Ja, leider scheinen sich viele Leute welche in der appdb Bewertungen abgeben nicht zu informieren was Gold, Silber, ... bedeutet.
Aus dem Kopf eine kurze Zusammenfassung:
Platin: läuft perfekt; wie unter Windows; CD einlegen, installieren, verwenden; keine manuelle Nachhilfe notwendig; Gold: läuft perfekt; es kann jedoch sein dass man manuell Hand anlegen muss, also dlls nach installieren, configs anpassen, ... Silber: läuft mit Einschränkungen; hier mal ein Grafikfehler; da funktionert mal ein Feature nicht (richtig); aber im Wesentlichen benutzbar ...
Aber da das viele Bewerter nicht wissen, darf man dem Status nicht wirklich trauen. Nicht selten kommt es vor dass eine Andwendung / ein Spiel Platin bewertet ist, und wenn man darauf klickt kommt gleich mal die 2 Seiten Anleitung wie man es zum Laufen bekommt.
Die Entwickler von Cedega haben auch keinen Code gestohlen. Dank der BSD-Lizenz wurde ihnen der Code netterweise ohne weitere Forderungen zur freien Verfügung gestellt, dafür ist diese Lizenz schließlich da.
Sorry, auch moralisch ist das ok. Also, ich schreibe ein Programm und sage mit der Lizenz: Mir ist es egal was ihr mit dem Code macht. Meinetwegen könnt ihr den auch nehmen, in Closed Source Produkte einsetzen und kein Stück selber zum öffentlichen Code beitragen.
Und jetzt kommt jemand und macht genau das. Dann ist das sowohl legal auch moralisch vollständig ok. Dafür ist doch die Lizenz da. Deshalb ist die GPL der BSD Lizenz ja überlegen überlegen wenn man nicht will das sich Unternehmen bedienen ohne was zurück zu geben.
"Rein rechtlich ist es in Ordnung. Moralisch hingegen nicht."
Auch moralisch ist es ok, schlieslich ist es der Sinn der BSD Lizenz soetwas tun zu können. Wer das nicht möchte nimmt nicht die BSD Lizenz (was Wine ja auch nicht mehr tut).
Von der Lizenz her ist es vielleicht auch moralisch ok, aber nicht von den gebrochenen Versprechungen, die von Cedega gemacht worden sind (wozu sie niemand gezwungen hat, aber wenn man sie macht, sollte man sie auch halten), Entwicklungen besonders im DirektX-Bereich an Wine zurück zu geben, was aber nie geschah!
>wieviel Prozent der Spiele die es gibt werden unterstützt? Hust! Na eher wenige... wenn du spielen willst mach es so: Arbeit: Linux Spielen: Windoof.
Problem nur wenn man mit Windoof erzogen wurde (wie ich) und echt abhängig ist an gewissen Programmen die unter wine/crossover instabil laufen.
Schau sonst mal in der appdb nach. Erwarte aber nicht zu viel. Ich pers. würde überlegen ob ich windows neben bei installiere um Spiele zu spielen oder mich mit den Linuxspielen zufrieden gebe.
Von FlotterFlitzer am Mi, 10. Juni 2009 um 14:00 #
Ein Beispiel: NFS Most Wanted, NFS Carbon, NFS Underground I + II laufen *flüssig* auf einem modernen PC mit Dual Core CPU und mindestens nVidia 7600 Karte. Bioshock soll zwar auch laufen, ist dementsprechend auch "certified" - aber ohne moderne Grafikkarte und mindestens QuadCore würde ich das gar nicht erst versuchen, es sei denn man steht auf Diashow.
Zudem laufen auch einige Titel, die nicht offiziell bei Cedega gelistet sind. Ein Beispiel wäre "Conflict: Vietnam" von Ubisoft. Ich persönlich nutze sowohl WINE, als auch CrossOver Games als auch Cedega, da manche Games mit dem einen Programm laufen, nicht aber mit dem anderen (Beispiel: Trainz 2006 - geht mit Wine aber nicht mit Cedega).
Außerdem sollte man berücksichtigen, das Cedega mehr aktuelle Titel unterstützt als z.B. CrossOver Games.
Wünschenswert wäre es dennoch, wenn mehr Spiele als native Linux Versionen erhältlich wären. Das spart am Ende doch einiges an Bastelei.
Der Grund warum ich lieber via Cedega oder auch Wine unter Linux Spiele als unter Wind* liegt zum einen darin das ich nicht gerne neu starte und dann erstmal 2 Stunden Vista updaten mag. Starte es ca. zwei mal alle 6 Monate und finde das arbeiten/spielen dort immer als krampf.
Zum anderen ist es aber auch unheimlich praktisch das bei der Installation von einem Spiel ALLE Dateien in einem "Ordner" landen. Will man die Installation verschieben, oder ein Backup anlegen braucht man es nur zu kopieren. Zudem kann ich sicher sein das diese Anwendungen nur laufen wenn ich Spielen will und niemals im Hintergrund... zudem lässt es sich sauber einrichten, so das sich die Applikationen nicht untereinander "sehen".
Ein weiterer Punkt für Cedega ist der geringe Preis. Lieber ein mal nicht ins Kino und dafür drei Monate ein aktuelles Cedega. Wine benutze ich auch.. und sollte dort wohl mal wieder ein bisschen Spenden
Native Spiele sind mir auch lieber, doch meist zu teuer/veraltet und (oft) auch so "unkomfortabel" als spiele man sie via Wine. Und diese Zwischenlösung gefällt recht gut. Denn gute Spiele kaufe ich nicht weil sie für eine Platform X erscheinen (Games for Windows, so ein schmarn!), sondern weil die Entwickler sich Mühe gegeben haben.
Andererseits gibt es irgendwann bestimmt Erweiterungen die man auch so kaufen und installieren kann. Dieses Geschäftsmodell sagt mir aber auch nicht zu. Warum sollte jemand seine Creativität an EA verkaufen wollen indem er seine Rechte an das Unternehmen abtritt.
