Lobbyarbeit hatte bisher noch nie einen guten Ruf. Dank dieser Organisation wird diese falsche Bild endlich aus den Köpfen der Bevölkerung gehen. Perfekt.
Sehr schön ist auch, dass die Top-Unternehmen dabei sind, die die Open-Source-Szene zu bieten hat: AMD, Canonical, Linux Foundation, Mozilla, o.ä. Was will man mehr?
> Lobbyarbeit hatte bisher noch nie einen guten Ruf. Ja leider wahr, obwohl Lobbys die beste Möglichkeit sind Interessengruppen in der Politik zu vertreten. Die Ausschüsse in den Regierungen und Parteien haben schließlich auch nur begrenzte Kapazitäten sich mit Themen auseinander zu setzen.
Der schlechte Ruf kommt wohl daher, dass Lobbyarbeit fast nur von Großunternehmen kommt.
Versucht man nicht mit irgendwelchen gekünstelten Beispielen eine gewisse Gleichheit beider Gruppen herzustellen, legitimiert allein die Erfahrung schon seine Frage. Deine allerdings nicht.
Die Ziele der Einwirkung sind in dem Fall praktisch nie für den Bürger und unterwandern zusammen mit sich schmierenlassenden Politikern das Demokratieprinzip. Die eine Seite bedingt hier natürlich die jeweils andere. Bei Interessengruppen von Bürgern (!= Gewerkschaften) ist das erfahrungsgemäß gänzlich anders, sofern Lobbyismus in dem Sinn überhaupt möglich ist.
>> Der schlechte Ruf kommt wohl daher, dass Lobbyarbeit fast nur von Großunternehmen kommt.
Nein, der schlechte Ruf kommt daher, dass "Lobbyarbeit" massiv zur Manipulation von Politikern und zur Beeinflussung der Gesetzgebung eingesetzt wurde.
Es ist ja völlig legitim, Einfluss auf Politker bei der Gesetzgebung zu nehmen. Das ist durchaus gewollter Teil der Demokratie. Problematisch wird es, wenn sich diejenigen Interessensgruppen durchsetzen können, die in die Lobbyarbeit das meiste Geld pumpen.
Das ich vertretter von Politik und Großunternehmen in einem noblen Hotel auf Firmenkosten treffen, edel speisen und über die Köpfe der Bevölkerung hinweg die Zukunft wichtiger Themen besprechen ist keineswegs demokratisch.
Genau das meinte ich mit "problematisch" im nächsten Satz. Trotzdem ist Lobby-Arbeit nicht per se verwerflich oder unerwünscht. Auch Interessensgruppen wie Amnesty International, Greenpeace oder Gewerkschaften (um mal ein paar andere Beispiele zu nennen) versuchen Einfluss zu nehmen. Auch daduch, dass sie sich gezielt mit Abgeordneten treffen, um ihre Standpunkte zu erklären.
Es wäre ja auch schlimm, wenn Politiker alles aus dem eigenen Bauch heraus entscheiden würden, ohne sich bei denen zu informieren, die sich mit einer Thematik gut auskennen.
Was ist mit den Arbeitsplatzen die durch MS geschaffen werden?
MS beschäftigt und ernährt über 80 Millionen Menschen. Min 5000 arbeiten an MS Office. An OpenOffice arbeiten grade mal 30 Entwickler von SUN aktive. Man muss auch bedenken was Open Source für einen Wirtschaftlichen Schaden verursachen würde. Ich selber habe ein OpenSource Projekt und benutzte auch gerne OpenSource, aber ich habe auch im Hinterkopf, dass Kommerzielle Lösungen viele Menschen ernähren und OpenSource leider im Verhältnis nur sehr wenig. Geiz ist geil, aber man sollte sich fragen, ob man selber ein halben Jahr für kein Geld abreiten würde.
Versteht mich nicht falsch OpenSource ist eine Altannative, aber nur wenn es auch was kostet. Weil essen und schlafen müssen auch Programmierer Wer von euch arbeitet selber an einen Projekt mit ? Wer opfert seine Freizeit für keine Geld? Ich tue es und denke doch, dass z.B. MS nicht schlecht ist und vieles gute tut!
