Wer zahlt denn die Lizenzgebühren für die Codecs? Im Zweifel doch der Bürger, wäre es da nicht besser gewesen, die proprietären Codecs erst gar nicht "alternativ" anzubieten, sowas wird schnell zur Regel und dann teuer.
Trotzdem ist uns Norwegen hier beschämend weit voraus, die Bananenrepublik Deutschland ist in einem beschämenden Zustand.
Verbraucht Windows oder Linux mehr Strom? Meine mich entsinnen zu können, dass ein paar Kernel-Entwickler besorgt über die Energieverwaltung von Linux sind/waren. Hat sich etwas gebessert bzw. entspricht es überhaupt den Tatsachen?
Sorry da muß ich wiedersprechen. Ich benutze ein Lenovo R61 und unter Windows XP/Vista hält der Akku bei vooler Ladung ca. 3h15min. Unter einer Linuxdistribution OpenSuse oder Ubuntu kommt man auf 2h40min. Für den Notebookbetrieb wenn keine Steckdose vorhanden ist ungeeignet. Da gibt es noch viel zu tun um dort die Standarts wie unter Windows zu erreichen.
Wenn dieses Problem nicht vorhanden ist, dann kann man Gift drauf nehmen (oder vielleicht besser doch nicht... ), dass Linux laengere Laufzeit hat als XP.
Wenn irgendein Murks-Grafiktreiber ohne jegliches Takt-Management die Karte staendig aktiv haelt und somit volle 8W bei einem Notebook mehr verbraet (das waren IIRC so die Werte, die ueblicherweise genannt wurden), dann kann das System ansonsten noch so effizient sein, dann GEHT HALT NIX
Neeeneee das sind durchaus andere Programme, ich kann nichts genaues sagen, aber ein EeePC der zum Beispiel 7 Stunden Laufzeit unter Windows hat, hat unter Linuxmint unoptimiert nur 4 Stunden und so wie ich das sehe läuft auf linuxmint nicht unbedingt soo viel standartmäßig mit...
Da musst Du wohl etwas falsch machen. Hier: T60, Normalbetrieb (also WLAN, Browser, Editor): ~12W. Das macht bei dem normalen 6-Zellen-Akku 4,6h Laufzeit Kann Dir an dieser Stelle nur thinkwiki.org empfehlen, speziell das hier: http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_reduce_power_consumption
Auch bei Deinem billigen R-Modell ist da sicher mehr möglich.
Bei mir hält u.a. HAL die CPU auf Trab, wird aber auch dort angesprochen. Leider muss man deshalb unter Linux auf Komfort verzichten (CD über Konsole mounten), um auf ähnliche Akkulaufzeiten wie unter Windows zu kommen.
Hi, bei meinem T60 bewirkt das abstellen des HAL-Pollings keine weiteren Einsparungen. Das Meiste (ca. 3W) kommt hier vom USB-Autosuspend und aggressivem HD-Standby. Auf dem älteren T41 (Centrino 1,6GHz) bin ich bei 9W Idle. Da tut sich auch ein Windows schwer - und ich frage mich, wieso die Atom-Netbooks keine 10h Akkulaufzeiten haben
Mir fehlt sowas wie ein Powermanagement unter Wndows wo sich alle Einstellungen über eine Gui vornehmen lassen. Ist vor allem für Anfänger einfacher im Handling. Das was bei meinem Ubuntu geboten wird ist einfach lächerlich. Vielleicht findet sich ja mal ein Linuxprofi/Programmierer der sich dieser Sache annimmt. Wäre sinniger als die Manpower in irgendwelche 3D Desktopspielereien zu verschwenden.
Naja, Konsole ist immer so ein Schlagwort. Ich habe mir alles Nötige in einem Skript zusammengefasst und lasse es automatisch mittels powersaved ausführen. Viel Konsole sehe ich nun nicht mehr.
Eine allgemeine GUI müsste die powersave-Eigenschaften von zig Treibern und APIs beherrschen. Das ist nur schwer zu implementieren und zu testen, wenn einem die nötige Plattform fehlt. Außerdem ist die Thematik recht frisch. Zwischen dem Kernel 2.6.18 und 2.6.30 liegen Stromspar-Welten. Wenn sich das mal stabilisiert hat, wird die GUI sicher kommen.