Noch Kundenunfreundlicher finde ich allerdings das der Weiterverkauf der Software untersagt ist wenn man ein EA-Sims-Onlinekonto eingerichtet hat. Daher verzichte ich lieber darauf mich dort zu registrieren. Obwohl das Spiel recht mager ausgestattet ist, lohnt sich ein Kauf.
Genau deswegen sollte man keine BSD Lizenz nehmen, denn die BSD Lizenz macht den code unfrei. Da dauert es nicht lange bis irgendwelche Firmen den code kauen und gschlossen weiterentwickeln wärend das ursprüngliche Projekt mangels Unterstützung vor die Hunde geht.
Deshalb war es auch richtig das das wine Projekt nun auf die gute und freie GPL Lizenz setzt, denn nur mit der GPL bleibt der code auh frei !
So wird FreeBSD den mittlerweile unter der GPL 3 stehenden gcc ersetzen, d.h. FreeBSD wird gcc 4.3 erst gar nicht benutzen.
Der angedachte "Ersatz" wird zumindest in FreeBSD 8 schon erscheinen (Clang/LLVM compiler) und unter Umständen den gcc im Base System schon ersetzen: http://lists.freebsd.org/pipermail/freebsd-stable/2009-May/049873.html
Fazit: Im Hinblick auf die nähere Zukunft kann die Linuxwelt ihren GPL 3-Code gerne "alleine" weiter benutzen. Das geschieht nicht aus "Häme", sondern weil man natürlich die BSD-Lizenz ernst nimmt.
Umgekehrt wäre es doch aus meiner Sicht ein diskussionswürdiger Vorschlag, wenn GPL-Distros auf BSD-lizenzierte Software von sich aus freiwillig verzichten würden.
(Das Obige ist alles meine ganz persönliche Meinung und nichts anderes.)
Manchmal ist es aber auch so, dass es BSD-lizenzierter Software egal sein kann, wer den Code "stiehlt", ob nun eine Firma, die den geänderten Code unter Verschluss hält oder aber die GPL selbst: http://kerneltrap.org/OpenBSD/Stealing_Versus_Sharing_Code
Die GPL in Version 3 scheint im Gegensatz zur GPLv2 eine neue Problematik für die BSDs mitzubringen. Warum sonst sollte man auf den hervorragenden gcc ab Version 4.3 verzichten wollen? Letztendlich scheint das auch damit zu tun zu haben, dass kommerzielle BSD-Unterstützer mit GPLv3-Code nichts anfangen können. Mit GPLv2-Code verhielt es sich da bisher wohl anders. Selbst der Linux-Kernel, also "Linux" selbst, wechselt ja nicht zur GPL v3, sondern bleibt bei GPLv2. Ganz so trivial ist diese Lizenzproblematik also wohl nicht.
"Genau deswegen sollte man keine BSD Lizenz nehmen, denn die BSD Lizenz macht den code unfrei."
Der Code auf dem Cedega basiert, ist genauso frei, wie er immer war.
Umgekehrt bezweifle ich, dass irgendeine Firma hingegangen wär und ordentlich Manpower reingesteckt hätte, um ein Wine-Derivat zu entwickeln, welches vernünftige DirectX- und Officeprogramm-Unterstützung hat. Wenn Wine ausschließlich GPL wär, würden wir bis heute drauf warten. Nicht weil die Wine-Leute zu blöde sind, sondern weil man da wirklich einiges reinstecken muss und es zu wenige *freie* Entwickler dafür ist.
Das ist ja auch der Witz Closed vs. Open Source: Open Source ist immer super, wenn man schon dagewesene Sachen implementiert. Andere Nutzen sie auch, finden Fehler, entwickeln ggf mitdran. Klar, es kostet trotzdem Geld da rein zu stecken, aber das muss man so oder so, weil man das Produkt haben will. Und eine Closed Source-Software, von der es bereits 3 Varianten gibt, kauft keiner.
Aber wenn du eine innovative Idee hast, etwas, dass *so* noch nicht da war, und das einiges an Entwicklungskosten verursacht, dann ist es i.d.R. sinnvoller erstmal Closed Source zu fahren, um die Kosten wieder reinzuholen.
Bei der Erweiterung einer alten Software auf Closed Source kann trotzdem noch was für das Ursprungsprojekt bei rumkommen: Denn ist das neue Projekt intelligent gemanaged, wird man versuchen die alte Infrastruktur möglichst unberührt zu lassen, um von der Ursprungsversion die aktuellen Entwicklungsstände und Patches nutzen zu können. Umgekehrt will man, wenn man einen Fehler findet oder eine tiefgreifende Änderung, dass diese in das Ursprungsprojekt einfließt, damit 1. die Infrastrukturen weiterhin gleichbleiben aus o.g. Gründe 2. diese Änderungen möglichst kosteneffizient weitergepflegt werden, indem sie an das OpenSource-Projekt outgesourced werden.
Apple beweist mit der Nutzung der FreeBSD-Kernels, dass dies für beide Seiten eine glückliche Situation ist. (Denn sie ließen tatsächlich Änderungen zurückfließen, obwohl der Kernel *nicht* OpenSource ist.)
Und hier noch ein weiterer Grund für BSD: Wenn du in einem Projekt bist, das ClosedSource-Software entwickelt (z.B. weil es ohnehin nur eine Hand voll Kunden gibt) und du auf viele GPL-Komponenten angewiesen bist, dann kriegst du aber richtige Probleme mit der GPL. Schließlich darfst du die GPL-Komponenten ja nicht statisch einkompilieren. Wozu statisch einkompilieren, ich kann den Spaß doch auch dynamisch linken? Wenn die Software nur auf einer Distribution laufen soll, ja. In der Realität ist das eine ziemlich nervige Angelegenheit.
