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Mi, 22. Juli 2009, 17:12

Software::Desktop::KDE

KDE feiert eine Million Commits

Das KDE-Projekt feierte am 20. Juli den millionsten Commit in das aktuell genutzte projektweite Versionsverwaltungssystem Subversion (SVN).

Ein Commit oder Checkin bezeichnet dabei das Hochladen einer Menge von Änderungen, die zusammengehörig sein können oder auch nicht. Sie können eine einzelne geänderte Datei ebenso darstellen wie Änderungen in Dutzenden von Dateien.

Das Projekt war im Mai 2005 von CVS zu Subversion gewechselt und konnte bereits am 19. Januar 2006 den 500.000sten Commit feiern, wobei offenbar die früheren Commits in CVS mitgezählt wurden. 23 Monate später, am 18. Dezember 2007, wurde die Zahl von 750.000 Commits erreicht, weitere 19 Monate später nun die Zahl von einer Million. Damit hat sich die Entwicklungsgeschwindigkeit offenbar etwas erhöht, was Cornelius Schumacher, Präsident des Vorstandes des KDE e.V., mit der Stärke der Produkte und der Vision von KDE erklärt. Im Schnitt kamen jeden Monat mehr als zwanzig neue Entwickler hinzu.

Das Versionsverwaltungssystem Subversion ist jedoch nicht für alle Entwickler optimal. Insbesondere seit andere Systeme ausgereift sind, sind viele Entwickler der Ansicht, dass das zentralisierte Entwicklungsmodell von Subversion eine zu große Einschränkung darstellt.

Daher werden Teile der KDE-Entwicklung zum Versionsverwaltungssystem Git wechseln, wie bereits auf der Konferenz Akademy 2009 verkündet wurde. In etwa einem halben Jahr soll die Umstellung auf Gitorious, ein Frontend für git, vollzogen werden. Zwar hieß es anfänglich, dass die gesamte Entwicklung umgestellt würde, nun scheint es nach den Aussagen von Schumacher aber nicht alle Teile von KDE zu betreffen. Als eines der ersten Projekte hat Amarok seine Entwicklung bereits umgestellt.

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