Das Wichtigste heute: mit ein wenig Einsatz sind sehr gute Werte auch unter Linux möglich. So gut wie kein Hersteller mehr (ex ATI ist hier eine negative Ausnahme) versteckt die Stromsparfunktionen hinter proprietären Treibern.
> Naja, Konsole ist immer so ein Schlagwort. Ich habe mir alles Nötige in einem Skript zusammengefasst und lasse es automatisch mittels powersaved ausführen. Viel Konsole sehe ich nun nicht mehr. Klar. Nur muss man sie Skripte erst einmal schreiben. Allgemein vorgeben kann man sie nicht, weil nicht jeder im Battery-Mode auf WLAN-Geschwindigkeit verzichten will.
> Eine allgemeine GUI müsste die powersave-Eigenschaften von zig Treibern und APIs beherrschen. Da gibt es doch Standards, bei WLAN z.B. mac80211. Hilft natürlich nicht, wenn ein Treiber mal nicht dieses Framework verwendet, aber die große Masse tut es. Und das wäre schon mal ein Schritt mehr. Unter Windows liefern die Treiberhersteller Konfigurationstools gleich mit.
Jau, wär ich auch für. Wir brauchen schleunigst eine Alternative zu Windows-Powermanagement, sonst holt uns Microsoft wieder mit Windows 7 ein und wir bleiben mal wieder ein Ladenhüter.
Ich würde es so formulieren. Der Abstand wird mit Windows 7 gegenüber Linux noch viel größer werden als er jetzt schon ist. Man hatte einmal die Chance mit der Einführung der Netbooks einen respektablen Marktanteil zu holen, davon ist heute leider nichts übrigeblieben. Auf absehbare Zeit sehe ich da Linux chancenlos auf dem Desktop bzw. Notebook.
Das Hängt davon ab, welchen "Markt" Du meinst. Ich sehe privat und beruflich nur Linux-Boxen. Was der Mainstream der PC-Anwender so auf seinem PC laufen lässt, ist mir herzlich egal.
Ich bin mit dem Stand der Linux-Entwicklung mehr als zufrieden. Die Masse der Anwender, kann ruhig weiter die Redmonder unterstützen - sie würde eh nichts zur Weiterentwicklung der Linux-Welt beitragen
Norwegen geht nicht den Weg freier Software, sondern den Weg offener Standards, daher ist H.264 ok, da dessen Spezifikation ja offen ist (jedoch Patentlizenzen erfordert).
Sinn und Zweck dieser offenen Formate ist es Daten-Archive auch in Zukunft lesen, schreiben und konvertieren(!) zu können, also zu 100% nutzen zu können - auch dann, wenn es den Hersteller eines undokumentierten Datenformats mal nicht mehr zur Verfügung stehen sollte. Diese Probleme sind real, siehe z.B. Archive aus den 1990ern mit Erich Honeckers DDR-Technik.
Und wie! Ich habe hier einen Stapel Kisten voller 5 1/4 Floppys von 1990 bis 92 liegen, die Rechnungen, Lieferscheine usw. enthalten. Wegen Korruptionsverdachtes müssen die durchgesehen werden, bevor die Verjährung eintritt. Keine Ahnung, wo die all die Jahre waren, aber sie sind jetzt irgendwo aufgetaucht und ganz gut erhalten. Problem ist nicht das passende Laufwerk, ein externes Floppy für einen C64 (!) auf PC-Floppy-Anschluss konvertiert, was ich habe, sondern die passende Software, die ich nicht habe. So bekomme ich zwar in allen Dateien Absender-Briefköpfe und Datum, aber keinen Inhalt. Erst dachte ich, die Daten sind einfach nach der Zeit nicht mehr lesbar, aber überall ist es das gleiche. Leider ist nicht mehr nachvollziehbar, welche Software und welches Format damals benutzt wurde, es könnte sogar etwas selbstgeschriebenes sein. Ähnliche Probleme gibt es mit Dateien aus DOS-Zeiten, die mit Shareware-Programmen erstellt wurden. Oft sind dort Seriennummern mit eincodiert und ohne genau die gleiche Maschine und die Seriennummer und manchmal noch der gleiche Drucker sind sie nicht mehr zugreifbar. Die Autoren oder Firmen sind