Leider ist Blender für Anfänger sehr schwer zu erlernen, im Vergleich zu den kommerziellen modelern wie Ashlar etc hat es zwar wesentlich mehr zu bieten ist dafür aber auch unübersichtlicher und unlogischer.
Funktioniert wohl nicht so richtig, der kleine Scherz }:-]
Schätze, hier wissen einfach zu viele, was "to blend" bedeutet. Vermute auch, das allgemeine Diskussionsniveau ist hier auch immer noch zu hoch für einen kleinen Homonymen-Kalauer. Wenn es über zwei Sprachen geht, wirkt es übrigens besonders albern.
Könntest Du denn ein paar Beispiele bringen, die Dich dazu bewegen, dem Vermischer/Zusammensetzer "Verblendung" vorzuwerfen?
Kommt auf die Hardware an. Es gibt eine umfangreiche Auswahl an Hardware welche unter Linux völlig Problemlos Out-Of-The-Box läuft. Mit der passenden benutzerfreundlichen Distribution (wie z.B. Suse, Ubuntu, Fedora, ...) ist, nachdem der CD/DVD-Installer durchgelaufen ist, alles installiert und eingerichtet.
Probleme gibt es nur wenn man beim Hardwarekauf nicht auf die Linux Unterstützung achtet.
Probleme gibt es auch anderweitig. Sehr oft steht einem ungetrübtem Linux-Vergnügen das Mainboard-Bios oder selbst das Garfikkarten-Bios im Weg (Stichwort "crappy Bios"). Letzteres kann dazu führen, dass der ansonsten gleiche Grafikchip im einen Fall unter Linux reibungslos funktioniert (Hardwarehersteller 1), im anderen Fall (Hardwarehersteller 2) aber Probleme macht. ACPI ist auch so eine "Fast-Katastrophe", je nach Bios. Manchmal bewirkt ein acpi=off wahre Wunder. Aber das hängt vom Einzelfall ab. Die Hauptsachen funktionieren meist, bis Drucken, Scannen, Sound, usw. funktioniert, das kann manchmal dauern und den einen oder anderen Forenbesuch voraussetzen. Bei exotischer Win-only-Peripherie a la Computer-Kaufhaus sieht es ganz schlimm aus, was aber auch nicht sonderlich verwundern dürfte. Alternativ sollte man den Kauf eines Rechners in Erwägung ziehen, auf welchem eine Linuxdistribution funktionsfähig vorinstalliert ist. So etwas gibt es tatsächlich, z.B. im Bereich Notebooks.
Von "sehr oft" kann man wohl nicht sprechen, dass ein Mainboard aufgrund des Bios nicht läuft ist heute eher die Ausnahme. Von dem angesprochenen Grafikkarten Bios Problem hab ich in meinen mittlerweile gut 12 Jahren als Linux Anwender überhaupt noch nicht gehört.
> Aber das hängt vom Einzelfall ab.
Genau das habe ich auch geschrieben. Den negativen "Einzelfall" kann man aber vermeiden indem man vor dem Kauf auf Linux Kompatibilität achtet. Ein paar Minuten googeln reicht im Normalfall.
> Drucken
Für den Viel-Drucker, wo es auch was teureres sein darf, am besten einen PS-Drucker, der funktioniert garantiert ohne Probleme, und lässt such mit dem .ppd von der Windows Treiber CD einrichten. Solls ein billig Tinten-Spritzer sein, dann sucht man sich ein Modell welches auf linuxfoundation.org als "perfectly" gelistet ist. Dann beschränkt sich das Einrichten auf das anstecken in den USB-Port, den Rest erledigt die Distribution automatisch, kein Treiber runter laden, kein nachinstallieren.
> Scannen
sane-project.org; siehe Drucker; ist der Scanner hier "complete" oder "good" gelistet ist keine weitere Arbeit mehr notwendig. Anstecken beliebiges Scan-Programm öffnen und loslegen.
> Sound
alsa-project.org ...
Kurz gesagt: ich weiß natürlich dass nicht jede Hardware unter Linux funktioniert. Aber es ist überhaupt kein Problem entsprechende Hardware zu finden. Die Auswahl ist auch groß genug damit man ohne Einschränkungen einkaufen kann.
