Im Großen und Ganzen hört sich das für mich erstmal gut an und ich habe dabei vor allem auch die Hoffnung, dass damit vermehrt KDE-Entwickler und auch die deutsche Lokalisierung wieder größeres Gewicht bei OpenSuse bekommen.
Gerade diese beiden Projekte könnten im Idealfall nämlich sehr erheblich von der neuen Struktur profitieren.
Die Entwickler sollen nur Yast retten, in Fedora integrieren und OpenSuse sterben lassen. Was OpenSuse hat, hat Fedora auch, nur Yast ist besser als Yum.
Du scheinst hier wohl Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Während YAST ein Tool zur Configuration einer Distributation ist, dient yum nur zur Installation von Paketen und deren Abhängigkeiten.
In Fedora 11, welches nächste Woche erscheinen soll, falls nicht wieder etwas dazwischen kommt, wird yum sogenannte Presto-Repositories unterstützen. Diese Repositories enthalten sogenannte Delta-RPMs, wodurch die Menge der herunterzuladenen Daten bei einem Update verringert wird. Außerdem soll die Zeit, die RPM zur Erstellung einer Transaktion benötigt, wesentlich geringer sein, als in der jetzigen Version.
In Fedora 11, [...] wird yum sogenannte Presto-Repositories unterstützen. Diese Repositories enthalten sogenannte Delta-RPMs, wodurch die Menge der herunterzuladenen Daten bei einem Update verringert wird.
DAS ist doch mal eine Neuigkeit! Ich hoffe, das Fedora Marketing announced das mal wieder so richtig und sorgt für richtigen Rummel!
Dann muss mir nur noch jemand erklären können, wo da dann der Unterschied zu den delta- (und patch-)rpms besteht, die openSUSE seit der 10.1 unterstützt. Sollte es keinen geben, finde ich meine Meinung mal wieder bestätigt, das Fedora/RedHat und Canonical einfach nur die besten Marketingabteilungen in der Open Source Welt haben. Eine entsprechende "Studie" über den Einfluss von Marketing im Open Source Umfeld wäre wohl mal fällig...!?
Das wird IMHO so nicht laufen. Ohne die Hauptdistros gibt es keine "Subdistros", Remixes oder wie man sonst dieses meist unschöpferische Getue nennen möchte.
Daß hier jeder Kommentar immer eine persönliche Meinung (die im übrigen völlig irrelevant ist) beinhalten muss. Selbst noch nie was erschaffen, aber andere als unschöpferisch abstempeln... Also die Meinungen die hier auf ProLinux abgegeben werden, tun echt weh. Wenn ihr verstanden hättet worum es bei open-source geht, dann wüsstet ihr, daß es darum geht bestehendes zu verbessern, bzw. es zu nutzen wie man will. Wenn dir ein Projekt nicht gefällt, nutze es halt nicht oder mache es besser... Ach es ist echt traurig. (GÖREN!!)
"Daß hier jeder Kommentar immer eine persönliche Meinung (...) beinhalten muss."
Bitte erkläre einmal warum deiner Meinung nach eine persönliche Meinung nicht teil eines Kommentares zu einer News oder einem anderen Kommentar sein darf.
Zudem wäre mir nicht bekannt das es bei Pro-Linux die Regel gibt das OSS nur Positiv gesehen werden darf.
Nicht das ich den von dir kommentierten Text sonderlich beeindruckend finde, allerdings sehe ich auch nicht warum jemand sich nicht negativ zu Subdistries äussern sollte. Ubuntu hat davon auch dutzende, und über den Nutzen vieler kann man wirklich vortrefflich streiten.
