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Do, 28. Mai 2009, 13:17

Software::Distributionen

CentOS stellt Directory Server vor

Das CentOS-Projekt hat eine eigene Version des Verzeichnisdienstes vorgestellt, der auf den Quellen des Red Hat Directory Servers beruht.

Der CentOS Directory Server (CDS) beruht auf den Quellen des Red Hat Directory Servers, der wiederum auf das freie Fedora-Projekt und damit auf den »389 Directory Server« aufsetzt. Dieser wurde wiederum auf der Basis von Technologie erstellt, die Red Hat im September 2004 mit Netscape Security Solutions kaufte.

CDS ist eine skalierbare Open-Source-Lösung für die Identitätsverwaltung in Unternehmen. Dabei bietet das Produkt eine LDAP-Schnittstelle und kann auch als Alternative zu OpenLDAP eingesetzt werden. Er beherrscht die Replikation seiner Daten zwischen mehreren Master-Systemen, Synchronisation mit Windows und das Hashen von Passwörtern. Die Software wird über Apache verwaltet und stellt ein Modul für Apache zur Verfügung, das wie das bekannte mod_ssl funktioniert, aber die Mozilla NSS Crypto-Engine verwendet. Die Funktionalität kann durch ein Plugin-API von Entwicklern beliebig erweitert werden. Viele der Kernfeatures des Servers sind bereits als Plugins realisiert.

CDS ist im CentOS-Extras-Repository verfügbar und setzt CentOS 5.3 voraus. Nach Angaben der Entwickler werden für den Betrieb unter anderem die aktuellen OpenJDK-Pakete benötigt, die ebenfalls direkt in CentOS 5.3 zu finden sind.

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