Für den Windows User, der sich vor einem halben Jahr seinen 1337-gaming-PC neu zusammen gestellt und um teures Geld gekauft hat, ohne dabei auf Kompatibilität zu achten, mag es ärgerlich sein wenn dann sein erster Linux versuch daran scheitert, weil sein Bios zwar die CPU dynamisch übertakten kann, aber es nicht schafft ACPI sauber zu unterstützen. Aber was solls? Linux läuft einem nicht weg. Ich hab auch nicht von heute auf morgen Windows weg geworfen und Linux installiert. Irgendwann kommt der nächste Hardware kauf. Wenn man ernsthaft nach einer Windows alternative sucht, hat man dann schon mal gelernt, und achtet bei dem Kauf auf Linux Kompatibilität. Man verliert dadurch nichts, Windows läuft mit Linux kompatibler Hardware auch nicht schlechter, und man hat in Zukunft alle Optionen offen. Danach ist man von einem Funktionierenden Linux PC nur noch eine Installations-CD, und ein paar Klicks entfernt.
Du unterschlägst völlig die Probleme mit Hal und Pulseaudio. Dazu kommt das jeweilige Distro-Gefrickel.
So findet Yast einen Scanner, richtet ihn ein und meldet, dass Hal damit nichts anfangen kann. Der Scanner funktioniert dann erst einmal nicht. Und er funktioniert auch solange nicht, bis man seine eigene udev-Regel hinzugefügt hat (!!!).
Die Geschichte um Pulseaudio im angeblich so stabilen LTS-Release Ubuntu 8.04 kennst Du bestimmt. Das hätte man sich wirklich für 8.10 aufheben können.
Zu den Druckern: Es sind u.a. HP-LaserJet-Drucker, die am Parallelport angeschlosen werden, die je nach Mainboard nicht mehr funktionieren, in alten Distros aber funktionierten.
Zu dem Grafikkarten-Bios: Siehe z.B. hier: http://linuxsoftwareblog.com/blog/?p=46 und Ubuntuseiten mit Hardware-Blacklists. Da stehen u.a. auch Grafikkarten drin, die eigentlich funktionieren müssten, es aber nicht oder nur teilweise tun. Meist denkt man nicht an das Grafikkarten-Bios, es sei denn, man hat wie im obigen Fall parallel ein Windows installiert und hat dort exakt das gleiche Problem.
Dazu kommen sehr undurchsichtige Bugs, z.B. mit Mäusen: Seit einigen Distros habe ich während des Internetsurfens das Problem mit meinem Browser (Firefox), dass ich manchmal auf einen Link klicke, im gleichen Moment aber das Monitorbild noch während des Klicks ein Stück springt und ich dann versehentlich auf einen anderen Link knapp darüber klicke. Absolut grausig. Ich muß praktisch zunächst immer auf eine völlig leere Stelle im Webseitenbild klicken, um auf Nummer sicher gehen zu können, dass ich nicht versehentlich einen falschen Link anklicke. Mangels Windows kann ich leider nicht testen, ob der Bug auch hier auftritt.
Man kann so eine schwachsinnige Liste von Windowsproblemen genau so aufstellen. Es gibt mit jedem System Probleme. In der Masse wie Du behauptest tauchen Sie unter Linux jedenfalls nicht auf. Ich habe hier 5 Rechner (darunter 2 Notebooks) mit Linux ausgerüstet und da tauchte genau ein einziger Fehler auf und dat war der Bug das keine CD/DVD geschrieben werden konnte. Ist innerhalb kürzester Zeit korrigiert und seither läuft genau alles rund.
Dein Versuch, diese Fehler zu verharmlosen, funktioniert in Zeiten des Internets zum Glück nicht. Davon kann sich jeder überzeugen, der die von mir angegebenen Bugs via Google sucht. Nur ein Beispiel: "mouse jumps linux".
"der Bug das keine CD/DVD geschrieben werden konnte" Das ist ein kapitaler Fehler, der jedem Newbie sagt, dass man Linux kicken und wieder Windows benutzen sollte. IMHO ein Fehler, der auf keinen Fall vorkommen darf. Was war es denn für eine qualitativ hochstehende Distro? OpenSuse 11.1? Wie hast Du den Fehler gelöst? Via Update nach ein bis zwei Monaten?
> Und er funktioniert auch solange nicht, bis man seine eigene udev-Regel hinzugefügt hat (!!!).
Hört sich nach einem Bug in Yast an.
> Die Geschichte um Pulseaudio im angeblich so stabilen LTS-Release Ubuntu 8.04 kennst Du bestimmt.
