Von Florian Effenberger am Mi, 6. Mai 2009 um 10:42 #
...Pro-Linux war da wohl etwas vorschnell. Die geplante Veröffentlichung ist morgen und wird dann auch offiziell von uns angekündigt. Die Webseiten sind zu dem Zeitpunkt angepasst, die Mirrors ebenfalls. Das Verlinken auf einzelne Mirrors, die die Dateien evtl. schon haben, ist keine gute Idee, weil die dann unter Garantie binnen Minuten schnell überladen sind.
Also, bitte noch ein wenig Geduld - morgen ists vermutlich soweit.
Von Florian Effenberger am Mi, 6. Mai 2009 um 11:03 #
Das kann manchmal aber auch nach hinten losgehen. Würden wir jetzt das Release nochmal verschieben, z.B. weils einen RC3 gibt, dann stünde Pro-Linux ziemlich doof da, die 3.1 schon anzukündigen...
Dass das kein theoretischer Fall ist zeigt die Diskussion, ob der RC2 vielleicht kurzfristig doch nicht zur Final deklariert werden sollte. Ich verstehe ja, dass jeder der Erste sein möchte, aber solche verfrühten Meldungen bringen weder uns noch der Leserschaft etwas.
Naja... ich glaube dass die meisten Linux-User ohnehin ruhig abwarten bis ihr Distributor das ganze paketiert hat, ganz besonders weil es ja keine gigantischen Änderungen mit sich bringt.
> ganz besonders weil es ja keine gigantischen Änderungen mit sich bringt
Und vermutlich wieder die üblichen Probleme (Schriftdarstellung unter Linux). Was ich da schon geflucht habe. Zum Glück benötigte ich nur alle heiligen Zeiten ein Office Programm.
Anstatt neuer Features sollten ein für alle mal die vorhandenen Probleme gefixt werden. Punktaus.
www.chip.de war schneller. Denen glaub ich nur nicht immer. Die verhauen sich schonmal und tun so als sei eine Release Canidate die endgültige Version.
Von Michael Stehmann am Mi, 6. Mai 2009 um 14:57 #
Nun ja, OOo ist halt nicht nur für Nerds (die nutzen eh' angeblich lieber latex), sondern auch für Schlipsträger. Und die brauchen halt so eine Bezeichnung, um ihren Gesprächspartner irgendwie irgendwo einordnen zu können.
Co-lead bedeutet einfach: Alles was kein anderer machen will, aber wichtig ist, muss einer der Co-leads machen, und wenn etwas nicht optimal klappt, hat man jemanden, über den man schimpfen kann .
Von Michael Stehmann am Mi, 6. Mai 2009 um 15:10 #
Journalismus ist auch der verantwortungsvolle Umgang mit Informationen.
Was bedeutet es für den Nutzer, wenn er OOo Version x.y.z einen oder zwei Tage früher hat? Wenn er dringend an einem angekündigten neuen Feature interessiert ist, kann er schon die RCs testen (und hat mit dem letzten RC dann auch schon die finale Version), ansonsten dürfte der praktische Nutzen eines derartigen "Vorsprungs" gegen Null gehen.
Andererseits, wenn irgendwelche Mirror-URLs veröffentlicht werden, was jeden Versuch einer Lastverteilung zunichte macht, und ein Mirror in die Knie geht, kann das nachteilige Folgen haben.
Einmal sind zunächst die übrigen Nutzer des Mirrors betroffen und, wenn der Mirror-Betreiber aufgrund eines derartigen Vorkommnisses abspringt, schadet dies auch dem Projekt und seinen Nutzern.
Wer unbedingt das allerneuste OOo haben will, darf gerne die milestones für die 3.2 testen .
Irgendwie seid ihr doch auch - in gewissen Grenzen - selbst schuld. Man könnte die zu hohe Download-Last schon dadurch von den Servern nehmen, dass man ein funktionierendes Updateprogramm einbaut, das eben nicht das gesamte OpenOffice bei der Aktualisierung komplett herunterlädt, sondern z.B. nur "Deltas", die dann angewandt werden. Firefox und Thunderbird machen das über ihre Online-Updates ähnlich.
