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Thema: OpenOffice.org als Basis für Unternehmens-Anwendungen

38 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von gerd am Di, 2. Juni 2009 um 15:18 #
Wie wäre es denn mal mit einer Vereinsverwaltung, das ist eine echte Lücke in der Freien Welt.
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    Von Helga Fischer am Di, 2. Juni 2009 um 15:24 #
    Dann guck mal da rein: http://www.jverein.de/index.php5?title=Hauptseite; so groß dürfte die Lücke gar nicht sein, wie Du vermutest. Allerdings ist so manche OpenSource-Perle richtig gut versteckt ;).


    Helga

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Von Rübezahl am Di, 2. Juni 2009 um 15:20 #
Ich hatte vor einigen Monaten OO-Base ausprobiert gehabt. Die Formulare sind schnell zusammengeklickt. Das Problem ist aber n:n-Beziehungen vernünftig in der GUI dar zu stellen. Also drei Tabellen "Autor", "Werk" und die Tabelle für die Verknüpfung der beiden. Ich guck mir mal an wie die es gelöst haben (wenn sie denn mit n:n-Beziehungen gearbeitet haben)

Das nächste Problem ist Benutzerführung. Ich empfand es als schwierig Szenarien um zu setzen, wo der Benutzer eine Reihe auf einander aufbauende Fragen zu beantworten hat. Als ein klassisches Wizard-Situation ("Assistent").

Zudem bauten sich die Fenster (bei mir) extrem langsam auf. Fühlte sich an wie eine Website die mit DynDNS gehostet wurde.

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    Von Rübezahl am Di, 2. Juni 2009 um 15:24 #
    ...Ach ja, wie im Artikel schon angedeutet, das GUI-Set passt sich nicht automatisch der Fenstergröße an. Das Heisst: bei den Einen nutzt das Programm nicht den vollen Bildschirm, und bei den muss man scrollen. Nicht wirklich was, womit man einen Anwender überzeugen kann.
    • 0
      Von egottfried am Di, 2. Juni 2009 um 18:02 #
      Zur Fenstergröße: Die Formulare sind in eigenständige Writer-Dokumente eingebettet und diese werden schreibgeschützt geöffnet. Per Zoomfaktor kann jeder die Formulare auf vollständige Bildschirmgröße einstellen. Die Formulare für Widescreen haben zum Erreichen eben dieses Effekts ein anderes Seitenverhältnis.
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Von Thomas Schütz am Di, 2. Juni 2009 um 15:44 #
Moin!

Kann man denn die Datenbank mittlerweile benutzen? Die Male, die ich die getestet habe, lief das ganze so extrem instabil, dass ich damit nichts anderes machen würde, als mal etwas rumzuspielen, aber mit Sicherheit keine Unternehmensanwendungen. Hat sich das jetzt geändert? Denn eigentlich sah das ganze damals schon ganz nett aus...

Gruß,

Thomas

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Von Tuxlagerist am Di, 2. Juni 2009 um 16:50 #
Um das Thema eines Kommentars aufzugreifen: "Was ist eigentlich daraus geworden? Sind die Patches mittlerweile im Kernel? http://www.pro-linux.de/news/2005/7685.html"

Hoere erst jetzt davon. Klingt interessant. Ein bisschen Off-Topic, aber durchaus angebracht, zwecks mangels an passendem Forum.

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Von Oktarius am Di, 2. Juni 2009 um 19:46 #
Sowas würde ich keinem (auch keinem Kleinstunternehmen (OneManShow)) empfehlen.
Etwas selbstgestricktes, wo nicht sicher ist, inwieweit das weitergepflegt wird
und wie es sich entwickeln wird würde ich niemals unternehmerisch einsetzen.

Wenn man selbst nen paar kleine Datenbanken erstellen will, ist das als Einstiegshilfe
ja ganz nett.

Solange es unter Linux kein professionelles ERP System gibt, ist es besser, sich eine
Standardsoftware wie z. B. den PC Kaufmann Start (für Kleinstunternehmen) für 99 EUR
zuzulegen und diese in ner VirtualBox laufen zu lassen. Damit erspart man sich jede Menge
ärger und man kann professionellen Support in Anspruch nehmen.

Wird das Unternehmen etwas grösser, kann das Programm aufgerüstet werden.