Ich nehme an, dass das auch ein Grund dafür ist, warum viele Firmen keine Lust haben Linux-Software zu entwickeln. Es ist einfach eine Closed-Source-Software-feindliche Landschaft. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum Adobe für Flash 7/8 das Rad 10x neu erfunden hat und Flash 10 für Linux trotzdem an manchen Stellen noch zu wünschen übrig lässt. (Die benutzen kein SDL, garnichts...)
Irgendwo muss man auch mal die Realitäten einsehen. OpenSource ist schön und gut, aber in der Praxis vergrault man sich durch strikte Lizenzen viele Contributor. (Und wer freut sich nicht über nie unter Linux vorhandene Standard- oder Spezialsoftware?) Umgekehrt entwickeln zwar große Firmen am Kernel und am Userland mit. Aber hey, sooo viel ist das nun auch wieder nicht. Ich muss immer wieder grinsen, wenn ich lese, dass irgendwelche Riesenfirmen einen dedizierten Entwickler für ein bestimmtes Riesenprojekt unter Linux abstellen. Ich denke am nennenswertesten sind eigentlich nur IBM, Sun, Redhat, SuSE, Novell und Ximian. Die haben zwar jeweils relativ viel contributed, aber abgesehen von Ximian, waren das doch eher relativ kleine Contributions im Vergleich dazu, was so normale Standardsoftware üblicherweise an Aufwand ist. Sun ist für mich eine Ausnahme, schließlich waren OO und Java ursprünglich ClosedSource.
Und eine Closed Source-Software, von der es bereits 3 Varianten gibt, kauft keiner.
Sicher? Google doch mal nach Closed Source-Unices. Da gibt es iirc mindestens 3. Die wurden und werden alle gekauft. *g*
Aber wenn du eine innovative Idee hast, etwas, dass *so* noch nicht da war, und das einiges an Entwicklungskosten verursacht, dann ist es i.d.R. sinnvoller erstmal Closed Source zu fahren, um die Kosten wieder reinzuholen.
Kommt eben drauf an, wie man sein Geld verdienen will. Mit der Software? Dann ist CS vermutlich besser. Mit dem Support? Dann kann es einem relativ egal sein. Im übrigen, auch wenn der Source offen liegt und ein Wettbewerber da mal schnell einen Klon aufmacht - wer hat wohl mehr Erfahrung damit? Übrigens heißt "Open Source" nicht zwingend, daß die Software frei erhältlich ist. Sondern erstmal nur, daß der Quellcode zugänglich ist. Und das nicht einmal jedem dahergelaufenen Hans Wurst.
Was Deine Ausführungen zur Kooperation OpenSource - Closed Source angeht, stimme ich Dir nur bedingt zu.
Apple beweist mit der Nutzung der FreeBSD-Kernels, dass dies für beide Seiten eine glückliche Situation ist. (Denn sie ließen tatsächlich Änderungen zurückfließen, obwohl der Kernel *nicht* OpenSource ist.)
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Und hier noch ein weiterer Grund für BSD
Das ist ein Grund für Closed Source-Programmierer, BSD-lizensierte Software zu benutzen. Es ist kein Grund für irgendeinen Programmierer, seine Software unter BSD-Lizenz zu stellen. Es sei denn, er will, daß man sich an seiner Software einfach mal so für lau bedienen kann.
dann kriegst du aber richtige Probleme mit der GPL.
Mir kommen die Tränen.
Ich nehme an, dass das auch ein Grund dafür ist, warum viele Firmen keine Lust haben Linux-Software zu entwickeln.
Der Anwenderkreis ist auf dem Desktop auch eher noch überschaubar.
Irgendwo muss man auch mal die Realitäten einsehen.
Warum? Es steht jedem frei, seine Lizenz zu wählen.
(Und wer freut sich nicht über nie unter Linux vorhandene Standard- oder Spezialsoftware?)
?
Umgekehrt entwickeln zwar große Firmen am Kernel und am Userland mit. Aber hey, sooo viel ist das nun auch wieder nicht.
Jaja.
Ich muss immer wieder grinsen, wenn ich lese, dass irgendwelche Riesenfirmen einen dedizierten Entwickler für ein bestimmtes Riesenprojekt unter Linux abstellen.
Warum eigentlich?
waren das doch eher relativ kleine Contributions im Vergleich dazu, was so normale Standardsoftware üblicherweise an Aufwand ist.
Mir ist Dein Problem nicht ganz klar. Statt sich zu freuen, daß große Firmen überhaupt einen Beitrag leisten, wird drüber gestänkert, daß es angeblich "so wenig" sei. Übrigens sind z.B. die Beiträge von RedHat nicht so ganz unmaßgeblich. IIRC wird z.B. der Entwickler/Maintainer der glibc von RedHat bezahlt.
Schlußendlich: jeder Programmierer kann seine Lizenz frei wählen. Und daran sollte man nichts ändern. Wer nicht möchte, daß andere sich am Source bedienen, ohne etwas zurückzugeben, wählt GPL und Konsorten. Wer möchte, daß jeder sich nach Gusto bedienen darf, wählt BSD. Fättisch.
Ach ja, kleine Randbemerkung: Closed Source-Software (die Du ja so schätzt) erlaubt es mir überhaupt nicht, da irgend etwas beizutragen. Man kann auch keinen Patch selber schreiben. Das ist bei quelloffener Software sogar dann noch möglich, wenn die Urheberfirma längst pleite ist. Entweder hat man das Know-How oder man sucht sich jemanden, der es hat. Versuch das bitte mal bei einem CS-Produkt. Viel Vergnügen beim disassemblieren.
Im Grunde wird bei der BSD-Lizenz aber auch sehr viel zurück gegeben, werden beispielsweise größere Verbesserungen von einer dritten Firma vorgenommen (z.B. weil diese gerade für diese Firma besonders praktisch sind), kann es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit für sie sinnvoll sein, diesen änderungen wieder zurück zu geben statt ein Fork zu starten, denn die Entwicklung des "Originals" wird vermutlich schneller von statten gehen als es ein Fork der Firma tuhen würde und somit würden die Änderungen der dritten Firma bei der weiterentwicklung berücksichtigt statt dagegen zu entwickeln. Also im grunde regelt sich der Markt in diesem Fall rellativ gut von selbst und es ist gar nicht immer nötig die Entwickler zu zwingen die Verbesserungen zurück zu geben.