Ja, war ein Schnellschuss, von Seiten Ubuntus.
> die am Parallelport angeschlosen werden, die je nach Mainboard nicht mehr funktionieren
Hört sich eher danach an als wäre im BIOS der Modus des Parallelports falsch eingestellt.
> Zu dem Grafikkarten-Bios
Kannte ich tatsächlich nicht, scheint aber weder ein verbreitetes Problem zu sein, noch ein Linux spezifisches wenn es auch unter Windows auftritt.
> Dazu kommen sehr undurchsichtige Bugs, z.B. mit Mäusen:
Irgendwie kommst du jetzt von 100sten ins tausendste. Gerade noch war die Hardware der Grund warum man Linux nicht verwenden kann. Jetzt sind es irgendwelche Bugs in irgendwelchen Anwendungen. Als wäre unter Windows jede Anwendung Bug frei.
Ich hab nirgends behauptet dass jede Linux Distribution und Anwendung bugfrei oder jede Hardware problemlos unter Linux läuft, meine Aussage war und ist: Es ist kein Problem funktionierende Hardware für Linux zu finden welche sich auch problemlos einrichten kann.
Das du hier jetzt Einzelschicksale auflistest ändert an der Sache nichts, das kann man nämlich auch genauso umdrehen:
Ich hab hier einen alten Dexxa Scanner für den Parallelport herumstehen. Für Windows gibt es nur für die 9x Serie Treiber, heute also unbrachbar. Unter Linux läuft er noch problemlos.
Bei meiner Audigy 4 läuft funktioniert unter Vista 64Bit der Mikrofon Eingang nur mit starken metallischen Verzerrungen. Unter Linux läuft die gleiche Karte im gleichem System Problemlos.
Vor 2 Monaten hab ich meinen nicht all zu alten Laptop neu installiert (1,5 Jahre alt). Mit Ubuntu funktioniert alles out of the box. Mit Windows hab ich ganze 4 Installationsversuche benötigt, bis ich die richtige Reihenfolge aus Treiber, Updates und SP raus hatte damit Vista bei Boote nicht nur mit einem BS hängen bleibt.
Das sind auch alles nervige Bugs von Windows bzw. der Windows-Umgebung. Das bedeutet aber genau so wenig das es unter Windows nicht möglich ist eine funktionierende(n) Soundkarte/Scanner zu bekommen, oder es nicht auch möglich ist Windows in einem Durchlauf zu installieren ohne BS zu erzeugen.
"Irgendwie kommst du jetzt von 100sten ins tausendste. Gerade noch war die Hardware der Grund warum man Linux nicht verwenden kann. Jetzt sind es irgendwelche Bugs in irgendwelchen Anwendungen."
Im Hinblick auf die Maus: Es scheint tatsächlich die Maus zu sein (Microsoft Wheel Mouse Optical), es handelt sich damit wahrscheinlich um ein Hardwareproblem. Der obige "Effekt" tritt auch mit Opera und Konqueror beim Dateibrowsen auf. Die Behandlung der Bugreports führt meistens ins Nirwana, gefixt wird nichts, jedenfalls nicht im Hinblick auf die Ubuntu-Bugreports. Allerdings behebt die Rückkehr zu einer alten "Ball-Maus" das Problem. Wie ich eine meiner drei Wheel-Mäuse (alle der gleiche Typ) anschliesse, geht es wieder los. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich versuche, möglichst viel bis alles nur mit der Tastatur zu erledigen, entsprechend geeignete Desktopumgebungen gibt es da zum Glück einige. Suse 9.0 hat das Problem übrigens nachweislich noch nicht gehabt (genau gleiches System, gleiche Wheelmaus). Unter Windows würde man davon ausgehen, dass man sich Schadsoftware eingefangen hat, die das "Danebenklicken" produziert.
In manchen Bugreports werden angeblich zu dünne Kabel bei einigen Mäusen dieses Typs für diese temporär vorkommenden "Fehlklicks" verantwortlich gemacht.
Gibts sogar für Irix. Wobei ich nicht weiss ob das aktuell noch regelmäßig gebaut wird. Ich hatte es damals auf ner Octane laufen, war dort die einzige 3D app die kostenlos und irgendwie "sinnvoll" war, neben den 1000 openGL demos.