Schau Dir etwa Distrowatch an. Wenn Du u.a. die Debian-/Ubuntu-Abkömmlinge herausnimmst, wird die Liste deutlich schlanker. Und ja, es ist IMHO unschöpferisch, z.B. ein Ubuntu zu nehmen, zu remixen, diesem Remix einen neuen Namen zu geben, in Wahrheit aber nur die Ubuntu-Standardsoftwarezusammenstellung zu ändern und so zu tun, als hätte man den Stein der Weisen gefunden. Reines Nachahmen "tut weh", um Deine Wortwahl einmal zu benutzen. Dein Kommentar lässt zudem auf ein merkwürdiges Demokratieverständnis schliessen: Wenn Dir eine andere Meinung nicht passt, tendierst Du dazu, den Autor eines solchen Postings herabzusetzen. Es ist wie die Kritik eines Fussball-Fans an einem professionellen Mittelfeldspieler des von ihm unterstützten Vereins: Der Fan kritisiert seine erfolglose Leistung und der Spieler sagt dann etwa auch: "Halt die Klappe, mach es doch besser"? Sehr naiv, wirklich, genau wie Dein obiges Posting. Dieser "GÖREN"-Müll fällt im übrigen auf Dich allein zurück, nur weiter so.
Mit subdistributionen meine ich eine gemeinsame Basis mit anderen Distributionen. Im Prinzip muss Opensuse sehen, was man alles bzgl. Fedora und der Debianfamilie angleichen kann.
OpenSuse ist doch eher eine Art von beständig fortentwickeltem SLES-Entwicklungssnapshot, so z.B. OpenSuse 11.1 für SLES 11 bzw. SLED 11. Die Prioritäten sind hier ähnliche wie bei Fedora und RedHat. Debian selbst ist da völlig anders: Debian ist keine Firma, hat eine völlig andere, nichtmonetäre Philosophie und einen eigenen Gesellschaftsvertrag, dem man zuallererst verpflichtet ist: http://www.debian.org/social_contract.de.html Debian ist in nicht wenigen Bereichen auch eher Rezipient, einen beträchtlichen Anteil an der eigentlichen Entwicklungsarbeit leisten u.a. die bezahlten Angestellten von RedHat und Novell, so z.B. im Kernelbereich.
"Sub" heisst doch eigentlich "unter", also z.B. ein (noch nocht existentes) "Sexybuntu" als Ubuntu-Remix eines Ubuntu mit zehn neuen, einschlägigen Lesezeichen in Firefox und einer schon fertig eingerichteten und vorkonfigurierten Tor/Privoxy-Combo.
Du meinst wahrscheinlich, dass sich die großen Distributoren vorher ein wenig absprechen sollten, damit z.B. alle Distros zu gegebener Zeit nicht nur zufällig mit einem längerfristig unterstützten Kernel 2.6.27 herauskommen. Dazu noch ein Distro-Cross-Paketinstallationstool, um etwa Debian-/Ubuntu-Software unter OpenSuse und Fedora und die OpenSuse-Buildservice-Software unter Ubuntu und Fedora nutzen zu können, mit einem Klick versteht sich. Das wäre eigentlich auch mein Traum.
Z.B. Vereinheitlichung der Pfade und Konfiguration.
Subdistributionen sind für mich z.B. Gnome und KDE, in denen bestimmte Pakete zusammengefasst und standardisiert sind.
Nehmen wir mal LAMP als Beispiel. Wieso kann LAMP nicht administrativ standardisiert werden, dass es keinen Unterschied macht ob fedora oder Debian oder Suse?
OpenSuse ist doch eher eine Art von beständig fortentwickeltem SLES-Entwicklungssnapshot, so z.B. OpenSuse 11.1 für SLES 11 bzw. SLED 11. Die Prioritäten sind hier ähnliche wie bei Fedora und RedHat.
Du vergißt das LTS von Canonical - ähem: Ubuntu.
Du meinst wahrscheinlich, dass sich die großen Distributoren vorher ein wenig absprechen sollten, damit z.B. alle Distros zu gegebener Zeit nicht nur zufällig mit einem längerfristig unterstützten Kernel 2.6.27 herauskommen.
Hat der kleine Mark Shuttleworth ja den großen Playern im Enterprise Bereich - RedHat und Novell - auch schon vorgeschlagen (wohl, um mit seinem Long Term Support Angebot von deren Maintenance zu profitieren) - ist aber bislang (warum wohl?) gescheitert.