Falls ein solches Programm schon in OpenOffice 3.1 drin sein sollte, dann nehme ich das Vorstehende natürlich zurück.
Das ist so nur zum Teil korrekt - und würde das Problem der verfrühten Meldung nicht ändern.
Egal, ob wir Diffs oder Volle installationen ausliefern - diese Müssen zunächst auf die Mirrors verteilt werden. Das braucht Vorlaufzeit! Außerdem können wir nicht davon ausgehen, dass bereits jeder OpenOffice.org im einsatz hat - bei einem Release müssten wir also trotzdem die vollen Installationssets verteilen. Die Downloadlast würde damit zwar (pro Mirror) sinken, das Volumen, welches verteilt werden muss, würde aber steigen .. und damit die Vorlaufzeit, die benötigt wird.
Eine ähnliche Diskussion gibt es zur Zeit mit den Languagepacks. Wir könnten die Verteillast z.B. massiv einschränken, wenn wir nur eine Englische Vollinstallation + Languagepack anbieten würden. Das würde allerdings bedeuten, dass wir die Anwender verlieren, die dieser "Doppeldownload" zu viel ist.
Du lässt es ja schon anklingen. Das ist für z.B. deutsche Anwender keine gute Idee.
Vielleicht kann man einen verbesserten Updatemechanismus ja wenigstens für die Bugfix-Versionen bauen, also z.B. für das Update von z.B. 3.1.0 auf 3.1.1.
Die Downloads von Eurer Seite sind jedenfalls sehr wichtig. Ich benutze Euer Original-OpenOffice selbst unter OpenSuse 11.0.
Außerdem ist das ein unschätzbarer Support für alte Linux-Versionen, die heute von ihren Distributoren zwar nicht mehr unterstützt werden, aber auf vielen Rechnern noch installiert sind (z.B. eine ältere Suse-Version). Eine reine "Schreibmaschine" wegen einer neuen OpenOffice-Version komplett aktualisieren zu müssen, ist kein prickelnder Gedanke.
Von Michael Stehmann am Mi, 6. Mai 2009 um 17:43 #
Mal abgesehen davon, dass Diffs wohl nicht wirklich praktikabel sind (jedenfalls, was OOo angeht), schlägst Du einen technischen Workaraound für ein soziales Problem vor.
Warum ignorieren Journalisten Sperrvermerke ("nicht veröffentlichen vor dem ... ... Uhr")?
Warum sind sie nicht in der Lage zwischen dem Vorhandensein irgendeiner Datei auf irgendeinem Mirror und dem "offiziellen" Release, welches angekündigt und bekannt gemacht wird, zu unterscheiden?
Warum bedenken sie nicht naheliegende Folgen ihres Handelns?
Beruht die Mitteilung eines Releases aufgrund des Umstandes, dass irgendeine Datei auf irgendeinem Mirror liegt, wirklich auf einer sorgfältigen Recherche? Geht Schnelligkeit vor Nachfragen und -forschen?
Wäre pro-linux ein Einzelfall, würde man das Problem sicherlich beim nächsten Event "unter vier Augen" schnell klären können.
Und hätte pro-linux nicht einen ausgezeichneten Ruf (natürlich zurecht), würde ich mich nicht so aufregen .
Heise.de hat das übrigens auch schon veröffentlicht.
Wie läuft das eigentlich in der Praxis ab? Erhalten Prolinux, Heise und Co. tatsächlich Pressemitteilungen bzw. Veröffentlichungsinformationen vom OpenOffice-Team mit entsprechendem Sperrvermerk?
Von Florian Effenberger am Do, 7. Mai 2009 um 13:38 #
Hallo,
die 3.1 ist, wie geschrieben, jetzt auch offiziell verfügbar - den Rest haben Michael und André ja schon gesagt. Was Pro-Linux betrifft, war es ein Versehen, dass die Nachricht verfrüht veröffentlicht wurde. Was mich viel mehr ärgert, sind bestimmte Verlage, Portale und Zeitschriften, die in schlimmster Boulevard-Manier unbedingt immer den letzten Schrei haben wollen und alles viel früher melden, als der Rest. Dass sie damit sich und ihren (armen) Lesern umso mehr schaden, und nur beweisen, dass sie von vernünftiger Recherchearbeit keinen blassen Schimmer haben, das scheint egal, Hauptsache der Krempel verkauft sich gut. Ausbaden darf es dann das Projekt, das ja auch sonst gar nichts anderes zu tun hat.