Leider verursacht OpenSource in den Menschen auch das Gefühl, programmieren können die armen in Indien, doch programmiern ist harte arbeit und sollte auch belont werden. Wie viel habt ihr schon gespenden, damit OpenSource überleben kann? Leider 90% nichts! Macht mal selber ein OpenSource Projekt auf. Ihr werdet entäucht sein was von der Communitiy kommt!
Von André Schnabel am Do, 23. Juli 2009 um 10:15 #
Bitte nicht falsch verstehen, aber du siehst MS und Open Source irgendwie vollkommen falsch.
Ja - im Umfeld von MS arbeiten einige 10.000 Menschen. Und? Bist du icher, dass diese keine Arbeit hätten, wenn es MS nicht gäbe? Könnte es nicht vielleicht sein, dass Firmen wir Corel, Softmaker, IBM und deren Partner deutlich mehr Angestellte im Office-Bereich beschäftigen würden, wenn sie nicht von einem De-Facto-Monopolisten an die Wand gedrückt würden? Dass so viele Leute rund um MS-Office arbeiten belegt zunächst nur die starke Bindung, die Microsoft herstellt. Nicht, dass diese Leute keine Arbeit hätten, wenn es diese nicht gäbe.
Die Zahl von 30 festangestellen Programmieren bei sun für OOo ist auch ziemlicher unsinn. Bei Sun dürften es etwa 130 sein (so zumindest die ca. Aussage von Sun von letzten Jahr). Dazu kommen RedFlag (>30), Novell (schätze ich auf ca. 20), IBM (keine Ahnung, wieviel, da die eher an Symphony als direkt an OOo arbeiten), RedHat und diverse kleine Firmen, die direkt Code beitragen.
Dass da so wenige sind liegt weniger daran, dass OOo lizenzkostenfrei ist - sondern mehr daran, dass MS-Office so omnipräsent ist, dass es kaum einen Dienstleistungsmarkt außerhalb von MSO gibt.
"Geiz ist Geil" in Verbindung mit OpenSource zu nennen ist zwar naheliegend, aber falsch. Gute OpenSource Software funktioniert nur dann, wenn damit Geld verdient werden kann (d.h. mit den Dienstleistungen). Selbst MS wird dir bestätigen, dass beim Einsatz von OpenSource Software mehr Geld in die Hand genommen wird, als beim Einsatz von MS-Software Andere Studien sehen das etwas anders - im Endeffekt fließt aber Geld und nicht wenig).
Übrigens - ja, ich arbeite in einem OSS Projekt (du darfst raten in welchem )mit und opfere einen Teil meiner Freizeit, ohne dafür Geld zu verlangen. In der Freizeit mach ich dann aber nur sachen, die bei den festangestellten liegen bleiben - bisher hat mir noch keiner gesagt, dass ich ihm die Arbeit wegnehme - eher im Gegenteil.
Programmieren *ist* harte Arbeit. Und die Marktgesetze gelten auch im OpenSource-Bereich. Nur gute Projekte, die auch einen entsprechenden "Markt" bedienen sind überlebensfähig. Besteht dieser Mark allerdings nur aus reinen Konsumenten (die der "Geiz ist Geil"-Mentalität verfallen sind) wird das Projekt früher oder später sterben.
Von Michael Stehmann am Do, 23. Juli 2009 um 13:40 #
Freie Software hat, sofern sie ein Geschäftsmodell hat (es gibt eben auch "Freizeitprojekte", die allerdings bei Erfolg manchmal eine Geschäftsmodell entwickeln), ein anderes als proprietäre Software.
Freie Software verzichtet auf Lizenzeinnahmen und vermarktet Manpower "pur" z.B. im Support und in der Auftragsentwicklung. Da außerdem noch auf ein "vendor lock in" verzichtet wird, geschieht dies mit großer Fairness.
Natürlich "wachsen" dadurch "die Bäume nicht in den Himmel", aber es gibt gleichwohl die Möglichkeit, dass viele mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung eine Auskommen finden können.
