Ja, die sachen, welche nicht mit Öl funktionieren, laufen sicher in die Gefahr dass sie aufgekauft und fallen gelassen werden (mit Öl ist einfach zu viel Geld zu verdienen).
Ich hoff mal das da ne anständige Community entsteht, sodass das Projekt nicht stirbt und evtl. auch ohne die Firma dahinter weiter funktionieren kann.
Da die Pläne OS sind, besteht nicht die Gefahr das sie gekauft werden um in irgendeiner Schublade zu verschwinden. Die großen Autobauer können sich die Pläne zwar gerne in die Schublade legen, aber das kratzt in diesem Fall niemand. Auch die Firma aufzukaufen wird wenig bringen, denn falls es Bedarf für das Produkt gibt wird es immer jemand geben der es dann auch herstellt. Und mit der Patentkeule ist hier dann wenig auszurichten.
Hm, also im Gegensatz zu den "gewöhnlichen" OpenSource-Produkten auf die du gerade anspielst, besteht hier ein Markt. Außerdem ist es ja keine Software, also nicht nur von vllt. 10% der Bevölkerung bedienbar sondern von allen. Im Übrigen ist es nicht schlecht, wenn es wieder "in der Schublade verschwindet" -- denn dann muss es nicht mit Steuermilliarden gerettet werden. Außerdem - im Gegensatz zu "Desktopumgebung XY" oder sonstwas muss hier eine Infrastruktur geschaffen werden, es müssen Werke gebaut, Werkzeuge hergestellt werden und so weiter. Bei Projekten wie dem Freerunner würde ich mal tippen, dass es eben eher auf Softwarebastler abziehlt. Sich von A nach B bewegen wollen aber alle.
Im Übrigen ist alles eine Frage des Leidensdrucks. Warum setzen sich in der Stadt Fahrräder nicht durch, obwohl sie im Betrieb kein CO_2 verursachen (Luft des Fahrers nicht eingeschlossen und Herstellung und Herstellung der Verbrauchsmaterialien werden beim Auto auch nicht eingerechnet tipp ich mal), leise und gesund sind und man fast immer einen Parkplatz direkt vor der Tür findet? Weil der Leidensdruck nicht groß genug ist, also Innenstädte noch zu sauber, Öl zu billig und so weiter.
weil nicht alle sich nur innerhalb der Stadt bewegen. weil Städte nicht immer nur einen Durchmesser von 5 km haben und rund sind (und selbst dann kann man am Tag gerne mal 40 km fahren) weil die meisten Menschen viel längere Fahrtwege haben, als nur 5 km weil die Infrastruktur nicht stimmt weil man an Regentagen nass wird (und Regentage gibt es häufiger, als man denkt) weil man nicht überall verschwitzt auftauchen kann weil Menschen individuell sind und unterschiedliche Vorlieben haben weil man auf dem Fahrrad keine 4 Wasserkästen transportieren kann (mit dem Anhänger zwar schon, aber wo stellt man den in einem Mietshaus in der Stadt ab? Wenn man da einen Fahrradkeller hat, ist man schon gut dabei)
Das Fahrad ist "ein" Verkehrsmittel, dass in seinem Nutzungsbereich durchaus benutzt wird (von nicht durchsetzen kann man also nicht reden), es sollte nicht als alleiniges Fortbewegungsmittel propagiert werden, der Mix aus Auto, Öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrad und Fußgehen macht's.
> der Mix aus Auto, Öffentlichen Verkehrsmitteln, > Fahrad und Fußgehen macht's.
Da hast du völlig Recht - und trotz deiner vielen Argumente, die du hier zum Thema Fahrrad anführst, ist meine Beobachtung die, dass an moderat warmen Tagen in Städten mit schönen Radwegen immernoch sehr viele Leute aus Bequemlichkeit lieber alleine und ohne Wasserkasten oder Fußkranke Oma das Auto nehmen. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen - alerdings kann man dem Thema "Fortbewegung" nicht das gewisse Potential absprechen, das sich aber erst eröffnet, wenn der Druck steigt, es auch wirklich zu tun. Das war der Kern der Aussage oben.
Deine Probleme mit Radfahrern seien dir unbenommen.