Dazu noch ein Distro-Cross-Paketinstallationstool, um etwa Debian-/Ubuntu-Software unter OpenSuse und Fedora und die OpenSuse-Buildservice-Software unter Ubuntu und Fedora nutzen zu können, mit einem Klick versteht sich.
Tools und Ansätze dazu gibt es ja schon zuhauf. Mir fällt z.B. spontan der FHS oder autopackage ein.
Die Tatsache, das die Jungs vom LSB inzwischen sowohl Testwerkzeuge als auch einen eigenen (openSUSE) Buildservice anbieten, zeigt in meinen Augen, dass sich da nichts tun wird, solange "die großen 5" - auch um sich von der Konkurrenz abzuheben - nicht an einem Strang ziehen. Und da in der Open Source Welt jeder Guru irgendwann zum Gott wird und seinen Arbeitgeber mit Argumenten zu überzeugen weiß warum sein Paketmanager/Compiler/Webserver/Mailserver/... besser ist als der der anderen, wird sich daran wohl auch nichts ändern. Ich persönlich finde das aber auch nicht so schlimm: schließlich belebt Wettbewerb das Geschäft. Wenn alle Distributionen z.B. nur noch .deb Pakete verwenden würden, gäbe es mit einem Schlag nicht nur weniger Entwickler, die sich mit Paketmanagement auskennen (nein: nicht alle RPM Entwickler werden apt-Entwickler) - der Innovationsdruck, der von einem speziellen RPM oder Slackware-Feature ausgeht, würde auch die weitere Entwicklung von dep-Paketen bremsen.
"Warum soll ich das implementieren? Damit geht doch bestimmt was kaputt! Das will/braucht doch keiner!" Hat bestimmt fast jeder schon gehört... Nun stellen wir Anwender uns mal vor, es würde keine Alternative (zu Microsoft?) geben. Wo wären dann all unsere schönen Argumente?
SUSE will noch weniger Arbeit selbst machen und sucht mehr Leute die kostenlos für sie arbeiten. Jetzt wo die Krise auch viele Informatiker an den Strand spült.
Dafür kann jeder OpenSUSE kostenlos nutzen bzw. die Kaufversion erwerben. Das ist IMHO vollkommen in Ordnung. Für die gestrandeten Informatiker bietet die Mitarbeit die Möglichkeit, auf dem Laufenden zu bleiben, was in einer Bewerbung einen guten Eindruck macht, denn die Gestrandeten zeigen durch ihre Mitarbeit, daß sie sich engagieren, sich Fortbilden und ein Gemeinschaftsgefühl haben, im Team arbeiten können etc.
das könnte von einem Personalsachbearbeiter kommen der in Lohn und Brot steht. Solange es diese Einstellungen in unserem Lande gibt wird sich nichts ändern.
Wenn wir nicht füreinander einstehen werden wir irgendwann Mutterseelen allein sterben
Das wird nur wenig nutzen. Mittlerweile sitzen auch viele fähige Leute auf der Strasse. Entlassen ohne jede wirkliche Not auf Seiten des Arbeitgebers. Zum Teil gibt es für Entlassungen gar keine nachvollziehbaren, rationalen Gründe mehr. Manchmal hat man das Gefühl, das vielmehr gewürfelt wurde, weil man halt beschlossen hatte, dass einige Leute gehen müssen, sich aber niemand der "Arbeitnehmer" wirklich für so eine Aktion "anbot", eben aufgrund des völligen Fehlens von jedweder Inkompetenz.
Man möge mir die allgemeine Natur meines Postings verzeihen, aber Namen nennen muß ich wohl nicht.
>Übersetzung: >SUSE will noch weniger Arbeit selbst machen und sucht mehr Leute die kostenlos für sie arbeiten. Jetzt wo die Krise auch viele Informatiker >an den Strand spült.
Nachdem Ubuntu genau damit durchschlagenden Erfolg gehabt hat, ist das nur verständlich...