Ich finde das OpenSource den Markt kaputt macht, weil z.b keiner ein neues Betriebsystem programmiert, weil es Linux gibt. Oder es gibt auch keinen mehr der ein Office schreibt, weil es OpenOffice umsonst gibt. Also macht es den Mark kaputt. Es ist druch OpenOffice oder Linux als Beispiele nicht mehr möglich ein Komerzielles Unternehmen zu Grunden, da es dies ja OpenSource umsonst gibt. Wenn es umsonst Milch geben würde, dann würde es auch keine Milch Bauern mehr geben.
...und wo kommt dann die Milch her? Vom heiligen Geist! Hast du dir vielleicht schon einmal überlegt, welchen Aufwand es macht, ein neues Betriebssystem zu programmieren? Hast du dir vielleicht auch schon einmal überlegt, dass es - zumindest in den USA - aufgrund der Patente kaum möglich sein könnte so etwas überhaupt anzufangen...?
Von master_of_disaster am Sa, 25. Juli 2009 um 16:12 #
Diese Argumentation ist so nicht korrekt! Es gibt sehr wohl andere OpenSource Betriebssysteme! Jedoch ist es richtig, dass diese wie z.B.ReactOS oder MenuetOS neben Gnu/Linux ein Schattendasein führen.
OpenSource lockt offt mit keinem Preis aber unterm Strich ist es offt doch teuerer als andere Produkte. z.B. SugarCRM Ich hasse es die Leute zu locken und dann doch viel Geld zu wollen. Lieber ein Preis nennen und man weis was es kostet. Oder ich hasse es auch zu sagen, dass man ja die Quellen hat aber ohne Doku kann ich da mit auch nichts machen. Oder man darf nicht mit abreiten bzw. bekommt keinen SVN Zugriff. Das ist alles Augenwischerrei. Es steht alles immer unter GPL warum steht es nicht unter FreeBSD oder MIT damit man die Leute zwingt auch GPL zu Lizenzieren das ist doch keine Freiheit !
> Was ist mit den Arbeitsplatzen die durch MS geschaffen werden?
Ok, auf der einen Seite ist der Markt super, denn er beschert meiner Firma satte Gewinne, aber sobald ich mich Konkurrenz und anderen Technologien stellen muss ist der Markt böse, denn ich könnte etwas von den Gewinnen einbüßen.
Es gibt viele Beispiele: E-Mail vs. Briefträger, Almbauer vs. Günstig-Milch, Trend zu Kleinwagen vs. SUV-Hersteller, ... und überall bleiben Arbeitsplätze auf der Strecke. Aber seit das Postkutschengewerbe am Boden liegt gibt es dafür Jobs bei Billigfliegern.
Ja ich hoffe ja das es andere Unternehmen gibt welche bessere Produkte machen, aber diese sollen auch dafür geld verlangen, weil somit es wieder andere geben kann die es besser machen oder weniger Geld verlangen. OpenSource für Umsonst macht den Markt kaputt, oder würdest du ein Unternehmen gründen welches ein Betriebsystem schreibt oder ein Office programmiert? Nein, weil es Linux und OpenOffice umsonst gibt. Deswegen hat MS auch so wenig Mitbewerber, weil es sich nicht mehr lohnt.
Wenn du ein bisschen Ahnung von der Geschichte der IT hättest wüsstest du, dass MS seit seinem Bestehen alles nur Menschenmögliche getan hat um direkte Konkurenz zu unterbinden (bsp. DR-DOS) oder zumindest unter Kontrolle zu halten (bsp. Apple, FUD gegen Linux) oder jegliche neue Technologie die ihrem Monopol gefährlich werden könnten im Keim zu ersticken oder durch Embrace-Extend-Extinguish zu ersticken (bsp. Java/J#, Netscape, WordPerfect). Die EU hat unlängst einen Bericht dazu freigegeben. Es gab auch einen Pro-Linux-Artikel dazu, nur finde ich den leider nicht. Den Bericht gibt es hier.