Ich stänkere nicht über die Firmen. Aber vielen tun so (du scheinbar auch), als könnte man ausschließlich mit OpenSource Geld verdienen und verweisen dann auf Firmen wie Redhat, Sun oder IBM. Tatsächlich sieht es aber anders aus. Ist zwar nicht ganz falsch, dass IBM etwa sein Geld vor allem mit Dienstleistungen verdient aber das tuen eigentlich alle modernen Hard- und Softwarefirmen. (IBM wäre vor nem Jahrzehnt fast pleite gegangen, hätte es sich nicht dahingehend umstrukturiert.) Und das ist auch weitgehend unabhängig davon, ob es nun um OSS oder CSS geht.
Mit fehlender Standard- und Spezialsoftware meine ich etwa folgende Programme: Adobe Suite, insbesondere Photoshop (und nein, Gimp ist nicht gleichwertig), diverse CAD-Programme, Programme wie Logic, MS Access und Powerpoint, eine mit VisualStudio vergleichbare IDE... Diese Liste kann ich endlos fortsetzen. Mit Hardware-Treibern will ich garnicht erst anfangen.
"Das ist ein Grund für Closed Source-Programmierer, BSD-lizensierte Software zu benutzen. Es ist kein Grund für irgendeinen Programmierer, seine Software unter BSD-Lizenz zu stellen. Es sei denn, er will, daß man sich an seiner Software einfach mal so für lau bedienen kann." Naja, gibt durchaus einige Programmierer die das wollen. Schau dir an, wie viele BSD-lizensierte Programme es gibt, welche nicht aus kommerziellem Interesse geschrieben wurden. Du hörst dich an wie jemand aus der Windowswelt, der das erste mal von Opensource gehört hat und nicht versteht, wie in aller Welt ein Programmierer GPL-Code schreiben kann.
"Mir ist Dein Problem nicht ganz klar. Statt sich zu freuen, daß große Firmen überhaupt einen Beitrag leisten, wird drüber gestänkert, daß es angeblich "so wenig" sei. Übrigens sind z.B. die Beiträge von RedHat nicht so ganz unmaßgeblich. IIRC wird z.B. der Entwickler/Maintainer der glibc von RedHat bezahlt." Ja, Ulrich Drepper, er ist auch der Grund dafür, dass die glibc geforkt wird. Übrigens gibts die glibc ja auch schon was länger... Ich will einfach nur zeigen, dass die GPL nicht der Weisheit letzter Schluss ist und das die BSD-Lizenz gerade kleine Firmen das Leben schwer macht. Und überhaupt dieses ganze Getue, damit der Linuxkernel Binärtreiber so schlecht wie möglich unterstützt. Das finde ich schon etwas fanatisch... Sollte Linux einmal doch der Durchbruch auf dem Desktop gelangen, werden wahrscheinlich eh die meisten Apps webbasiert sein und kein Mensch schert sich mehr um das darunterliegende Betriebssystem...
>>Und eine Closed Source-Software, von der es bereits 3 Varianten gibt, kauft keiner.
>Sicher? Google doch mal nach Closed Source-Unices. Da gibt es iirc mindestens 3. Die >wurden und werden alle gekauft. *g* Ja, sicher. Der Grund, warum es damals so viele Unices gab, lag vor allem darin, dass es so viele verbreitete Hardware-Plattformen gab. Google mal, auf welchen diese ganzen Unices jeweils laufen. AIX läuft eigentlich nur auf IBM-System, Solaris (SunOS) lief damals nur auf Sun-Computern usw. Und mittlerweile verlieren diese Derivate immer mehr an Bedeutung. Alle wollen Linux, weil es überall läuft. Nennenswerte Bedeutung bei Neuanschaffungen haben AFAIK nur noch Solaris und FreeBSD, aber die sind ja eh offen...
>>Ich nehme an, dass das auch ein Grund dafür ist, warum viele Firmen keine Lust haben >>Linux-Software zu entwickeln.
>Der Anwenderkreis ist auf dem Desktop auch eher noch überschaubar. Zwischenzeitlich gab es aber mal eine Welle, wo auffällig viel kommerzielle Software für Linux kam. Alleine Loki, id-Software, diverse andere Spielehersteller, Adobe mit Flash, Creative Labs mit ihren Soundkartentreibern, Corel mit seiner Programmsuite... (Übrigens hatten alle diese Programme ziemlich üble Ecken und Kanten.) Was ist passiert? Es werden nur noch seehr wenige Spiele von Windows auf Linux portiert, i.d.R. sind das Egoshooter. Von Flash gab es zwischenzeitlich, während der Zeit als Youtube im Kommen war, lange keine neue Version, so dass Youtube nicht lief. Kennst du irgendwelche guten kommerziellen Officeprogramme für Linux? Oder Hardwarehersteller, die selber noch Treiber für Linux aufm Desktop anbieten? Linux hat bei den großen Softwarefirmen, zumindest auf dem Desktop, definitiv einiges an Popularität eingebüßt. Und da frage ich mich, was die Erklärung dafür ist. Für den Mac wird ja schließlich auch genug kommerzielle Desktopsoftware angeboten, *obwohl* dieser auch nicht so viele Nutzer hat.
"Kennst du irgendwelche guten kommerziellen Officeprogramme für Linux? Oder Hardwarehersteller, die selber noch Treiber für Linux aufm Desktop anbieten?"