Alles Ausreden - ging Jahrhunderte ohne Auto - und wird demnächst auch wieder ohne gehen müssen. Und überhaupt: Für wen Nass-werden und irgendwo Verschwitzt-auftauchen ein Problem ist, sollte seine Lebensfähigkeit prüfen. Und wer mehr als fünf Kilometer nicht mit dem Rad bewältigen kann...vielleicht dann gleich doppelte Krankenkassen-Beiträge und ein Pflichtseminar in Nachhaltigkeit, "Freie Fahrt für freie Bürger" und Gesundheit.
klar. Mir dünkt du hast Open Source nicht verstanden. Es KANN nicht mehr in einer Schublade verschwinden. Im schlimmsten Fall interessiert sich niemand dafür und baut aber aus den Sourcen was Besseres, holt sich Ideen, entwickelt es weiter.
Rumdümpeln und in Schulbaden verschwinden kann nur Closed Source. Schade, dass du in deinem Pessimismus gefangen bist.
Naja, Pessimissmus wollte ich keinen ausdrücken. Natürlich kann man ein Konzept, das mal Open Source ist nicht so leicht in die Schublade drücken und nicht mehr auspacken. Es muss hier nur auch gefertigt werden und hier sehe ich eher das Problem, dass die Firmen nicht so gerne mit machen. Kompilieren kann jeder, ein Auto in Produktion schicken ist da schon ein bisschen aufwendiger...
> Kompilieren kann jeder, ein Auto in Produktion schicken ist da schon ein bisschen aufwendiger...
Wenn du jetzt paar Millionen auf der hohen Kante hättest oder eine gute Bank und dir jemand einen kompletten Entwurf für ein Auto auf den Tisch legt und es meinetwegen ein dichtes Netz an Treibstoffversorgung gibt - würdest du das dann nicht auch bauen wollen, wenn die Nachfrage existiert?
Doch, jeder bekommt ein Compiler und baut sich sein Programm selber. Programm verändern? Schnell die Programmiersprache gelernt und ein paar Zeilen dazu gehackt. Fertig
Ein Auto als OS? Jeder kauft sich eine CNC-Fräse oder bestellt die Teile bei einen Dienstleister? Alleine die Festlegung des richtigen Materials wird viele überfordern weil vieles über Normen läuft, bis Du die alle zusammen hast bist Du pleite. Fachwissen? Es gibt keine Bücher "Autobauen für Dummys". Nur um die Karre TÜV-fertig zu bekommen wird viel Schweiß fliessen.
Ich würde mal sagen Du hast OS nicht begriffen, alles freigeben ist Eins, es müssen sich auch Leute finden die das nutzen können.
Deswegen wird das Thema in der Schublade verschieden, entweder als Endlager oder in der Ideen-Schublade eines Automobilbauers.
Ein Super Projekt - aber die Firma muss Ihren großen Worten noch taten folgen lassen und wirklich die Konstruktionspläne veröffentlichen!
"The designs will be made available on this site over the course of the next few months."
Es könnte eine neue Ära für die Automobile Welt anbrechen - wenn:
1.) Die Finanzierung steht 2.) Ein großer Autokonzern die nicht Kauft und begräbt 3.) Wasserstoff aus umweltfreundlichen Quellen gewonnen wird 4.) Das generelle Wasserstoff Problem des sichern Transport und Verteilung von Wasserstoff gelöst wird 5.) Zu guter letzt der Preis stimmt
Eins ist klar das "Urban Car" kann die natürliche Evolution vom SAMRT sein!
Zumindest derzeit endet der Versuch die WEB-Seite von Riversimple aufzurufen, in einem "Server Error in '/' Application.". Zumindest der WEB-Auftritt ist nicht mit OS gelöst, sondern mit dem proprietärem Spielzeug eines bekannten redmonder Unternehmens. Schade
>Ich weiss ja nicht welchen Browser du verwendest Wir empfehlen Iceweasel 3.0.9 mit Debian Testing und KDE4.2.
Ich weis ja nicht wer wir ist, aber das mit Iceweasel stimmt tatsächlich. Damit funktioniert es auch bei mir. Mit Konqueror unter KDE4 erhalte ich dennoch oben beschriebenen Fehler. Nun erwarte ich ja nicht das die Seite mit Konqueror vollständig und korrekt angezeigt wird, aber die Fehlermeldung ist schon heftig. So etwas sollte auf keiner Seite passieren, egal ob sie mit professionellen Tools oder nur mit einem Spielzeug wie IIS betrieben wird.