Und was Handwerksunternehmen angeht... die brauchen andere Lösungen. Keine typische
Handelssoftware. Für die gibt es (auch kostengünstige) Lösungen, die auf die Bedürfnisse
von Handwerkern zugeschnitten sind. z. B. Unterscheidung Projekt-/Kundendienstgeschäft,
Kalkulation nach Deckungsbeitrag, Titelzusammenstellungen, Datanorm Schnittstellen, GAEB
Im- und Export etc. etc.

Nur mal so als Fachmann gesprochen...
(Den Sage PC Kaufmann habe ich nur als Beispiel genannt. Gibt auch andere Anbieter mit
Produktlinien... auch für das untere Preissegment)

Gruss Oktarius

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    Von crapman am Di, 2. Juni 2009 um 20:17 #
    Bla bla bla, du Schlaumeier...habe mir zufällig so ein tolles ERP-System gekauft (erst Quickbooks, dann Faktura), dann wieder weggeschmissen. Bin jetzt bei Calc-Tabellen gelandet...

    Und wieso wird OpenOffice nicht weiterentwickelt?

    Und das mit dem professionellen Support für ein 99-Euro-Produkt ist ja wohl auch ein Witz...

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      Von Oktarius am Di, 2. Juni 2009 um 21:15 #
      >Bla bla bla, du Schlaumeier...

      Ich arbeite in dem Bereich seit 12 Jahren. Jou... da werde ich sicher nen Schlaumeier sein :-)

      >habe mir zufällig so ein tolles ERP-System gekauft (erst Quickbooks, dann Faktura), dann wieder weggeschmissen.

      Die Frage ist natürlich, wieso Du es weggeschmissen hast. Musst Du mir jetzt aber nicht erzählen.
      Will daraus keine Disskussion machen. Kostet zuviel Zeit für nichts.

      >Bin jetzt bei Calc-Tabellen gelandet...

      Und immer schön alles manuell machen. Angebote nicht in AB übernehmen, bzw. unkomforttabel
      Dateien umkopieren und drin rumwursteln, AB nicht in LS und RE etc. Keine Statistiken zu
      Verkäufen/Lagerbestände, keine Disposition etc. etc...

      Selbst wenn jemand 2.000 EUR incl. Schulung für ein ERP-System ausgibt, kostet es auf Dauer
      weit mehr alles über Tabellen/Dokumente manuell zu machen. WEIT mehr.

      >Und wieso wird OpenOffice nicht weiterentwickelt?

      Hallo ??? Nachdenken. Wir reden hier über diese "Faktura-Lösung".

      >Und das mit dem professionellen Support für ein 99-Euro-Produkt ist ja wohl auch ein Witz...

      Stimmt. Bei 99 EUR ist der Support natürlich nicht drin. Aber es gibt ein gutes Handbuch/PDF-Handbuch dazu.

      Support kostet bei den wenigen Mücken natürlich extra. Aber man BEKOMMT professionellen Support.
      Ruf mal jemanden bei dieser OOo Lösung hier an und frag mal, ob die dir per Netviewer... äähhh.
      vnc oder ähnliches weiterhelfen können.

      Aber selbst eine etwas grössere Variante mit Supportvertrag rechnet sich immer.
      Eine ERP-Lösung gibt es nicht nur, weil ERP "toll" klingt, sondern, weil Sie WICHTIG ist und
      letztenendes Geld spart.

      Ich werde hier jetzt aber nicht rumdiskutieren. Das war nur nochmal ein kleines Statement.
      Kleine Empfehlung. Mehr nicht.

      Wünsch euch was :-)

      Oktarius

      • 0
        Von crapman am Di, 2. Juni 2009 um 23:07 #
        "HWDB ist eine Auftragsbearbeitung für kleinere Betriebe, insbesondere Handwerksbetriebe"

        Hier geht es nicht primär um Handel/Verkauf/Lagerbestände sondern um den Malermeister oder Heizungsmonteur und für die Zielgruppe ist so eine Anwendung absolut ausreichend. Natürlich kann man sich die auch im Access zusammenklicken, wird auch tausendfach gemacht, mit ausreichendem Ergebnis.

        Und durch die Weiterentwicklung von OpenOffice ist man nicht irgendwann auf dem Abstellgleis, wie mit einigen Anwendungen, die nur unter DOS oder Windows 98 laufen...

        Aber Ihr wollt den Leuten natürlich gleich SAP-Business-One andrehen...