Also OpenOffice läuft so weit gut das ich keinen weiteren Bedarf hab. Aber hat Adobe nicht auch das ein oder andere Corel-Progamm auf Linux portiert? In kleinen und Mittelständischen unternehmen lässt sich wunderbar mit Linux arbeiten
Hardwarehersteller? AVM, ATI, Brother, $Drucker_hersteller, Nvidia,... Nun gut nicht jeder 0815-Hersteller schreibt Linux-Treiber. Aber Generell stehen "gefühlt" unter Linux mehr Treiber zur Verfügung als unter Wind*. Besonders ältere Hardware läuft einwandfrei. Man stelle sich vor jemand habe sich mal einen neuen Scanner gekauft weil keine WindowsXP Treiber mehr zur Verfügung standen.
Bei Apple ist das anders. Apple verwendet man wenn man ein stabiles sicheres System möchte das gut aussieht (ja sogar die Hardware ist richtig schick!), sich selber für Technik nicht interessiert und sich selber auch nicht um seine "rechte" sorgt.
Eines vorweg: Ich möchte Cedega nicht "verteidigen". Aber: Ein Teil des Cedega-Codes ist in jedem Fall zugänglich: http://cvs.transgaming.org/cgi-bin/viewcvs.cgi/ Siehe dazu auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Cedega#Controversy
Ich finde es ja toll das alle möglichen Spiele laufen, aber was ist mit solchen sache wie Zeichenprogramme! Ich bin seit 3Jahren folständig mikrosoft frei, hab auch kein problem damit das ich nicht alles spielen kann. Und jetzt habe ich ein Arkitekten studium angefangen, und bin in einer absoluten Mikrosoft domaine. Ich bin gezwungen wider alles auf Mikrosoft umzustellen, weil ich auch keine lust habe immer wegen kleinkram das System zu wechseln! Wan gibt es eigentlich so was wie AutoCAD für linux? Oder gibt es sowas schon?
Danke! ich werde aber das erste jahr weiter bei mikrosoft bleiben, dan neme ich den kampf um linux auch hir auf! Diese uni ist fest im grif von Mikrosoft! als ich angefangen habe, habe ich gefragt was ist mit open source und linux, da sagte man mir "deine eigene schuld!"! so ist es an DK uniŽs!
Aus dem Kopf eine kurze Zusammenfassung:
Platin: läuft perfekt; wie unter Windows; CD einlegen, installieren, verwenden; keine manuelle Nachhilfe notwendig;
Gold: läuft perfekt; es kann jedoch sein dass man manuell Hand anlegen muss, also dlls nach installieren, configs anpassen, ...
Silber: läuft mit Einschränkungen; hier mal ein Grafikfehler; da funktionert mal ein Feature nicht (richtig); aber im Wesentlichen benutzbar
...
Aber da das viele Bewerter nicht wissen, darf man dem Status nicht wirklich trauen. Nicht selten kommt es vor dass eine Andwendung / ein Spiel Platin bewertet ist, und wenn man darauf klickt kommt gleich mal die 2 Seiten Anleitung wie man es zum Laufen bekommt.
Dann kaufs Dir doch!!
Dank der BSD-Lizenz wurde ihnen der Code netterweise ohne weitere Forderungen zur freien Verfügung gestellt, dafür ist diese Lizenz schließlich da.
Und jetzt kommt jemand und macht genau das. Dann ist das sowohl legal auch moralisch vollständig ok. Dafür ist doch die Lizenz da. Deshalb ist die GPL der BSD Lizenz ja überlegen überlegen wenn man nicht will das sich Unternehmen bedienen ohne was zurück zu geben.
Auch moralisch ist es ok, schlieslich ist es der Sinn der BSD Lizenz soetwas tun zu können. Wer das nicht möchte nimmt nicht die BSD Lizenz (was Wine ja auch nicht mehr tut).
Hust! Na eher wenige... wenn du spielen willst mach es so:
Arbeit: Linux
Spielen: Windoof.
Problem nur wenn man mit Windoof erzogen wurde (wie ich) und echt abhängig ist an gewissen Programmen die unter wine/crossover instabil laufen.
Schau sonst mal in der appdb nach. Erwarte aber nicht zu viel. Ich pers. würde überlegen ob ich windows neben bei installiere um Spiele zu spielen oder mich mit den Linuxspielen zufrieden gebe.
Zudem laufen auch einige Titel, die nicht offiziell bei Cedega gelistet sind. Ein Beispiel wäre "Conflict: Vietnam" von Ubisoft. Ich persönlich nutze sowohl WINE, als auch CrossOver Games als auch Cedega, da manche Games mit dem einen Programm laufen, nicht aber mit dem anderen (Beispiel: Trainz 2006 - geht mit Wine aber nicht mit Cedega).
Außerdem sollte man berücksichtigen, das Cedega mehr aktuelle Titel unterstützt als z.B. CrossOver Games.
Wünschenswert wäre es dennoch, wenn mehr Spiele als native Linux Versionen erhältlich wären. Das spart am Ende doch einiges an Bastelei.
Zum anderen ist es aber auch unheimlich praktisch das bei der Installation von einem Spiel ALLE Dateien in einem "Ordner" landen. Will man die Installation verschieben, oder ein Backup anlegen braucht man es nur zu kopieren. Zudem kann ich sicher sein das diese Anwendungen nur laufen wenn ich Spielen will und niemals im Hintergrund... zudem lässt es sich sauber einrichten, so das sich die Applikationen nicht untereinander "sehen".
Ein weiterer Punkt für Cedega ist der geringe Preis. Lieber ein mal nicht ins Kino und dafür drei Monate ein aktuelles Cedega.
Wine benutze ich auch.. und sollte dort wohl mal wieder ein bisschen Spenden
Native Spiele sind mir auch lieber, doch meist zu teuer/veraltet und (oft) auch so "unkomfortabel" als spiele man sie via Wine. Und diese Zwischenlösung gefällt recht gut. Denn gute Spiele kaufe ich nicht weil sie für eine Platform X erscheinen (Games for Windows, so ein schmarn!), sondern weil die Entwickler sich Mühe gegeben haben.