> Zumindest der WEB-Auftritt ist nicht mit OS gelöst, > sondern mit dem proprietärem Spielzeug eines bekannten > redmonder Unternehmens.
Die machen auch keine Software, sondern konstruieren ein Auto. Ich tippe mal, im Konstruktionsprozess finden sich noch viele Daten, die nicht mit OpenSource zu gebrauchen sind -- fängt schon beim CAD an und hört bei Simulationen mit Matlab noch lange nicht auf. Und die Wälzlager, die da bestimmt verbaut sein werden, sind auch mit Patenten gesegnet dass es kracht. Aber das muss man in dem Zusammenhang nicht kritisch sehen finde ich, Patente find ich gut solange sie nicht allzu trivial sind, genauso wie kommerzielle Software, solange sie sich an Standards hält.
Ich glaube, die WEB-Seite, oder ein WEB-Auftritt, ganz allgemein, muss getrennt von intern verwendeter Software gesehen werden. Das bei dem Fahrzeug Teile verbaut werden, welche patentiert sind, ist mehr als wahrscheinlich. Dagegen habe ich auch nichts.
Ich wollte lediglich bemerken, dass der WEB-Auftritt dieses Unternehmens sehr dilettantisch aussieht und die darunter liegende Technik diesen Eindruck unterstreicht. Das wiederum führt mich zu der Frage, ob die Leute den Begriff Open Source überhaupt richtig verstanden haben? Immerhin konnte ich keinen veröffentlichten Plan auf der Seite finden. Nur einige vage Ankündigungen. Wissen die also was Open Source bedeutet und noch wichtiger: Wenn sie es wissen, nehmen sie es ernst?
Es bleibt also abzuwarten, ob den Ankündigungen auch Taten folgen.
Ein schönes Projekt. Dasselbe dachte ich damals bei LoReMo, was sogar sowas ähnliches ist - Leichtbau und sparsame Antriebe. Die dümpeln aber auch seit jahren mit Prototypen rum, dann gibs mal wieder ein Update usw, dann werden mal wieder Investoren gesucht und irgendwann ist das Ding einfach nur noch von gestern. Irgendwann muss es dann mal soweit sein, das man das ding kaufen kann.
Die Gefahr dabei ist, das Schicksal von OpenMoko zu teilen.
Wieso macht eine Wasserstoffbrennzelle CO2? H2 + O2 -> H2O Wenn ich CO2 erzeugen will, muss ich doch erstmal Kohlenstoff verbrennen. Außerdem verbraucht man doch zur Wasserstofferzeugung noch viel Energie. Ist das beim Verbrauch mit einberechnet?
Golem beschreibt es genauer: Seine Kohlendixiodemissionen gibt der Hersteller mit rund 30 Gramm pro Kilometer an, die bei der Herstellung von Wasserstoff entstehen. Das ist etwa ein Fünftel der Emissionen eines Autos mit Verbrennungsmotor. Die Abgase, die das Auto in die Luft pustet, sind komplett harmlos: Es ist reiner Wasserdampf.
Das sieht doch ein Hilfsschüler, dass das nicht stimmen kann. In dieser Gleichung ist ein Sauerstoffatom verloren gegangen. Wenn ich das als chemicher Laie schreiben würde säe das so aus: 2H2 + O2 -> 2H2O Das sieht zumindest mal logisch aus. Ob es absolut richtig ist, weiß ich nicht. Kohlendioxid entsteht dadurch weiterhin nicht. Das entsteht bei der Herstellung von Wasserstoff, wie im golem-Artikel steht. Die Ölmafia will den Wasserstoff ja aus Öl oder Gas herstellen.
Davon abgesehen, dass dein Beitrag nicht enthält warum CO2 entsteht möchte ich dir den Golem Artikel zitieren:
"Das britische Unternehmen Riversimple hat ein Stadtfahrzeug vorgestellt, das mit Wasserstoff angetrieben wird."
Hier steht eindeutig Wasserstoff H. Da ist nirgendwo Kohlenstoff dabei. Wenn du schon auf andere Artikel verweist solltest du sie auch lesen.
