gruß, LX
Ich les da jetzt nicht raus, was Du mir sagen willst. Oder inwiefern Dein Beitrag eine Antwort auf meinen Post darstellt.
Auch der Betreff "Stuss und Vorurteil" findet sich im Inhalt Deines Posts nicht so recht wieder.
Was ist denn nun Stuss?! Dass Crossover im Alltag nicht sooo tauglich ist, wie so oft von offenbar Unkundigen gepriesen?
Wenn man sich das hier und http://www.pro-linux.de/news/2009/14139.html so ansieht, dann
wird es vielleicht Zeit für eine ein kleines bisschen DEUTLICH härtere Klage auf EU-Ebene (und vielleicht noch die ganze Netbook-Geschichte mit reinbringen).
Tolle Sauerei, sowas.
[whoops, hatte ich beim Schreiben tatsächlich irgendwie nicht drangedacht]
Noch nicht...
...aber umzingelt ist sie schon und der Rest ist nur eine Frage der Dauer der Belagerung!
In der gegenwärtigen politischen Landschaft mit den bekannten Europhobikern als stärkste Partei seit rund zehn Jahren wird das noch Jahrzehnte dauern. Ausser die Arbeitslosigkeit steige in CH über das EU-Niveau... Gerade die letzten Anwürfe aus verschiedenen europäischen Ländern haben das unterschiedliche Staatsverständnis klargemacht: "Der Staat gehört dem Bürger" vs. "Der Bürger gehört dem Staat". So lassen sich keine CH-Stimmbürger abholen, falls ein weiterer Nettozahler gesucht wird.
Henusode
Lausi
Die Klüngelei bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen läuft hier wie überall sonst auch. Deshalb gibt es ja die WTO-Richtlinien, was sie wert sind steht woanders. Und dass viele Verwaltungen M$-gläubig sind ist auch nicht nur hier so, Beispiele gibt es viele in vielen Diskussionen hier und anderswo zum Thema. Kurz: Ich bin zwar nicht erbaut über diese "Neuigkeit", wirklich neu oder gar überraschend ist sie hingegen keinesfalls.
Gruss
Lausi
http://www.isb.admin.ch/themen/strategien/00070/index.html?lang=de
dort die den Link "IKT-Strategie 2007" öffnen.
Grüsse
August Meier
"Denn gemäß einem Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen werden öffentliche Aufträge nach einem festgelegten Verfahren vergeben und unter anderem öffentlich ausgeschrieben". Rein
rechtlich gesehen ist diese Verordnung für die
Bundesverwaltung zutreffend und "juristisch tragfähig". Das "de facto"-Recht sieht indes anders aus. Das Verwaltungsgericht, welches
die Schweiz erst 90 Jahre später als andere
europäische Länder einführte, wurde mit
Richtern bestellt, die seit Jahren Zahlungen
von Microsoft erhalten. Der schweizerische
Preisüberwacher erhält ebenfalls Zahlungen
von Microsoft. Weitere Justizbeamte - einige Bundesrichter in Lausanne haben neuestens bei informellen Treffen mit Microsoft verlauten lassen, sie wollen künftig auf Zahlungen von
Miscrosoft verzichten - sowie Parlamentarier und Mitglieder der Regierung, welche ebenfalls Geschenke von Microsoft angenommen haben, sind leicht zu finden.
>später als andere europäische Länder einführte,
Kantonale Verwaltungsgerichte gibt es in der Schweiz schon lange. Es wurde neu aus dem Bundesgericht ausgegliedert, heisst Bundesverwaltungsgericht und soll spezialisierte Fragen besser klären können, als dies das Bundesgericht bisher getan hat.
>Der schweizerische Preisüberwacher erhält ebenfalls Zahlungen von Microsoft
Woher hast Du denn den Blödsinn? Was den Preisüberwacher mit MS verbindet, ist, dass er vor seinem Amtsantritt bei MS gearbeitet hat. Daraus zu schliessen, dass er weiterhin Zahlungen erhalte, ist eine gewagte Aussage.
>sowie Parlamentarier und Mitglieder der Regierung, welche ebenfalls
>Geschenke von Microsoft angenommen haben, sind leicht zu finden
Und was genau unterscheidet hier die Schweiz von anderen europäischen Ländern?
Alles in Allem ein grosser Ballon, gefüllt mit Altbekanntem und Spekulationen.
Gruss
August Meier