unauffindbar oder existieren nicht mehr und alle sorgfältig erstellten und aufbewahrten Backups sind nutzlos. In zwei zehn Jahre alten Fällen aus 2005 und 06 sind die Gläubiger leer ausgegangen, weil nicht mehr nachvollziehbar ist, was an den Planungen geändert wurde. Damit niemand mit dem Allerweltsargument kommt, ein großer Anbieter gäbe Sicherheit: Quicktext, von einem recht bekannten Softwareanbieter, erschienen 1993 eingestellt 1995, war ein kostenloses und, für damals, ziemlich ausgebautes Textbearbeitungs- und Serienbriefprogramm für DOS mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass es Disketten lowlevel beschrieb, also mit einem eigenen proprietären Dateisystem versah und dadurch und mittles Kompression etwas mehr draufpasste. Alles schön und prächtig, die Sache hat nur einen Haken: Das war so stark vom jeweiligen Laufwerk abhängig, das es oftmals auf einem anderen nicht mehr gelesen werden konnte. Ergebnis kann man sich denken. Natürlich gab es eine Exportfunktion, die aber nie richtig funktionierte und oft Textteile fehlten oder nach dem Export sogar im Original verschwunden waren. Meist hat man dann einfach alles ausgedruckt und woanders nochmal eingegeben.
und das ist 20 Jahre her. Überlegt mal was in 50 Jahren ist. Dann gibts kein Microsoft mehr, weil sie sich bankrottgegeizt haben, und niemand kann mehr wmv-Videos anschauen, oh Gott.
Wieso? Es gibt doch schon freie Implementierungen?! Man kann ja in 50 Jahren den Quellcode von VLC oder MPlayer als Basis für eine Legacy-Kompatibilitätsschicht nehmen.
Deine Befürchtungen sind völlig unbegründet - zum Glück.
Sind sie nicht. Versuche mal einen Open Source Mediaplayer aus den 90ern auf einen aktuellen Linux zum Laufen zu bringen. Hab ich zwar net probiert, kann mir aber vorstellen das das Probleme machen wird (100.000 libs in spezieller Version notwendig etc.). Ok, du kannst unter VirtualBox ein altes 32bit Linux installieren. Dann musst du aber sicher stellen das VirtualBox unter deinem aktuellen System läuft. Eventuell findest du in der Zukunft einen Emulator für x86_64 in dem du dann VirtualBox laufen lässt. Der Spaß nennt sich Stacked-Emulation und Fehler in Emulatoren multiplizieren sich dabei.
Diese Befürchtungen sind SEHR real und ein aktuelles Research Topic mit vielen ungelösten Problemen. Hab übrigens letztes Semester die Vorlesung Digital Preservation besucht. Da bekommt man Datenverlustalbträume. Hier kann man die Vorlesungsfolien runterladen (runterscrollen): http://tuwis.tuwien.ac.at/lva/tuwien/188411
Solange der Quellcode verfügbar ist, kann man den ja portieren. Ist natürlich Aufwand, aber die Daten sind nicht unwiederbringlich verloren. Zudem würde es reichen, genau den Teil des Codes zu nehmen, der für die Dekodierung zuständig ist. GUI etc. braucht man nicht.
> Hab ich zwar net probiert, kann mir aber vorstellen das das Probleme machen wird Soso.
> (100.000 libs in spezieller Version notwendig etc.) Die sind ja genauso wenig proprietär.
> Der Spaß nennt sich Stacked-Emulation und Fehler in Emulatoren multiplizieren sich dabei. Ich brauche doch keinen Emulator, um mir alten Code anzusehen.
> Da bekommt man Datenverlustalbträume. Es gibt genug einfache Mechanismen, um Datensicherheit auch über lange Zeiträume zu gewährleisten. Der einfachste ist mal, Daten nicht einfach nur auf externe Datenträger "wegzuarchivieren", sondern sie zusätzlich auch ganz normal bei den neuen Daten zu belassen. Da Datenträger immer größer werden, muss man nur darauf achten, sich mit seiner eigenen Nutzdatenmenge langsamer zu entwickeln.