"Seine Kohlendixiodemissionen gibt der Hersteller mit rund 30 Gramm pro Kilometer an, die bei der Herstellung von Wasserstoff entstehen. Das ist etwa ein Fünftel der Emissionen eines Autos mit Verbrennungsmotor. Die Abgase, die das Auto in die Luft pustet, sind komplett harmlos: Es ist reiner Wasserdampf."
Und ebenso hier. Ausstoss: reiner Wasserdampf.
Die angegebenen 30Gramm CO2 werden wahrscheinlich bei der Erzeugung des Wasserstoffs entstehen. Wobei bei der Verbrennung von Wasserstoff niemals soviel Energie entstehen kann wie man benötigt ihn herzustellen. Alles in allem doch eine negative Umweltbilanz.
> Wenn du schon auf andere Artikel verweist solltest du sie auch lesen.
Er hat auf den Beitrag "eins höher" verwiesen, da steht das, was du dir unten ausdenkst (erzeugung Wasserstoff etc.), drinnen.
Zur Umweltbilanz: Wann ist eine Umweltbilanz negativ? Wenn man 30g mit 220g vergleicht, sind die 30g doch besser, oder? Sauberer wird die Umwelt nicht werden, nur weniger schmutzig. Dass bei der Erzeugung von Wasserstoff mehr Energie verbraucht wird als später wieder herauskommt bestreite ich jetzt mal ungeprüft, bei de rHerstellung von Benzin muss ja auch weniger Energie eingesetzt werden als später herauskommt (glaub ich zumindest). Und das wird immernoch weniger Energie sein als die, die ein gewöhnlicher Verbrennungsmotor umwandelt. Das kann an der Rückführung der kinetischen Energie in elektrische Energie liegen (Bremsvorgang) oder schon daran, dass eine Gasturbine oder ölbetriebener Generator (der den Strom für die Wasserstoffherstellung bereitstellt) immer unter optimalen Bedingungen und im optimalen Drehzahlbereich laufen kann. Darum kann es ja auch sinnvoll sein, mechanische Energie zuerst in elektrische Energie umzuwandeln und dann erst wieder in mechanische, obwohl bei der Umwandlung immer Verluste entstehen.
"Dank seines geringen Gewichts, dem Brennstoffzellenantrieb und modernster Technik verbraucht das Auto nur einen Liter Treibstoff auf 100 Kilometer und produziert neben viel Dampf ca. 30 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer."
Der Satz ist nicht so toll ausgedrückt. Daher das Missverständnis.
Hmm.. ja.. klar sind 30g besser, allerdings macht man damit auch ordentlich Abstriche. Maximalgeschwindigkeit ist bei nur 80km/h.. und 6KW Motorleistung sind auch nicht vergleichbar mit einem normalen Auto.
Wenn man diese Werte auf einen Nenner bringt: Dieses Vehikel bringt 6KW bei 30g CO2.. ein normaler Wagen hat in etwa die 10fache Leistung (60KW = ~81PS). 30g CO2 x10 wären dann 300g CO2...
so gesehen.. ist ein normales Fahrzeug effektiver und erzeugt bei gleicher Leistung weniger CO2.
wer lesen kann, ist klar im vorteil. die brennstoffzellen bringen 6kw output, nicht die motoren. die können peak wesentlich mehr leisten, was im beitrag aber nicht steht. selbst wenn deine rechnung sinn machen würde, ist die aussage, ein "normales fahrzeug" (was immer das sein mag) wäre effektiver, totaler humbug. das urban car kann dich mit wesentlich geringerem verbrauch z.b. von zu hause zur arbeit bringen. das wird unter anderem dadurch erreicht, dass nicht 2 tonnen balast bewegt werden müssen, um <100 kg lebendes fleisch zu transportieren, sondern eben nur 350 kg. jetzt überleg noch mal, was "effizienz" sein könnte. in der stadt kannst du ohnehin nur selten über 80 fahren.
ehrlich gesagt.. ich will mit so n spuckerl net auf die strasse.
was mach ich wenn ich überholen will? hab ich dann genug kraft um zu beschleunigen? was mach ich wenn ich freilandstrasse fahre? 80er is da manchmal schon verkehrsbehindernd. was geschieht wenn ich mal etwas transportieren möchte? geht er dann in die knie? wie siehts aus bei einem unfall? die fehlende masse lässt dieses auto doch wegfliegen wie n pingpongball.
das sind alles eklatante nachteile.. deshalb ist es eher vergleichbar mit einem motorrad anstatt eines autos..
wenn du nur schnell und einfach von a nach b willst, nimm n moped.. das is in der stadt dann noch besser.
trotzdem stimmt meine aussage.. in bezug auf die gebotene leistung ist man mit einem normalen auto effizienter dran.
