Welchen Media-Player kann man eigentlich noch benutzen, um einfach, wenn man unterwegs ist (zu Hause höre ich von echten Tonträgern), sich einn paar ausgewählte Alben aus einer Verzeichnishierarchie in eine Playlist einzufügen und abzuspielen?
Ohne dass man dabei irgendeine riesige Bibliothek ans Bein gebunden bekommt, ohne dass man dabei das halbe KDE oder Gnome mit reinschleppt, ohne dass es eine Mindestauflösung von 1280x1024 wie Amarok benötigt, damit man gescheit was sieht.
MOC ist ganz nett, aber graphisch wäre schöner. Audacious ist ganz nett, es ist aber sehr umständlich, zwischen externer und interner Soundkarte zu wechseln. (andere Player nehmen automatisch ein anderes ALSA-Gerät, wenn das "default"-Device (extern) nicht angeschlossen ist)
bei Amarok muss man die Sammlung nicht benutzen, ich wähle die Titel immer über die Ordnerstruktur aus, da der Großteil meiner Titel nicht vernünftig getaggt ist.
VLC spielt bei mir manche FLAC-Dateien nur halb ab (und springt dann zum Ende), obwohl laut "flac --test" die Dateien in Ordnung sind und andere sie abspielen, ansonsten ist VLC durchaus eine gute Wahl...
Xmms. Er läuft unter OpenSuse und Slackware jedenfalls hervorragend. Anzuraten ist allerdings, den jeweiligen Dateimanager zur Musikauswahl zu benutzen und Xmms als Standardplayer auszuwählen. Xmms tut halt das, was er soll, nämlich möglichst ressourcenschonend Musik abzuspielen.
Ja, sehe ich auch so. Nicht mehr lange und XMMS wird auch wieder zum Player meiner Wahl. Wenn ich die Oberfläche von Amarok sehe, wird mir ganz anders. Was ist eigentlich aus XMMS2 geworden?
Xmms2 ist z.B. bei Debian Lenny mit dabei, aber vom Konzept her etwas gewöhnungsbedürftig. Audacious hat sich auch nie als Xmms-Nachfolger durchgesetzt. Die Xmms-Entwicklung steht zur Zeit leider still, was u.a. vielleicht auch mit einer gewissen Unübersichtlichkeit des Sourcecodes zu tun hat. Das ist sehr schade, weil Xmms Winamp2 in jeder Hinsicht am nahesten kommt. Slackware beispielsweise hatte Xmms nach dem Erscheinen von 11.0 schon aus der Distro gekickt, Xmms dann aber in 12.2 wieder mit aufgenommen. Die angeblichen Xmms-Alternativen sind zwar neuer, aber leider nicht besser.
Falls KDE 3 so wie in Debian ausgeliefert wird, so sind die voll funktionsfähigen KDE3-Player Kaboodle und Noatun mit dabei, die durchaus gute Xmms-Alternativen sind, jedenfalls für das reine Abspielen.
Amarok... Mmh... Ich finde der hat seine beste Zeit gehabt, zumal er auch mit Xine als Backend Probleme hat mit Flacs. Ich finde auch die Oberfläche recht überladen, vom Design will ich erst gar nicht reden. Das ist alles nix mehr.
Amarok 1.4 hat damals geregelt ohne Ende. Automatisches Ausblenden bei Beenden. Schnelles Design, mit den wichtigstens Features. Amarok 2 ist hässlich wie die Nacht, diese riesigen Buttons oben, was zur Hölle? Das kann nicht deren Ernst sein. Dann noch diese komische Freifläche in der Mitte mit 4 Bereichen, die ich mir selbst belegen kann. Wozu? Ich brauch den Mist nicht, werd aber dazu genötigt, weil ich ES NICHT ABSTELLEN KANN. Etliche Features fehlen, die in Amarok 1.4 dabei waren, wenn ich mir die 2.1 so ansehe, ist die noch meilenweit entfernt.
> Dann noch diese komische Freifläche in der Mitte mit 4 Bereichen, die ich mir selbst belegen kann. Wozu? Ich brauch den Mist nicht, werd aber dazu genötigt, weil ich ES NICHT ABSTELLEN KANN.
Du kannst den rechten und linken Bereich mittlerweile so vergrößern, dass die Leiste in der Mitte verschwindet (wenn sie leer ist). Ist zwar noch etwas fummelig, funktioniert aber hier.
> Etliche Features fehlen, die in Amarok 1.4 dabei waren, wenn ich mir die 2.1 so ansehe, ist die noch meilenweit entfernt.
sind 30.000 Lieder bereits groß? Wenn ja: kann man mit Amarok herrlich verwalten. Und wenn das Tagging-System über Nepomuk drin ist, werd ich - glaub ich - arbeitslos, um mich den ganzen Tag mit meiner Musiksammlung beschäftigen zu können. ,-)
hmmm. Ich fands nicht toll. Ehrlich gesagt so schlimm dass ich mir gleich wieder den einser draufgetan hab. Das kann nat. an kubuntu liegen, weiss aber nicht.
> Dann noch diese komische Freifläche in der Mitte mit 4 Bereichen, die ich mir selbst belegen kann. Wozu?
Für Kontextinformationen. In Amarok 2.1 sieht das Ding übrigens vollkommen anders aus: Keine vier "viertuellen Kontextviews" mehr, dafür eine Tableiste, um zwischen den untereinander angeordneten Applets zu springen. Für 2.1.1 gibt es auch schon einige gute, bereits fertige Verbesserungen in den git-trees unserer Developer: http://amarok.kde.org/wiki/2009_Sprint_Roadmap_and_TODO#Short_Term:_for_2.1.1
> Ich finde der hat seine beste Zeit gehabt [blah]Fortschritt[sülz]
> Ich finde auch die Oberfläche recht überladen Mehr features!!11
> vom Design will ich erst gar nicht reden Fortschritt, Trend, blah. Du hast keine Ahnung und so!!11
Aber im Ernst, irgendwas müssen die offenbar mit aller Gewalt entwickeln. So geht das mit vieler Software. Firefox ist ja auch so ein Kandidat für "zu Tode entwickeln". Da geht man halt weiter zum näxten Progrämmchen und überläßt den Marken-Fans sinnvollerweise ihren Spielplatz. Oder anders: who cares?
