Danke ans VLC Team. Für mich der vollkommendste mediaplayer unter Linux! Aber eine Frage: Warum wird eigentlich Totem bei Ubuntu/gnome geshippt? Sorry, aber der Totem-Player gehört für mich zum schlechtesten was es unter Linux gibt...
1. Fängt das schon wieder an. VLC verwendet Qt und Qt integriert sich auch prima in Gnome. Sogar das GTK Theme wird verwendet. Wo ist also das Problem?
2. Mal wieder USAbility? Alles raus was nützlich sein könnte?
3. GStreamer ist Code-Schrott, Speicherfresser, unportabel und reicht nicht an VLC ran. Aber typisch das da mal wieder was eigenes zusammengefrikelt wird als das zu nutzen was Quasi-Standard ist (Siehe auch 1.)
Totem war mal ein guckter Ansatz, doch niemand will etwas nutzen das nicht funktioniert.
Sorry, aber das ist einfach blödsinn. Vielleicht wenn man Kubuntu benutzt aber dieses gefrickel mit gestreamer hat hier seit es das gibt noch nie funktioniert.
Von Christopher Roy Bratusek am Mi, 8. Juli 2009 um 07:28 #
Das ist kein Blödsinn, Phonon (Kaffeine, blah) unterstützt Xine und GSTreamer als Backends (den Namen der Hauslösung, falls es eine gibt, kenne ich nicht), von daher gibt es KDEler die GSTreamer benutzen, wobei GSTreamer kein Teil von GNOME ist, sondern lediglich "externe Abhängigkeit".
Von Christopher Roy Bratusek am Di, 7. Juli 2009 um 16:40 #
Naja, die GTK Integration ist mit einigen Themen noch alles andere als Perfekt (getestet mit Qt 4.4), aber das wird sicher noch
Warum sollten ein GTK+ Projekt wie GNOME ein Qt Programm verwenden? Und VLC ist sicher nicht Quasi-Standard unter Linux, Xine und MPlayer haben auch noch was zu melden.
Zu Mediaplayer fällt mir nur eins ein *räusper* So schnell, fluffig und minimalst ( mplayer ohne g ) wie der startet und läuft ist KEIN anderer Player, außerdem funzen die Browser Plugins von Mplayer tadellos mit fast allem, besser als die totem-plugins oder vlc-plugins. Ich find das schon komisch das man über Mplayer echt wenig drüber schreibt oder mal was hört von den Entwicklern etc. VLC ist natürlich auch ein toller Player, nur nicht der beste
Totem läuft immer noch mit Xine (totem-xine). Totem-GStreamer funktioniert mittlerweile so hervorragend, dass er z.B. in Mandrivas KDE4 standardmäßig als Medienplayer mitinstalliert wird.
Ich habe 3 (aktuelle) Mandriva Installationen und auf keiner funktionierte die Medienwiedergabe mit GStreamer. Daher habe ich dieses GStreamer/Totem-Geraffel rausgekegelt und durch Xine/kaffeine ersetzt und schon waren alle Probleme beseitigt.
> 1. Fängt das schon wieder an. VLC verwendet Qt und Qt integriert sich auch prima in Gnome. Sogar das GTK Theme wird verwendet. Wo ist also das Problem?
Im Prinzip kein Problem, mache ich ja genauso. Nur passt es halt nicht zur Philosophie von GNOME ein Qt-Programm als Standard zu verwenden.
> 2. Mal wieder USAbility? Alles raus was nützlich sein könnte?
Dann sag mir doch mal was fehlt?
> 3. GStreamer ist Code-Schrott, Speicherfresser, unportabel und reicht nicht an VLC ran. Aber typisch das da mal wieder was eigenes zusammengefrikelt wird als das zu nutzen was Quasi-Standard ist (Siehe auch 1.)
Ah ja. Du vergleichst also ein Multimedia-Framework mit einem Videoplayer. Deshalb ist ein Frosch auch grüner, weil ein Elefant grau ist.
Was das Thema Portabilität angeht :
"GStreamer has been ported to a wide range of operating systems, processors and compilers. This include but are not limited to Linux on i86,PPC, ARM using GCC. Solaris on x86 and SPARC using both GCC and Forte, MacOSX, Microsoft Windows using MS Visual Developer and IBM OS/400."
...und es passt zu 100% zu einem Gnome Desktop weil man naemlich um DivX video abzuspielen die selben specs braucht wie fuer einen umfangreichen Gnome Desktop mit drei offenen .doc Dateien ueber 120 Seiten in OpenOffice plus Blender und Quake4! OK, vielleicht etwas uebertrieben!
MPlayer fuer immer! Und wenn das nicht funzt, dann immer mal wieder vlc (schlecht kopierte DVDs et al.)
Von Christopher Roy Bratusek am Di, 7. Juli 2009 um 16:07 #
Totem ist GNOME-Standard. Als Backends Xine und GSTreamer, das Xine-Backend ist Dreck (Totem-Xine stürtzt ab, wenn die Soundkarte nicht verfügbar ist anstatt einfach ne Meldung zu machen), das GSTreamer Backend um Welten besser.