        • 0
          Von Oktarius am Mi, 3. Juni 2009 um 00:02 #
          Siehe meinen anderen Beitrag dazu.
          Keiner will einem SAP etc. andrehen.
          Aber das hier ist nichts anderes als ne kleine Schreibmaschine.

          Und wie schon geschrieben... es geht nicht um OpenOffice ansich,
          sondern um diese "Lösung"... und mit der wird man u. U. schon ziemlich
          schnell im Regen stehen. MUSS ja nicht... aber so passiert's häufig,
          wenn da was von privat motivierten für lau gestrickt wird.

          Und dann hast Du ne Sackgasse, die letztenendes teurer wird als ein
          paar Kröten von vornherein für was bewährtes investiert zu haben.

          Sieh das nicht als "Angriff" an. Aber es kann ja nicht nur PRO-Stimmen geben ;-)

          Gruss Oktarius

          • 0
            Von Oktarius am Mi, 3. Juni 2009 um 00:05 #
            Und was ich ja oben schon zu Handwerkern geschrieben habe hier nochmal.
            Hast Du beim ersten Lesen vielleicht übersehen. Ich WEISS, dass es nicht um
            Handel geht. Glaub mir, ich kenne rund 800 Unternehmen persönlich. Davon ca. 100
            Handwerksunternehmen die ich betreue und betreut habe.
            ----- Schnipp -------
            Und was Handwerksunternehmen angeht... die brauchen andere Lösungen. Keine typische
            Handelssoftware. Für die gibt es (auch kostengünstige) Lösungen, die auf die Bedürfnisse
            von Handwerkern zugeschnitten sind. z. B. Unterscheidung Projekt-/Kundendienstgeschäft,
            Kalkulation nach Deckungsbeitrag, Titelzusammenstellungen, Datanorm Schnittstellen, GAEB
            Im- und Export etc. etc.
            ----- Schnapp -----
    0
    Von zyniker am Di, 2. Juni 2009 um 21:59 #
    >>Solange es unter Linux kein professionelles ERP System gibt

    Je nach Anspruch und Geldbeutel könnte man z. B. ABAS verwenden. Server läuft schon seit ca. einer Dekade problemlos unter Linux, und der Client werkelt mittels WINE. Ist halt kein OSS, und hat so einige - diplomatisch ausgedrückt - Merkwürdigkeiten. Insbesondere die ach so tolle (hust) proprietäre objektorientierte Datenbank (hustenanfall) und die noch viel tollere und wirklich wahnsinnig coole Programmiersprache FOP (noch mehr husten - kann mal jemand den Notarzt rufen bitte?) . Bin befangen, da ich das Teil jahrelang administriert und programmiert habe. Nur ein Hinweis: es lebe GOTO und was sind Schleifen?

    • 0
      Von Oktarius am Di, 2. Juni 2009 um 22:25 #
      Naja... wollte eigentlich nix mehr schreiben ;-)

      Ein Unternehmen... egal wie gross... sollte in diesem Punkte keine Experimente machen.
      Das kostet nur Zeit, Geld und Nerven. Besser was Sauberes inner VirtualBox und feddich
      ist die Laube.

      Man will seine kaufmännischen Abläufe darin abbilden... und da sollte wirklich nicht
      gefrickelt werden. Naja... wenn's einer unbedingt will... bitteschön...

      Aber sagt nicht... ich hätte euch nicht "gewarnt" ;-)

      Oktarius

      • 0
        Von zyniker am Di, 2. Juni 2009 um 22:42 #
        kennst Du ABAS etwa auch ? ;-) So von wegen dem "frickeln"? Spaß beiseite, das Ding ist SEHR eigen, aber IMHO durchaus für eine bestimmte Klientel geeignet (10 - max. 500 Anwender). Bevor man sich MS Dynamics/Navision oder gar SAP in dieser Größe anschaut, kann ein Blick auf ABAS nicht schaden. Allerdings empfehle ich einen sehr detaillierten Blick, und der wir,d entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt, mitunter sehr abschreckend wirken. Kenne aber auch eine ganze Reihe von Firmen die wunschlos glücklich mit ABAS sind. Kommt immer auf die Anforderungen an. Und ja, das Ding läuft - im Gegensatz zu SAP - vollkommen problemlos auch in einer VM...
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          Von Oktarius am Di, 2. Juni 2009 um 23:22 #
          Nein, das Programm kenne ich nicht. Kann ja sein, dass das was (für manche) ist. Ich wetter hier auch nicht allgemein gegen andere Systeme als die, mit denen ich mich beschäftige. Aber so ne OOo-"Lösung" wie diese hier isses nunmal nicht :-)
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Von Jünther am Di, 2. Juni 2009 um 20:49 #
Bei solcher Software wundert mich nicht, dass die Sachbearbeiter an irgendwelchen Schaltern immer 100 Jahre brauchen. Solche "Programme" - Datenbankmaske wäre wohl der richtige Ausdruck - kann man in einer Stunde mit Access zusammenklicken...
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    Von Oktarius am Di, 2. Juni 2009 um 21:19 #
    So sieht's aus. Und solche "Projekte" schlafen gerne auch schnell wieder ein.
    Wird sich ja zeigen...

