Die Endscheidung finde ich gut. Aber ob das irgendjemanden bei Mandriva interessiert, ist fraglich. Warum versucht man nicht eine eigene Distribution basierend auf Mandriva?
Anstatt die Verbindung zum Unternehmen Mandriva zu kappen, hätte die Gemeinschaft es mit einem neuen Repräsentanten versuchen sollen. Manchmal sind die persönlichen Animositäten so tiefgreifend, dass eine vernünftige Kooperation zwischen den Beteiligten nicht mehr möglich ist. Ein personeller Wechsel hätte hier sicherlich gut getan und mehr gebracht als diese Trotzreaktion.
Nach meinem Empfinden hat sich die deutsche Mandriva-Gemeinschaft in der anscheinend persönlich motivierten Auseinandersetzung zwischen wobo und den Verantwortlichen als Faustpfand nehmen lassen. Nun muss sie die Konsequenzen tragen.
Der Schritt ist jedenfalls falsch und mit ein paar Monaten Abstand wird man das erkennen. Ob eine Wiederbelebung der Beziehung zu Mandriva mit wobo als Community-Vertreter noch möglich ist, halte ich für sehr fraglich.
Haben die Mandriva-Nutzer so wenig Selbstrespekt den Schritt der Abkehr nicht zu wagen? Jeder gesunde Mensch würde statt drittklassiger Weiterfrickelei einfach eine andere Distribution nehmen. Installiert euch Ubuntu und gut ist. (Nach den Verträgen zwischen M$ und Novell habe ich auch von einem auf den anderen Tag SuSE-Linux durch Ubuntu ersetzt)
wobo zensiert auf mandrivauser.de gnadenlos alle Meinungen, die sich irgendwie (und sei es auch nur ansatzweise) nachdenklich mit der Geschichte auseinandersetzen. Das ist nun allerdings nicht so prickelnd und gibt mir dann doch sehr zu denken.
Hier deshalb ein Link zu einem Beitrag von mir, der auf PL erscheinen durfte, auf wobos Seite jedoch der (Vor-)Zensur zum Opfer gefallen ist. - Aus welchen Gründen auch immer.
Abschließend (für mich) von meiner Seite aus ein paar Punkte:
In beiden Berichten ist m.E. die emotionale Seite ein wenig überbetont worden. Das ist Sache des Redakteurs, die er zu vertreten hat. Zum Beispiel schreibt er wörtlich von "verhärteten Fronten". Es gibt garkeine Fronten, denn dazu gehören zwei, die miteinander streiten. Das ist hier nicht der Fall. Wir haben keinen Streit mit Mandriva. Mandriva hat sich auf eine Art verhalten, die wir nicht akzeptieren können, wir haben darauf reagiert. Fertig.
Es wird in den Berichten auf ProLinux auch darauf hingewiesen, dass die Absage der Teilnahme von mandriva am Linuxtag der Grund für unsere Reaktion sei. Das ist keineswegs der Fall. Wir (MandrivaUser.de) haben nie in Frage gestellt, dass Mandriva selbst wissen muss, welche unternehmerischen Entscheidungen getroffen werden müssen. Wir haben nie in Frage gestellt oder gar bemängelt, dass Mandriva sich entschieden hat, nicht nach Berlin zu kommen. Dafür kann (muss) es Gründe geben, die vermutlich nicht in die Öffentlichkeit gehören. Wir haben nur bemängelt, wie mit uns im Vorfeld und in Zusammenhang mit der Absage umgegangen wurde.
Zu den Vorwürfen der Zensur und meiner Person selbst: MandrivaUser.de hat ein öffentlich lesbares Forum, in dem jeder sich unverbindlich und ohne große Umstände registrieren kann (einzige Bedingung: eine gültige Mailadresse). Es wird nicht einmal die IP mitgeloggt, was eigentlich in der Forensoftware implementiert ist, von mir aber stillgelegt wurde. Jeder registrierte User kann in allen öffentlichen Bereichen eigene Diskussionen starten und an allen Diskussionen teilnehmen. Es steht also jedem, der hier von Zensur oder von einer ungesunden Dominanz meiner Person spricht, frei, sich bei MandrivaUser.de zu registrieren und seine Meinung dort zur Diskussion stellen.
- es wird der Vorwurf der Zensur in den Raum geworfen und stellt sich als haltlos heraus. Ganz toll gemacht! Udo Radert schrieb: >wobo zensiert auf mandrivauser.de gnadenlos alle Meinungen, die sich irgendwie (und sei es auch nur ansatzweise) >nachdenklich mit der Geschichte auseinandersetzen.
- es wird alles an einer Person festgemacht, als ob die Forumsteilnehmer nicht eine eigene Meinung haben könnten. Seeps Rache schrieb: >Du hast die Situation mit Deiner Aufregung eskaliert und die Stimmung auf Deine Seite gebracht: "Das nehme ich >nicht hin, ich bin nicht irgendein Penner am Straßenrand,..." Eine unvorbelastete und freie Meinungsbildung war >danach kaum noch möglich. Du bist aber auch gut dabei mit DEINER Polemik.
- Und diese Leute dürfen natürlich auch nicht fehlen Psychloge schrieb: > Wie die Dackel ihren Herrchen... >Jeder gesunde Mensch würde statt drittklassiger Weiterfrickelei einfach eine andere Distribution nehmen. >Installiert euch Ubuntu und gut ist.