Vermutlich bin ich zu dumm das zu finden, aber wo kann man denn die PLäne downloaden? Mich würden vor allem CAD-Daten interessieren, die wir bei uns an der Uni ggf. nutzen könnten.
Man könnte dann ein Derivat entwickeln und an den jeweiligen Markt anpassen, oder als "Bausatz" verkaufen. Man fertigt die Teile vor und versendet sie dann an einen Empfänger, der sich, das nötige handwerkliche Geschick vorausgesetzt, sein neues Auto selbst zusammenbaut.
Ist bestimmt witzig (zeitaufwendig und sehr teuer) mit seinem selbstgebauten Auto vor den TÜV zufahren, oder der Dekra oder ...
Nein überhaupt nicht. Jedenfalls nicht wesentlich. Einzelabnahme eben, aber das Auto muss ja genauso verkehrssicher sein wie jeder Golf der da vorstellig wird.
Schade
Gruß Micha
Ich hoff mal das da ne anständige Community entsteht, sodass das Projekt nicht stirbt und evtl. auch ohne die Firma dahinter weiter funktionieren kann.
Die großen Autobauer können sich die Pläne zwar gerne in die Schublade legen, aber das kratzt in diesem Fall niemand.
Auch die Firma aufzukaufen wird wenig bringen, denn falls es Bedarf für das Produkt gibt wird es immer jemand geben der es dann auch herstellt.
Und mit der Patentkeule ist hier dann wenig auszurichten.
Im Übrigen ist alles eine Frage des Leidensdrucks. Warum setzen sich in der Stadt Fahrräder nicht durch, obwohl sie im Betrieb kein CO_2 verursachen (Luft des Fahrers nicht eingeschlossen und Herstellung und Herstellung der Verbrauchsmaterialien werden beim Auto auch nicht eingerechnet tipp ich mal), leise und gesund sind und man fast immer einen Parkplatz direkt vor der Tür findet? Weil der Leidensdruck nicht groß genug ist, also Innenstädte noch zu sauber, Öl zu billig und so weiter.
weil Städte nicht immer nur einen Durchmesser von 5 km haben und rund sind (und selbst dann kann man am Tag gerne mal 40 km fahren)
weil die meisten Menschen viel längere Fahrtwege haben, als nur 5 km
weil die Infrastruktur nicht stimmt
weil man an Regentagen nass wird (und Regentage gibt es häufiger, als man denkt)
weil man nicht überall verschwitzt auftauchen kann
weil Menschen individuell sind und unterschiedliche Vorlieben haben
weil man auf dem Fahrrad keine 4 Wasserkästen transportieren kann (mit dem Anhänger zwar schon, aber wo stellt man den in einem Mietshaus in der Stadt ab? Wenn man da einen Fahrradkeller hat, ist man schon gut dabei)
Das Fahrad ist "ein" Verkehrsmittel, dass in seinem Nutzungsbereich durchaus benutzt wird (von nicht durchsetzen kann man also nicht reden), es sollte nicht als alleiniges Fortbewegungsmittel propagiert werden, der Mix aus Auto, Öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrad und Fußgehen macht's.
> Fahrad und Fußgehen macht's.
Da hast du völlig Recht - und trotz deiner vielen Argumente, die du hier zum Thema Fahrrad anführst, ist meine Beobachtung die, dass an moderat warmen Tagen in Städten mit schönen Radwegen immernoch sehr viele Leute aus Bequemlichkeit lieber alleine und ohne Wasserkasten oder Fußkranke Oma das Auto nehmen. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen - alerdings kann man dem Thema "Fortbewegung" nicht das gewisse Potential absprechen, das sich aber erst eröffnet, wenn der Druck steigt, es auch wirklich zu tun. Das war der Kern der Aussage oben.
