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Mi, 17. Juni 2009, 09:56

Gesellschaft::Politik/Recht

Wind River stellt Hypervisor vor

Ein neuer Hypervisor von Wind River unterstützt Virtualisierung auf Single- und Multicore-Prozessoren für VxWorks und Linux.

Der Wind River Hypervisor ist nach Angaben des jüngst von Intel aufgekauften Herstellers ein Hochleistungs-Typ-1-Hypervisor. Er ist an die Wind River-Betriebssysteme VxWorks und Wind River Linux angepasst und unterstützt weitere handelsübliche Betriebssysteme. Die Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung Wind River Workbench wurde um spezielle Funktionen für die Entwicklung von Software erweitert, die auf Wind River Hypervisor laufen soll. Zu den wesentlichen Funktionalitäten von Wind River Hypervisor gehört die Unterstützung für verschiedene Single- und Multicore-Prozessoren. Die einzelnen Betriebssystem-Instanzen, die sich auch einzeln starten, stoppen und neu laden lassen, und die CPU-Kerne sind gegeneinander abgeschirmt. Bei der Implementierung von Wind River Hypervisor wurde nach Angaben des Herstellers besonderes Augenmerk auf die kritischen Faktoren Durchsatz, Latenz, Determinismus und minimaler Speicherbedarf gelegt.

Virtualisierung mittels eines Hypervisors ermöglicht neuartige Geräte-Designs unter Weiterverwendung von älteren Betriebssystemen und Anwendungen auf neuerer Hardware, die ursprünglich nicht von Betriebssystem bzw. der Applikation unterstützt werden, den Betrieb mehrerer unterschiedlicher Betriebssysteme auf einem Gerät und eine einfachere Gerätezertifizierung durch die Trennung von sicherheitskritischen und nicht kritischen Programmen. Dadurch können sich Kosteneinsparungen durch die Einsparung von Hardware ergeben. Eingesetzt werden Hypervisor-gestützte Virtualisierungskonzepte laut Wind River bei der Entwicklung von Gerätesoftware für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, für Industriesteuerungen, Netzwerkkomponenten und Unterhaltungselektronik.

Wind River Hypervisor ist eine Eigenentwicklung von Wind River, die nichts mit Xen oder anderen bekannten Produkten zu tun hat. Dadurch konnte der Hypervisor speziell an die Erfordernisse eingebetteter Systeme, insbesondere geringe Ressourcen und Echtzeit-Fähigkeit, angepasst werden. Das Produkt sowie Testversionen sind über autorisierte Händler erhältlich.

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