Sims 3 Launcher Not Supported"
DH. es können keine weiteren Spielinhalte heruntergeladen werden?
Ist dies nicht das Hauptargument für die Registrierung nach dem Kauf von EA?
Andererseits gibt es irgendwann bestimmt Erweiterungen die man auch so kaufen und installieren kann. Dieses Geschäftsmodell sagt mir aber auch nicht zu. Warum sollte jemand seine Creativität an EA verkaufen wollen indem er seine Rechte an das Unternehmen abtritt.
Noch Kundenunfreundlicher finde ich allerdings das der Weiterverkauf der Software untersagt ist wenn man ein EA-Sims-Onlinekonto eingerichtet hat. Daher verzichte ich lieber darauf mich dort zu registrieren. Obwohl das Spiel recht mager ausgestattet ist, lohnt sich ein Kauf.
scnr
Deshalb war es auch richtig das das wine Projekt nun auf die gute und freie GPL Lizenz setzt, denn nur mit der GPL bleibt der code auh frei !
So wird FreeBSD den mittlerweile unter der GPL 3 stehenden gcc ersetzen, d.h. FreeBSD wird gcc 4.3 erst gar nicht benutzen.
Der angedachte "Ersatz" wird zumindest in FreeBSD 8 schon erscheinen (Clang/LLVM compiler) und unter Umständen den gcc im Base System schon ersetzen:
http://lists.freebsd.org/pipermail/freebsd-stable/2009-May/049873.html
Fazit: Im Hinblick auf die nähere Zukunft kann die Linuxwelt ihren GPL 3-Code gerne "alleine" weiter benutzen. Das geschieht nicht aus "Häme", sondern weil man natürlich die BSD-Lizenz ernst nimmt.
Umgekehrt wäre es doch aus meiner Sicht ein diskussionswürdiger Vorschlag, wenn GPL-Distros auf BSD-lizenzierte Software von sich aus freiwillig verzichten würden.
(Das Obige ist alles meine ganz persönliche Meinung und nichts anderes.)
Ich denke die GPL ist nur unerwünscht in BSD
http://kerneltrap.org/OpenBSD/Stealing_Versus_Sharing_Code
Warum sonst sollte man auf den hervorragenden gcc ab Version 4.3 verzichten wollen?
Letztendlich scheint das auch damit zu tun zu haben, dass kommerzielle BSD-Unterstützer mit GPLv3-Code nichts anfangen können. Mit GPLv2-Code verhielt es sich da bisher wohl anders.
Selbst der Linux-Kernel, also "Linux" selbst, wechselt ja nicht zur GPL v3, sondern bleibt bei GPLv2. Ganz so trivial ist diese Lizenzproblematik also wohl nicht.
Der Code auf dem Cedega basiert, ist genauso frei, wie er immer war.
Umgekehrt bezweifle ich, dass irgendeine Firma hingegangen wär und ordentlich Manpower reingesteckt hätte, um ein Wine-Derivat zu entwickeln, welches vernünftige DirectX- und Officeprogramm-Unterstützung hat. Wenn Wine ausschließlich GPL wär, würden wir bis heute drauf warten. Nicht weil die Wine-Leute zu blöde sind, sondern weil man da wirklich einiges reinstecken muss und es zu wenige *freie* Entwickler dafür ist.
Das ist ja auch der Witz Closed vs. Open Source: Open Source ist immer super, wenn man schon dagewesene Sachen implementiert. Andere Nutzen sie auch, finden Fehler, entwickeln ggf mitdran. Klar, es kostet trotzdem Geld da rein zu stecken, aber das muss man so oder so, weil man das Produkt haben will. Und eine Closed Source-Software, von der es bereits 3 Varianten gibt, kauft keiner.
Aber wenn du eine innovative Idee hast, etwas, dass *so* noch nicht da war, und das einiges an Entwicklungskosten verursacht, dann ist es i.d.R. sinnvoller erstmal Closed Source zu fahren, um die Kosten wieder reinzuholen.
Bei der Erweiterung einer alten Software auf Closed Source kann trotzdem noch was für das Ursprungsprojekt bei rumkommen: Denn ist das neue Projekt intelligent gemanaged, wird man versuchen die alte Infrastruktur möglichst unberührt zu lassen, um von der Ursprungsversion die aktuellen Entwicklungsstände und Patches nutzen zu können. Umgekehrt will man, wenn man einen Fehler findet oder eine tiefgreifende Änderung, dass diese in das Ursprungsprojekt einfließt, damit
1. die Infrastrukturen weiterhin gleichbleiben aus o.g. Gründe
2. diese Änderungen möglichst kosteneffizient weitergepflegt werden, indem sie an das OpenSource-Projekt outgesourced werden.
Apple beweist mit der Nutzung der FreeBSD-Kernels, dass dies für beide Seiten eine glückliche Situation ist. (Denn sie ließen tatsächlich Änderungen zurückfließen, obwohl der Kernel *nicht* OpenSource ist.)
Und hier noch ein weiterer Grund für BSD:
Wenn du in einem Projekt bist, das ClosedSource-Software entwickelt (z.B. weil es ohnehin nur eine Hand voll Kunden gibt) und du auf viele GPL-Komponenten angewiesen bist, dann kriegst du aber richtige Probleme mit der GPL. Schließlich darfst du die GPL-Komponenten ja nicht statisch einkompilieren. Wozu statisch einkompilieren, ich kann den Spaß doch auch dynamisch linken? Wenn die Software nur auf einer Distribution laufen soll, ja. In der Realität ist das eine ziemlich nervige Angelegenheit.
Ich nehme an, dass das auch ein Grund dafür ist, warum viele Firmen keine Lust haben Linux-Software zu entwickeln. Es ist einfach eine Closed-Source-Software-feindliche Landschaft. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum Adobe für Flash 7/8 das Rad 10x neu erfunden hat und Flash 10 für Linux trotzdem an manchen Stellen noch zu wünschen übrig lässt. (Die benutzen kein SDL, garnichts...)