Deine Probleme mit Radfahrern seien dir unbenommen.
Dazu gibt es viel Lieferverkehr und sonstiger kommerzieller Verkehr. Der Leidensdruck bei den "einfachen" Bürgern hingegen ist schon jetzt recht hoch.
Und überhaupt: Für wen Nass-werden und irgendwo Verschwitzt-auftauchen ein Problem ist, sollte seine Lebensfähigkeit prüfen. Und wer mehr als fünf Kilometer nicht mit dem Rad bewältigen kann...vielleicht dann gleich doppelte Krankenkassen-Beiträge und ein Pflichtseminar in Nachhaltigkeit, "Freie Fahrt für freie Bürger" und Gesundheit.
Mir dünkt du hast Open Source nicht verstanden.
Es KANN nicht mehr in einer Schublade verschwinden.
Im schlimmsten Fall interessiert sich niemand dafür und baut aber aus den Sourcen was Besseres, holt sich Ideen, entwickelt es weiter.
Rumdümpeln und in Schulbaden verschwinden kann nur Closed Source.
Schade, dass du in deinem Pessimismus gefangen bist.
Wenn du jetzt paar Millionen auf der hohen Kante hättest oder eine gute Bank und dir jemand einen kompletten Entwurf für ein Auto auf den Tisch legt und es meinetwegen ein dichtes Netz an Treibstoffversorgung gibt - würdest du das dann nicht auch bauen wollen, wenn die Nachfrage existiert?
Doch, jeder bekommt ein Compiler und baut sich sein Programm selber. Programm verändern? Schnell die Programmiersprache gelernt und ein paar Zeilen dazu gehackt. Fertig
Ein Auto als OS? Jeder kauft sich eine CNC-Fräse oder bestellt die Teile bei einen Dienstleister? Alleine die Festlegung des richtigen Materials wird viele überfordern weil vieles über Normen läuft, bis Du die alle zusammen hast bist Du pleite. Fachwissen? Es gibt keine Bücher "Autobauen für Dummys". Nur um die Karre TÜV-fertig zu bekommen wird viel Schweiß fliessen.
Ich würde mal sagen Du hast OS nicht begriffen, alles freigeben ist Eins, es müssen sich auch Leute finden die das nutzen können.
Deswegen wird das Thema in der Schublade verschieden, entweder als Endlager oder in der Ideen-Schublade eines Automobilbauers.
Gruß Micha
"The designs will be made available on this site over the course of the next few months."
Es könnte eine neue Ära für die Automobile Welt anbrechen - wenn:
1.) Die Finanzierung steht
2.) Ein großer Autokonzern die nicht Kauft und begräbt
3.) Wasserstoff aus umweltfreundlichen Quellen gewonnen wird
4.) Das generelle Wasserstoff Problem des sichern Transport und Verteilung von Wasserstoff gelöst wird
5.) Zu guter letzt der Preis stimmt
Eins ist klar das "Urban Car" kann die natürliche Evolution vom SAMRT sein!
A.T.
Wir empfehlen Iceweasel 3.0.9 mit Debian Testing und KDE4.2.
Da geht das wunderprima
Wir empfehlen Iceweasel 3.0.9 mit Debian Testing und KDE4.2.
Ich weis ja nicht wer wir ist, aber das mit Iceweasel stimmt tatsächlich. Damit funktioniert es auch bei mir. Mit Konqueror unter KDE4 erhalte ich dennoch oben beschriebenen Fehler. Nun erwarte ich ja nicht das die Seite mit Konqueror vollständig und korrekt angezeigt wird, aber die Fehlermeldung ist schon heftig. So etwas sollte auf keiner Seite passieren, egal ob sie mit professionellen Tools oder nur mit einem Spielzeug wie IIS betrieben wird.
A.T.
> sondern mit dem proprietärem Spielzeug eines bekannten
> redmonder Unternehmens.