Ubuntu hat (noch) keinen durchschlagenden Erfolg, jedenfalls nicht in rein monetärer Hinsicht. Die momentane Ubuntu-Dominanz auf dem Sektor des privaten Linux-Desktops ist mangels Masse ein absolutes Nischensegment. Im Serverbereich sieht es da schon anders aus. Aber genau hier spielt Ubuntu zur Zeit noch keine Rolle.
Suse (bzw. Novell) verdient in Wahrheit zumindest in Europa mit Linux richtig Geld, mit seinen Serverprodukten und seiner Kompetenz und sehr gutem Support. Genauso wie RedHat in Nordamerika oder Turbolinux in Asien. Wie passen da jetzt Entlassungen hinein? Na ja, jedenfalls hat Ubuntu damit nichts zu tun, das war das, was ich eigentlich sagen wollte.
Läuft Turbolinux wirklich so gut in Asien? Übrigens nutzen Turbolinux und Mandriva mittlerweile die gleiche Basis. Wäre schön, wenn auch Mandriva im Enterprise Bereich mehr Fuß fassen könnte. Mit dem Mandriva Directory Server und Pulse2 haben sie wirklich tolle Lösungen im Programm die übrigens auch unter RedHAT und Debian laufen.
Gerade diese beiden Projekte könnten im Idealfall nämlich sehr erheblich von der neuen Struktur profitieren.
UND DAS WÄRE AUCH GUT SO!
Sebalin.
Was OpenSuse hat, hat Fedora auch, nur Yast ist besser als Yum.
Yast ist ja nicht nur ein Paketmanager, so wie Yum, sondern ein Systemkonfigurator (Yet Another Setup Tool). Und Mandrivas MCC hält da locker mit
Klar, vi.
> Klar, vi.
*LOL* Der ist gut.
http://wiki.mandriva.com/en/Mandriva_Control_Center
In Fedora 11, welches nächste Woche erscheinen soll, falls nicht wieder etwas dazwischen kommt, wird yum sogenannte Presto-Repositories unterstützen. Diese Repositories enthalten sogenannte Delta-RPMs, wodurch die Menge der herunterzuladenen Daten bei einem Update verringert wird. Außerdem soll die Zeit, die RPM zur Erstellung einer Transaktion benötigt, wesentlich geringer sein, als in der jetzigen Version.
DAS ist doch mal eine Neuigkeit! Ich hoffe, das Fedora Marketing announced das mal wieder so richtig und sorgt für richtigen Rummel!
Dann muss mir nur noch jemand erklären können, wo da dann der Unterschied zu den delta- (und patch-)rpms besteht, die openSUSE seit der 10.1 unterstützt. Sollte es keinen geben, finde ich meine Meinung mal wieder bestätigt, das Fedora/RedHat und Canonical einfach nur die besten Marketingabteilungen in der Open Source Welt haben. Eine entsprechende "Studie" über den Einfluss von Marketing im Open Source Umfeld wäre wohl mal fällig...!?
Hauptsache aber die deutsche Sprache (und Wertarbeit) und KDE kriegen wieder Gewicht und mit der Novell Technologieinfektion wird Schluss gemacht.
Ohne die Hauptdistros gibt es keine "Subdistros", Remixes oder wie man sonst dieses meist unschöpferische Getue nennen möchte.
Bitte erkläre einmal warum deiner Meinung nach eine persönliche Meinung nicht teil eines Kommentares zu einer News oder einem anderen Kommentar sein darf.
Zudem wäre mir nicht bekannt das es bei Pro-Linux die Regel gibt das OSS nur Positiv gesehen werden darf.
Nicht das ich den von dir kommentierten Text sonderlich beeindruckend finde, allerdings sehe ich auch nicht warum jemand sich nicht negativ zu Subdistries äussern sollte. Ubuntu hat davon auch dutzende, und über den Nutzen vieler kann man wirklich vortrefflich streiten.
Wenn Du u.a. die Debian-/Ubuntu-Abkömmlinge herausnimmst, wird die Liste deutlich schlanker.
