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Di, 12. Mai 2009, 09:03

Hardware

Projekt oFono für freie Mobiltelefonie startet

Das Projekt oFono will eine Infrastruktur für Programme schaffen, die über GSM oder UMTS telefonieren können.

Die Architektur von oFono

ofono.org (GPL)

Die Architektur von oFono

oFono wurde von Intel und Nokia gemeinsam ins Leben gerufen. Wie Marcel Holtmann von Intel schreibt, ist oFono ein Open-Source-Projekt, das eine Infrastruktur für Programme schaffen will, die über GSM oder UMTS telefonieren können. Die Lizenz des Projekts ist die GPLv2. Der derzeitige Stand des Projekts kann als Quellcode aus dem Git-Archiv ausgecheckt werden.

oFono soll aus einem Kern bestehen, der die Handhabung der Anrufe, die Netzauswahl und andere zentrale Funktionen übernimmt. Darunter liegt ein Modem-Plugin-API, über das verschiedene Modems über eine gemeinsame Schnittstelle angesprochen werden können. Nach Angaben von Holtmann können damit sowohl Open-Source- als auch andere Telefonie-Stacks, Mobilgeräte und Speicher integriert werden. Die Funktionalität des Plugin-APIs folgt öffentlichen Standards wie 3GPP TS 27.007, der die in vielen Handys verwendeten AT-Kommandos beschreibt.

Über dem Kern liegt eine über D-Bus realisierte Schnittstelle für die Anwendungen. Da die Anwendungen als separate Prozesse laufen und nur über D-Bus mit dem Kern kommunizieren, können sie eine beliebige, auch proprietäre, Lizenz tragen.

Nokia und Intel wollen oFono gemeinsam pflegen und laden alle Entwickler ein, zu oFono beizutragen.

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