Die machen auch keine Software, sondern konstruieren ein Auto. Ich tippe mal, im Konstruktionsprozess finden sich noch viele Daten, die nicht mit OpenSource zu gebrauchen sind -- fängt schon beim CAD an und hört bei Simulationen mit Matlab noch lange nicht auf. Und die Wälzlager, die da bestimmt verbaut sein werden, sind auch mit Patenten gesegnet dass es kracht. Aber das muss man in dem Zusammenhang nicht kritisch sehen finde ich, Patente find ich gut solange sie nicht allzu trivial sind, genauso wie kommerzielle Software, solange sie sich an Standards hält.
Ich wollte lediglich bemerken, dass der WEB-Auftritt dieses Unternehmens sehr dilettantisch aussieht und die darunter liegende Technik diesen Eindruck unterstreicht. Das wiederum führt mich zu der Frage, ob die Leute den Begriff Open Source überhaupt richtig verstanden haben? Immerhin konnte ich keinen veröffentlichten Plan auf der Seite finden. Nur einige vage Ankündigungen. Wissen die also was Open Source bedeutet und noch wichtiger: Wenn sie es wissen, nehmen sie es ernst?
Es bleibt also abzuwarten, ob den Ankündigungen auch Taten folgen.
A.T.
Dasselbe dachte ich damals bei LoReMo, was sogar sowas ähnliches ist - Leichtbau und sparsame Antriebe.
Die dümpeln aber auch seit jahren mit Prototypen rum, dann gibs mal wieder ein Update usw, dann werden mal wieder Investoren gesucht und irgendwann ist das Ding einfach nur noch von gestern.
Irgendwann muss es dann mal soweit sein, das man das ding kaufen kann.
Die Gefahr dabei ist, das Schicksal von OpenMoko zu teilen.
H2 + O2 -> H2O
Wenn ich CO2 erzeugen will, muss ich doch erstmal Kohlenstoff verbrennen.
Außerdem verbraucht man doch zur Wasserstofferzeugung noch viel Energie. Ist das beim Verbrauch mit einberechnet?
Golem beschreibt es genauer:
Seine Kohlendixiodemissionen gibt der Hersteller mit rund 30 Gramm pro Kilometer an, die bei der Herstellung von Wasserstoff entstehen. Das ist etwa ein Fünftel der Emissionen eines Autos mit Verbrennungsmotor. Die Abgase, die das Auto in die Luft pustet, sind komplett harmlos: Es ist reiner Wasserdampf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Direktmethanolbrennstoffzelle
Das sieht doch ein Hilfsschüler, dass das nicht stimmen kann. In dieser Gleichung ist ein Sauerstoffatom verloren gegangen.
Wenn ich das als chemicher Laie schreiben würde säe das so aus:
2H2 + O2 -> 2H2O
Das sieht zumindest mal logisch aus. Ob es absolut richtig ist, weiß ich nicht. Kohlendioxid entsteht dadurch weiterhin nicht. Das entsteht bei der Herstellung von Wasserstoff, wie im golem-Artikel steht. Die Ölmafia will den Wasserstoff ja aus Öl oder Gas herstellen.
So leicht wie es ist würde mich ein Crashtest interessieren.
P.S. Gibt es eigentlich Brennstoffzellen für Flüssiggas?
Du könntest auch einfach den Beitrag über deinem Beitrag lesen. Dann würde sich deine Frage sofort beantworten.
> Gibt es eigentlich Brennstoffzellen für Flüssiggas?
Was ist Flüssiggas? Wasserstoff ist unter Druck auch flüssig.
Es gibt auch Brennstoffzellen für Methanol usw. Herr google hilft dir da weiter!
"Das britische Unternehmen Riversimple hat ein Stadtfahrzeug vorgestellt, das mit Wasserstoff angetrieben wird."
Hier steht eindeutig Wasserstoff H. Da ist nirgendwo Kohlenstoff dabei.
Wenn du schon auf andere Artikel verweist solltest du sie auch lesen.
"Seine Kohlendixiodemissionen gibt der Hersteller mit rund 30 Gramm pro Kilometer an, die bei der Herstellung von Wasserstoff entstehen. Das ist etwa ein Fünftel der Emissionen eines Autos mit Verbrennungsmotor. Die Abgase, die das Auto in die Luft pustet, sind komplett harmlos: Es ist reiner Wasserdampf."
Und ebenso hier. Ausstoss: reiner Wasserdampf.