Wie gesagt - ich meine damit explizit nicht Pro-Linux, das mit der Meldung war ein Versehen, da bin ich gar nicht nachtragend.
In diesem Sinne: Allen viel Spaß mit der neuen Version!
Florian Effenberger OpenOffice.org Marketing Project Co-Lead (is so, obs dem Herrn mit den wirren Buchstaben als Namen nun passt oder nicht
ich möchte zur Zeit eine Tabelle erstellen. Nichts Großartiges und auch ohne Funktionen, einfach ein schickes Design, das ich dann von Hand ausfülle. Dabei sollen oben ein paar Spalten durchgängig sein, nach unten hin gliedert es sich etwas mehr auf und schließlich trage ich die Daten von Hand ein, die farbliche Hervorhebung soll die Übersichtlichkeit unterstreichen.
Mein Problem, ich finde kein Programm, das mir das erlaubt ohne mich in den Wahnsinn zu treiben. OpenOffice.org Draw erschien mir die natürliche Wahl, mir geht es ja um das Layout, nicht um Tabellenkalkulation. Allerdings ist das Tabellenwerkzeug eine Plage und allein beim Verbinden von Zellen einer Spalte hat es mir gelgentlich mal das Layout für die darunterliegenden Spalten gleich mit über den Haufen. mal davon abgesehen dass reine Layoutfunktionen fehlen oder mir nicht zugänglich sind. Ich dachte eigentlich, das Ausfüllen der Tabelle wäre der zeitaufwändige Teil, aber was ich auf dem Papier in 1 Minute hinkritzle ist mit OOo Draw ein Tagesgeschäft und Inkscape macht bei Tabellen auch nicht froh. Was tun?
Ich weiß nicht, ob das unter Windows mit Software vom Marktführer einfacher geht. Spielt auch keine Rolle, so eine Tabelle braucht man öfter mal schnell zur Hand es sollte eine freie Lösung geben, die einen schnell und einfach zum Ziel führt. In Impress bietet sich übrigens auch nur das mißratene Tabellenwerkzeug an, oder stelle ich mich am Ende einfach viel zu blöd an. Für Input wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank. Bitte versteh mich nicht falsch, aber ich möchte keinen Fisch, ich möchte das Angeln lernen.
Wie oben bereits angedeutet, ist das Layout eigentlich trivial. Ich habe natürlich auch herausbekommen, wie ich mit dem Tabellenwerkzeug von Writer, Impress oder Draw Hintergrundfarben setzen kann, aber schon die einzelnen Zellen auf eine gemeinsame Breite zu bringen (am besten als Verhältnis von "Gesamtbreite/Breite markierter Bereich" zu gewünschter Spaltenanzahl) ist eine Wissenschaft in dem Tool, geht zäh von der Hand und wirft gern mal andere Bereiche der Tabelle mit über den Haufen.
Noch schlimmer, bastelt man sowas wie in meinem Mockup, dann gibt es keine einfache Möglichkeit, weitere "Spalten" (2ter oder 3ter Ordnung, also beispielsweise die hellroten, die zwei pinkfarbene einschließen) nach Belieben hinzuzufügen. Die Programme sind "dumm", sie müssten sehr viel hilfreicher sein und Komfortfunktionen für derart alltägliche Kleinarbeit bieten.
Naja, Software wird halt auf kurze Sicht (innerhalb von 10-20 Jahren) nicht besser, unabh. davon, ob sie für den privaten Gebrauch oder für professionelle Zwecke benutzt wird. Programme bleiben Jahrzehnte auf dem selben Usability-Level, nur das Niveau des Renderns der Oberfläche ändert sich.