Du willst doch nicht behaupten das Amarok2 wirklich herausragend ist? Das komplette Design ist Müll. Völlig überladen. Gegen die Features hat ja keiner was aber dann muss man es schon richtig verpacken. Ich finde Amarok2 ist ein großer Rückschritt und da rede ich noch nichtmal von den fehlenden Features (Musicbrainz hat man Afaik auch wegrationalisiert).
Ich will jetzt nicht sagen das Winamp das große Vorbild ist aber unter Windows gefällt mir das Programm sehr gut. Hat auch etliche Features aber vor allem ein angenehmes Design. Ich finde diese neuen Skin (Bento oder so ähnlich) sehr angenehm.
Ich nutze mittlerweile Exaile und hab Amarok2 wieder deinstalliert.
Leute, was erwartet ihr denn von einem kompletten Rewrite?
Sollen wir jahrelang im stillen Kämmerchen an Code basteln bis wirklich alles 100%ig implementiert ist und funktioniert, um dann festzustellen, dass vollkommen an den Nutzern vorbeientwickelt wurde? Oder getreu dem erprobten Motto "release early, release often", sobald es vertretbar ist, Feedback einsammeln? Ich denke die Antwort dürfte klar sein, und genauso haben wir's gemacht.
Konstruktives Feedback wird gerne gesehen, aber wenn ich Kommentare wie "Das komplette Design ist Müll." (auch stellvertretend für andere Aussagen hier) lese vergeht mir die Lust den Rest des Kommentares ernst zu nehmen und ich denke mir nur: LMAA!
So, das musste jetzt einfach mal raus, ich hoffe, dass wir uns damit wieder vom Heise-Niveau in den Kommentaren dieser News entfernen können.
Musicbrainz: hatte in Amarok 1.4 iirc auch nur für einzelne Tracks funktioniert, nicht über mehrere auf einmal. Damit konnte man also nicht wirklich viel anfangen. Aber keine Angst, etwas besseres wird kommen...
Konstruktives Feedback wird gerne gesehen, aber wenn ich Kommentare wie "Das komplette Design ist Müll." (auch stellvertretend für andere Aussagen hier) lese vergeht mir die Lust den Rest des Kommentares ernst zu nehmen und ich denke mir nur: LMAA!
Fairerweise sollte man allerdings erwähnen, daß die Kritik an der höchst unübersichtlichen GUI so alt, wie amaroK selber ist, und auch die Usability-Studie, die für amaroK erstellt wurde, stößt in dasselbe Horn, ist also durchaus "etwas" mehr, als nur ein nicht-konstruktives Dahingeblubbere.
Habe bei meinem Kubuntu 9.04 auch erst mal unvoreingenommen Amarok 2 getestet. Persönlich finde ich den Ansatz gut - praktisch ist er aber nur nutzbar wenn wirklich nix anderes geamcht wird als Musik hören. Ich mache aber einiges mehr. Ich will Podcasts auf meinen Ipod schieben und würde Vodcasts auch gerne in Amarok abspielen können. Das wird vielleicht noch, aber zurzeit ist Amark 1.4 sicher die bessere Wahl.
Amarok 2.0, d. h. die erste Version, die als "stabil" markiert veröffentlich wurde, hatte auch einige Probleme, und mit dem Aussehen bin ich auch zu anfangs nicht warm geworden. Ich muß dazu sagen, daß ich Amarok 1.4 erst in seinen letzten Tagen zu nutzen begonnen habe, vor allem beim Rollenspiel, wo ich viel mit thematisch statt nach Album zusammenhängenden Liedern jonglieren mußte. Danach bin ich zu Amarok 2 gewechselt, mittlerweile 2.0.2, und zufrieden. Ich muß ehrlich sagen, daß ich selbst nach mehrmaligem Abwechseln zwischen 1.4 und 2.0.2 nicht weiß, was an 1.4 so toll gewesen sein soll, bzw., besser formuliert: Was daran soviel besser wäre, daß Amarok 2 "unbenutzbar" sei, wie einige hier im Prinzip konstatieren. "Aussehen" ist ein Punkt, über den man sich viel und wenig objektiv streiten kann, und ansonsten habe ich bisher als sinnvolles Argument nur gelesen, daß "Musicbrainz" entfernt wurde. Vielleicht lassen die Amarok-Entwickler ja mit sich reden, wenn man einen Eintrag im Bugtracker erstellt und genügend dafür stimmen?
Also ich finde seit der Version 2.0.96 ist Amarok wieder benutzbar, wirklich schlimm war die 2.1 SVN Version, von der wenn ich mich recht entsinne von den Entwicklern sogar behauptet wurde, sie sei schon ziemlich ausgereift.
Das wirklich gute an der Liste ist, dass man gut den Fortschritt verfolgen kann. Inzwischen sind die meisten Punkte ja schon durchgestrichen. Ich hoffe daran sehen einige der hier mosernden, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit wirklich hoch ist und dementsprechend auch Fortschritt erzielt wird.
Für Probleme der Distris mit Pulseaudio können wir leider nichts, aber was das angeht hören wir Beschwerden von nahezu überall derzeit. Hier besteht dringendst Nachbesserungsbedarf.
The widget heights are not resizeable!!! Wtf? -> Siehe http://amarok.kde.org/wiki/2009_Sprint_Roadmap_and_TODO#Short_Term:_for_2.1.1
> Im neuen Amarok kann die Zeit des laufenden Titels in Millisekunden > ausgegeben werden.
So eine sinnlose angelegenheit typisch kde. Die sache mit den nicht funktionierenden flac dateien wäre mir wichtiger wie so ein Unsinn. Kann man mit dem teil audioschnitt machen?