Und ja, es ist IMHO unschöpferisch, z.B. ein Ubuntu zu nehmen, zu remixen, diesem Remix einen neuen Namen zu geben, in Wahrheit aber nur die Ubuntu-Standardsoftwarezusammenstellung zu ändern und so zu tun, als hätte man den Stein der Weisen gefunden.
Reines Nachahmen "tut weh", um Deine Wortwahl einmal zu benutzen.
Dein Kommentar lässt zudem auf ein merkwürdiges Demokratieverständnis schliessen: Wenn Dir eine andere Meinung nicht passt, tendierst Du dazu, den Autor eines solchen Postings herabzusetzen.
Es ist wie die Kritik eines Fussball-Fans an einem professionellen Mittelfeldspieler des von ihm unterstützten Vereins: Der Fan kritisiert seine erfolglose Leistung und der Spieler sagt dann etwa auch: "Halt die Klappe, mach es doch besser"?
Sehr naiv, wirklich, genau wie Dein obiges Posting.
Dieser "GÖREN"-Müll fällt im übrigen auf Dich allein zurück, nur weiter so.
Die Prioritäten sind hier ähnliche wie bei Fedora und RedHat.
Debian selbst ist da völlig anders: Debian ist keine Firma, hat eine völlig andere, nichtmonetäre Philosophie und einen eigenen Gesellschaftsvertrag, dem man zuallererst verpflichtet ist:
http://www.debian.org/social_contract.de.html
Debian ist in nicht wenigen Bereichen auch eher Rezipient, einen beträchtlichen Anteil an der eigentlichen Entwicklungsarbeit leisten u.a. die bezahlten Angestellten von RedHat und Novell, so z.B. im Kernelbereich.
"Sub" heisst doch eigentlich "unter", also z.B. ein (noch nocht existentes) "Sexybuntu" als Ubuntu-Remix eines Ubuntu mit zehn neuen, einschlägigen Lesezeichen in Firefox und einer schon fertig eingerichteten und vorkonfigurierten Tor/Privoxy-Combo.
Du meinst wahrscheinlich, dass sich die großen Distributoren vorher ein wenig absprechen sollten, damit z.B. alle Distros zu gegebener Zeit nicht nur zufällig mit einem längerfristig unterstützten Kernel 2.6.27 herauskommen. Dazu noch ein Distro-Cross-Paketinstallationstool, um etwa Debian-/Ubuntu-Software unter OpenSuse und Fedora und die OpenSuse-Buildservice-Software unter Ubuntu und Fedora nutzen zu können, mit einem Klick versteht sich.
Das wäre eigentlich auch mein Traum.
Subdistributionen sind für mich z.B. Gnome und KDE, in denen bestimmte Pakete zusammengefasst und standardisiert sind.
Nehmen wir mal LAMP als Beispiel. Wieso kann LAMP nicht administrativ standardisiert werden, dass es keinen Unterschied macht ob fedora oder Debian oder Suse?
Du vergißt das LTS von Canonical - ähem: Ubuntu.
Du meinst wahrscheinlich, dass sich die großen Distributoren vorher ein wenig absprechen sollten, damit z.B. alle Distros zu gegebener Zeit nicht nur zufällig mit einem längerfristig unterstützten Kernel 2.6.27 herauskommen.
Hat der kleine Mark Shuttleworth ja den großen Playern im Enterprise Bereich - RedHat und Novell - auch schon vorgeschlagen (wohl, um mit seinem Long Term Support Angebot von deren Maintenance zu profitieren) - ist aber bislang (warum wohl?) gescheitert.
Dazu noch ein Distro-Cross-Paketinstallationstool, um etwa Debian-/Ubuntu-Software unter OpenSuse und Fedora und die OpenSuse-Buildservice-Software unter Ubuntu und Fedora nutzen zu können, mit einem Klick versteht sich.
Tools und Ansätze dazu gibt es ja schon zuhauf. Mir fällt z.B. spontan der FHS oder autopackage ein.