Falls irgendwann Konsistenzprobleme innerhalb der Daten auftauchen, helfen Dir Prüfsummen dabei, fehlerhafte Datensätze zu identifizieren und durch fehlerfreie Kopien derselben zu ersetzen. Neuere Dateisysteme unterstützen Dich durch interne Prüfsummen und Snapshots für den alltäglichen Teil und bewahren Dich vor den Folgen schleichender Hardwarefehler.
Man darf nicht vergessen, dass es in der Menschheitsgeschichte nie 100%ige Datensicherheit gegeben hat. Was wissen wir denn über lang erhaltenes Wissen? Doch nur das, was wir gefunden haben. Was neben den Jahrtausende alten Höhlenmalereien und den konservierten Papyrusrollen die Zeit alles nicht überlebt hat, lässt sich im Nachhinein nur erahnen.
Ist absolute Datensicherheit überhaupt von Nutzen? Abgesehen von unersetzbarem Wissen oder Kulturgütern: Für wen sind in 100 Jahren noch unsere Alltagsdokumente, unsere Urlaubsfotos oder unsere Warez von Relevanz? Ist es nicht sogar natürlich und unter Umständen sinnvoll, unwichtige Informationen einfach zerfallen zu lassen? Müssen wir unbedingt eine Epoche der Dokumentation jedes Atemzuges einer Person beginnen?
"Norwegen geht nicht den Weg freier Software, sondern den Weg offener Standards, daher ist H.264 ok, da dessen Spezifikation ja offen ist (jedoch Patentlizenzen erfordert)."
Sie sind damit wesentlich besser dran als Deutschland, aber konsequenter wäre eine Umstellung auf Freie Standards dennoch gewesen. Der Investitionsaufwand stellt sich durch die Umstellung sowieso, da hätte man das Problem der Lizenzzahlungen wegen Imaginärgüterrechten auch gleich erschlagen können, die Lizenzen zahlt jeder einzelne Norweger und ich sehe keinen wirklichen Mehrwert.
Evtl. hat man auch an otto - Normaldau gedacht, der eine mp3 öffnen kann, bei ogg aber evtl. große Augen bekommt. Wobei was ich bisher hier in Norwegen mitbekommen habe, sind die zumindest in den Ballungsräumen (unsere fünf großen Städte ) eher in der Minderheit. Naja, wäre zumindest ein Erklärungsansatz
Hui ... wieviele unnormale Menschen es dann gibt ...
Aber laut Definition meine alten Griechisch-Professors gibt es eh nur zwei Sorten von Menschen: Die, die Alt-Griechisch sprechen können und die, die gut Alt-Griechisch sprechen können
Die Definition von Normalität bedingt, dass es keinen Menschen gibt, der umfassend normal ist. Es gibt also nicht nur viele unnormale Menschen, sondern jeder Mensch ist unnormal
Entweder man hat Offene Standards oder nicht. Offene Standards sind royalty free. Lizenzierung von Patenten ("rand") gibt es nur in den alternativen Definitionen von Offenen Standards, die von der Microsoftlobby in alle möglichen Gremien gebracht wurden, sogar bis zur ITU durch die werte Frau Marasco. Und auch jetzt obstruiert Microsoft das Europäische Interoperabilitätsrahmenwerk in der Version 2, das irgendwo auf den Fluren Brüssels im Nirgendwo verschwunden ist.
Wen interessiert was Offene Standards in der Softwareindustrie sind: http://www.digistan.org/open-standard:definition
Wen interessiert wie Lobbyisten Fachbegriffe der Informatik bestimmten transatlantischen Interessen anpassen, der schaue einfach in Regierungspapiere, oder höre den Microsoft-Lobbyisten zu, wie sie da herumwieseln: http://kurzurl.net/snakelobby
Deine Definition von "offen" ist eine von vielen. Fuer mich sind Dinge offen wo ich den source Code nehmen kann, _ohne_, dass ich mir ueber irgend etwas sorgen machen muss.
Offener Quellcode - das bedeutet dass Du an ein Programm einen Algorithmus denkst - es geht aber zunächst nicht um ein Programm sondern um Datenformate, die haben eine Spezifikation - und die ist auch bei H264 frei und offen einsehbar, wenngleich Teile der Spezifikation (evtl. sind das dann Algorithmen, die offengelegt, aber trotzdem patentiert sind), in einigen Ländern, einen Patentschutz haben. Der Patentschutz ist aber normalerweise spätestens nach 20 Jahren ohne Bedeutung - da ausgelaufen.