Wer weiss... Vielleicht kann Amarok2 ja auch die Zeit in Frames anzeigen Sicherlich recht sinnlos für einen Musikplayer aber das ist halt so bei Hobbyprojekten.
kann mir mal jemand sagen, ob man jetzt mit der 2.1b2 (unter opensuse 11.1) songs auf den ipod laden kann. letztens bekam ich sie nur angezeigt (2.0.2)..
ipod, iphone, ishuffle, inano, ... ist ein grosser Schrott, da man, wenn man sicher sein will immer diese Standard Tools von Apple braucht. Hat man die nicht dabei so ist man beinahe aufgeschmissen. Besser ist ein Player, bei dem man einfach alles rüberbringt nur mit Hilfe des Einbinden des Stores und rüberkopieren.
Amarok hat sich von einem der besten Player zu einem der schlechtesten entwickelt. Amarok2 kommt mir zumindest nicht mehr auf die Platte.
Songbird hat recht interessante Ideen. Auch wenn ich das Konzept um XUL herum im ersten Moment nicht sehr doll fand. Im Grunde will man ja keinen Browser sondern einen Musikplayer. Anderseits sollte man das vielleicht heute nicht mehr so eng sehen. Zumindest empfand ich Songbird die letzte Zeit als eines der interessantesten Projekte in dieser Richtung.
Amarok2 kommt mir zumindest nicht mehr auf die Platte das ist neben beagle das erste was bei mir schon lange nicht auf die platte kommt, ich hoffe das die von opensuse dies mal standardmäßig draussen lassen würden. Dies würde eine neuinstallation sicher beschleunigen okay openoffice und firefox gehören auch nicht gerade zu meine lieblingsprogrammen, aber die stören mich nicht. Aber player und desktopsuchtools, die resourcen verblempern schon.
Ich möchte hier einmal eine Lanze für Amarok2 brechen. Sicherlich hat Amarok noch nicht alles, was es unter der Version 1.4 mit sich brachte. Hier gleicht Amarok ziemlich KDE 4, aber ganz so schlecht, wie viele hier die Version 2 darstellen, ist sie meines Erachten wirklich nicht. Bei einigen Dingen (playlist) behelfe ich mir derzeit ein wenig mit Provisorien, bis im Laufe der Zeit wirklich alles wieder dabei ist.
Der Umstieg von 1.4 auf Amarok 2 hat mich einige Überwindung gekostet und ich habe ein paar mal hin und her gewechselt, letztlich bin ich aber doch bei 2.0 geblieben. Mittlerweile habe ich vieles entdeckt, was es bei 1.4 überhaupt nicht gab. Auch finde ich Amarok 2 noch flexibler als seinen Vorgänger. Außerdem lädt er meine recht große Sammlung in Null Komma nix. Das war früher nicht der Fall.
Ich denke auch, dass es je nach Anwender unterschiedlich ist, was er für Funktionen benötigt. Ich z.B. vermisse derzeit noch eine richtig konfigurierbare Playlist, in der ich meine Sammlung nach meinem Gusto sortieren kann. Für andere wiederum mag z.B. die Verbindung zum Ipod oder zu einem anderen externen Gerät wichtiger sein. Wieder andere wünschen sich einen Equalizer oder eine Medienwiedergabe. Ich bin sicher, dass das alles mit der Zeit kommt. Der Umstieg auf KDE 4 war nun einmal nicht leicht, wie alle sicherlich wissen, aber die Zeit in der die einzelnen Projekte Gestalt annehmen, ist geradezu rasant. Betrachtet man einmal in welcher Zeit nun Amarok 2 bereits Fortschritte gemacht hat mit seinem Vorgänger, ist doch eine in meinen Augen große Steigerung festzustellen (hierbei sollte man gewisse Funktionen jetzt außer acht lassen).
Allerdings finde ich zurzeit die Diskussion um die vertikalen Tabs ganz schön daneben. Mehrfache Klicks für das gleiche Ergebnisse mit vertikalen Tabs ist total daneben. Deshalb habe ich auch Kickoff off gekickt. Jetzt benutze ich wieder die klassische Menüleiste, weil ich damit immer noch schneller zum Ziel gelange. Ich hoffe, dass sich die Entwickler, die entsetzte Kritik der Anwender, die auf dieses "Meisterstück" reagiert haben, ein wenig zu Herzen nehmen und einfach nur versuchen, das bisherige Konzept zu verfeinern.
Amarok2 ist auch ein Beispiel dafür, in welche Richtung Linux zur Zeit in weiten Bereichen läuft: Funktionierendes wird ohne jede Not auseinandergerissen, umgeschrieben oder komplett ersetzt und Altgewohntes funktioniert dann plötzlich überhaupt nicht mehr. Eine Z u m u t u n g. (Amarok meine ich damit nicht explizit, es ist ja "nur" ein Medienplayer und da gibt es unter Linux genügend Auswahl. Ich denke da an selbstverständliche Dinge wie z.B. Drucken, Scannen, Sound.) Dann macht Amarok2 vielleicht einige Designfehler und schon ergiesst sich jede Art von Kritik wie auf Knopfdruck über Amarok. Amarok2 fungiert dann gewissermaßen als "KDE4-Sündenbock".
Da ich ein älteres Intel PIV-Mainboard betreibe (2GHz, 1GB RAM), laufen noch alte Linux-Distros ohne Probleme, wie z.B. Suse 9.0. Die bleibt denn auch installiert. Wenn dann eine neue Distro nicht druckt (wie zuletzt OpenSuse 11.1 zum Zeitpunkt des Erscheinens, d.h. vor irgendwelchen Updates; der Sound funktionierte übrigens) oder keinen Sound von sich gibt (Ubuntu 8.04 konnte mit der SB Audigy nichts anfangen, druckte allerdings ohne Probleme), dann war's das. Neue Linuxe sind meist leider erst einmal nicht produktiv zu gebrauchen. Eine Testinstallation auf einer eigenen Partition oder Festplatte ist da schon fast Pflicht. Wie ich oben schon sagte, eine Z u m u t u n g.