Die Tatsache, das die Jungs vom LSB inzwischen sowohl Testwerkzeuge als auch einen eigenen (openSUSE) Buildservice anbieten, zeigt in meinen Augen, dass sich da nichts tun wird, solange "die großen 5" - auch um sich von der Konkurrenz abzuheben - nicht an einem Strang ziehen. Und da in der Open Source Welt jeder Guru irgendwann zum Gott wird und seinen Arbeitgeber mit Argumenten zu überzeugen weiß warum sein Paketmanager/Compiler/Webserver/Mailserver/... besser ist als der der anderen, wird sich daran wohl auch nichts ändern. Ich persönlich finde das aber auch nicht so schlimm: schließlich belebt Wettbewerb das Geschäft. Wenn alle Distributionen z.B. nur noch .deb Pakete verwenden würden, gäbe es mit einem Schlag nicht nur weniger Entwickler, die sich mit Paketmanagement auskennen (nein: nicht alle RPM Entwickler werden apt-Entwickler) - der Innovationsdruck, der von einem speziellen RPM oder Slackware-Feature ausgeht, würde auch die weitere Entwicklung von dep-Paketen bremsen.
"Warum soll ich das implementieren? Damit geht doch bestimmt was kaputt! Das will/braucht doch keiner!" Hat bestimmt fast jeder schon gehört... Nun stellen wir Anwender uns mal vor, es würde keine Alternative (zu Microsoft?) geben. Wo wären dann all unsere schönen Argumente?
SUSE will noch weniger Arbeit selbst machen und sucht mehr Leute die kostenlos für sie arbeiten. Jetzt wo die Krise auch viele Informatiker an den Strand spült.
Solange es diese Einstellungen in unserem Lande gibt wird sich nichts ändern.
Wenn wir nicht füreinander einstehen
werden wir irgendwann Mutterseelen allein sterben
Mittlerweile sitzen auch viele fähige Leute auf der Strasse.
Entlassen ohne jede wirkliche Not auf Seiten des Arbeitgebers.
Zum Teil gibt es für Entlassungen gar keine nachvollziehbaren, rationalen Gründe mehr.
Manchmal hat man das Gefühl, das vielmehr gewürfelt wurde, weil man halt beschlossen hatte, dass einige Leute gehen müssen, sich aber niemand der "Arbeitnehmer" wirklich für so eine Aktion "anbot", eben aufgrund des völligen Fehlens von jedweder Inkompetenz.
Man möge mir die allgemeine Natur meines Postings verzeihen, aber Namen nennen muß ich wohl nicht.
> Entlassen ohne jede wirkliche Not auf Seiten des Arbeitgebers.
Ist das bei Informatikern auch schon so schlimm? Ich dachte, das beträfe vorwiegend Ingenieure.
>SUSE will noch weniger Arbeit selbst machen und sucht mehr Leute die kostenlos für sie arbeiten. Jetzt wo die Krise auch viele Informatiker >an den Strand spült.
Nachdem Ubuntu genau damit durchschlagenden Erfolg gehabt hat, ist das nur verständlich...
Die momentane Ubuntu-Dominanz auf dem Sektor des privaten Linux-Desktops ist mangels Masse ein absolutes Nischensegment.
Im Serverbereich sieht es da schon anders aus. Aber genau hier spielt Ubuntu zur Zeit noch keine Rolle.
Suse (bzw. Novell) verdient in Wahrheit zumindest in Europa mit Linux richtig Geld, mit seinen Serverprodukten und seiner Kompetenz und sehr gutem Support. Genauso wie RedHat in Nordamerika oder Turbolinux in Asien.
Wie passen da jetzt Entlassungen hinein?
Na ja, jedenfalls hat Ubuntu damit nichts zu tun, das war das, was ich eigentlich sagen wollte.
Wäre schön, wenn auch Mandriva im Enterprise Bereich mehr Fuß fassen könnte.
Mit dem Mandriva Directory Server und Pulse2 haben sie wirklich tolle Lösungen im Programm die übrigens auch unter RedHAT und Debian laufen.
http://mds.mandriva.org
http://pulse2.mandriva.org