Jedes mal wenn ich hier eine News lesen will und auf die Kommentare schaue, lese ich das User probleme mit Linux haben. Meckern können ja viele, aber die meisten haben nie richtig Linux ausprobiert geschweige richtig genutzt. Dazu noch die Vergleiche mit Windows, wobei da man Äpfel mit Birnen vergleicht. Hört doch mal auf zu meckern, sondern macht es besser ;D
Das stimmt. Hier ist vieles off-topic. Aber gerade das macht einen Riesenspaß. Vielleicht fällt Dir ja etwas Interessantes zu Blender ein. Anscheinend haben die Nutzer hier nur recht wenig Erfahrung mit Blender, was vielleicht auch die Richtung der Diskussion erklären kann.
Sebalin.
Schätze, hier wissen einfach zu viele, was "to blend" bedeutet. Vermute auch, das allgemeine Diskussionsniveau ist hier auch immer noch zu hoch für einen kleinen Homonymen-Kalauer. Wenn es über zwei Sprachen geht, wirkt es übrigens besonders albern.
Könntest Du denn ein paar Beispiele bringen, die Dich dazu bewegen, dem Vermischer/Zusammensetzer "Verblendung" vorzuwerfen?
nur für Dich
http://www.blendernation.com/2009/05/28/blender25-tour-vi/
http://de.wikibooks.org/wiki/Blender_Dokumentation
http://de.wikibooks.org/wiki/Blender_3D:_Tutorial-Linkliste
http://en.wikibooks.org/wiki/Blender_3D:_Noob_to_Pro
viel spaß und erfolg
ein buch über blender habe ich noch nicht in den händen gehalten..deswegen kann ich nichts dazu sagen
Ist glaube ich auch das einzigste deutsche Buch zu Blender.
oder einfach nur das einzige...
Probleme gibt es nur wenn man beim Hardwarekauf nicht auf die Linux Unterstützung achtet.
Sehr oft steht einem ungetrübtem Linux-Vergnügen das Mainboard-Bios oder selbst das Garfikkarten-Bios im Weg (Stichwort "crappy Bios"). Letzteres kann dazu führen, dass der ansonsten gleiche Grafikchip im einen Fall unter Linux reibungslos funktioniert (Hardwarehersteller 1), im anderen Fall (Hardwarehersteller 2) aber Probleme macht.
ACPI ist auch so eine "Fast-Katastrophe", je nach Bios. Manchmal bewirkt ein acpi=off wahre Wunder.
Aber das hängt vom Einzelfall ab.
Die Hauptsachen funktionieren meist, bis Drucken, Scannen, Sound, usw. funktioniert, das kann manchmal dauern und den einen oder anderen Forenbesuch voraussetzen.
Bei exotischer Win-only-Peripherie a la Computer-Kaufhaus sieht es ganz schlimm aus, was aber auch nicht sonderlich verwundern dürfte.
Alternativ sollte man den Kauf eines Rechners in Erwägung ziehen, auf welchem eine Linuxdistribution funktionsfähig vorinstalliert ist. So etwas gibt es tatsächlich, z.B. im Bereich Notebooks.
Von "sehr oft" kann man wohl nicht sprechen, dass ein Mainboard aufgrund des Bios nicht läuft ist heute eher die Ausnahme. Von dem angesprochenen Grafikkarten Bios Problem hab ich in meinen mittlerweile gut 12 Jahren als Linux Anwender überhaupt noch nicht gehört.
> Aber das hängt vom Einzelfall ab.
Genau das habe ich auch geschrieben. Den negativen "Einzelfall" kann man aber vermeiden indem man vor dem Kauf auf Linux Kompatibilität achtet. Ein paar Minuten googeln reicht im Normalfall.
> Drucken
Für den Viel-Drucker, wo es auch was teureres sein darf, am besten einen PS-Drucker, der funktioniert garantiert ohne Probleme, und lässt such mit dem .ppd von der Windows Treiber CD einrichten.
Solls ein billig Tinten-Spritzer sein, dann sucht man sich ein Modell welches auf linuxfoundation.org als "perfectly" gelistet ist. Dann beschränkt sich das Einrichten auf das anstecken in den USB-Port, den Rest erledigt die Distribution automatisch, kein Treiber runter laden, kein nachinstallieren.
> Scannen
sane-project.org; siehe Drucker; ist der Scanner hier "complete" oder "good" gelistet ist keine weitere Arbeit mehr notwendig. Anstecken beliebiges Scan-Programm öffnen und loslegen.