Ich muss ihm recht geben. Die Standardicons sehen einfach etwas altbacken aus. Das erst was ich bei einer Neuinstallation von OO mache ist deshalb zu den Crystal Icons zu wechseln.
Natürlich ist das nichts 'schlimmes' aber genau zu diesem Thema musste ich mir letztens von einem Windows user anhören der ooffice vorher noch nie gesehen bzw. genutzt hat boa sowas würd ich nie einsetzen das sieht ja aus wie vor 10 Jahren, das taugt wohl nicht so viel. UMPF aber solche user werden es garnicht erst probieren. Ist leider so. Ich konnte DIESEM user das ganze dann zwar doch noch schmackhaft machen aber ebend nur weil es im direkten Dialog passierte. Eine moderne gui mit viel kontextsensitiver Hilfe ist heutzutage einfach ein Muss, nur was ist modern, cool und dabei auch noch funktional. MS Office in der aktuellen Version mal ganz und garnicht
Ich wuerde auch gerne Kritik an der Integration aeussern. Es sollte moeglich sein eine Funktion einzubinden, dass User ihre eigenen Iconthemes nutzen koennen. Ooo koennte zBsp. im gerade gesetzten gtk2 / kde Icon theme nach den Icons gucken und die Leute die Icons erstellen selber welche in den Themeordner stellen. Nicht jeder hat naemlich Tango, Industrial oder Crystal Icons, geschweige denn die haesslichen Standardicons.
Auch waere es schoen endlich mal RICHTIGE gtk2 oder qt plugins zu erstellen die auch wirklich 1:1 den Font, dessen DPI und auch den Filepicker nehmen. Ich meine, wenn LyX das hinbekommnt, wieso nicht ihr?
Im Writer nervt mich, dass es so schwer ist automatisch Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnisse zu machen.
Es freut mich, dass ich, im Gegensatz zu Abiword und KOffice, eben nicht immer das allerletzte an gtk, libfoo und sonstwas haben muss um die Communityversion zu laden (das letzte Release laeuft super auf meinem Debian Etch Desktop).
Werden mittlerweile SVG Grafiken unterstützt? Können Videos vernünftig in eine Präsentation eingebaut werden? Zwei Features die meine Meinung nach mittlerweile mehr als überfällig sind.
Habe ich vorhin gemacht und unter den release notes von der 3.1rc findet sich kein entsprechender Punkt. Was ich sehr schade finde, da bei bei Go-OO dieser Mangel angegangen ist und leider der Code nicht den Weg zurück in das OpenOffice Projekt gefunden hat.
> da bei bei Go-OO dieser Mangel angegangen ist und leider der Code nicht den Weg zurück in das OpenOffice Projekt gefunden hat.
Was die Absicht der Go-OO Entwickler ist. Ich hab mir den Vortrag angehört .. habe sie gefragt, warum sie es nicht direkt bei OOo contributen und bekam die Antwort "because this is our decision"
Von Petervonundzuwurst am Mi, 6. Mai 2009 um 16:37 #
Man will ja nicht immer wieder wirklich alles neu runterladen - bastelt da mal was! (Jaja, leicht gesagt). Dann könntet ihr gleich die Gui etwas aufräumen (nein, keine Ribbons )
Ich meine mal gelesen zu haben, dass an einem Konzept für ein neues UI gearbeitet wird.
Mal so 'ne Frage: Hab mir die DEBs gesaugt, alle ooo-core, die von der Distri schon installiert waren vorher gelöscht, und dann die DEBs installiert. OOO.org startet jetzt zwar, schmiert aber nur ab. Wenn ich ein neues Dokument oder so machen will, dann stürzt es sofort ab. Wie ist die Vorgehensweise zur Installation der offiziellen Pakete von ooo.org?
Installiere doch erst einmal alle Pakete und schau dann, ob es nicht funktioniert. Falls Du KDE benutzt, kannst Du alternativ auch erst einmal OpenOffice unter einer GTK-DE starten, um zu sehen, ob es sich hier genauso verhält.
