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Do, 16. März 2000, 23:47

RWE: Internet aus der Steckdose; Sixt: Surfen für 2,89 Pfennig/Minute

RWE demonstriert die »Internet aus der Steckdose« Wohnung in der Essener Innenstadt; Der Autovermieter Sixt bietet ab dem ersten April einen Internetzugang für 2,89 Pfennig/Minute.

Durch den Anschluss an das Internet und die Datenübertragung über Stromnetze und die Luft ergeben sich für die Endkunden komfortable Möglichkeiten einer intelligenten Vernetzung privater Bereiche.
Neben der Verwendung zahlreich vorkommender Steckdosen als Schnittstelle zum Internet stellt vor allem die sehr hohe Datenübertragungsrate und die permanente Anbindung (always-on) die besonderen Vorteile der Powerline-Technologie heraus. Über Adapter werden PCs und Haushaltsgeräte an das Stromnetz von RWE angeschlossen und über das IP-Netz von mediaWays an das Internet angebunden. Eine entsprechend hergerichtete Wohnung in der Essener Innenstadt wurde am 15. März für die Öffentlichkeit geöffnet und demonstriert die Umsetzung des Konzeptes. Folgen soll die Anbindung erster Pilothaushalte. Als weitere Applikationen präsentieren die beiden Unternehmen Videostreaming und -conferencing sowie Telefonie über Powerline.
Wann diese Technologie allerdings dem Privatanwender zur Verfügung stehen wird, steht noch in den Sternen.
Der Autovermieter Sixt bietet dagegen bereits ab dem 1. April einen Internetzugang für sagenhafte 2,89 Pfennig pro Minute der breiten Masse der Nutzer an.
Das unter dem Namen »Easysixt« vertriebene Paket wird ab 18 Uhr allen Benutzern einen bundesweiten Zugang ins »Netz der Netze« anbieten. Tagsüber berechnet das Unternehmen einen Betrag von 3,49 Pfennig pro Minute.
Wie weit das Betriebssystem Linux unterstützt wird, konnte Pro-Linux noch nicht in Erfahrung bringen.

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