Irgendwo muss man auch mal die Realitäten einsehen. OpenSource ist schön und gut, aber in der Praxis vergrault man sich durch strikte Lizenzen viele Contributor. (Und wer freut sich nicht über nie unter Linux vorhandene Standard- oder Spezialsoftware?) Umgekehrt entwickeln zwar große Firmen am Kernel und am Userland mit. Aber hey, sooo viel ist das nun auch wieder nicht. Ich muss immer wieder grinsen, wenn ich lese, dass irgendwelche Riesenfirmen einen dedizierten Entwickler für ein bestimmtes Riesenprojekt unter Linux abstellen. Ich denke am nennenswertesten sind eigentlich nur IBM, Sun, Redhat, SuSE, Novell und Ximian. Die haben zwar jeweils relativ viel contributed, aber abgesehen von Ximian, waren das doch eher relativ kleine Contributions im Vergleich dazu, was so normale Standardsoftware üblicherweise an Aufwand ist. Sun ist für mich eine Ausnahme, schließlich waren OO und Java ursprünglich ClosedSource.
Sicher? Google doch mal nach Closed Source-Unices. Da gibt es iirc mindestens 3. Die wurden und werden alle gekauft. *g*
Aber wenn du eine innovative Idee hast, etwas, dass *so* noch nicht da war, und das einiges an Entwicklungskosten verursacht, dann ist es i.d.R. sinnvoller erstmal Closed Source zu fahren, um die Kosten wieder reinzuholen.
Kommt eben drauf an, wie man sein Geld verdienen will. Mit der Software? Dann ist CS vermutlich besser. Mit dem Support? Dann kann es einem relativ egal sein.
Im übrigen, auch wenn der Source offen liegt und ein Wettbewerber da mal schnell einen Klon aufmacht - wer hat wohl mehr Erfahrung damit?
Übrigens heißt "Open Source" nicht zwingend, daß die Software frei erhältlich ist. Sondern erstmal nur, daß der Quellcode zugänglich ist. Und das nicht einmal jedem dahergelaufenen Hans Wurst.
Was Deine Ausführungen zur Kooperation OpenSource - Closed Source angeht, stimme ich Dir nur bedingt zu.
Apple beweist mit der Nutzung der FreeBSD-Kernels, dass dies für beide Seiten eine glückliche Situation ist. (Denn sie ließen tatsächlich Änderungen zurückfließen, obwohl der Kernel *nicht* OpenSource ist.)
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Und hier noch ein weiterer Grund für BSD
Das ist ein Grund für Closed Source-Programmierer, BSD-lizensierte Software zu benutzen. Es ist kein Grund für irgendeinen Programmierer, seine Software unter BSD-Lizenz zu stellen. Es sei denn, er will, daß man sich an seiner Software einfach mal so für lau bedienen kann.
dann kriegst du aber richtige Probleme mit der GPL.
Mir kommen die Tränen.
Ich nehme an, dass das auch ein Grund dafür ist, warum viele Firmen keine Lust haben Linux-Software zu entwickeln.
Der Anwenderkreis ist auf dem Desktop auch eher noch überschaubar.
Irgendwo muss man auch mal die Realitäten einsehen.
Warum? Es steht jedem frei, seine Lizenz zu wählen.
(Und wer freut sich nicht über nie unter Linux vorhandene Standard- oder Spezialsoftware?)
?
Umgekehrt entwickeln zwar große Firmen am Kernel und am Userland mit. Aber hey, sooo viel ist das nun auch wieder nicht.
Jaja.
Ich muss immer wieder grinsen, wenn ich lese, dass irgendwelche Riesenfirmen einen dedizierten Entwickler für ein bestimmtes Riesenprojekt unter Linux abstellen.
Warum eigentlich?
waren das doch eher relativ kleine Contributions im Vergleich dazu, was so normale Standardsoftware üblicherweise an Aufwand ist.
Mir ist Dein Problem nicht ganz klar. Statt sich zu freuen, daß große Firmen überhaupt einen Beitrag leisten, wird drüber gestänkert, daß es angeblich "so wenig" sei. Übrigens sind z.B. die Beiträge von RedHat nicht so ganz unmaßgeblich. IIRC wird z.B. der Entwickler/Maintainer der glibc von RedHat bezahlt.
Schlußendlich: jeder Programmierer kann seine Lizenz frei wählen. Und daran sollte man nichts ändern. Wer nicht möchte, daß andere sich am Source bedienen, ohne etwas zurückzugeben, wählt GPL und Konsorten. Wer möchte, daß jeder sich nach Gusto bedienen darf, wählt BSD. Fättisch.
Ach ja, kleine Randbemerkung: Closed Source-Software (die Du ja so schätzt) erlaubt es mir überhaupt nicht, da irgend etwas beizutragen. Man kann auch keinen Patch selber schreiben. Das ist bei quelloffener Software sogar dann noch möglich, wenn die Urheberfirma längst pleite ist. Entweder hat man das Know-How oder man sucht sich jemanden, der es hat. Versuch das bitte mal bei einem CS-Produkt. Viel Vergnügen beim disassemblieren.
Mit fehlender Standard- und Spezialsoftware meine ich etwa folgende Programme: Adobe Suite, insbesondere Photoshop (und nein, Gimp ist nicht gleichwertig), diverse CAD-Programme, Programme wie Logic, MS Access und Powerpoint, eine mit VisualStudio vergleichbare IDE... Diese Liste kann ich endlos fortsetzen. Mit Hardware-Treibern will ich garnicht erst anfangen.
"Das ist ein Grund für Closed Source-Programmierer, BSD-lizensierte Software zu benutzen. Es ist kein Grund für irgendeinen Programmierer, seine Software unter BSD-Lizenz zu stellen. Es sei denn, er will, daß man sich an seiner Software einfach mal so für lau bedienen kann."