Die angegebenen 30Gramm CO2 werden wahrscheinlich bei der Erzeugung des Wasserstoffs entstehen.
Wobei bei der Verbrennung von Wasserstoff niemals soviel Energie entstehen kann wie man benötigt ihn herzustellen.
Alles in allem doch eine negative Umweltbilanz.
Er hat auf den Beitrag "eins höher" verwiesen, da steht das, was du dir unten ausdenkst (erzeugung Wasserstoff etc.), drinnen.
Zur Umweltbilanz: Wann ist eine Umweltbilanz negativ? Wenn man 30g mit 220g vergleicht, sind die 30g doch besser, oder? Sauberer wird die Umwelt nicht werden, nur weniger schmutzig. Dass bei der Erzeugung von Wasserstoff mehr Energie verbraucht wird als später wieder herauskommt bestreite ich jetzt mal ungeprüft, bei de rHerstellung von Benzin muss ja auch weniger Energie eingesetzt werden als später herauskommt (glaub ich zumindest). Und das wird immernoch weniger Energie sein als die, die ein gewöhnlicher Verbrennungsmotor umwandelt. Das kann an der Rückführung der kinetischen Energie in elektrische Energie liegen (Bremsvorgang) oder schon daran, dass eine Gasturbine oder ölbetriebener Generator (der den Strom für die Wasserstoffherstellung bereitstellt) immer unter optimalen Bedingungen und im optimalen Drehzahlbereich laufen kann. Darum kann es ja auch sinnvoll sein, mechanische Energie zuerst in elektrische Energie umzuwandeln und dann erst wieder in mechanische, obwohl bei der Umwandlung immer Verluste entstehen.
Der Satz ist nicht so toll ausgedrückt. Daher das Missverständnis.
Hmm.. ja.. klar sind 30g besser, allerdings macht man damit auch ordentlich Abstriche. Maximalgeschwindigkeit ist bei nur 80km/h.. und 6KW Motorleistung sind auch nicht vergleichbar mit einem normalen Auto.
Wenn man diese Werte auf einen Nenner bringt:
Dieses Vehikel bringt 6KW bei 30g CO2.. ein normaler Wagen hat in etwa die 10fache Leistung (60KW = ~81PS). 30g CO2 x10 wären dann 300g CO2...
so gesehen.. ist ein normales Fahrzeug effektiver und erzeugt bei gleicher Leistung weniger CO2.
selbst wenn deine rechnung sinn machen würde, ist die aussage, ein "normales fahrzeug" (was immer das sein mag) wäre effektiver, totaler humbug. das urban car kann dich mit wesentlich geringerem verbrauch z.b. von zu hause zur arbeit bringen. das wird unter anderem dadurch erreicht, dass nicht 2 tonnen balast bewegt werden müssen, um <100 kg lebendes fleisch zu transportieren, sondern eben nur 350 kg. jetzt überleg noch mal, was "effizienz" sein könnte.
in der stadt kannst du ohnehin nur selten über 80 fahren.
fazit: du rechnest wie ein milchmädchen.
ehrlich gesagt.. ich will mit so n spuckerl net auf die strasse.
was mach ich wenn ich überholen will? hab ich dann genug kraft um zu beschleunigen?
was mach ich wenn ich freilandstrasse fahre? 80er is da manchmal schon verkehrsbehindernd.
was geschieht wenn ich mal etwas transportieren möchte? geht er dann in die knie?
wie siehts aus bei einem unfall? die fehlende masse lässt dieses auto doch wegfliegen wie n pingpongball.
das sind alles eklatante nachteile.. deshalb ist es eher vergleichbar mit einem motorrad anstatt eines autos..
wenn du nur schnell und einfach von a nach b willst, nimm n moped.. das is in der stadt dann noch besser.
trotzdem stimmt meine aussage.. in bezug auf die gebotene leistung ist man mit einem normalen auto effizienter dran.
Ist bestimmt witzig (zeitaufwendig und sehr teuer) mit seinem selbstgebauten Auto vor den TÜV zufahren, oder der Dekra oder ...
http://biowasserstoff-magazin.richey-web.de/
siehe auch passend zu diesem Artikel:
Moment, ich schau mal nach der Seite:
http://www.theoscarproject.org/
Gibt es scheinbar noch.
Schultze