Gut, auch wenn ich die Wortwahl nicht gut heisse: Wenn die udev-Rules für bestimmte Scanner oder überhaupt für Scanner fehlen, und der Rat dann heißen muß, schreib Dir Deine eigenen udev-Rules, dann kommen wir dem ("Zumutung") schon einigermaßen nahe. Andere greifen dann eben zu abenteuerlichen Workarounds (z.B. user der Gruppe "disk" hinzufügen), bei anderen Distros funktioniert es ganz einfach, ohne dass man an irgendetwas herumfrickeln muß.
[ ] Du kennst die KDE und Amarok Internas und weisst ob die massive Umstrukturierung nötig war [X] Du denkst was läuft,muss auch wartbar/erweiterbar/lesbar programmiert worden sein
Was für ein überflüssiger Kommentar. Ich habe oben konkret geschrieben, auf was ich mich bezogen habe (der Satz bzw. Hinweis innerhalb der runden Klammern).
Dass Drucken, Scannen und Sound und ähnliche Basics in neuesten Linux-Distros manchmal nicht sofort oder gar nicht funktionieren, hat mit der Quintessenz Deiner beiden Sätze nichts zu tun, auch nicht mit Amarok oder KDE.
Was den Equalizer angeht: gerade vor ein paar Tagen ging ein Patch über die Mailinglisten von uns und Phonon: Subject: Phonon xine patch equalizer avaiable. Damit hätte Phonon mit dem Xine-Backend endlich Unterstützung für einen Equalizer.
Also im Grunde bin ich sehr zufrieden mit Amarok2, nur viele Punkte die hier kritisiert werden finde ich schon zutreffend, obwohl sich der Player in eine positive Richtung entwickelt ! Dennoch :
- abhängig von den KDElibs und somit für GNOME/Xfce/Windows/etc. mit großen Abhängigkeiten und Ressourcenbedarf verbunden...wozu ? Mein Vorschlag: KDE Kram raus hauen, Qt4 + Phonon können doch alles was man für solch ein Programm braucht... aber : - Der Plasma-Kram in der mitte... das sah in Amarok 1.4 besser aus, konnte man vom Aussehen her leicht an den eigenen Geschmack anpassen, und es machte die Applikation nicht so träge ! Also gleich mit den anderen KDE Kram raushauen und so wie in Amarok 1.4 machen. - Ist die embedded MySQL Datenbank wirklich nötig ? Wäre mal interessant herauszufinden ab wie vielen Titeln in der Datenbank das wirklich Performance-Vorteile bringen würde, für ein paar tausend Lieder denk ich taugt SQLite dicke !
Ich würde bei entsprechenden Interesse und ein wenig Hilfe sogar einen "fork" initiieren... bevor es heißt ich würde nur Meckern aber wär nicht bereit selber mit anzupacken
Depenedencies: es wird einiges an Funktionalität der KDElibs auch wirklich genutzt. Solid zur Hardwareerkennung. Plasma für die Kontextinfos. Und vieles weitere (Der Charsetdetektor fällt mir spontan ein, um bei CUE-Sheets den verwendeten Zeichensatz zu finden, das Plugininterface für die Skriptverwaltung, etc). All das selbst zu bauen wäre nicht realisierbar und würde auch kaum etwas an der Größe der Abhängigkeiten ändern.
Der Kontextview wird derzeit natürlich auch weiter verbessert. Zwischen Beta 1 und 2 hat sich da eine Menge getan. in 2.1.1 vorassichtlich werden auch die Größen der Applets endlich dem Inhalt angemessen sein.
MySQL embedded: wird absolut benötigt. Allein die Jamendo-DB hat über 130.000 Songs...
> Depenedencies: es wird einiges an Funktionalität der KDElibs auch wirklich genutzt. Solid zur Hardwareerkennung. Plasma für die Kontextinfos. Und vieles > weitere (Der Charsetdetektor fällt mir spontan ein, um bei CUE-Sheets den verwendeten Zeichensatz zu finden, das Plugininterface für die Skriptverwaltung, > etc). All das selbst zu bauen wäre nicht realisierbar und würde auch kaum etwas an der Größe der Abhängigkeiten ändern.
Hmmm, alles schön und gut, aber wir vertreten hier wohl 2 verschiedene Philosophien, ich respektiere eure ja ich würde nichts schlechtes über Amarok 2 sagen, nur für die von dir genannten Sachen dafür etwas so mächtiges wie die kdelibs zu nutzen finde ich nur auf den Rechnern "akzeptabel", auf denen ich eh KDE drauf habe. Man bindet sich also stark an die KDE Plattform, gegen die ich auch nichts habe, aber diese integriert sich leider wie ein Klotz am Bein wenn man außerhalb von KDE4 gerne nur den den Media-Player Amarok benutzen mag Meine Ansicht... Alternativ könnte man die gebrauchten Features natürlich auch auf anderen, Plattform-neutralen libs zugreifen. 3-4 Abhängigkeiten an irgendwelche libxyz sind schon was anderes, als 1x die kdelibs
> Der Kontextview wird derzeit natürlich auch weiter verbessert. Zwischen Beta 1 und 2 hat sich da eine Menge getan. in 2.1.1 vorassichtlich werden auch die > Größen der Applets endlich dem Inhalt angemessen sein.
Hmm klingt sehr gut, freu mich schon drauf Aber hier finde ich, dass der HTML basierte Kontextview sehr gut und flexibel genug war... ist Plasma sicher auch, aber dafür die kdelibs mitzunehmen ist der HTML Lösung irgendwie nicht gerecht Mit Kanonen auf Spatzen ...
> MySQL embedded: wird absolut benötigt. Allein die Jamendo-DB hat über 130.000 Songs...
Alternativ könnte man die gebrauchten Features natürlich auch auf anderen, Plattform-neutralen libs zugreifen.
Ich denke, dass es hier ein Missverständnis gibt. Die KDE Libs sind eben eine Sammlung plattformneutraler Bibliotheken. D.h. ein Programm muss nicht auf jeder Plattform gegen andere Abhängigkeiten programmierung und gebaut werden, sondern die abstrahierenden Abhängigkeiten wie libsolid erledigen das.