Totem war am Anfang eine ziemliche Flickschusterei und hat sich wohl den Ruf versaut, aber mittlerweile hat sich gstreamer gemausert und die Kombo tut bei lokalen Videodateien klaglos, was sie soll.
Bis dahin habe ich immer mplayer (no-gui) benutzt, hat man erstmal eine hübsche ".mplayer/config" beisammen auch eine sehr komfortable Lösung. Jetzt brauche ich ihn nur noch sehr selten, zum Beispiel für Videos im FRAPS-Codec, die spielt gstreamer noch nicht, oder für Internetstreams ("mplayer -dumpstream" rockt!)
>Totem war am Anfang eine ziemliche Flickschusterei und hat sich wohl den Ruf versaut, aber mittlerweile hat sich >gstreamer gemausert und die Kombo tut bei lokalen Videodateien klaglos, was sie soll.
Bei mir z.B hat totem keinen Ton bei einigen Videos, obwohl er sie schon mal mit Ton abgespielt hat. VLC spielt alles klaglos.
Es gibt immer die funktionierzeit bis man es aufgibt sich mit etwas rumzuquälen und eine entsprechende Wahrscheinlichkeitsverteilung. Exitzeit meine ich, wenn man das Programm in die Ecke donnert weil man ein Problem nicht lösen konnte. Installierst VLC, alles funzt auf Anhieb. Mit VLC hatte ich noch nie einen Absturz. Es läuft auf allen Platformen topstabil und spielt alles ab, was man ihm vorsetzt. Wunderbar.
> Aber eine Frage: Warum wird eigentlich Totem bei Ubuntu/gnome geshippt?
Was schlägst du denn als Alternative vor? VLC? Den müsste man kastrieren, damit er keine patentgeschützten Formate abspielt und dann will ihn keiner mehr. Totem nutzt das offene GStreamer-Framework und profitiert somit von zusätzlich installierten Codecs. Ob die lizenzierten Fluendo-Plugins oder die aus dem gstreamer-plugins-ugly-Paket spielt hier keine Rolle.
Jetzt wo das Technische fertig ist, koennen die sich ja mal dranmachen eine brauchbare GUI zu machen. Die Konfigurationsmenues sind auf dem Stand von vor 10 Jahren, bedienknoepfe sind nicht abkoppelbar vom Playerfenster. Im Grundegenommen ist die Bedienung schrott, technisch 1A aber alles andere...
Mein lieblingsplayer ist Xine, die Oberflaeche ist vollstaendig "Themebar" und laesst sich entkoppeln vom Player. Ausserdem startet er schneller.
Ich verstehe mittlerweile nicht mehr was an Skins so wichtig oder toll sein soll. Früher unter Windows, als man noch den 9x Look gewohnt war, da waren Skins interessant. Wenn ich mir heute Murrina oder Oxygen anschaue, dann ist das dezent und ausreichend für mich, noch stylischer brauche ich es nicht.
VLC bietet übrigens einen Interface Editor an unter View.
Neben VLC nutze ich noch SMPlayer (mit einem zu Gnome/KDE passenden Iconsatz), der ist manchmal besser geeignet als VLC, obwohl beide Player ASS/SSA beherrschen.
apt-get build-dep vlc apt-get source vlc cd vlc dann ca. ./configure --prefix=/opt/vlc && make && sudo make install
Nach dem Schema kann eigentlich nichts schief gehen, auch wenn Du wenig darüber weisst, was VLC so ist, was Du installieren müsstest, um es zu bauen, etc.
Im Zweifel kannst Du neuere Versionen auf die Weise auch übersetzen, also den 1.0 Tarball austüten und aber dank installierter Depedencies erfolgreich übersetzen. Nur neue Depedencies verpasst man dann halt mal, aber zuuuu einfach sollte es ja nicht sein.
Ansonsten nimmst Du vielleicht ein Gentoo und machst
Ist die Version mit Support für VDPAU (nvidias HD-Beschleunigung)? Und unterstützt die Windows-Version eigentlich DxVA (gleicher Kram für DX-Grafikkarten)?
Kann er denn jetzt endlich auch Gapless Playback für FLACs? Besonders in Live-Alben oder bei klassischer, Post-Rock- oder Drone-Musik nerven die Aussetzer zwischen den Liedern total.
O_o Wer portiert die CLI Version jetzt auf das Wii? Haben will!
Ansonsten großartiger Medienspieler.
Aber eine Frage: Warum wird eigentlich Totem bei Ubuntu/gnome geshippt? Sorry, aber der Totem-Player gehört für mich zum schlechtesten was es unter Linux gibt...
2. Weil es einfach das tut was es soll : Mediendateien abspielen. Nicht mehr, nicht weniger.
3. Weil es im Gegensatz zu VLC das Gstreamer-Framework benutzt und sich 100% in den GNOME-Desktop einpasst (Siehe auch 1.)
VLC ist ein wunderbarer Player, doch nicht jeder braucht eine eierlegende Wollmilchsau.