Und wenn du diesen Bericht liest (und das ist nur ein kleiner Ausschnitt), dann frag dich selbst wieviele Arbeitsplätze MS auf diese Art und Weise bereits vernichtet hat und was der wirkliche Grund ist warum es kaum ernstzunehmende Alternativen zu MS-Produkten gibt. Lies den Bericht und du hast zumindest einen Basis für das was du von dir gibst.
Sehr schön ist auch, dass die Top-Unternehmen dabei sind, die die Open-Source-Szene zu bieten hat: AMD, Canonical, Linux Foundation, Mozilla, o.ä. Was will man mehr?
Ja leider wahr, obwohl Lobbys die beste Möglichkeit sind Interessengruppen in der Politik zu vertreten. Die Ausschüsse in den Regierungen und Parteien haben schließlich auch nur begrenzte Kapazitäten sich mit Themen auseinander zu setzen.
Der schlechte Ruf kommt wohl daher, dass Lobbyarbeit fast nur von Großunternehmen kommt.
Nein, der schlechte Ruf kommt daher, dass "Lobbyarbeit" massiv zur Manipulation von Politikern und zur Beeinflussung der Gesetzgebung eingesetzt wurde.
Das ich vertretter von Politik und Großunternehmen in einem noblen Hotel auf Firmenkosten treffen, edel speisen und über die Köpfe der Bevölkerung hinweg die Zukunft wichtiger Themen besprechen ist keineswegs demokratisch.
Es wäre ja auch schlimm, wenn Politiker alles aus dem eigenen Bauch heraus entscheiden würden, ohne sich bei denen zu informieren, die sich mit einer Thematik gut auskennen.
MS beschäftigt und ernährt über 80 Millionen Menschen. Min 5000 arbeiten an MS Office. An OpenOffice arbeiten grade mal 30 Entwickler von SUN aktive. Man muss auch bedenken was Open Source für einen Wirtschaftlichen Schaden verursachen würde. Ich selber habe ein OpenSource Projekt und benutzte auch gerne OpenSource, aber ich habe auch im Hinterkopf, dass Kommerzielle Lösungen viele Menschen ernähren und OpenSource leider im Verhältnis nur sehr wenig.
Geiz ist geil, aber man sollte sich fragen, ob man selber ein halben Jahr für kein Geld abreiten würde.
Versteht mich nicht falsch OpenSource ist eine Altannative, aber nur wenn es auch was kostet. Weil essen und schlafen müssen auch Programmierer
Wer von euch arbeitet selber an einen Projekt mit ? Wer opfert seine Freizeit für keine Geld? Ich tue es und denke doch, dass z.B. MS nicht schlecht ist und vieles gute tut!
Leider verursacht OpenSource in den Menschen auch das Gefühl, programmieren können die armen in Indien, doch programmiern ist harte arbeit und sollte auch belont werden. Wie viel habt ihr schon gespenden, damit OpenSource überleben kann? Leider 90% nichts! Macht mal selber ein OpenSource Projekt auf. Ihr werdet entäucht sein was von der Communitiy kommt!
Ja - im Umfeld von MS arbeiten einige 10.000 Menschen. Und? Bist du icher, dass diese keine Arbeit hätten, wenn es MS nicht gäbe? Könnte es nicht vielleicht sein, dass Firmen wir Corel, Softmaker, IBM und deren Partner deutlich mehr Angestellte im Office-Bereich beschäftigen würden, wenn sie nicht von einem De-Facto-Monopolisten an die Wand gedrückt würden?
Dass so viele Leute rund um MS-Office arbeiten belegt zunächst nur die starke Bindung, die Microsoft herstellt. Nicht, dass diese Leute keine Arbeit hätten, wenn es diese nicht gäbe.
Die Zahl von 30 festangestellen Programmieren bei sun für OOo ist auch ziemlicher unsinn. Bei Sun dürften es etwa 130 sein (so zumindest die ca. Aussage von Sun von letzten Jahr). Dazu kommen RedFlag (>30), Novell (schätze ich auf ca. 20), IBM (keine Ahnung, wieviel, da die eher an Symphony als direkt an OOo arbeiten), RedHat und diverse kleine Firmen, die direkt Code beitragen.
