Postfix ist ein SMTP Server und kein Mailserver. Zu einem "Mailserver" gehört etwas mehr. Exchange kann man wohl als Mailserver bezeichnen. Postfix alleine wohl nicht.
Spalter, für diesen Artikel doch total irrelevant.
Wenn man danach geht, kann man Exchange auch nicht als Mailserver bezeichnen, weil das Betriebssystem fehlt. Hach nein, geht auch nicht, da fehlt noch die Hardware...
So ganz Unrecht hat er nicht. Server müssen generell irgendwelche Protokolle sprechen, sonst sind sie für den jeweiligen Client nicht nutzbar. Für Postfix wäre das SMTP, für Dovecot IMAP4 und für die bekannteste Software aus dem Hause Apache HTTP. Letzterer heißt ja auch offiziell so: "Apache HTTP Server".
Also ich hab den Artikel jetzt noch mal gelesen . Postfix bleibt für mich ein MTA und in Zusammenarbeit mit anderen Komponenten wird daraus nen Mailserver. Tut alles um mich zu überzeugen...
es ist ein vollwertiger eMailserver. Er kann eMails per SMTP bekommen, weiterleiten und lokal ablegen. eMailsclients lokal oder NFS Freigabe können auf die eMaildatei zugreifen /var/spool/mail/$USER. Daher schließt sich der Kreis Für die Remoteabfrage braucht man vielleicht noch ein POP3,IMAP,... Server.
Von Bart Frackiewicz am Di, 19. Mai 2009 um 09:31 #
Ein wirklich gelungens Stück OSS. Setze ich schon seit Jahren ein und nie gabs irgendwelche Probleme.
Ausser der Quota Support muss immer wieder per Hand gepatched werden. Weiss jemand, warum es den nicht standardmässig gibt? Offensichtlich wird er wohl nicht kommen, wenn er seit 2.3 vollständig ist.
Ich finde Quota-Funktionalität hat in einem MTA nichts zu suchen, und Postfix ist nichts anderes sonst. Benutz doch einfach Postfix+Dovecot als POP3/IMAP-Server, dann hast du dieses Problem gar nicht.
Von Bart Frackiewicz am Di, 19. Mai 2009 um 09:51 #
Hm, ich kenne Devocot nicht, aber warum hat die Quota Funktion nichts im MTA zu suchen? Der MTA sollte ja die Nachricht bouncen, wenn das Quota überschritten ist. Ich nutze Courier, da gibts aber glaube ich keine Quota Funktion. Ich frag mich, wie andere das machen?
quota hat nix in einem mta zu suchen, die gehören in den mda ... nimm einfach postfix+cyrus-imapd oder postfix+dovecot und gut is ..., das alles an einen ldap und fertig ...
Naja, das hat deshalb nichts zu suchen, weil ein MTA nur die Lieferung übernimmt, nicht das Lagern. In der Regel versucht der MTA dem MDA eine Nachricht zuzustellen, was der MDA mit einem "User over Quota" quittiert und ablehnt. Dann wird gebouncet.
Ich kann dir nur zustimmen, habe zwar keinen all zu großen Mailserver (< 1000 Mails/Tag) aber bei mir gab es noch nie Probleme. Sehr zuverlässig, schnell und einfach zu konfigurieren. Ich benutze auch Dovecot, das kann Quotas, sogar mit virtuellen Usern und MySQL ohne irgendwelche merkwürdigen Workarounds oder Patches. Dazu noch policyd-wight und dann braucht man noch nicht einmal Spamassassine, sehr wenig Spam, geringer Speicherbedarf und kann alles was man so von den großen ISPs kennt.
Ein super Einsteigertutorial: http://workaround.org/articles/ispmail-etch/ Klappt auch auf allen anderen Systemen (bei mir Archlinux) man muss natürlich ein paar Kleinigkeiten anpassen.
Von Crass Spektakel am Mi, 20. Mai 2009 um 00:55 #
Ich habe in den letzten 20 Jahren mich mit so ziemlich jedem Mailserver herumgeärgert. Angefangen bei mailmove der zwischen AmiElm und DillonUUCP vermittelte, später smail, dann sendmail, kleine Sauftouren mit anschliessendem Auskotzen in die Ecke qmail, exim und andere inklusive. Und damit meine ich jetzt nur RfC-kompatible Lösungen, aX25++ oder FTSC-Lösungen kommen da nochmal ein Dutzend dazu. Restlos alle Mailserver sucken aber Postfix sucks a lot less.
Mir gefällt nur nicht daß viele Postfix-Keywords mangelhaft dokumentiert werden, es keine direkten Beispiele in der Doku gibt, keine offenen Einführungen in komplexere Szenarien. Denn das alles gibts bei Sendmail und so alt und verwurzt Sendmail auch ist, das ist ein Vorteil.
ich benutze exim, und das mit begeisterung. aber nur aus einem grund: um ihn zu konfigurieren benutze ich eine einzige, vollständig dokumentierte pdf-datei. ich muß nicht mal google bemühen, weil exim so perfekt dokumentiert ist. postfix ist für mich daher keine alternative.
Wenn man danach geht, kann man Exchange auch nicht als Mailserver bezeichnen, weil das Betriebssystem fehlt. Hach nein, geht auch nicht, da fehlt noch die Hardware...
So ein Bockmist!
Postfix ist grundsätzlich mal ein MTA zusammen mit anderen Linuxanwendungen wird daraus ein Mailserver.
SMTP ist ein Protokoll mein lieber.
Für Postfix wäre das SMTP, für Dovecot IMAP4 und für die bekannteste Software aus dem Hause Apache HTTP. Letzterer heißt ja auch offiziell so: "Apache HTTP Server".
Postfix bleibt für mich ein MTA und in Zusammenarbeit mit anderen Komponenten wird daraus nen Mailserver. Tut alles um mich zu überzeugen...
es ist ein vollwertiger eMailserver.
Er kann eMails per SMTP bekommen, weiterleiten und lokal ablegen.
eMailsclients lokal oder NFS Freigabe können auf die eMaildatei zugreifen /var/spool/mail/$USER.
Daher schließt sich der Kreis
Für die Remoteabfrage braucht man vielleicht noch ein POP3,IMAP,... Server.
Viele Grüße
Exchange ist eine Gruppensoftware, ähnlich Scalix.
Diese nutzen bzw. bauen dann auf Mail-Verteiler-Software auf
Ausser der Quota Support muss immer wieder per Hand gepatched werden. Weiss jemand, warum es den nicht standardmässig gibt? Offensichtlich wird er wohl nicht kommen, wenn er seit 2.3 vollständig ist.
Gruss, Bart
an einen ldap und fertig ...
Dazu noch policyd-wight und dann braucht man noch nicht einmal Spamassassine, sehr wenig Spam, geringer Speicherbedarf und kann alles was man so von den großen ISPs kennt.
Ein super Einsteigertutorial: http://workaround.org/articles/ispmail-etch/
Klappt auch auf allen anderen Systemen (bei mir Archlinux) man muss natürlich ein paar Kleinigkeiten anpassen.
Mir gefällt nur nicht daß viele Postfix-Keywords mangelhaft dokumentiert werden, es keine direkten Beispiele in der Doku gibt, keine offenen Einführungen in komplexere Szenarien. Denn das alles gibts bei Sendmail und so alt und verwurzt Sendmail auch ist, das ist ein Vorteil.