    Das sind oft kurfristig ehrgeizige Ziele... die dann, wenn die persönliche
    Motivation nachlässt wieder ein Schattendasein führen. Hey.... schaut her,
    wir haben 2 Masken erstellt, die schonmal aussehen wie ne Faktura-Software.
    Probiert's mal aus. Ist zwar noch Beta... aber man kann es schon für kleine
    Unternehmen einsetzen.

    Dann pennt alles wieder ein... ein paar Kleinstunternehmen haben sich die
    Mühe gemacht wirklich damit zu arbeiten und haben Daten eingehackt, welche
    die u. U. nicht mal eben so... sauber... in eine dann vielleicht "anständige"
    erprobte Standardsoftware übernehmen können.

    Soooo... ich kümmer mich jetzt mal wieder um andere Dinge :-)

    Oktarius

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      Von Oktarius am Di, 2. Juni 2009 um 22:45 #
      Im Übrigen gibt es eine ERP-Warenwirtschaft/Buchhaltung/Produktion, die auch auf Linux rennt.

      Ist zwar keine direkte Linuxanwendung aber läuft super und flüssig im Firefox.
      Die Daten können auch auf ner Linuxpartition liegen und für Linux gibt's nen Dienst.
      Lediglich auf einem Rechner muss Windows mit nem IIS installiert sein.

      Das Programm kann auch online getestet werden:
      http://www.classicline-online.de/Sage_CLweb_0401/default2.asp

      Diese Test-Webinstallation ist aber nicht optimal eingestellt. Und natürlich sollte man in die
      Bedienung eingewiesen werden. Aber... für Linux auf jeden Fall ne Lösung, für die auf den
      Clients kein Windows vorhanden sein muss. Funktioniert sauber im Intra- u. Internet.

      Und für Linuxer besonders "coooooool"... die Classic Line ist sehr gut auf Tastaturbedienung ausgelegt ;-)

      Also... ich will das hier keinem aktiv verkaufen. Ist aber ein Tip für die, die es interessiert.
      Preislich vielleicht nicht ganz für die OneManShow... also nicht für 99 EUR zu haben... aber ansonsten
      linuxtauglich.

      Oktarius

      • 0
        Von egottfried am Mi, 3. Juni 2009 um 09:27 #
        Erfreulich, dass ausgewiesene Fachleute sich hier bei Pro-Linux für "anständige Software" einsetzen. Es zeichnet gute Menschen aus, wenn sie mit erheblichem Aufwand versuchen, ihre Mitmenschen, in diesem Falle unbedarfte Software-Anwender, vor Schaden zu bewahren. Leider fühlen sich viele Menschen gerade von solchen Dingen sehr angezogen, die man ihnen als "nicht anständig" vor Augen führt und vor denen man sie eindringlich warnt. Deshalb fürchte ich, werden die Warnungen wenig nutzen, die unsägliche Neugier wird viele dazu verleiten, die hier besprochenen Anwendungen zu testen und sich selbst ein Bild zu machen.
        0
        Von Grauer am Di, 7. Juli 2009 um 15:36 #
        Hallo Oktarius,

        teile Deine Meinung habe bei vielen Handwerksbetrieben selbstgestrickte Software angetroffen!
        Es waren immer nur halbe Sachen. Den viele vergessen ihren Steuerberater, der mit DATEV arbeitet.

        Grauer

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Von mooo am Di, 2. Juni 2009 um 22:44 #
Wurde wenigstens schon die jeweilige Übersetzung der Formeln behoben damit man auch Calc Tabellen aus anderen Ländern auch mit einem dt. OpenOffice ohne Probleme berechnen kann ohne die Formeln manuell zu übersetzen?
Pro-Linux
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