Warum müssen die alles neu erfinden. SAGA 4 ist doch ein Schema, das man auch in Norwegen nehmen kann. Es gibt viele notwendige Instrumente, und das Prinzip der Wiederverwertung sichert, dass man einfach am Interoperabilitätswerk weiterbauen kannn.
Trotzdem ist uns Norwegen hier beschämend weit voraus, die Bananenrepublik Deutschland ist in einem beschämenden Zustand.
Oli
nur sinnfrei zu sein reicht nicht und das finde ich so auch gut.
Gruss,
Kay
Daher ist es dort auch nicht so schlimm stromfressende OpenSource Software zu nutzen.
Laut Aussagen von Leuten, die zu Linux umgestiegen sind, hält deren Akku merkbar länger als unter Windows.
Ich benutze ein Lenovo R61 und unter Windows XP/Vista hält der Akku bei vooler Ladung ca. 3h15min.
Unter einer Linuxdistribution OpenSuse oder Ubuntu kommt man auf 2h40min.
Für den Notebookbetrieb wenn keine Steckdose vorhanden ist ungeeignet.
Da gibt es noch viel zu tun um dort die Standarts wie unter Windows zu erreichen.
Wenn dieses Problem nicht vorhanden ist, dann kann man Gift drauf nehmen (oder vielleicht besser doch nicht...
), dass Linux laengere Laufzeit hat als XP.
Wenn irgendein Murks-Grafiktreiber ohne jegliches Takt-Management die Karte staendig aktiv haelt und somit volle 8W bei einem Notebook mehr verbraet (das waren IIRC so die Werte, die ueblicherweise genannt wurden), dann kann das System ansonsten noch so effizient sein, dann GEHT HALT NIX
Hier: T60, Normalbetrieb (also WLAN, Browser, Editor): ~12W. Das macht bei dem normalen 6-Zellen-Akku 4,6h Laufzeit
Kann Dir an dieser Stelle nur thinkwiki.org empfehlen, speziell das hier: http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_reduce_power_consumption
Auch bei Deinem billigen R-Modell ist da sicher mehr möglich.
Auf dem älteren T41 (Centrino 1,6GHz) bin ich bei 9W Idle. Da tut sich auch ein Windows schwer - und ich frage mich, wieso die Atom-Netbooks keine 10h Akkulaufzeiten haben
Ist vor allem für Anfänger einfacher im Handling.
Das was bei meinem Ubuntu geboten wird ist einfach lächerlich.
Vielleicht findet sich ja mal ein Linuxprofi/Programmierer der sich dieser Sache annimmt.
Wäre sinniger als die Manpower in irgendwelche 3D Desktopspielereien zu verschwenden.
Eine allgemeine GUI müsste die powersave-Eigenschaften von zig Treibern und APIs beherrschen. Das ist nur schwer zu implementieren und zu testen, wenn einem die nötige Plattform fehlt. Außerdem ist die Thematik recht frisch. Zwischen dem Kernel 2.6.18 und 2.6.30 liegen Stromspar-Welten. Wenn sich das mal stabilisiert hat, wird die GUI sicher kommen.
Das Wichtigste heute: mit ein wenig Einsatz sind sehr gute Werte auch unter Linux möglich. So gut wie kein Hersteller mehr (ex ATI ist hier eine negative Ausnahme) versteckt die Stromsparfunktionen hinter proprietären Treibern.
Klar. Nur muss man sie Skripte erst einmal schreiben. Allgemein vorgeben kann man sie nicht, weil nicht jeder im Battery-Mode auf WLAN-Geschwindigkeit verzichten will.
> Eine allgemeine GUI müsste die powersave-Eigenschaften von zig Treibern und APIs beherrschen.
Da gibt es doch Standards, bei WLAN z.B. mac80211. Hilft natürlich nicht, wenn ein Treiber mal nicht dieses Framework verwendet, aber die große Masse tut es. Und das wäre schon mal ein Schritt mehr. Unter Windows liefern die Treiberhersteller Konfigurationstools gleich mit.
