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Di, 2. Juni 2009, 18:29

Software::Entwicklung

JavaFX 1.2 vorgestellt

Mit JavaFX 1.2 stellt Sun erstmals neben einer Version für Mac OS X und Windows auch eine Linux- und Solaris-Variante der Rich-Internet-Technologie vor.

Bei JavaFX handelt es sich um eine auf Java aufbauende Rich-Internet-Technologie, die laut Sun ein »eindrucksvolles Erlebnis auf alle Bildschirme im Leben des Nutzers« bringt. Denn JavaFX unterstützt die Entwicklung von Rich-Internet-Anwendungen (RIAs) für Browser, Desktop, Mobilgeräte und TV. Freilich muss Suns Angebot mit Microsofts Silverlight und existierenden Adobe-Technologien konkurrieren. Insbesondere Flash ist im Browser fast omninpräsent und Adobe hat mit AIR bereits eine Technologie für den Brückenschlag zwischen Browser und Desktop auf den Markt geworfen. Doch auch Microsofts Silverlight ist eine Technologie, die in dasselbe Segment zielt wie Suns Angebot.

Mit der nun angekündigten Version 1.2 von JavaFX aktualisiert Sun die bereits im Dezember des vergangenen Jahres vorgestellte Technologie und fügt JavaFX weitere Funktionen hinzu. So bietet sie neue Layout-Klassen. Die API wurde aufgeräumt und bietet nun auch eine Unterstützung für Chart-Funktionen. Eine weitere Neuerung von JavaFX 1.2 stellt eine bereits eingebauter Unterstützung für RSS und Atom-Feeds dar. Die weitgehend überarbeitete UI-Bibliothek von JavaFX bietet darüber hinaus neue Funktionen, die es leichter machen sollen, Pop-Up-Dialoge zu erstellen.

Ein Nachteil der überarbeiteten APIs stellt allerdings die verlorene Kompatibilität dar. So ist JavaFX 1.2 nicht mehr binär zu älteren Versionen kompatibel. Bibliotheken anderer Hersteller müssen deshalb extra für JavaFX 1.2 neu compiliert werden.

JavaFX 1.2 steht ab sofort auf den Seiten des Projektes für Mac OS X, Windows und erstmals auch für Linux und Solaris zum Download bereit. Neben einem SD bietet Sun auch eine »Production Suite« und eine spezielle NetBeans IDE für die Entwicklung von Applikationen an.

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