Natürlich ist es technisch möglich, sich solche Abstraktionen selbst zu machen, allerdings zeigt die in Phonon, Solid, usw. eingebrachte Arbeitsleistung, dass das ein relativ umfangreiches Unterfangen wäre. Amarok hat diesbezüglich ja auch schon Eigenerfahrung, d.h. die beteiligten Entwickler können vermutlich noch viel besser abschätzen, wieviel mehr Zeit jetzt für applikationsspezifische Entwicklung zur Verfügung steht.
HTML für den Kontext ist sicherlich einfach und funktioniert erstmal. Aber wir haben da noch größere Pläne...
Ganz aktuell: Gescriptete Applets. Also Kontextapplets, die wie Skripte nachinstallierbar sind (und eben auch als Skript implementiert werden). Infos: http://amarok.kde.org/blog/archives/1017-time-to-take-it-away.html Die einzelnen Skripte steuern dann sauber getrennt verschiedene Applets und stören sich nicht. Eine große HTML-Ansicht, in der mehrere Skripte zeitgleich rumschreiben wäre da wohl recht bald an ihren Grenzen.
Ein Fork wäre gut. Das ganze Gerümpel raus was mit Amarok2 gekommen ist und gleichzeitig ein besseres in sich geschlosseneres Design. Noch besser, man könnte auch die ganzen KDE Abhängigkeiten rausbekommen. Ein Multimediaplayer mit so starken Abhängigkeiten an eine Desktopumgebung, ist völlig am Ziel vorbei. Über Qt und Benutzung eines Soundframeworks braucht man natürlich nicht reden.
Ein leichtgewichtiger Player, der vielleicht sogar sehr einfach auf Windows portierbar ist. Sqlite ist für das was so ein Mediaplayer können muss, zudem mehr als ausreichend.
Vielleicht finden sich ja ein paar professionelle Entwickler die das mal angehen. Die Hobbybastler die momentan an Amarok2 rumdoktern haben es leider verpatzt. Das ist so nix.
Da es ja die ganze Zeit über hier anders tönt ... Danke an die Entwickler!
Ich nutze amarok2 seit einger Zeit aus den SVN-Sourcen heraus und kann damit sehr gut meine Sammlung verwalten und Musik hören. Das verwalten von OnlineRadio ist gegenüber der Verson 1.4 deutlich besser geworden. Auch das komplette Scannen meiner Sammlung (~200GB mp3 / ogg) ging zügig vonstatten.
Das einzige was *mir* wirklich fehlt ist eine alternative zu musicbrainz. Das funktionierte bei mir und V1.4 relativ verlässlich, wenn man es nicht automatisch über die Sammlung rubbeln lies.
Aber bis dahin ... lehn ich mich zurück und geniese ein gutes Stück Software.
PS: An die Kritiker: Wenn ihr mal Software entwickelt, dann wüsstet ihr, was das für Arbeit ist! Seid froh, dass es jemand gibt, der euch sowas hinstellt. Und wenn ihr es nicht nutzen wollt, nehmt was anderes, die Alternativen sind ja schließlich vorhanden!
Für ein Hobbyprojekt ist es ganz ordentlich, jepp. Wenn man die Maßstäbe allerdings etwas höher ansetzt fällt Amarok2 schnell hinten raus. Der Anfang mit Amarok 1 war sehr gut, da haben viele schon Amarok als _den_ Player vielleicht auch später unter Windows gesehen. Leider ist das Projekt nicht weiterentwickelt worden und stattdessen nur verschlimmbessert worden. Damit hat sich Amarok für viele wohl erledigt.
Sieht man auch an den Kommentaren, die noch nie so negativ waren! Die Entwickler sollten nochmal in sich gehen und das Konzept überarbeiten und mal genau überlegen wie man aus Amarok einen richtig guten Player machen kann, der auch bei den Usern ankommt. Amarok2 ist zumindest durchgefallen.
Ohne dass man dabei irgendeine riesige Bibliothek ans Bein gebunden bekommt, ohne dass man dabei das halbe KDE oder Gnome mit reinschleppt, ohne dass es eine Mindestauflösung von 1280x1024 wie Amarok benötigt, damit man gescheit was sieht.
MOC ist ganz nett, aber graphisch wäre schöner. Audacious ist ganz nett, es ist aber sehr umständlich, zwischen externer und interner Soundkarte zu wechseln. (andere Player nehmen automatisch ein anderes ALSA-Gerät, wenn das "default"-Device (extern) nicht angeschlossen ist)
bei Amarok muss man die Sammlung nicht benutzen, ich wähle die Titel immer über die Ordnerstruktur aus, da der Großteil meiner Titel nicht vernünftig getaggt ist.
Er läuft unter OpenSuse und Slackware jedenfalls hervorragend.
Anzuraten ist allerdings, den jeweiligen Dateimanager zur Musikauswahl zu benutzen und Xmms als Standardplayer auszuwählen.
Xmms tut halt das, was er soll, nämlich möglichst ressourcenschonend Musik abzuspielen.
Find ich etwas doof, dass man für xmms immer noch extra das alte GTK 1.2 installieren muss.
Die Xmms-Entwicklung steht zur Zeit leider still, was u.a. vielleicht auch mit einer gewissen Unübersichtlichkeit des Sourcecodes zu tun hat.
Das ist sehr schade, weil Xmms Winamp2 in jeder Hinsicht am nahesten kommt.
Slackware beispielsweise hatte Xmms nach dem Erscheinen von 11.0 schon aus der Distro gekickt, Xmms dann aber in 12.2 wieder mit aufgenommen. Die angeblichen Xmms-Alternativen sind zwar neuer, aber leider nicht besser.
Falls KDE 3 so wie in Debian ausgeliefert wird, so sind die voll funktionsfähigen KDE3-Player Kaboodle und Noatun mit dabei, die durchaus gute Xmms-Alternativen sind, jedenfalls für das reine Abspielen.
einen besseren Player gibts nich
MfG
Wäre schon besser, einfach eine Liste von MP3s in einem Ordner auszuwählen und in eine Play Queue zu tun, ohne sie einer Bibliothek hinzuzufügen.
VLC zeigt leider igrendwie ID3-Tags schlecht an, und spielt auch nicht gapless ab, was bei manchen Alben nervt.