Was mir noch fehlt ist ein ordentliches Repository für Ubuntu 9.04
Unter Windows funktionierte das Installieren der 3.1 übrigens problemlos. Nur mit Linux... ach das wird wieder dauern... und was mir da noch einfällt: Wann verwenden die in Ubuntu (bzw. auch in OpenSuSE) endlich mal das Original von OOo anstatt der ständig zerfrickelten GO-Version...
Weil es einfach die besseren Features als die Vanilla-Version hat. So funktioniert das Einbinden von Videos dank Gstreamer-Integration völlig problemlos. Bei der Vanilla-Version muss man erst umständlich das Java-Media-Framework (JMF) installieren und dann unterstützt dieses nicht einmal moderne Multimedia-Codecs (Kein H264, kein Divx/Xvid, kein MPEG-2 und MP3 gibt es nur unter Windows).
OpenOffice 3.1 startet als Erstes den Begrüßungsbildschirm und wenn ich damit fertig bin, meint das Programm, dass es mit meiner installierten Java-Version nichts anfangen könne und bricht ab. Ich habe gar kein Java installiert (vielleicht meint das Programm dieses "GCC-Java"?), ich benötige nur den OpenOffice.org-Writer. Kann ich OpenOffice.org-Writer 3.1 ohne Javaumgebung starten und benutzen?
Ich habe mittlerweile zusätzlich OpenJDK installiert, jetzt startet OpenOffice trotz installiertem java-gcj (u.a. "java-1_5_0-gcj-compat"). OpenJDK wird von OpenOffice als "Sun Java", gcj... als "FSF Java" bezeichnet.
Danke für Deinen Hinweis, ich werde jetzt beide Javas deinstallieren.
"Lokalisierungen" ist für mich ein sehr gewöhnungsbedürftiges Wort. "Übersetzungen" oder meinetwegen das etwas gekünstelte "Sprachversionen" erscheinen mir angenehmer. Wirklich tragisch ist diese Wortwahl nicht, aber ich meckere eben gern
Also, bitte noch ein wenig Geduld - morgen ists vermutlich soweit.
Florian Effenberger
OpenOffice.org Marketing Project Co-Lead
Pro-Linux ist schnell ( hihi )
Dass das kein theoretischer Fall ist zeigt die Diskussion, ob der RC2 vielleicht kurzfristig doch nicht zur Final deklariert werden sollte. Ich verstehe ja, dass jeder der Erste sein möchte, aber solche verfrühten Meldungen bringen weder uns noch der Leserschaft etwas.
Abgesehen natürlich von Update-Junkies.
Und vermutlich wieder die üblichen Probleme (Schriftdarstellung unter Linux). Was ich da schon geflucht habe. Zum Glück benötigte ich nur alle heiligen Zeiten ein Office Programm.
Anstatt neuer Features sollten ein für alle mal die vorhandenen Probleme gefixt werden. Punktaus.
nimms mir nicht übel, musste aber kurz lachen. Fehlt nur noch nen Junior oder Senior irgendwo..
lead = Blei
aber pl immer der Zeit voraus
Co-lead bedeutet einfach: Alles was kein anderer machen will, aber wichtig ist, muss einer der Co-leads machen, und wenn etwas nicht optimal klappt, hat man jemanden, über den man schimpfen kann
.
Was bedeutet es für den Nutzer, wenn er OOo Version x.y.z einen oder zwei Tage früher hat? Wenn er dringend an einem angekündigten neuen Feature interessiert ist, kann er schon die RCs testen (und hat mit dem letzten RC dann auch schon die finale Version), ansonsten dürfte der praktische Nutzen eines derartigen "Vorsprungs" gegen Null gehen.
Andererseits, wenn irgendwelche Mirror-URLs veröffentlicht werden, was jeden Versuch einer Lastverteilung zunichte macht, und ein Mirror in die Knie geht, kann das nachteilige Folgen haben.
Einmal sind zunächst die übrigen Nutzer des Mirrors betroffen und, wenn der Mirror-Betreiber aufgrund eines derartigen Vorkommnisses abspringt, schadet dies auch dem Projekt und seinen Nutzern.
