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Fr, 26. Juni 2009, 15:29

Software::Distributionen

Android NDK 1.5 veröffentlicht

Zwei Monate nach der Veröffentlichung des Software Development Kit 1.5 für Android steht nun auch das Native Development Kit zur Verfügung.

Das Android Software Development Kit (SDK), vor zwei Monaten in Version 1.5 veröffentlicht, enthält umfassende Funktionen, mit denen Entwickler alle Arten von Anwendungen für Android-Systeme schreiben können. Es setzt allerdings voraus, dass die Anwendungen in Java geschrieben sind, das auf der virtuellen Maschine Dalvik ausgeführt wird.

Eine einfache Möglichkeit, unter dem Linux-basierten Android in C oder C++ geschriebene Programme ablaufen zu lassen, existierte bislang nicht. Nun hat die Open Handset Alliance dem Wunsch vieler Entwickler entsprochen, auch »nativen«, also C- oder C++-Code, aus Android-Anwendungen heraus aufrufen zu können. Dazu stellt sie das Android Native Development Kit (NDK) auf der Android-Entwicklerseite zum Download bereit.

Nach Angaben des Herstellers ermöglicht es das NDK, Teile der Android-Anwendungen in C oder C++ zu schreiben. Dies kann für einige Anwendungen vorteilhaft sein, beispielsweise durch höhere Geschwindigkeit. Das NDK enthält daher Tools, um aus C- und C++-Quellcode Bibliotheken zu generieren und eine Methode, um die so erzeugten Bibliotheken zusammen mit der Anwendung in Pakete (.apks) zu packen, die auf Android-Geräten installiert werden können. Ferner sind die benötigten System-Headerdateien und Bibliotheken für die Compilierung Bestandteil des NDK. Diese sollen in allen künftigen Android-Versionen weiter unterstützt werden.

Diese Version des NDK unterstützt nach Angaben de Herstellers den Befehlssatz der ARMv5TE-Prozessorfamilie und enthält die Bibliotheken libc, libm, die JNI-Schnittstelle, libz und liblog. Die Entwickler warnen vor den »zahlreichen Nachteilen« von nativen Bibliotheken, wie größerer Komplexität der Anwendungen, reduzierter Kompatibilität, fehlendem Zugriff auf die Framework-APIs und erschwertem Debugging. Für CPU-intensive Signal- und Datenverarbeitung bietet sich das NDK dagegen an.

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