Für mich ist das wichtigste Feature der neuen Version, dass unter GTK die Buttons die richtige Reihenfolge haben! Früher war es ja so, dass 'OK' (GTK-Icon, Text, Styling) genau auf der falschen Seite war (links statt rechts). Wie oft habe ich da schon danebengeklickt...
schön, dass Mac OS X besser unterstützt wird. Ich wünsche mir jetzt noch einen KDE/QT-Port ! Bisher war die linux-Variante von eclipse leider der windows-variante nicht ebenbürtig und ich führe das auf die SWT-implementierung zurück, weil ja sonst alles weitgehend gleich ist. Aber ich werde Galileo eine Chance geben, vielleicht ist es jetzt besser geworden. Wie sind denn eure Erfahrungen unter linux mit Eclipse ? Besonders im Vergleich zur Windows-Variante ?
Wir arbeiten jetzt seit einem guten Jahr mit Eclipse 3.3 (Europa) mit der Erweiterung PHPeclipse unter Ubuntu Hardy 8.04 64bit im Büro, vorher hatten wir noch Windows im Einsatz. Im Wesentlichen gibt/gab es nur zwei Haken an der Linux-Version für uns: die 64bit-Variante von 3.3 harmoniert gar nicht gut mit der unter Hardy verfügbaren Java6-Version, wir mussten also ein kleines Shell-Script schreiben, das das Eclipse mit Java 5 startet, dort ist die Stabilität viel besser, wenn auch bei weitem nicht ganz perfekt. Laut div. Funden im Internet scheint das an der 64bit-Umgebung zu liegen. Eclipse 3.4 unter Jaunty haben wir auch auf einem PC mittlerweile laufen (wieder 64bit), dort scheint es diese Stabilitätsprobleme zum Glück nicht mehr zu geben.
Der zweite Punkt ist etwas nervig: man kann nicht mit den Cursor-Tasten links und rechts wie unter Windows im Baum Knoten auf und zuklappen, stattdessen öffnet man mit Shift+Rechts ALLE Knoten unterhalb des selektierten Knotens und kann mit Shift-Links wiederum ALLE Knoten auf einmal schließen. Mir ist nicht klar, wieso nicht beide Funktionen auf beiden Betriebssystemen gleichermaßen zur Verfügung stehen, beides hat seine Vorteile und würde sich nicht gegenseitig stören. Vielleicht hat sich da in neueren Versionen (3.4 und jetzt 3.5) an dieser Stelle ja etwas getan *hoff*.
Noch etwas beim Navigations-Baum: hier mussten wir ein bißchen Internet-Recherche betreiben um die Schriftart zu verändern, die ist unter Linux standardmässig zu groß - zumindest für uns-, so dass man zuwenig Buchstaben reinbekommt. Aber wenn man das gefunden hat (http://blog.xam.dk/archives/81-Making-Eclipse-look-good-on-Linux.html), passt auch das.
Von diesen Punkten abgesehen ist Eclipse unter Linux genauso gut verwendbar wie vorher unter Windows.
> Der zweite Punkt ist etwas nervig: man kann nicht mit den > Cursor-Tasten links und rechts wie unter Windows im Baum Knoten > auf und zuklappen, Einfach + und - benutzen
Nachdem ich mir Galileo installiert hatte, wollte ich gleich mal sehen was sich hier im Bereich JavaEE getan hat. Leider musste ich feststellen, dass wohl die Serveradapter für Apache Geronimo, als auch Glassfish nicht mehr installierbar sind. Eine erste Suche hat mir zwar verraten, dass dies bereits seit längerem bekannt ist, ich habe aber erwartet, dass dies bis zum Release behoben ist. Ob dieses Problem auch mit anderen Serveradaptern auftritt, ist mir nicht bekannt. Entwickler, die hierauf angewiesen sind, sollten also vorerst bei der 3.4er (Ganymede) bleiben.
Nun zum Positiven: Die Installation von PDT 2.x verläuft problemlos und kann auch ohne Angabe einer neuen Quelle durchgeführt werden. Das läste Anpassen und Hinzufügen von Plugin-Quellen, wie es noch bei den Vorgängern nötig war, entfällt.
DAS ist mal ein Killerfeature...
lg
Erik
Ich wünsche mir jetzt noch einen KDE/QT-Port !
Bisher war die linux-Variante von eclipse leider der windows-variante nicht ebenbürtig und ich führe das auf die SWT-implementierung zurück, weil ja sonst alles weitgehend gleich ist.
Aber ich werde Galileo eine Chance geben, vielleicht ist es jetzt besser geworden.
Wie sind denn eure Erfahrungen unter linux mit Eclipse ? Besonders im Vergleich zur Windows-Variante ?
Danke für Feedback!
Gruß
toi
Der zweite Punkt ist etwas nervig: man kann nicht mit den Cursor-Tasten links und rechts wie unter Windows im Baum Knoten auf und zuklappen, stattdessen öffnet man mit Shift+Rechts ALLE Knoten unterhalb des selektierten Knotens und kann mit Shift-Links wiederum ALLE Knoten auf einmal schließen. Mir ist nicht klar, wieso nicht beide Funktionen auf beiden Betriebssystemen gleichermaßen zur Verfügung stehen, beides hat seine Vorteile und würde sich nicht gegenseitig stören. Vielleicht hat sich da in neueren Versionen (3.4 und jetzt 3.5) an dieser Stelle ja etwas getan *hoff*.
Noch etwas beim Navigations-Baum: hier mussten wir ein bißchen Internet-Recherche betreiben um die Schriftart zu verändern, die ist unter Linux standardmässig zu groß - zumindest für uns-, so dass man zuwenig Buchstaben reinbekommt. Aber wenn man das gefunden hat (http://blog.xam.dk/archives/81-Making-Eclipse-look-good-on-Linux.html), passt auch das.
Von diesen Punkten abgesehen ist Eclipse unter Linux genauso gut verwendbar wie vorher unter Windows.
> Cursor-Tasten links und rechts wie unter Windows im Baum Knoten
> auf und zuklappen,
Einfach + und - benutzen
eclipse unter linux ist LEIDER mein nightmare
Nun zum Positiven: Die Installation von PDT 2.x verläuft problemlos und kann auch ohne Angabe einer neuen Quelle durchgeführt werden. Das läste Anpassen und Hinzufügen von Plugin-Quellen, wie es noch bei den Vorgängern nötig war, entfällt.
BTW: Ich Galileo benutze Galileo schon seit Monaten... War dann wohl noch Beta, lief dafür erstaunlich gut.^^