Debian 3.0 war Woody, Debian 3.1 Sarge. Ich kann mich deswegen so gut daran erinnern, weil ich selbst damals woody installiert hatte und gespannt auf das nächste Release wartete. Jeden Tag saß ich vor der Grafik mit den Release-kritischen-Fehlern und wartete und wartete... Irgendwann habe ich dann Testing installiert.
Zwar werden jetzt die Leute von der "es ist fertig, wenn es fertig ist" Fraktion maulen, aber Debian braucht auch eine Unternehmensbasis. Diese schafft man besser mit einer Distribution mit fixen Release-Zyklen. Daher war der Schritt hin zu einem fixen Datum wichtig und ich freue mich, dass diese Entscheidung - in der doch eher konservativen Debian Familie - gefallen ist.
Es wundert mich das es noch niemand von der anderen Seite gesehen hat. Wenn Ubuntu genau auf dem Stable-Relase von Debian aufbaut, dann bedeutet das, dass die Basis von Debian durch die extremen Benutzerzahlen nur profitieren kann. Jeder gemeldete Ubuntu-BUG == Debian-BUG. So und jetzt kommt ihr Ihr Meckerpötte, es gibt halt immer Menschen die im Kopf schon zu alt sind um Änderungen akzeptieren zu können.
Hahahaha, da haben die tapferen Siduxuser die den Communitykrieg überstanden haben gerade mal das letzte freeze hinter sich gebracht, da steht schon das neue vor der Tür. Die Leute sind wirklich schmerzbefreit ...
Nur für diejenigen, die überhaupt nicht wissen sollten, welche Einflussmöglichkeiten auf Debians Entscheidungsprozesse es im Rahmen von Debian selbst gibt.
Ein guter Anfang könnte das hier sein: http://www.jus.uio.no/sisu/debian_constitution_v1.2/4.de.html Insbesondere bitte ich Punkt 4.1.3 zu beachten:
"4.1 Befugnisse Zusammen können die Entwickler 1. Den Projektleiter ernennen oder abberufen. 2. Diese Verfassung abändern, vorausgesetzt, sie stimmen dem mit einer 3:1-Mehrheit zu. 3. Jede vom Projektleiter oder einem Delegierten getroffene Entscheidung außer Kraft setzen. 4. Jede vom Technischen Ausschuss getroffene Entscheidung außer Kraft setzen, vorausgesetzt, sie stimmen dem mit einer 2:1-Mehrheit zu. 5. Nicht-technische schriftliche Richtlinien und Erklärungen herausgeben, ersetzen und zurückziehen. (...)"
Und nun ratet bitte einmal, wer bis dato nicht so wirklich in diese Entscheidung mit eingebunden wurde. Eine interessante "Lektüre" hierzu gibt es hier: http://lists.debian.org/debian-project/
Das Problem an dem Beschluss ist IMHO, dass er zwar im Grunde vom Vorschlag her ganz sinnvoll ist, nicht aber im Hinblick auf den Zeitpunkt des nächsten Freezes. Ein logisch denkender Mensch (das ist meine ganz persönlicche Meinung) würde einen Squeeze-Freeze für Dezember 2010 ins Auge fassen, mit einem Release ein paar Monate später in 2011. Daran, dass man Squeeze schon im Dezember 2009 freezen möchte, sieht man IMHO den "unlogischen" Einfluss von Ubuntu.
Huh?
Das muss wohl "Sarge" heissen, oder?
Debian 3.0 war Woody, Debian 3.1 Sarge. Ich kann mich deswegen so gut daran erinnern, weil ich selbst damals woody installiert hatte und gespannt auf das nächste Release wartete. Jeden Tag saß ich vor der Grafik mit den Release-kritischen-Fehlern und wartete und wartete...
Irgendwann habe ich dann Testing installiert.
Für alle debian basierten Distributionen v.a. Desktops wird es sicherlich Vorteile haben. Ich hoffe nur, dass die stabilität nicht darunter leidet.
Ein guter Anfang könnte das hier sein:
http://www.jus.uio.no/sisu/debian_constitution_v1.2/4.de.html
Insbesondere bitte ich Punkt 4.1.3 zu beachten:
"4.1 Befugnisse
Zusammen können die Entwickler
1. Den Projektleiter ernennen oder abberufen.
2. Diese Verfassung abändern, vorausgesetzt, sie stimmen dem mit einer 3:1-Mehrheit zu.
3. Jede vom Projektleiter oder einem Delegierten getroffene Entscheidung außer Kraft setzen.
4. Jede vom Technischen Ausschuss getroffene Entscheidung außer Kraft setzen, vorausgesetzt, sie stimmen dem mit einer 2:1-Mehrheit zu.
5. Nicht-technische schriftliche Richtlinien und Erklärungen herausgeben, ersetzen und zurückziehen. (...)"
Und nun ratet bitte einmal, wer bis dato nicht so wirklich in diese Entscheidung mit eingebunden wurde.
Eine interessante "Lektüre" hierzu gibt es hier:
http://lists.debian.org/debian-project/
Das Problem an dem Beschluss ist IMHO, dass er zwar im Grunde vom Vorschlag her ganz sinnvoll ist, nicht aber im Hinblick auf den Zeitpunkt des nächsten Freezes. Ein logisch denkender Mensch (das ist meine ganz persönlicche Meinung) würde einen Squeeze-Freeze für Dezember 2010 ins Auge fassen, mit einem Release ein paar Monate später in 2011.
Daran, dass man Squeeze schon im Dezember 2009 freezen möchte, sieht man IMHO den "unlogischen" Einfluss von Ubuntu.