Für einen Unternehmer, der sich auf die Unterstützung durch den Distributor verlassen können muss, ist das Verhalten der Geschäftsleitung von Mandriva eindeutig: Diese Distribution ist für den Unternehmenseinsatz undiskutabel! R.I.P.
Aber ob das irgendjemanden bei Mandriva interessiert, ist fraglich. Warum versucht man nicht eine eigene Distribution basierend auf Mandriva?
Nach meinem Empfinden hat sich die deutsche Mandriva-Gemeinschaft in der anscheinend persönlich motivierten Auseinandersetzung zwischen wobo und den Verantwortlichen als Faustpfand nehmen lassen. Nun muss sie die Konsequenzen tragen.
Der Schritt ist jedenfalls falsch und mit ein paar Monaten Abstand wird man das erkennen. Ob eine Wiederbelebung der Beziehung zu Mandriva mit wobo als Community-Vertreter noch möglich ist, halte ich für sehr fraglich.
Na, kann man von mir was lernen?
Hier deshalb ein Link zu einem Beitrag von mir, der auf PL erscheinen durfte, auf wobos Seite jedoch der (Vor-)Zensur zum Opfer gefallen ist. - Aus welchen Gründen auch immer.
http://www.pro-linux.de/cgi-bin/NB2/nb2.cgi?show.14372.2010.51010910130.
Und @wobo: Zensur ist immer ein Zeichen der Schwäche, von ganz wenigen Ausnahmen (wie z.B. Verletzungen der Nettikete) mal abgesehen.
In beiden Berichten ist m.E. die emotionale Seite ein wenig überbetont worden. Das ist Sache des Redakteurs, die er zu vertreten hat.
Zum Beispiel schreibt er wörtlich von "verhärteten Fronten". Es gibt garkeine Fronten, denn dazu gehören zwei, die miteinander streiten. Das ist hier nicht der Fall. Wir haben keinen Streit mit Mandriva. Mandriva hat sich auf eine Art verhalten, die wir nicht akzeptieren können, wir haben darauf reagiert. Fertig.
Es wird in den Berichten auf ProLinux auch darauf hingewiesen, dass die Absage der Teilnahme von mandriva am Linuxtag der Grund für unsere Reaktion sei. Das ist keineswegs der Fall. Wir (MandrivaUser.de) haben nie in Frage gestellt, dass Mandriva selbst wissen muss, welche unternehmerischen Entscheidungen getroffen werden müssen. Wir haben nie in Frage gestellt oder gar bemängelt, dass Mandriva sich entschieden hat, nicht nach Berlin zu kommen. Dafür kann (muss) es Gründe geben, die vermutlich nicht in die Öffentlichkeit gehören. Wir haben nur bemängelt, wie mit uns im Vorfeld und in Zusammenhang mit der Absage umgegangen wurde.
Zu den Vorwürfen der Zensur und meiner Person selbst:
MandrivaUser.de hat ein öffentlich lesbares Forum, in dem jeder sich unverbindlich und ohne große Umstände registrieren kann (einzige Bedingung: eine gültige Mailadresse). Es wird nicht einmal die IP mitgeloggt, was eigentlich in der Forensoftware implementiert ist, von mir aber stillgelegt wurde. Jeder registrierte User kann in allen öffentlichen Bereichen eigene Diskussionen starten und an allen Diskussionen teilnehmen.
Es steht also jedem, der hier von Zensur oder von einer ungesunden Dominanz meiner Person spricht, frei, sich bei MandrivaUser.de zu registrieren und seine Meinung dort zur Diskussion stellen.
wobo
http://www.dailymotion.com/video/x5pbxo_interview-vanessa-wall-mandriva_tech
Wobei anzumerken ist, dass sie nur die Pressesprecherin ist. Also ob sie das so schuldig ist?! Keine Ahnung...
Aber hier findet man noch die internationale Reaktion:
http://forum.mandriva.com/viewtopic.php?t=113701
- es wird der Vorwurf der Zensur in den Raum geworfen und stellt sich als haltlos heraus. Ganz toll gemacht!
Udo Radert schrieb:
>wobo zensiert auf mandrivauser.de gnadenlos alle Meinungen, die sich irgendwie (und sei es auch nur ansatzweise)
>nachdenklich mit der Geschichte auseinandersetzen.
- es wird alles an einer Person festgemacht, als ob die Forumsteilnehmer nicht eine eigene Meinung haben könnten.
Seeps Rache schrieb:
>Du hast die Situation mit Deiner Aufregung eskaliert und die Stimmung auf Deine Seite gebracht: "Das nehme ich
>nicht hin, ich bin nicht irgendein Penner am Straßenrand,..." Eine unvorbelastete und freie Meinungsbildung war
>danach kaum noch möglich.
Du bist aber auch gut dabei mit DEINER Polemik.
- Und diese Leute dürfen natürlich auch nicht fehlen
Psychloge schrieb:
> Wie die Dackel ihren Herrchen...
>Jeder gesunde Mensch würde statt drittklassiger Weiterfrickelei einfach eine andere Distribution nehmen.
>Installiert euch Ubuntu und gut ist.
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R.I.P.