Wer unbedingt das allerneuste OOo haben will, darf gerne die milestones für die 3.2 testen
.
Man könnte die zu hohe Download-Last schon dadurch von den Servern nehmen, dass man ein funktionierendes Updateprogramm einbaut, das eben nicht das gesamte OpenOffice bei der Aktualisierung komplett herunterlädt, sondern z.B. nur "Deltas", die dann angewandt werden.
Firefox und Thunderbird machen das über ihre Online-Updates ähnlich.
Falls ein solches Programm schon in OpenOffice 3.1 drin sein sollte, dann nehme ich das Vorstehende natürlich zurück.
Egal, ob wir Diffs oder Volle installationen ausliefern - diese Müssen zunächst auf die Mirrors verteilt werden. Das braucht Vorlaufzeit!
Außerdem können wir nicht davon ausgehen, dass bereits jeder OpenOffice.org im einsatz hat - bei einem Release müssten wir also trotzdem die vollen Installationssets verteilen.
Die Downloadlast würde damit zwar (pro Mirror) sinken, das Volumen, welches verteilt werden muss, würde aber steigen .. und damit die Vorlaufzeit, die benötigt wird.
Eine ähnliche Diskussion gibt es zur Zeit mit den Languagepacks. Wir könnten die Verteillast z.B. massiv einschränken, wenn wir nur eine Englische Vollinstallation + Languagepack anbieten würden. Das würde allerdings bedeuten, dass wir die Anwender verlieren, die dieser "Doppeldownload" zu viel ist.
Du lässt es ja schon anklingen. Das ist für z.B. deutsche Anwender keine gute Idee.
Vielleicht kann man einen verbesserten Updatemechanismus ja wenigstens für die Bugfix-Versionen bauen, also z.B. für das Update von z.B. 3.1.0 auf 3.1.1.
Die Downloads von Eurer Seite sind jedenfalls sehr wichtig. Ich benutze Euer Original-OpenOffice selbst unter OpenSuse 11.0.
Außerdem ist das ein unschätzbarer Support für alte Linux-Versionen, die heute von ihren Distributoren zwar nicht mehr unterstützt werden, aber auf vielen Rechnern noch installiert sind (z.B. eine ältere Suse-Version). Eine reine "Schreibmaschine" wegen einer neuen OpenOffice-Version komplett aktualisieren zu müssen, ist kein prickelnder Gedanke.
Warum ignorieren Journalisten Sperrvermerke ("nicht veröffentlichen vor dem ... ... Uhr")?
Warum sind sie nicht in der Lage zwischen dem Vorhandensein irgendeiner Datei auf irgendeinem Mirror und dem "offiziellen" Release, welches angekündigt und bekannt gemacht wird, zu unterscheiden?
Warum bedenken sie nicht naheliegende Folgen ihres Handelns?
Beruht die Mitteilung eines Releases aufgrund des Umstandes, dass irgendeine Datei auf irgendeinem Mirror liegt, wirklich auf einer sorgfältigen Recherche? Geht Schnelligkeit vor Nachfragen und -forschen?
Wäre pro-linux ein Einzelfall, würde man das Problem sicherlich beim nächsten Event "unter vier Augen" schnell klären können.
Und hätte pro-linux nicht einen ausgezeichneten Ruf (natürlich zurecht), würde ich mich nicht so aufregen
.
Wie läuft das eigentlich in der Praxis ab?
Erhalten Prolinux, Heise und Co. tatsächlich Pressemitteilungen bzw. Veröffentlichungsinformationen vom OpenOffice-Team mit entsprechendem Sperrvermerk?
s. http://www.gulli.com/news/openoffice-org-3-1-offizieller-2009-05-06/
die 3.1 ist, wie geschrieben, jetzt auch offiziell verfügbar - den Rest haben Michael und André ja schon gesagt. Was Pro-Linux betrifft, war es ein Versehen, dass die Nachricht verfrüht veröffentlicht wurde. Was mich viel mehr ärgert, sind bestimmte Verlage, Portale und Zeitschriften, die in schlimmster Boulevard-Manier unbedingt immer den letzten Schrei haben wollen und alles viel früher melden, als der Rest. Dass sie damit sich und ihren (armen) Lesern umso mehr schaden, und nur beweisen, dass sie von vernünftiger Recherchearbeit keinen blassen Schimmer haben, das scheint egal, Hauptsache der Krempel verkauft sich gut. Ausbaden darf es dann das Projekt, das ja auch sonst gar nichts anderes zu tun hat.
