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Mi, 8. Juli 2009, 15:46

Software::Entwicklung

Microsoft gibt Patentsicherheit für einen Teil von Mono

Microsoft hat erklärt, keines seiner Patente gegen Implementierungen von C# und der.NET-Laufzeitumgebung CLI gemäß den ECMA-Standards 334 und 335 einsetzen zu wollen.

Peter Galli von Microsoft verkündete diese Erklärung auf der Webseite »Port 25«. Demnach gilt für alle Implementierungen der ECMA-Standards 334 und 335 das Community Promise. Das bedeutet, dass Microsoft unabhängig von der Verwendung und der Lizenz keine Patentansprüche an Implementierungen dieser Standards stellen wird.

Der ECMA-Standard 334 definiert die Programmiersprache C# und der ECMA-Standard 335 die Common Language Infrastructure (CLI), die die Laufzeitumgebung aller.NET-Programme darstellt.

Vordergründig ist diese Nachricht für alle, die beispielsweise Mono einsetzen oder damit entwickeln wollen, erfreulich. Mono-Gründer Miguel de Icaza feiert diese Nachricht in seinem Blog entsprechend. Die Klarstellung von Microsoft erfolgte laut de Icaza auf Wunsch des Mono-Projektes, das die Verantwortlichen von Microsoft vor einigen Monaten kontaktierte.

Es bleibt das Problem, dass Mono mehr von.NET implementiert, als in den beiden Spezifikationen enthalten ist. Beispiele sind ASP.NET, ADO.NET und Winforms. Diese und weitere betroffene Komponenten sollen laut de Icaza in separate Pakete verlagert werden. Es wird also künftig zwei getrennte Quellcode-Distributionen von Mono geben, eine, die die ECMA-standardisierten Teile enthält, und eine für die Erweiterungen. Für die Benutzer dürfte dies nach de Icaza in den meisten Fällen nichts ändern, da die Linux-Distributionen Mono schon jetzt in verschiedene Pakete aufteilen.

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