Ich finde auch die Oberfläche recht überladen, vom Design will ich erst gar nicht reden. Das ist alles nix mehr.
Du kannst den rechten und linken Bereich mittlerweile so vergrößern, dass die Leiste in der Mitte verschwindet (wenn sie leer ist). Ist zwar noch etwas fummelig, funktioniert aber hier.
> Etliche Features fehlen, die in Amarok 1.4 dabei waren, wenn ich mir die 2.1 so ansehe, ist die noch meilenweit entfernt.
Dann nutze doch weiterhin amarok 1.4!
Und es geht sehr sehr gut!
Für Kontextinformationen. In Amarok 2.1 sieht das Ding übrigens vollkommen anders aus: Keine vier "viertuellen Kontextviews" mehr, dafür eine Tableiste, um zwischen den untereinander angeordneten Applets zu springen. Für 2.1.1 gibt es auch schon einige gute, bereits fertige Verbesserungen in den git-trees unserer Developer: http://amarok.kde.org/wiki/2009_Sprint_Roadmap_and_TODO#Short_Term:_for_2.1.1
[blah]Fortschritt[sülz]
> Ich finde auch die Oberfläche recht überladen
Mehr features!!11
> vom Design will ich erst gar nicht reden
Fortschritt, Trend, blah. Du hast keine Ahnung und so!!11
Aber im Ernst, irgendwas müssen die offenbar mit aller Gewalt entwickeln. So geht das mit vieler Software. Firefox ist ja auch so ein Kandidat für "zu Tode entwickeln". Da geht man halt weiter zum näxten Progrämmchen und überläßt den Marken-Fans sinnvollerweise ihren Spielplatz. Oder anders: who cares?
Ich finde Amarok2 ist ein großer Rückschritt und da rede ich noch nichtmal von den fehlenden Features (Musicbrainz hat man Afaik auch wegrationalisiert).
Ich will jetzt nicht sagen das Winamp das große Vorbild ist aber unter Windows gefällt mir das Programm sehr gut. Hat auch etliche Features aber vor allem ein angenehmes Design. Ich finde diese neuen Skin (Bento oder so ähnlich) sehr angenehm.
Ich nutze mittlerweile Exaile und hab Amarok2 wieder deinstalliert.
Sollen wir jahrelang im stillen Kämmerchen an Code basteln bis wirklich alles 100%ig implementiert ist und funktioniert, um dann festzustellen, dass vollkommen an den Nutzern vorbeientwickelt wurde? Oder getreu dem erprobten Motto "release early, release often", sobald es vertretbar ist, Feedback einsammeln? Ich denke die Antwort dürfte klar sein, und genauso haben wir's gemacht.
Konstruktives Feedback wird gerne gesehen, aber wenn ich Kommentare wie "Das komplette Design ist Müll." (auch stellvertretend für andere Aussagen hier) lese vergeht mir die Lust den Rest des Kommentares ernst zu nehmen und ich denke mir nur: LMAA!
So, das musste jetzt einfach mal raus, ich hoffe, dass wir uns damit wieder vom Heise-Niveau in den Kommentaren dieser News entfernen können.
Musicbrainz: hatte in Amarok 1.4 iirc auch nur für einzelne Tracks funktioniert, nicht über mehrere auf einmal. Damit konnte man also nicht wirklich viel anfangen. Aber keine Angst, etwas besseres wird kommen...
Das, was ich unter Amarok1 geschätzt habe, hat Amarok2 auch, nur sieht er eben moderner und schicker aus.
So, das musste auch einfach mal raus ;o)
Weiter so!
Fairerweise sollte man allerdings erwähnen, daß die Kritik an der höchst unübersichtlichen GUI so alt, wie amaroK selber ist, und auch die Usability-Studie, die für amaroK erstellt wurde, stößt in dasselbe Horn, ist also durchaus "etwas" mehr, als nur ein nicht-konstruktives Dahingeblubbere.
http://twoday.tuwien.ac.at/pub/stories/322259/
Ich halte die Liste ziemlich aktuell denn ich verwende immer die aktuelle SVN Version von Amarok.
lg
Erik
Für Probleme der Distris mit Pulseaudio können wir leider nichts, aber was das angeht hören wir Beschwerden von nahezu überall derzeit. Hier besteht dringendst Nachbesserungsbedarf.
The widget heights are not resizeable!!! Wtf? -> Siehe http://amarok.kde.org/wiki/2009_Sprint_Roadmap_and_TODO#Short_Term:_for_2.1.1
> ausgegeben werden.
So eine sinnlose angelegenheit typisch kde.
Die sache mit den nicht funktionierenden flac dateien wäre mir wichtiger wie so ein Unsinn.
Kann man mit dem teil audioschnitt machen?
Dafür ist es nicht konzipiert. Was du suchst ist audacity.
So langsam verstehe ich, warum die Leute [IRONIE, ACHTUNG, LIEBE DEUTSCHE MITBÜRGER] um ihre Posts basteln.
Sicherlich recht sinnlos für einen Musikplayer aber das ist halt so bei Hobbyprojekten.
> ausgegeben werden.
Da ist die News irreführend: das ist eine Funktion für Skripte. Und hier wird das sehr wohl benötigt.
Was die Flac-Dateien angeht: das ist Sache der Audio-Backends: Xine, GStreamer, DirectX, Qucktime,...
kann mir mal jemand sagen, ob man jetzt mit der 2.1b2
(unter opensuse 11.1) songs auf den ipod laden kann.
letztens bekam ich sie nur angezeigt (2.0.2)..
bg und danke für eine info
pm
ist ein grosser Schrott, da man, wenn man sicher sein will immer diese Standard Tools von Apple braucht.
Hat man die nicht dabei so ist man beinahe aufgeschmissen.
Besser ist ein Player, bei dem man einfach alles rüberbringt nur mit Hilfe des Einbinden des Stores und rüberkopieren.
Es gibt für sowas gnupod!