Wie gesagt - ich meine damit explizit nicht Pro-Linux, das mit der Meldung war ein Versehen, da bin ich gar nicht nachtragend.
In diesem Sinne: Allen viel Spaß mit der neuen Version!
Florian Effenberger
OpenOffice.org Marketing Project Co-Lead
(is so, obs dem Herrn mit den wirren Buchstaben als Namen nun passt oder nicht
ich möchte zur Zeit eine Tabelle erstellen. Nichts Großartiges und auch ohne Funktionen, einfach ein schickes Design, das ich dann von Hand ausfülle. Dabei sollen oben ein paar Spalten durchgängig sein, nach unten hin gliedert es sich etwas mehr auf und schließlich trage ich die Daten von Hand ein, die farbliche Hervorhebung soll die Übersichtlichkeit unterstreichen.
Mein Problem, ich finde kein Programm, das mir das erlaubt ohne mich in den Wahnsinn zu treiben. OpenOffice.org Draw erschien mir die natürliche Wahl, mir geht es ja um das Layout, nicht um Tabellenkalkulation. Allerdings ist das Tabellenwerkzeug eine Plage und allein beim Verbinden von Zellen einer Spalte hat es mir gelgentlich mal das Layout für die darunterliegenden Spalten gleich mit über den Haufen. mal davon abgesehen dass reine Layoutfunktionen fehlen oder mir nicht zugänglich sind. Ich dachte eigentlich, das Ausfüllen der Tabelle wäre der zeitaufwändige Teil, aber was ich auf dem Papier in 1 Minute hinkritzle ist mit OOo Draw ein Tagesgeschäft und Inkscape macht bei Tabellen auch nicht froh. Was tun?
Mockup DAU-Tabelle
Ich weiß nicht, ob das unter Windows mit Software vom Marktführer einfacher geht. Spielt auch keine Rolle, so eine Tabelle braucht man öfter mal schnell zur Hand es sollte eine freie Lösung geben, die einen schnell und einfach zum Ziel führt. In Impress bietet sich übrigens auch nur das mißratene Tabellenwerkzeug an, oder stelle ich mich am Ende einfach viel zu blöd an. Für Input wäre ich sehr dankbar.
Das "Layout" ist eigentlich primitiv - und Calc oder Inkscape eher oversized dafür.
Schreib mir mal dann schicke ich Dir die Datei.
Liebe Grüße
N. Massolle
Wie oben bereits angedeutet, ist das Layout eigentlich trivial. Ich habe natürlich auch herausbekommen, wie ich mit dem Tabellenwerkzeug von Writer, Impress oder Draw Hintergrundfarben setzen kann, aber schon die einzelnen Zellen auf eine gemeinsame Breite zu bringen (am besten als Verhältnis von "Gesamtbreite/Breite markierter Bereich" zu gewünschter Spaltenanzahl) ist eine Wissenschaft in dem Tool, geht zäh von der Hand und wirft gern mal andere Bereiche der Tabelle mit über den Haufen.
Noch schlimmer, bastelt man sowas wie in meinem Mockup, dann gibt es keine einfache Möglichkeit, weitere "Spalten" (2ter oder 3ter Ordnung, also beispielsweise die hellroten, die zwei pinkfarbene einschließen) nach Belieben hinzuzufügen. Die Programme sind "dumm", sie müssten sehr viel hilfreicher sein und Komfortfunktionen für derart alltägliche Kleinarbeit bieten.
Zur Erinnerung, wir schreiben das Jahr 2009...