Naja, gibt durchaus einige Programmierer die das wollen. Schau dir an, wie viele BSD-lizensierte Programme es gibt, welche nicht aus kommerziellem Interesse geschrieben wurden. Du hörst dich an wie jemand aus der Windowswelt, der das erste mal von Opensource gehört hat und nicht versteht, wie in aller Welt ein Programmierer GPL-Code schreiben kann.
"Mir ist Dein Problem nicht ganz klar. Statt sich zu freuen, daß große Firmen überhaupt einen Beitrag leisten, wird drüber gestänkert, daß es angeblich "so wenig" sei. Übrigens sind z.B. die Beiträge von RedHat nicht so ganz unmaßgeblich. IIRC wird z.B. der Entwickler/Maintainer der glibc von RedHat bezahlt."
Übrigens gibts die glibc ja auch schon was länger...
Ja, Ulrich Drepper, er ist auch der Grund dafür, dass die glibc geforkt wird.
Ich will einfach nur zeigen, dass die GPL nicht der Weisheit letzter Schluss ist und das die BSD-Lizenz gerade kleine Firmen das Leben schwer macht. Und überhaupt dieses ganze Getue, damit der Linuxkernel Binärtreiber so schlecht wie möglich unterstützt. Das finde ich schon etwas fanatisch...
Sollte Linux einmal doch der Durchbruch auf dem Desktop gelangen, werden wahrscheinlich eh die meisten Apps webbasiert sein und kein Mensch schert sich mehr um das darunterliegende Betriebssystem...
>>Und eine Closed Source-Software, von der es bereits 3 Varianten gibt, kauft keiner.
>Sicher? Google doch mal nach Closed Source-Unices. Da gibt es iirc mindestens 3. Die
>wurden und werden alle gekauft. *g*
Ja, sicher. Der Grund, warum es damals so viele Unices gab, lag vor allem darin, dass es so viele verbreitete Hardware-Plattformen gab. Google mal, auf welchen diese ganzen Unices jeweils laufen. AIX läuft eigentlich nur auf IBM-System, Solaris (SunOS) lief damals nur auf Sun-Computern usw.
Und mittlerweile verlieren diese Derivate immer mehr an Bedeutung. Alle wollen Linux, weil es überall läuft. Nennenswerte Bedeutung bei Neuanschaffungen haben AFAIK nur noch Solaris und FreeBSD, aber die sind ja eh offen...
>>Ich nehme an, dass das auch ein Grund dafür ist, warum viele Firmen keine Lust haben
>>Linux-Software zu entwickeln.
>Der Anwenderkreis ist auf dem Desktop auch eher noch überschaubar.
Zwischenzeitlich gab es aber mal eine Welle, wo auffällig viel kommerzielle Software für Linux kam. Alleine Loki, id-Software, diverse andere Spielehersteller, Adobe mit Flash, Creative Labs mit ihren Soundkartentreibern, Corel mit seiner Programmsuite... (Übrigens hatten alle diese Programme ziemlich üble Ecken und Kanten.)
Was ist passiert? Es werden nur noch seehr wenige Spiele von Windows auf Linux portiert, i.d.R. sind das Egoshooter. Von Flash gab es zwischenzeitlich, während der Zeit als Youtube im Kommen war, lange keine neue Version, so dass Youtube nicht lief. Kennst du irgendwelche guten kommerziellen Officeprogramme für Linux? Oder Hardwarehersteller, die selber noch Treiber für Linux aufm Desktop anbieten?
Linux hat bei den großen Softwarefirmen, zumindest auf dem Desktop, definitiv einiges an Popularität eingebüßt. Und da frage ich mich, was die Erklärung dafür ist. Für den Mac wird ja schließlich auch genug kommerzielle Desktopsoftware angeboten, *obwohl* dieser auch nicht so viele Nutzer hat.
Also OpenOffice läuft so weit gut das ich keinen weiteren Bedarf hab. Aber hat Adobe nicht auch das ein oder andere Corel-Progamm auf Linux portiert? In kleinen und Mittelständischen unternehmen lässt sich wunderbar mit Linux arbeiten
Hardwarehersteller? AVM, ATI, Brother, $Drucker_hersteller, Nvidia,...
Nun gut nicht jeder 0815-Hersteller schreibt Linux-Treiber. Aber Generell stehen "gefühlt" unter Linux mehr Treiber zur Verfügung als unter Wind*. Besonders ältere Hardware läuft einwandfrei. Man stelle sich vor jemand habe sich mal einen neuen Scanner gekauft weil keine WindowsXP Treiber mehr zur Verfügung standen.
Bei Apple ist das anders. Apple verwendet man wenn man ein stabiles sicheres System möchte das gut aussieht (ja sogar die Hardware ist richtig schick!), sich selber für Technik nicht interessiert und sich selber auch nicht um seine "rechte" sorgt.
Wenn's schmeckt.
Aber:
Ein Teil des Cedega-Codes ist in jedem Fall zugänglich:
http://cvs.transgaming.org/cgi-bin/viewcvs.cgi/
Siehe dazu auch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Cedega#Controversy
Ich bin seit 3Jahren folständig mikrosoft frei, hab auch kein problem damit das ich nicht alles spielen kann.
Und jetzt habe ich ein Arkitekten studium angefangen, und bin in einer absoluten Mikrosoft domaine. Ich bin gezwungen wider alles auf Mikrosoft umzustellen, weil ich auch keine lust habe immer wegen kleinkram das System zu wechseln! Wan gibt es eigentlich so was wie AutoCAD für linux? Oder gibt es sowas schon?
MfG
OCP001
MfG
OCP001
ich werde aber das erste jahr weiter bei mikrosoft bleiben, dan neme ich den kampf um linux auch hir auf! Diese uni ist fest im grif von Mikrosoft! als ich angefangen habe, habe ich gefragt was ist mit open source und linux, da sagte man mir "deine eigene schuld!"!
so ist es an DK uniŽs!