Songbird hat recht interessante Ideen. Auch wenn ich das Konzept um XUL herum im ersten Moment nicht sehr doll fand. Im Grunde will man ja keinen Browser sondern einen Musikplayer. Anderseits sollte man das vielleicht heute nicht mehr so eng sehen. Zumindest empfand ich Songbird die letzte Zeit als eines der interessantesten Projekte in dieser Richtung.
das ist neben beagle das erste was bei mir schon lange nicht auf die platte kommt, ich hoffe das die von opensuse dies mal standardmäßig draussen lassen würden. Dies würde eine neuinstallation sicher beschleunigen okay openoffice und firefox gehören auch nicht gerade zu meine lieblingsprogrammen, aber die stören mich nicht. Aber player und desktopsuchtools, die resourcen verblempern schon.
Von der Reaktionsgeschwindigkeit mal vollkommen abgesehen.
Der Umstieg von 1.4 auf Amarok 2 hat mich einige Überwindung gekostet und ich habe ein paar mal hin und her gewechselt, letztlich bin ich aber doch bei 2.0 geblieben. Mittlerweile habe ich vieles entdeckt, was es bei 1.4 überhaupt nicht gab. Auch finde ich Amarok 2 noch flexibler als seinen Vorgänger. Außerdem lädt er meine recht große Sammlung in Null Komma nix. Das war früher nicht der Fall.
Ich denke auch, dass es je nach Anwender unterschiedlich ist, was er für Funktionen benötigt. Ich z.B. vermisse derzeit noch eine richtig konfigurierbare Playlist, in der ich meine Sammlung nach meinem Gusto sortieren kann. Für andere wiederum mag z.B. die Verbindung zum Ipod oder zu einem anderen externen Gerät wichtiger sein. Wieder andere wünschen sich einen Equalizer oder eine Medienwiedergabe. Ich bin sicher, dass das alles mit der Zeit kommt. Der Umstieg auf KDE 4 war nun einmal nicht leicht, wie alle sicherlich wissen, aber die Zeit in der die einzelnen Projekte Gestalt annehmen, ist geradezu rasant. Betrachtet man einmal in welcher Zeit nun Amarok 2 bereits Fortschritte gemacht hat mit seinem Vorgänger, ist doch eine in meinen Augen große Steigerung festzustellen (hierbei sollte man gewisse Funktionen jetzt außer acht lassen).
Allerdings finde ich zurzeit die Diskussion um die vertikalen Tabs ganz schön daneben. Mehrfache Klicks für das gleiche Ergebnisse mit vertikalen Tabs ist total daneben. Deshalb habe ich auch Kickoff off gekickt. Jetzt benutze ich wieder die klassische Menüleiste, weil ich damit immer noch schneller zum Ziel gelange. Ich hoffe, dass sich die Entwickler, die entsetzte Kritik der Anwender, die auf dieses "Meisterstück" reagiert haben, ein wenig zu Herzen nehmen und einfach nur versuchen, das bisherige Konzept zu verfeinern.
Funktionierendes wird ohne jede Not auseinandergerissen, umgeschrieben oder komplett ersetzt und Altgewohntes funktioniert dann plötzlich überhaupt nicht mehr.
Eine Z u m u t u n g.
(Amarok meine ich damit nicht explizit, es ist ja "nur" ein Medienplayer und da gibt es unter Linux genügend Auswahl. Ich denke da an selbstverständliche Dinge wie z.B. Drucken, Scannen, Sound.)
Dann macht Amarok2 vielleicht einige Designfehler und schon ergiesst sich jede Art von Kritik wie auf Knopfdruck über Amarok.
Amarok2 fungiert dann gewissermaßen als "KDE4-Sündenbock".
Da ich ein älteres Intel PIV-Mainboard betreibe (2GHz, 1GB RAM), laufen noch alte Linux-Distros ohne Probleme, wie z.B. Suse 9.0. Die bleibt denn auch installiert. Wenn dann eine neue Distro nicht druckt (wie zuletzt OpenSuse 11.1 zum Zeitpunkt des Erscheinens, d.h. vor irgendwelchen Updates; der Sound funktionierte übrigens) oder keinen Sound von sich gibt (Ubuntu 8.04 konnte mit der SB Audigy nichts anfangen, druckte allerdings ohne Probleme), dann war's das.
Neue Linuxe sind meist leider erst einmal nicht produktiv zu gebrauchen. Eine Testinstallation auf einer eigenen Partition oder Festplatte ist da schon fast Pflicht.
Wie ich oben schon sagte, eine Z u m u t u n g.
Wenn die udev-Rules für bestimmte Scanner oder überhaupt für Scanner fehlen, und der Rat dann heißen muß, schreib Dir Deine eigenen udev-Rules, dann kommen wir dem ("Zumutung") schon einigermaßen nahe.
Andere greifen dann eben zu abenteuerlichen Workarounds (z.B. user der Gruppe "disk" hinzufügen), bei anderen Distros funktioniert es ganz einfach, ohne dass man an irgendetwas herumfrickeln muß.
[X] Du denkst was läuft,muss auch wartbar/erweiterbar/lesbar programmiert worden sein
Ich habe oben konkret geschrieben, auf was ich mich bezogen habe (der Satz bzw. Hinweis innerhalb der runden Klammern).
Dass Drucken, Scannen und Sound und ähnliche Basics in neuesten Linux-Distros manchmal nicht sofort oder gar nicht funktionieren, hat mit der Quintessenz Deiner beiden Sätze nichts zu tun, auch nicht mit Amarok oder KDE.
Fazit: Stuss.
*seufz*
DAS ist mal konstruktive Mitarbeit.
Dennoch :
- abhängig von den KDElibs und somit für GNOME/Xfce/Windows/etc. mit großen Abhängigkeiten und Ressourcenbedarf verbunden...wozu ?
Mein Vorschlag: KDE Kram raus hauen, Qt4 + Phonon können doch alles was man für solch ein Programm braucht... aber :
- Der Plasma-Kram in der mitte... das sah in Amarok 1.4 besser aus, konnte man vom Aussehen her leicht an den eigenen Geschmack anpassen, und es
machte die Applikation nicht so träge ! Also gleich mit den anderen KDE Kram raushauen und so wie in Amarok 1.4 machen.