Naja, Software wird halt auf kurze Sicht (innerhalb von 10-20 Jahren) nicht besser, unabh. davon, ob sie für den privaten Gebrauch oder für professionelle Zwecke benutzt wird. Programme bleiben Jahrzehnte auf dem selben Usability-Level, nur das Niveau des Renderns der Oberfläche ändert sich.
Denn so bringt dein Posting rein gar nichts, da deine Forderung auch durch schlechtere Icons als die jetztigen erfüllt werden könnten.
von einem Windows user anhören der ooffice vorher noch nie gesehen bzw. genutzt hat boa
sowas würd ich nie einsetzen das sieht ja aus wie vor 10 Jahren, das taugt wohl nicht so
viel. UMPF aber solche user werden es garnicht erst probieren. Ist leider so.
Ich konnte DIESEM user das ganze dann zwar doch noch schmackhaft machen aber ebend nur weil
es im direkten Dialog passierte.
Eine moderne gui mit viel kontextsensitiver Hilfe ist heutzutage einfach ein Muss, nur was ist
modern, cool und dabei auch noch funktional. MS Office in der aktuellen Version mal ganz und
garnicht
Auch waere es schoen endlich mal RICHTIGE gtk2 oder qt plugins zu erstellen die auch wirklich 1:1 den Font, dessen DPI und auch den Filepicker nehmen. Ich meine, wenn LyX das hinbekommnt, wieso nicht ihr?
Im Writer nervt mich, dass es so schwer ist automatisch Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnisse zu machen.
Es freut mich, dass ich, im Gegensatz zu Abiword und KOffice, eben nicht immer das allerletzte an gtk, libfoo und sonstwas haben muss um die Communityversion zu laden (das letzte Release laeuft super auf meinem Debian Etch Desktop).
Was die Absicht der Go-OO Entwickler ist.
Ich hab mir den Vortrag angehört
.. habe sie gefragt, warum sie es nicht direkt bei OOo contributen und bekam die Antwort "because this is our decision"
(Jaja, leicht gesagt). Dann könntet ihr gleich die Gui etwas aufräumen (nein, keine Ribbons
Trotzdem danke für euren Einsatz!
Mal so 'ne Frage:
Hab mir die DEBs gesaugt, alle ooo-core, die von der Distri schon installiert waren vorher gelöscht, und dann die DEBs installiert.
OOO.org startet jetzt zwar, schmiert aber nur ab. Wenn ich ein neues Dokument oder so machen will, dann stürzt es sofort ab.
Wie ist die Vorgehensweise zur Installation der offiziellen Pakete von ooo.org?
Falls Du KDE benutzt, kannst Du alternativ auch erst einmal OpenOffice unter einer GTK-DE starten, um zu sehen, ob es sich hier genauso verhält.
Unter Windows funktionierte das Installieren der 3.1 übrigens problemlos. Nur mit Linux... ach das wird wieder dauern... und was mir da noch einfällt: Wann verwenden die in Ubuntu (bzw. auch in OpenSuSE) endlich mal das Original von OOo anstatt der ständig zerfrickelten GO-Version...
https://launchpad.net/~openoffice-pkgs/+archive/ppa
Warum kein Original-OO.o, sondern Go-OO.o :
Weil es einfach die besseren Features als die Vanilla-Version hat. So funktioniert das Einbinden von Videos dank Gstreamer-Integration völlig problemlos. Bei der Vanilla-Version muss man erst umständlich das Java-Media-Framework (JMF) installieren und dann unterstützt dieses nicht einmal moderne Multimedia-Codecs (Kein H264, kein Divx/Xvid, kein MPEG-2 und MP3 gibt es nur unter Windows).
Heute schon die Nachrichten von morgen!?
Ich habe gar kein Java installiert (vielleicht meint das Programm dieses "GCC-Java"?), ich benötige nur den OpenOffice.org-Writer.
Kann ich OpenOffice.org-Writer 3.1 ohne Javaumgebung starten und benutzen?
OpenJDK wird von OpenOffice als "Sun Java", gcj... als "FSF Java" bezeichnet.
Danke für Deinen Hinweis, ich werde jetzt beide Javas deinstallieren.
Wirklich tragisch ist diese Wortwahl nicht, aber ich meckere eben gern