Dass da so wenige sind liegt weniger daran, dass OOo lizenzkostenfrei ist - sondern mehr daran, dass MS-Office so omnipräsent ist, dass es kaum einen Dienstleistungsmarkt außerhalb von MSO gibt.
"Geiz ist Geil" in Verbindung mit OpenSource zu nennen ist zwar naheliegend, aber falsch. Gute OpenSource Software funktioniert nur dann, wenn damit Geld verdient werden kann (d.h. mit den Dienstleistungen). Selbst MS wird dir bestätigen, dass beim Einsatz von OpenSource Software mehr Geld in die Hand genommen wird, als beim Einsatz von MS-Software
Andere Studien sehen das etwas anders - im Endeffekt fließt aber Geld und nicht wenig).
Übrigens - ja, ich arbeite in einem OSS Projekt (du darfst raten in welchem
)mit und opfere einen Teil meiner Freizeit, ohne dafür Geld zu verlangen. In der Freizeit mach ich dann aber nur sachen, die bei den festangestellten liegen bleiben - bisher hat mir noch keiner gesagt, dass ich ihm die Arbeit wegnehme - eher im Gegenteil.
Programmieren *ist* harte Arbeit. Und die Marktgesetze gelten auch im OpenSource-Bereich. Nur gute Projekte, die auch einen entsprechenden "Markt" bedienen sind überlebensfähig. Besteht dieser Mark allerdings nur aus reinen Konsumenten (die der "Geiz ist Geil"-Mentalität verfallen sind) wird das Projekt früher oder später sterben.
Gruß,
André
Freie Software verzichtet auf Lizenzeinnahmen und vermarktet Manpower "pur" z.B. im Support und in der Auftragsentwicklung. Da außerdem noch auf ein "vendor lock in" verzichtet wird, geschieht dies mit großer Fairness.
Natürlich "wachsen" dadurch "die Bäume nicht in den Himmel", aber es gibt gleichwohl die Möglichkeit, dass viele mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung eine Auskommen finden können.
Hast du dir vielleicht schon einmal überlegt, welchen Aufwand es macht, ein neues Betriebssystem zu programmieren? Hast du dir vielleicht auch schon einmal überlegt, dass es - zumindest in den USA - aufgrund der Patente kaum möglich sein könnte so etwas überhaupt anzufangen...?
MenuetOS neben Gnu/Linux ein Schattendasein führen.
Ich hasse es die Leute zu locken und dann doch viel Geld zu wollen. Lieber ein Preis nennen und man weis was es kostet. Oder ich hasse es auch zu sagen, dass man ja die Quellen hat aber ohne Doku kann ich da mit auch nichts machen. Oder man darf nicht mit abreiten bzw. bekommt keinen SVN Zugriff. Das ist alles Augenwischerrei. Es steht alles immer unter GPL warum steht es nicht unter FreeBSD oder MIT
Wow, nicht schlecht, und das mit irgendwas um die 60 MRD$ Jahresumsatz ...
> Was ist mit den Arbeitsplatzen die durch MS geschaffen werden?
Ok, auf der einen Seite ist der Markt super, denn er beschert meiner Firma satte Gewinne, aber sobald ich mich Konkurrenz und anderen Technologien stellen muss ist der Markt böse, denn ich könnte etwas von den Gewinnen einbüßen.
Es gibt viele Beispiele: E-Mail vs. Briefträger, Almbauer vs. Günstig-Milch, Trend zu Kleinwagen vs. SUV-Hersteller, ... und überall bleiben Arbeitsplätze auf der Strecke. Aber seit das Postkutschengewerbe am Boden liegt gibt es dafür Jobs bei Billigfliegern.
Und wenn du diesen Bericht liest (und das ist nur ein kleiner Ausschnitt), dann frag dich selbst wieviele Arbeitsplätze MS auf diese Art und Weise bereits vernichtet hat und was der wirkliche Grund ist warum es kaum ernstzunehmende Alternativen zu MS-Produkten gibt. Lies den Bericht und du hast zumindest einen Basis für das was du von dir gibst.