> Sound
alsa-project.org ...
Kurz gesagt: ich weiß natürlich dass nicht jede Hardware unter Linux funktioniert. Aber es ist überhaupt kein Problem entsprechende Hardware zu finden. Die Auswahl ist auch groß genug damit man ohne Einschränkungen einkaufen kann.
Für den Windows User, der sich vor einem halben Jahr seinen 1337-gaming-PC neu zusammen gestellt und um teures Geld gekauft hat, ohne dabei auf Kompatibilität zu achten, mag es ärgerlich sein wenn dann sein erster Linux versuch daran scheitert, weil sein Bios zwar die CPU dynamisch übertakten kann, aber es nicht schafft ACPI sauber zu unterstützen.
Aber was solls? Linux läuft einem nicht weg. Ich hab auch nicht von heute auf morgen Windows weg geworfen und Linux installiert. Irgendwann kommt der nächste Hardware kauf. Wenn man ernsthaft nach einer Windows alternative sucht, hat man dann schon mal gelernt, und achtet bei dem Kauf auf Linux Kompatibilität. Man verliert dadurch nichts, Windows läuft mit Linux kompatibler Hardware auch nicht schlechter, und man hat in Zukunft alle Optionen offen.
Danach ist man von einem Funktionierenden Linux PC nur noch eine Installations-CD, und ein paar Klicks entfernt.
Dazu kommt das jeweilige Distro-Gefrickel.
So findet Yast einen Scanner, richtet ihn ein und meldet, dass Hal damit nichts anfangen kann. Der Scanner funktioniert dann erst einmal nicht. Und er funktioniert auch solange nicht, bis man seine eigene udev-Regel hinzugefügt hat (!!!).
Die Geschichte um Pulseaudio im angeblich so stabilen LTS-Release Ubuntu 8.04 kennst Du bestimmt. Das hätte man sich wirklich für 8.10 aufheben können.
Zu den Druckern: Es sind u.a. HP-LaserJet-Drucker, die am Parallelport angeschlosen werden, die je nach Mainboard nicht mehr funktionieren, in alten Distros aber funktionierten.
Zu dem Grafikkarten-Bios:
Siehe z.B. hier:
http://linuxsoftwareblog.com/blog/?p=46
und Ubuntuseiten mit Hardware-Blacklists. Da stehen u.a. auch Grafikkarten drin, die eigentlich funktionieren müssten, es aber nicht oder nur teilweise tun.
Meist denkt man nicht an das Grafikkarten-Bios, es sei denn, man hat wie im obigen Fall parallel ein Windows installiert und hat dort exakt das gleiche Problem.
Dazu kommen sehr undurchsichtige Bugs, z.B. mit Mäusen:
Seit einigen Distros habe ich während des Internetsurfens das Problem mit meinem Browser (Firefox), dass ich manchmal auf einen Link klicke, im gleichen Moment aber das Monitorbild noch während des Klicks ein Stück springt und ich dann versehentlich auf einen anderen Link knapp darüber klicke. Absolut grausig. Ich muß praktisch zunächst immer auf eine völlig leere Stelle im Webseitenbild klicken, um auf Nummer sicher gehen zu können, dass ich nicht versehentlich einen falschen Link anklicke.
Mangels Windows kann ich leider nicht testen, ob der Bug auch hier auftritt.
Davon kann sich jeder überzeugen, der die von mir angegebenen Bugs via Google sucht.
Nur ein Beispiel: "mouse jumps linux".
"der Bug das keine CD/DVD geschrieben werden konnte"
Das ist ein kapitaler Fehler, der jedem Newbie sagt, dass man Linux kicken und wieder Windows benutzen sollte.
IMHO ein Fehler, der auf keinen Fall vorkommen darf.
Was war es denn für eine qualitativ hochstehende Distro?
OpenSuse 11.1?
Wie hast Du den Fehler gelöst? Via Update nach ein bis zwei Monaten?
Der unsinnige "ich füge den Nutzer zur disk-Gruppe hinzu"-Workaround?
Hört sich nach einem Bug in Yast an.
> Die Geschichte um Pulseaudio im angeblich so stabilen LTS-Release Ubuntu 8.04 kennst Du bestimmt.
Ja, war ein Schnellschuss, von Seiten Ubuntus.
> die am Parallelport angeschlosen werden, die je nach Mainboard nicht mehr funktionieren
Hört sich eher danach an als wäre im BIOS der Modus des Parallelports falsch eingestellt.
