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Thema: PostgreSQL 8.4 freigegeben

29 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Huascar am Mi, 1. Juli 2009 um 16:55 #
PostgreSQL steht unter der BSD-Lizenz, welche die Nutzung und Distribution ohne Lizenzgebühren sowohl für kommerzielle als auch für nicht-kommerzielle Anwendungen erlaubt.

MySQL steht unter der GPL-Lizenz, welche die Nutzung und Distribution ohne Lizenzgebühren sowohl für kommerzielle als auch für nicht-kommerzielle Anwendungen erlaubt.

SCNR, hjb, aber könntest du oben "welche die Nutzung" durch "welche wie die GPL die Nutzung" ersetzen? Ist weniger missverständlich, finde ich.

hu'ASC'ar

  • Score: 3 Von Olli am Mi, 1. Juli 2009 um 17:10 #
    [..]welche wie die GPL die Nutzung[..]

    Stimmt ja so hundertprozentig auch nicht. Die BSD-Lizenz erlaubt mir beispielsweise, dass ich das Produkt ändern bzw. anpassen und als kommerzielles Produkt wieder vertreiben kann. GPL hat diese zusätzliche Freiheit eben nicht.

    • Score: 3 Von Trolly am Do, 2. Juli 2009 um 02:19 #
      > Die BSD-Lizenz erlaubt mir beispielsweise, dass ich das Produkt ändern bzw. anpassen und als kommerzielles Produkt wieder vertreiben kann. GPL hat diese zusätzliche Freiheit eben nicht.

      Natürlich erlaubt die GPL das. Du musst nur den Quellcode mitliefern.

      • Score: 3 Von LH am Do, 2. Juli 2009 um 09:42 #
        Das ist wohl kaum das was er mit "kommerzielles Produkt" meint. Eben die Pflicht den Quellcode mitzuliefern hat die BSD Lizenz nicht. Daher kann man nicht einfach die BSD Lizenz direkt mit der GPL auf eine Stufe stellen.
    Score: 3 Von Das ist falsch am Mi, 1. Juli 2009 um 17:26 #
    Wie die GPL ist aber falsch, denn die BSD Lizenz ermöglicht klassische kommerzielle nicht-freie Anwendungen. Das kommerzielle in der GPL liegt ja auch nur darin, dass man damit irgendwie versuchen darf Geld zu verdienen. Die GPL erlaubt es, aber die BSD Lizenz erlaubt es nicht WIE die GPL
    Score: 3 Von Neuer am Mi, 1. Juli 2009 um 20:28 #
    Hallo Du,

    als ich das letzte Mal geguckt habe, waren die Client-Libraries von MySQL noch unter GPL. Anders gesagt, MySQL ist nur für Freie Software kommerziell nutzbar, und sonst nur, wenn man Geld für ne andere Lizenz bezahlt.

    Ist halt so.

    In die Kernel-Welt übertragen, wäre der Effekt vergleichbar damit, wenn die glibc nicht LGPL sondern GPL wäre. Dann wäre nicht-GPL kompatible Software auf dem Kernel nicht mehr auszuführen.

    Gruss,
    Kay

    Score: 3 Von Sid Burn am Do, 2. Juli 2009 um 15:05 #
    > aber könntest du oben "welche die Nutzung" durch "welche wie die GPL die Nutzung" ersetzen? Ist weniger missverständlich, finde ich.

    Warum sollte man das dort hinschreiben und die GPL extra erwähnen? Sie hat absolut gar nichts mit dem Artikel zu tun. Und was soll irgendwie missverständlich sein? Es wird lediglich gesagt was man durch die BSD bekommt.

Score: 3 Von snoooobi am Mi, 1. Juli 2009 um 18:56 #
können geodaten mit postgres vewaltet werden ?
gruss snoooobi
  • Score: 3 Von Postbote am Mi, 1. Juli 2009 um 19:25 #
    Jau, mit einer Erweiterung von PostgreSQL namens PostGIS:
    http://de.wikipedia.org/wiki/PostGIS

    Sonnigen Gruß vom Postboten

    Score: 3 Von Michael Lehmeier am Mi, 1. Juli 2009 um 21:50 #
    Hab schon mal PostGIS zusammen mit GRASS verwendet.
    Nicht übermäßig Feature-reich, aber für alles was ich brauchte vollkommen ausreichend. Manchmal ist für die Zusammenarbeit viel Skriptarbeit nötig, aber dann kann man eigentlich alles machen, was man sich so wünscht.
    Kann ich wirklich empfehlen.
    Score: 3 Von Rones am Mi, 1. Juli 2009 um 22:57 #
    Die PostGIS-Erweiterung ermöglicht Dir die Speicherung von Geometrien in der Datenbank und umfangreiche Abfrage- und Manipulations-Möglichkeiten derselben. Dabei greift PostGIS selbst auf die geos-Bibliothek zurück, die sich selbst als eine C-Portierung der JTS (Java Topology Suite) beschreibt. Wir arbeiten schon einige Jahre mit PostgreSQL und PostGIS und kennen schon viele Stärken und einige Schwächen des Gespanns.

    Eine Frage ist natürlich, welche Geodaten-bezogene Software Du an die Datenbank anschließen möchtest.

