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Thema: Freie Software und Web 2.0 kommen zum Kirchentag

106 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von gegenpapst am Mo, 11. Mai 2009 um 09:57 #
..da kann der Papst noch so gegen andere Religionsgemeinschaften wettern, hier gibt vielleicht ein intereligiöses Näherkommen ;)
Score: 3 Von georgm am Mo, 11. Mai 2009 um 11:27 #
"Ich glaube das ist richtig"

Spass bei Seite:
Die Kirche passt mit ihrem Dogmatismus doch eher zu den Kollegen aus Redmond.
Ok, ein Betriebssystem der Kirche müsste man nicht kaufen, dafür aber monatlich Steuern abdrücken. Man dürfte auch mitmachen, aber bestimmte Dinge (der Boot-Vorgang ;) ) dürften nicht kritisiert oder geändert werden.

Score: 3 Von Beelzebub am Mo, 11. Mai 2009 um 12:29 #
Ob sich die Bekehrten danach dann alle als Linux-Evangelisten sehen?
Score: 3 Von Sebalin am Mo, 11. Mai 2009 um 12:38 #
Die Kirche hat kein Geld, bzw. ist nicht gewillt eine adäquate Summe für die IT zur Verfügung zu stellen.Man mache sich keine Illusionen, dort herrscht vielfach noch die IT-Steinzeit.

Sie nimmt also was billig oder umsonst ist und was jetzt den Support und das Personal betrifft:

Das machen zu 90 Prozent Ehrenamtliche und Freiwillige mit mehr oder weniger großem Hintergrundwissen.-Nur die (wenigen) großen Kirchen-Portale haben überhaupt einen professionellen Hintergrund und die sind meistens (wie z.B. die evangelische Seite glaube.de oder die katholische kath.net) auch noch privat und stehen den Kirchen nur sehr nahe - ohne aber von diesen finanziert zu werden.

Nur die zentrale Seite ekd.de und einige Landeskirchenleitungen leisten sich überhaupt eigenes IT-Personal, bzw. Support-Verträge mit Fremdfirmen.

Also, Geld ist damit für Linux-Firmen ganz sicher nicht (ok: kaum) zu verdienen, es ist mehr ein Image-Plus.

Sebalin.

Score: 3 Von chrm am Mo, 11. Mai 2009 um 17:05 #
Hallo,
immer wieder fällt mir auf, dass in deutschen Foren beim Thema Kirche sofort ein Beißreflex zu beobachten ist. Es wird nicht über das eigentliche Thema diskutiert, sondern nur auf die Kirche(n) eingeschlagen.

Woher kommt dieser millitante Atheismus in DE? Warum haben so viele hier ein Problem damit, dass es gläubige Menschen gibt, die sich auch in der Organisation Kirche betätigen?

Als Begründung für den blinden Haß muss oft die Kirche des Mittelalters herhalten oder die Kinderschänder in den kirchlichen Organisationen. Das kann es doch aber nicht sein?!? Die Kirchen der letzten 100 Jahre setzten sich wie kaum eine andere Organisation für Frieden und Menschenrechte ein. Die Quote der Kinderschänder ist in den kirchlichen Organisationen nicht höher, als in anderen Berufen - ist ja auch die selbe Bevölkerung.

Die Kirchensteuer kann man natürlich kritisieren, allerdings gilt:
- Es steht jedem frei diese zu zahlen
- Die deutschen Kirchen transferieren viel Geld nach Lateinamerika, Osteuropa und Afrika. Und zwar nicht, wie Shell, Adidas und Co., um die Menschen dort auszubeuten oder Militärregime zu unterstützen - sondern um das Leben für die Ärmsten erträglicher zu machen.

Der Tiefstpunkt ist allerdings der "Papst-Kondom-Komplex". Das ist doch einfach nur peinlich - und in der Form nur in Deutschland zu finden.

Kann mir so ein militanter Atheist also mal erklären, woher seine Komplexe kommen? Warum meinen viele ihren Nicht-Glauben so zur Schau stellen zu müssen? Woher kommt diese Intoleranz?

Score: 3 Von fox am Di, 12. Mai 2009 um 00:04 #
Findet ihr, dass man die Konfession, sofern vorhanden, bei einer Bewerbung als Informatiker, Ingenieur oder Techniker in den Lebenslauf schreiben sollte? Wird diese Angabe von den Personalern wirklich erwartet, wie in vielen Bewerbungsratgebern geschrieben seht? Gilt es als "unnormal" oder unsympathisch wenn man das nicht in den Lebenslauf schreibt?
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