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Mi, 13. Mai 2009, 10:19

Software::Büro

Anderlecht, Charleroi und Vorst setzen auf OpenOffice.org

Die belgische Gemeinde Anderlecht hat auf allen PCs der Verwaltung MS Office durch OpenOffice.org ersetzt, weitere Städte wollen folgen.

Nach Informationen des OSOR (Open Source Observatory der EU) ist Anderlecht die erste große Gemeinde in Belgien, die erfolgreich zu OpenOffice.org gewechselt ist. Die Gemeindeverwaltung nennt die Kostenersparnis, aber auch die größere Unabhängigkeit von Lieferanten und die Verwendung offener Standards als wesentliche Vorteile, die sich aus der Migration ergeben. Die Zahl der betroffenen PCs beläuft sich auf 600, womit 250.000 Euro eingespart wurden, die sonst für Lizenzen für proprietäre Software fällig gewesen wären.

In Charleroi ist ebenfalls eine Umstellung auf OpenOffice.org im Gang. Von den 1.600 Rechnern der Verwaltung soll bereits die Hälfte umgestellt sein. Außerdem setzt die Stadt auf PostgreSQL, mit der die proprietäre Datenbank MS Access abgelöst wird. In Vorst ist die Migration laut einer Präsentation des CIRB (Centre d'Informatique pour la Région Bruxelloise) im Gang. Das CIRB unterstützt alle drei Städte bei der Installation, dem Test, der Migration von Makros und der Schulung der Benutzer. Die Migration wurde offenbar gründlich geplant und man sah sich auch bereits abgeschlossene Migrationsprojekte im Ausland an. Dennoch scheint die Migration nicht ganz ohne Probleme zu laufen, denn die Konvertierung der Makros dauert länger als ursprünglich geplant. Die Arbeit sollte eigentlich schon im Dezember abgeschlossen sein.

Laut CIRB wird der Standard-Dokumenttyp in Anderlecht das Open Document Format (ODF) von OpenOffice.org sein. Dokumente, die an Empfänger außerhalb der Verwaltung gehen, werden im PDF-Format gespeichert, wenn sie nicht änderbar sein müssen. Falls Änderbarkeit benötigt wird, sollen sie in einem proprietären Format gespeichert werden.

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