Score: 3 Von Johann am Mi, 1. Juli 2009 um 20:00 #
und das macht uns, ältere Entwickler, die noch funktionierende Software entwickeln mussten, irgendwie traurig.
  • Score: 3 Von ich am Do, 2. Juli 2009 um 00:06 #
    Blöde Frage von einem, der nie ESQL verwendet hat: ist die ESQL-Implementierung nicht in erster Linie ein Frage der Sprache, in die sie eingebettet wird?
    • Score: 3 Von Johann am Do, 2. Juli 2009 um 12:04 #
      nein, der Sinn von ESQL ist es, dass die SQL-Anfragen zu Übersetzungszeit ausgewertet werden (so weit es geht) und in dem Compilat bereits optimierte Aufrufe an die DB enthalten sind.
      Darüber hinaus ermöglicht eine ausgereifte ESQL Implementierung die Verwendung von komplexen Hostvariablen (structure), somit man z.B. ganze Zeilen auf einmal einlesen kann. (das z.B. wegen software engineering)
      • Score: 3 Von dimitri am Do, 2. Juli 2009 um 20:54 #
        Ich versteh jetzt aber nicht genau, wo denn da der Unterschied zu normalem SQL liegt. Für jedes SQL wird ein Ausführungsplan erstellt ("compiliert"). Dabei ist es egal, ob das vor 5 Tagen ein SQL Precompiler gemacht hat oder zur Laufzeit die Datenbank (außer, dass das aktuell gepartse Statement neuere Statistiken zur Verfügung hat, und ESQL nicht).

        Was verstehst Du unter ganze Zeilen einlesen? Ich kann über Arrayprocessing auch mehrere Zeilen auf einmal binden und dann an die DB schicken. Was das mit Software Engineering zu tun hat erschließt sich mir überhaupt nicht.

        Dim

        • Score: 3 Von LH am Fr, 3. Juli 2009 um 09:28 #
          "Dabei ist es egal, ob das vor 5 Tagen ein SQL Precompiler gemacht hat oder zur Laufzeit die Datenbank"

          Soweit ich es verstanden habe bekommst du für ein ungültiges SQL Statement bei ESQL schon zur Kompilierungszeit eine Fehlermeldung, bei üblichen Variante scheitert es schlimmstenfalls erst beim Kunden.

          Wobei man das natürlich mit sowieso nötigen Testsuites auch abfangen kann.

          • Score: 3 Von dimitri am So, 5. Juli 2009 um 13:14 #
            Wobei man das natürlich mit sowieso nötigen Testsuites auch abfangen kann.

            Ja allerdings. Wenn das Programm ungetestet zum Kunden geht, dann hilft auch das fehlerfrei kompilierte ESQL nichts wenn leider die Ergebnisse falsch sind ;)
            Was aber weitaus schlimmer ist: Eine SQL Änderung zieht zwingendermaßen auch eine Programmänderung mit sich. Habe ich die Statements z.B. in eine Datei oder besser noch in die DB selbst ausgelagert kann ich ggf. Korrekturen vornehmen ohne das Programm nochmal neu übersetzen zu müssen.

    Score: 3 Von Peter Eisentraut am Do, 2. Juli 2009 um 00:21 #
    Das geht sicher auch detaillierter. Gibt es dazu eine E-Mail an die entsprechende Mailing-Liste?
    • Score: 3 Von Johann am Do, 2. Juli 2009 um 11:56 #
      in den Mailinglisten gibt es zu genüge Nachfragen hauptsächlich an Herrn Meskes, zuletzt hat er in Februar erwähnt, er wollte mal die Implementierung neu über SPI machen und nicht über libpg. Aber auch das ist (zwar in der Denkweise der 'postrgesql-ianer' richtig) aber hat mit ESQL nicht zu tun.
      Bei Postrgesql ist aber esql generell nicht berücksichtigt worden (meine ich) und deswegen geht es wohl nicht, dass die sql-statements vorab (vor dem c-compiler) ausgewertet werden und in dem c-programm dann bereits Funktionsaufrufe drin sind, die dem Ausführungsplan folgen.

      Wir haben Test durchgeführt und es liegen Welten zwischen Datenbanken, die richtig ESQL unterstützen (informix, adabas) und pgsql.

Score: 3 Von Vollhorst am Do, 2. Juli 2009 um 01:30 #
Warum gibts eigentlich noch keine Datenbank-Flamewars, wo sich doch sonst über jeden Scheiss gestritten wird? Vielleicht brauch man dazu zuviel Ahnung von DBs? Aber es geht doch sonst auch ohne fundierte Argumente.

Ich fang einfach mal an:
PostgreSQL könnte evtl. ein Patent von Oracle verletzen, deshalb ist es böse und gehört nicht in die Standardinstallation von Slackware!
MySQL ist nur ein billiger Abklatsch, PGSQL war schließlich zuerst da!
MySQL ist besser weils viel häufiger verwendet wird, und Millionen Fliegen ...!
SQL ist generell nur Marketing-Blabla, dBase ist die einzig wahre DB!
SQLite ist das Maß aller Dinge, schließlich ist TCP/IP gefährlich!
Alles Quatsch, Access vom Weltmarktführer ist der Standart!

So, irgendein Klischee vergessen zu bedienen? ;-)

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