2. Mal wieder USAbility? Alles raus was nützlich sein könnte?
3. GStreamer ist Code-Schrott, Speicherfresser, unportabel und reicht nicht an VLC ran. Aber typisch das da mal wieder was eigenes zusammengefrikelt wird als das zu nutzen was Quasi-Standard ist (Siehe auch 1.)
Totem war mal ein guckter Ansatz, doch niemand will etwas nutzen das nicht funktioniert.
Und schon kannst Du wesentlich kreativer posten.
Warum sollten ein GTK+ Projekt wie GNOME ein Qt Programm verwenden? Und VLC ist sicher nicht Quasi-Standard unter Linux, Xine und MPlayer haben auch noch was zu melden.
So schnell, fluffig und minimalst ( mplayer ohne g
Ich find das schon komisch das man über Mplayer echt wenig drüber schreibt oder mal was hört von den Entwicklern etc.
VLC ist natürlich auch ein toller Player, nur nicht der beste
Totem-GStreamer funktioniert mittlerweile so hervorragend, dass er z.B. in Mandrivas KDE4 standardmäßig als Medienplayer mitinstalliert wird.
Im Prinzip kein Problem, mache ich ja genauso. Nur passt es halt nicht zur Philosophie von GNOME ein Qt-Programm als Standard zu verwenden.
> 2. Mal wieder USAbility? Alles raus was nützlich sein könnte?
Dann sag mir doch mal was fehlt?
> 3. GStreamer ist Code-Schrott, Speicherfresser, unportabel und reicht nicht an VLC ran. Aber typisch das da mal wieder was eigenes zusammengefrikelt wird als das zu nutzen was Quasi-Standard ist (Siehe auch 1.)
Ah ja. Du vergleichst also ein Multimedia-Framework mit einem Videoplayer. Deshalb ist ein Frosch auch grüner, weil ein Elefant grau ist.
Was das Thema Portabilität angeht :
"GStreamer has been ported to a wide range of operating systems, processors and compilers. This include but are not limited to Linux on i86,PPC, ARM using GCC. Solaris on x86 and SPARC using both GCC and Forte, MacOSX, Microsoft Windows using MS Visual Developer and IBM OS/400."
gnome + gtk + qt + vlc = mehr speicherfrass
als
gnome + gtk + totem
MPlayer fuer immer! Und wenn das nicht funzt, dann immer mal wieder vlc (schlecht kopierte DVDs et al.)
Bis dahin habe ich immer mplayer (no-gui) benutzt, hat man erstmal eine hübsche ".mplayer/config" beisammen auch eine sehr komfortable Lösung. Jetzt brauche ich ihn nur noch sehr selten, zum Beispiel für Videos im FRAPS-Codec, die spielt gstreamer noch nicht, oder für Internetstreams ("mplayer -dumpstream" rockt!)
>gstreamer gemausert und die Kombo tut bei lokalen Videodateien klaglos, was sie soll.
Bei mir z.B hat totem keinen Ton bei einigen Videos, obwohl er sie schon mal mit Ton abgespielt hat. VLC spielt alles klaglos.
Was schlägst du denn als Alternative vor? VLC? Den müsste man kastrieren, damit er keine patentgeschützten Formate abspielt und dann will ihn keiner mehr. Totem nutzt das offene GStreamer-Framework und profitiert somit von zusätzlich installierten Codecs. Ob die lizenzierten Fluendo-Plugins oder die aus dem gstreamer-plugins-ugly-Paket spielt hier keine Rolle.
Also bei uns wird allenfalls im Winter Schnee geschippt.
Mann mann mann - ich bin zwar kein Sprachpurist, aber wenn ich solches lese, dann rollen sich mir die Fußnägel auf....
Sicher nicht?
Mein lieblingsplayer ist Xine, die Oberflaeche ist vollstaendig "Themebar" und laesst sich entkoppeln vom Player. Ausserdem startet er schneller.
Guckst du hier:
http://www.videolan.org/vlc/skins.php
VLC bietet übrigens einen Interface Editor an unter View.
Neben VLC nutze ich noch SMPlayer (mit einem zu Gnome/KDE passenden Iconsatz), der ist manchmal besser geeignet als VLC, obwohl beide Player ASS/SSA beherrschen.
nimmst Du ein Debian-Derivat und machst:
apt-get build-dep vlc
apt-get source vlc
cd vlc
dann ca.
./configure --prefix=/opt/vlc && make && sudo make install
Nach dem Schema kann eigentlich nichts schief gehen, auch wenn Du wenig darüber weisst, was VLC so ist, was Du installieren müsstest, um es zu bauen, etc.
Im Zweifel kannst Du neuere Versionen auf die Weise auch übersetzen, also den 1.0 Tarball austüten und aber dank installierter Depedencies erfolgreich übersetzen. Nur neue Depedencies verpasst man dann halt mal, aber zuuuu einfach sollte es ja nicht sein.
Ansonsten nimmst Du vielleicht ein Gentoo und machst
emerge vlc
was aber aus meiner Sicht mehr
apt-get install vlc
ist.
Gruss,
Kay