> Zu dem Grafikkarten-Bios
Kannte ich tatsächlich nicht, scheint aber weder ein verbreitetes Problem zu sein, noch ein Linux spezifisches wenn es auch unter Windows auftritt.
> Dazu kommen sehr undurchsichtige Bugs, z.B. mit Mäusen:
Irgendwie kommst du jetzt von 100sten ins tausendste. Gerade noch war die Hardware der Grund warum man Linux nicht verwenden kann. Jetzt sind es irgendwelche Bugs in irgendwelchen Anwendungen. Als wäre unter Windows jede Anwendung Bug frei.
Ich hab nirgends behauptet dass jede Linux Distribution und Anwendung bugfrei oder jede Hardware problemlos unter Linux läuft, meine Aussage war und ist: Es ist kein Problem funktionierende Hardware für Linux zu finden welche sich auch problemlos einrichten kann.
Das du hier jetzt Einzelschicksale auflistest ändert an der Sache nichts, das kann man nämlich auch genauso umdrehen:
Ich hab hier einen alten Dexxa Scanner für den Parallelport herumstehen. Für Windows gibt es nur für die 9x Serie Treiber, heute also unbrachbar. Unter Linux läuft er noch problemlos.
Bei meiner Audigy 4 läuft funktioniert unter Vista 64Bit der Mikrofon Eingang nur mit starken metallischen Verzerrungen. Unter Linux läuft die gleiche Karte im gleichem System Problemlos.
Vor 2 Monaten hab ich meinen nicht all zu alten Laptop neu installiert (1,5 Jahre alt). Mit Ubuntu funktioniert alles out of the box. Mit Windows hab ich ganze 4 Installationsversuche benötigt, bis ich die richtige Reihenfolge aus Treiber, Updates und SP raus hatte damit Vista bei Boote nicht nur mit einem BS hängen bleibt.
Das sind auch alles nervige Bugs von Windows bzw. der Windows-Umgebung. Das bedeutet aber genau so wenig das es unter Windows nicht möglich ist eine funktionierende(n) Soundkarte/Scanner zu bekommen, oder es nicht auch möglich ist Windows in einem Durchlauf zu installieren ohne BS zu erzeugen.
Im Hinblick auf die Maus: Es scheint tatsächlich die Maus zu sein (Microsoft Wheel Mouse Optical), es handelt sich damit wahrscheinlich um ein Hardwareproblem. Der obige "Effekt" tritt auch mit Opera und Konqueror beim Dateibrowsen auf.
Die Behandlung der Bugreports führt meistens ins Nirwana, gefixt wird nichts, jedenfalls nicht im Hinblick auf die Ubuntu-Bugreports.
Allerdings behebt die Rückkehr zu einer alten "Ball-Maus" das Problem. Wie ich eine meiner drei Wheel-Mäuse (alle der gleiche Typ) anschliesse, geht es wieder los.
Mittlerweile bin ich so weit, dass ich versuche, möglichst viel bis alles nur mit der Tastatur zu erledigen, entsprechend geeignete Desktopumgebungen gibt es da zum Glück einige.
Suse 9.0 hat das Problem übrigens nachweislich noch nicht gehabt (genau gleiches System, gleiche Wheelmaus).
Unter Windows würde man davon ausgehen, dass man sich Schadsoftware eingefangen hat, die das "Danebenklicken" produziert.
http://www.preissuchmaschine.de/preisvergleich/produkt.cgi?kid=3-270&sort=preis
Webcam: Logitech
Drucker/Scanner: HP Officejet
Probleme mit Hardware: Keine
-Windows 32 Bit
-Windows 64 Bit
-OS X PPC
-OS X X86
-Linux 32 Bit
-Linux 64 Bit
-Solaris Sparc
Wobei ich nicht weiss ob das aktuell noch regelmäßig gebaut wird.
Ich hatte es damals auf ner Octane laufen, war dort die einzige 3D app die kostenlos und irgendwie "sinnvoll" war, neben
den 1000 openGL demos.
Hier ist vieles off-topic.
Aber gerade das macht einen Riesenspaß.
Vielleicht fällt Dir ja etwas Interessantes zu Blender ein.
Anscheinend haben die Nutzer hier nur recht wenig Erfahrung mit Blender, was vielleicht auch die Richtung der Diskussion erklären kann.