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Di, 16. Juni 2009, 15:47

Software::Distributionen

Android bald im Auto

Continental hat das auf Android beruhende Unterhaltungs- und Informationssystem AutoLinQ für den Einsatz im Auto angekündigt.

AutoLinQ

Continental

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Das auf Linux beruhende freie Mobilsystem Android feierte auf Smartphones bereits gewisse Erfolge. Ins Leben gerufen wurde es von Google und der Open Handset Alliance. Nun scheint sich Android auch für andere mobile Einsatzgebiete wie Netbooks und Auto-Informationssysteme anzubieten. Letzteres will der Automobil-Zulieferer Continental für sich erschließen. Dazu kündigte die Abteilung Automotive von Continental das Unterhaltungs- und Informationssystem AutoLinQ an, das eine offene Architektur besitzen soll.

Anfang Juni schon stellte Continental auf der Telematics Detroit 2009 sein System AutoLinQ vor. An der Präsentation waren auch Vertreter von Google und BMW beteiligt. Dadurch, dass AutoLinQ auf Android beruht, soll die Integration neuer Anwendungen in die mobile Umgebung ein Leichtes sein, und Vorhandene Anwendungen sollen sich leicht erweitern lassen.

Laut Continental wird das System es Fahrern und Mitfahrern ermöglichen, über das Internet Informationen abzurufen und eine Vielzahl von individuell anpassbaren Funktionen zu erfüllen. Der Hersteller will eng mit Automobilherstellern und Anwendungsentwicklern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die ins Fahrzeug geholten Informationen in einer »ausgewogenen, für den Fahrer sicheren und angenehmen Art und Weise« integriert werden.

So wird AutoLinQ eine Verbindung zu Mobilgeräten, Multimedia-Programmen und dem Heimsystem des Benutzers - sofern vorhanden - ermöglichen. Man kann auf externe Dienste zugreifen, aber mittels einer fahrzeugspezifischen Schnittstelle auch bestimmte Funktionen des Autos steuern. Neue Anwendungen können über den Android-Marktplatz heruntergeladen werden. Sollte das System Realität werden, dann ist damit zu rechnen, dass eine große Zahl von Anwendungen spezifisch für die Benutzung in Autos entstehen wird. Laut Continental werden darunter auch solche sein, die bisher nicht möglich waren, und das Unternehmen will mit seinen Partnern dafür sorgen, dass solche Anwendungen entstehen und zertifiziert werden.

Continental rechnet damit, dass bis 2016 für die Mehrheit der Verbraucher die Vernetzung ihrer Fahrzeuge und der Zugriff auf aktuelle Informationen eine große Rolle spielen wird. Dementsprechend werden die Funktionen von AutoLinQ nach und nach entstehen. Zunächst will sich der Hersteller auf die Entwicklung verschiedener Kern-Anwendungen konzentrieren, die es dem Fahrer ermöglichen sollen, auch im Auto ständig Zugriff auf das Internet zu haben. Diese sollen »das Leben erleichtern und angenehmer machen«, so Continental. Eine Idee der Ingenieure ist zum Beispiel eine Buddy-Funktion, in der durch die Vernetzung mit anderen Onlinediensten die Möglichkeit besteht, den Standort von Freunden auf einer Straßenkarte im Auto zu sehen. Der Fahrer kann dann seine Freunde direkt anrufen und unter Nutzung aktueller Verkehrsinformationen auf dem kürzesten Weg ein Treffen realisieren.

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