Der Abstand wird mit Windows 7 gegenüber Linux noch viel größer werden als er jetzt schon ist.
Man hatte einmal die Chance mit der Einführung der Netbooks einen respektablen Marktanteil zu holen, davon ist heute leider nichts übrigeblieben.
Auf absehbare Zeit sehe ich da Linux chancenlos auf dem Desktop bzw. Notebook.
Ich bin mit dem Stand der Linux-Entwicklung mehr als zufrieden. Die Masse der Anwender, kann ruhig weiter die Redmonder unterstützen - sie würde eh nichts zur Weiterentwicklung der Linux-Welt beitragen
Ich will damit nicht sagen daß Linux schlecht ist ....aber es besteht halt noch jede Menge Nachholbedarf.
vernünftig um zu gehen...
Sinn und Zweck dieser offenen Formate ist es Daten-Archive auch in Zukunft lesen, schreiben und konvertieren(!) zu können, also zu 100% nutzen zu können - auch dann, wenn es den Hersteller eines undokumentierten Datenformats mal nicht mehr zur Verfügung stehen sollte. Diese Probleme sind real, siehe z.B. Archive aus den 1990ern mit Erich Honeckers DDR-Technik.
Und wie! Ich habe hier einen Stapel Kisten voller 5 1/4 Floppys von 1990 bis 92 liegen, die Rechnungen, Lieferscheine usw. enthalten. Wegen Korruptionsverdachtes müssen die durchgesehen werden, bevor die Verjährung eintritt. Keine Ahnung, wo die all die Jahre waren, aber sie sind jetzt irgendwo aufgetaucht und ganz gut erhalten. Problem ist nicht das passende Laufwerk, ein externes Floppy für einen C64 (!) auf PC-Floppy-Anschluss konvertiert, was ich habe, sondern die passende Software, die ich nicht habe. So bekomme ich zwar in allen Dateien Absender-Briefköpfe und Datum, aber keinen Inhalt. Erst dachte ich, die Daten sind einfach nach der Zeit nicht mehr lesbar, aber überall ist es das gleiche. Leider ist nicht mehr nachvollziehbar, welche Software und welches Format damals benutzt wurde, es könnte sogar etwas selbstgeschriebenes sein.
Ähnliche Probleme gibt es mit Dateien aus DOS-Zeiten, die mit Shareware-Programmen erstellt wurden. Oft sind dort Seriennummern mit eincodiert und ohne genau die gleiche Maschine und die Seriennummer und manchmal noch der gleiche Drucker sind sie nicht mehr zugreifbar. Die Autoren oder Firmen sind unauffindbar oder existieren nicht mehr und alle sorgfältig erstellten und aufbewahrten Backups sind nutzlos. In zwei zehn Jahre alten Fällen aus 2005 und 06 sind die Gläubiger leer ausgegangen, weil nicht mehr nachvollziehbar ist, was an den Planungen geändert wurde.
Damit niemand mit dem Allerweltsargument kommt, ein großer Anbieter gäbe Sicherheit: Quicktext, von einem recht bekannten Softwareanbieter, erschienen 1993 eingestellt 1995, war ein kostenloses und, für damals, ziemlich ausgebautes Textbearbeitungs- und Serienbriefprogramm für DOS mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass es Disketten lowlevel beschrieb, also mit einem eigenen proprietären Dateisystem versah und dadurch und mittles Kompression etwas mehr draufpasste. Alles schön und prächtig, die Sache hat nur einen Haken: Das war so stark vom jeweiligen Laufwerk abhängig, das es oftmals auf einem anderen nicht mehr gelesen werden konnte. Ergebnis kann man sich denken. Natürlich gab es eine Exportfunktion, die aber nie richtig funktionierte und oft Textteile fehlten oder nach dem Export sogar im Original verschwunden waren. Meist hat man dann einfach alles ausgedruckt und woanders nochmal eingegeben.
Überlegt mal was in 50 Jahren ist.
Dann gibts kein Microsoft mehr, weil sie sich bankrottgegeizt haben, und niemand kann mehr wmv-Videos anschauen, oh Gott.
Deine Befürchtungen sind völlig unbegründet - zum Glück.