- Ist die embedded MySQL Datenbank wirklich nötig ? Wäre mal interessant herauszufinden ab wie vielen Titeln in der Datenbank
das wirklich Performance-Vorteile bringen würde, für ein paar tausend Lieder denk ich taugt SQLite dicke !
Ich würde bei entsprechenden Interesse und ein wenig Hilfe sogar einen "fork" initiieren... bevor es heißt ich würde nur Meckern aber wär nicht bereit selber mit anzupacken
Der Kontextview wird derzeit natürlich auch weiter verbessert. Zwischen Beta 1 und 2 hat sich da eine Menge getan. in 2.1.1 vorassichtlich werden auch die Größen der Applets endlich dem Inhalt angemessen sein.
MySQL embedded: wird absolut benötigt. Allein die Jamendo-DB hat über 130.000 Songs...
> weitere (Der Charsetdetektor fällt mir spontan ein, um bei CUE-Sheets den verwendeten Zeichensatz zu finden, das Plugininterface für die Skriptverwaltung,
> etc). All das selbst zu bauen wäre nicht realisierbar und würde auch kaum etwas an der Größe der Abhängigkeiten ändern.
Hmmm, alles schön und gut, aber wir vertreten hier wohl 2 verschiedene Philosophien, ich respektiere eure ja ich würde nichts schlechtes über Amarok 2 sagen, nur für die von dir genannten Sachen dafür etwas so mächtiges wie die kdelibs zu nutzen finde ich nur auf den Rechnern "akzeptabel", auf denen ich eh KDE drauf habe.
Meine Ansicht... 
Man bindet sich also stark an die KDE Plattform, gegen die ich auch nichts habe, aber diese integriert sich leider wie ein Klotz am Bein wenn man außerhalb von KDE4 gerne nur den den Media-Player Amarok benutzen mag
Alternativ könnte man die gebrauchten Features natürlich auch auf anderen, Plattform-neutralen libs zugreifen.
3-4 Abhängigkeiten an irgendwelche libxyz sind schon was anderes, als 1x die kdelibs
> Der Kontextview wird derzeit natürlich auch weiter verbessert. Zwischen Beta 1 und 2 hat sich da eine Menge getan. in 2.1.1 vorassichtlich werden auch die > Größen der Applets endlich dem Inhalt angemessen sein.
Hmm klingt sehr gut, freu mich schon drauf
Mit Kanonen auf Spatzen ...
Aber hier finde ich, dass der HTML basierte Kontextview sehr gut und flexibel genug war... ist Plasma sicher auch, aber dafür die kdelibs mitzunehmen ist der HTML Lösung irgendwie nicht gerecht
> MySQL embedded: wird absolut benötigt. Allein die Jamendo-DB hat über 130.000 Songs...
Gut, das klingt schlüssig
Ich denke, dass es hier ein Missverständnis gibt.
Die KDE Libs sind eben eine Sammlung plattformneutraler Bibliotheken. D.h. ein Programm muss nicht auf jeder Plattform gegen andere Abhängigkeiten programmierung und gebaut werden, sondern die abstrahierenden Abhängigkeiten wie libsolid erledigen das.
Natürlich ist es technisch möglich, sich solche Abstraktionen selbst zu machen, allerdings zeigt die in Phonon, Solid, usw. eingebrachte Arbeitsleistung, dass das ein relativ umfangreiches Unterfangen wäre.
Amarok hat diesbezüglich ja auch schon Eigenerfahrung, d.h. die beteiligten Entwickler können vermutlich noch viel besser abschätzen, wieviel mehr Zeit jetzt für applikationsspezifische Entwicklung zur Verfügung steht.
Ganz aktuell: Gescriptete Applets. Also Kontextapplets, die wie Skripte nachinstallierbar sind (und eben auch als Skript implementiert werden). Infos: http://amarok.kde.org/blog/archives/1017-time-to-take-it-away.html
Die einzelnen Skripte steuern dann sauber getrennt verschiedene Applets und stören sich nicht. Eine große HTML-Ansicht, in der mehrere Skripte zeitgleich rumschreiben wäre da wohl recht bald an ihren Grenzen.
Ein Multimediaplayer mit so starken Abhängigkeiten an eine Desktopumgebung, ist völlig am Ziel vorbei. Über Qt und Benutzung eines Soundframeworks braucht man natürlich nicht reden.
Ein leichtgewichtiger Player, der vielleicht sogar sehr einfach auf Windows portierbar ist. Sqlite ist für das was so ein Mediaplayer können muss, zudem mehr als ausreichend.
Vielleicht finden sich ja ein paar professionelle Entwickler die das mal angehen. Die Hobbybastler die momentan an Amarok2 rumdoktern haben es leider verpatzt. Das ist so nix.
Danke an die Entwickler!
Ich nutze amarok2 seit einger Zeit aus den SVN-Sourcen heraus und kann damit sehr gut meine Sammlung verwalten und Musik hören.
Das verwalten von OnlineRadio ist gegenüber der Verson 1.4 deutlich besser geworden.
Auch das komplette Scannen meiner Sammlung (~200GB mp3 / ogg) ging zügig vonstatten.
Das einzige was *mir* wirklich fehlt ist eine alternative zu musicbrainz. Das funktionierte bei mir und V1.4 relativ verlässlich, wenn man es nicht automatisch über die Sammlung rubbeln lies.
Aber bis dahin ... lehn ich mich zurück und geniese ein gutes Stück Software.
PS: An die Kritiker: Wenn ihr mal Software entwickelt, dann wüsstet ihr, was das für Arbeit ist! Seid froh, dass es jemand gibt, der euch sowas hinstellt. Und wenn ihr es nicht nutzen wollt, nehmt was anderes, die Alternativen sind ja schließlich vorhanden!
Sieht man auch an den Kommentaren, die noch nie so negativ waren! Die Entwickler sollten nochmal in sich gehen und das Konzept überarbeiten und mal genau überlegen wie man aus Amarok einen richtig guten Player machen kann, der auch bei den Usern ankommt. Amarok2 ist zumindest durchgefallen.