Diese Befürchtungen sind SEHR real und ein aktuelles Research Topic mit vielen ungelösten Problemen. Hab übrigens letztes Semester die Vorlesung Digital Preservation besucht. Da bekommt man Datenverlustalbträume. Hier kann man die Vorlesungsfolien runterladen (runterscrollen): http://tuwis.tuwien.ac.at/lva/tuwien/188411
Zudem würde es reichen, genau den Teil des Codes zu nehmen, der für die Dekodierung zuständig ist. GUI etc. braucht man nicht.
Soso.
> (100.000 libs in spezieller Version notwendig etc.)
Die sind ja genauso wenig proprietär.
> Der Spaß nennt sich Stacked-Emulation und Fehler in Emulatoren multiplizieren sich dabei.
Ich brauche doch keinen Emulator, um mir alten Code anzusehen.
> Da bekommt man Datenverlustalbträume.
Es gibt genug einfache Mechanismen, um Datensicherheit auch über lange Zeiträume zu gewährleisten. Der einfachste ist mal, Daten nicht einfach nur auf externe Datenträger "wegzuarchivieren", sondern sie zusätzlich auch ganz normal bei den neuen Daten zu belassen. Da Datenträger immer größer werden, muss man nur darauf achten, sich mit seiner eigenen Nutzdatenmenge langsamer zu entwickeln.
Falls irgendwann Konsistenzprobleme innerhalb der Daten auftauchen, helfen Dir Prüfsummen dabei, fehlerhafte Datensätze zu identifizieren und durch fehlerfreie Kopien derselben zu ersetzen. Neuere Dateisysteme unterstützen Dich durch interne Prüfsummen und Snapshots für den alltäglichen Teil und bewahren Dich vor den Folgen schleichender Hardwarefehler.
Man darf nicht vergessen, dass es in der Menschheitsgeschichte nie 100%ige Datensicherheit gegeben hat. Was wissen wir denn über lang erhaltenes Wissen? Doch nur das, was wir gefunden haben. Was neben den Jahrtausende alten Höhlenmalereien und den konservierten Papyrusrollen die Zeit alles nicht überlebt hat, lässt sich im Nachhinein nur erahnen.
Ist absolute Datensicherheit überhaupt von Nutzen? Abgesehen von unersetzbarem Wissen oder Kulturgütern: Für wen sind in 100 Jahren noch unsere Alltagsdokumente, unsere Urlaubsfotos oder unsere Warez von Relevanz? Ist es nicht sogar natürlich und unter Umständen sinnvoll, unwichtige Informationen einfach zerfallen zu lassen? Müssen wir unbedingt eine Epoche der Dokumentation jedes Atemzuges einer Person beginnen?
lg
Erik
Sie sind damit wesentlich besser dran als Deutschland, aber konsequenter wäre eine Umstellung auf Freie Standards dennoch gewesen. Der Investitionsaufwand stellt sich durch die Umstellung sowieso, da hätte man das Problem der Lizenzzahlungen wegen Imaginärgüterrechten auch gleich erschlagen können, die Lizenzen zahlt jeder einzelne Norweger und ich sehe keinen wirklichen Mehrwert.
Wobei was ich bisher hier in Norwegen mitbekommen habe, sind die zumindest in den Ballungsräumen (unsere fünf großen Städte
Naja, wäre zumindest ein Erklärungsansatz
Aber laut Definition meine alten Griechisch-Professors gibt es eh nur zwei Sorten von Menschen:
Die, die Alt-Griechisch sprechen können und die, die gut Alt-Griechisch sprechen können
Wen interessiert was Offene Standards in der Softwareindustrie sind:
http://www.digistan.org/open-standard:definition
Wen interessiert wie Lobbyisten Fachbegriffe der Informatik bestimmten transatlantischen Interessen anpassen, der schaue einfach in Regierungspapiere, oder höre den Microsoft-Lobbyisten zu, wie sie da herumwieseln:
http://kurzurl.net/snakelobby
wo ich den source Code nehmen kann, _ohne_, dass ich mir ueber irgend
etwas sorgen machen muss.
Und das ist bei H.264 _eben_ nicht der Fall.
Der Omega13.
Grüße aus Oslo,
Norwegen