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Thema: Stuttgarter Studenten entwickeln neuartige Musiksuchmaschine

36 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von johnsmith am Sa, 1. August 2009 um 12:54 #
versteh ich nicht
  • Score: 3 Von Blacksheep am Sa, 1. August 2009 um 12:57 #
    vielleicht läuft das Ganze auf einem Linux Server oder verwendet OpenSource Komponenten.

    Wie auch immer auf jedenfall eine interressante News Meldung.

    Score: 3 Von Neuer am Sa, 1. August 2009 um 14:38 #
    Ich verstehe das so. Studenten haben mit Staatlichen Mitteln ein Unfreies System erstellt. Vielleicht sollen wir vorschlagen, dass sie den Quellcode downloadbar machen?

    Gruss,
    Kay

    • Score: 3 Von dgf am Sa, 1. August 2009 um 15:59 #
      So wie ich das verstehe haben die das zum großen Teil in ihrer Freizeit gemacht und wurden dann später von der Uni unterstützt. Solange die Studenten keinen Vertrag mit der Uni eingegangen sind haben sie auch alle Rechte an ihren Quelltext. Ein Vertrag könnte natürlich aussehen wie "Wir unterstützen euch nur, wenn ihr das Zeug unter die GPL stellt", aber davon wurde in dieser "Produktankündigung" nichts gesagt.
      • Score: 3 Von Ralf Gens am Sa, 1. August 2009 um 17:52 #
        Ich finde, dass die Studenten so lange in Beugehaft gehalten werden sollten, bis sie den Code unter der GPL freigeben.
        Score: 3 Von Neuer am So, 2. August 2009 um 11:01 #
        Hallo,

        ich fände es natürlich, dass Staatliche Resourcen nur verwendet werden dürfen, wenn die Allgemeinheit die Sicherheit hat, dass sie den Service unabhängig fortführen kann. Das ist am besten möglich, indem die Software unter einer Freien Lizenz, und die gesammelten Daten unter der neuen Freien Datenbank Lizenz stehen.

        Sonst halt, danke, aber nein Danke.

        Ansonsten dürfen die Studenten natürlich gerne ihren eigenen Rechnerpark in Betrieb nehmen oder verclouden oder so, auf ihre Kosten.

        Als Steuerzahler fühle ich mich sonst nur ausgenutzt. Ich hoffe wir kriegen das in der Gesellschaft durchgesetzt. Der Artikel ist ein guter Anlass darauf hinzuweisen, dass diese Aufgabe besteht.

        Gruss,
        Kay

        • Score: 3 Von dgf am So, 2. August 2009 um 11:54 #
          Von uns weiß keiner wie weit die beiden durch die Uni unterstützt wird. Es kann auch nur sein, dass die zwei das später für ihren Abschluss angerechnet kriegen. Ich denke die Unterstützung der Uni wird wohl sich auf die Server und den Internetanschluss beziehen. Das kostet der Uni nicht viel und hilft den beiden enorm. Die staatliche Unterstützung sollte imho schon massiver sein um denen Vorschriften machen zu können.
          Ich finde die Wahl von Flash und dass sie den Quelltext nicht freigeben auch scheiße, aber wenn man Leuten zu viele Vorschriften macht verlieren die auch die Lust. Immerhin hat man sich überhaupt wegen Plattformunabghängigkeit Gedankten gemacht, was leider auch bei Informatikstudenten keine Selbstverständlichkeit ist.
      Score: 3 Von Fenster am Sa, 1. August 2009 um 22:14 #
      Biete den Studenten doch an ihre Studiengebuehren zu bezahlen, vielleicht gehen sie auf dein Angebot ein.
    Score: 3 Von Manuel Schneider am Mo, 3. August 2009 um 09:22 #
    Schau doch mal wer die News verfasst hat. Einer der beiden Studenten und Autoren der Software.

    Das ist eine ganz normale Pressemitteilung die an sämtliche Medien gegangen ist, die sich entfernt interessieren könnten. Ich finde es in diesem Fall gut, dass Pro-Linux die Meldung offensichtlich nicht überarbeitet und daher den Namen des Original-Autors beibehalten hat. Normalerweise recherchiert Pro-Linux selbst, schreibt auf Basis der Pressemitteilung eine eigene Meldung und schreibt dann den jeweiligen Namen des Pro-Linuxers drüber.

    In diesem Fall hat die Meldung aber eigentlich nichts verloren hier! Trotzdem fand ich den Inhalt bzw. die genannte Webseite interessant. Dass sie mit Flash funktioniert und scheinbar closed source ist, ist sehr schade. Ich weiss aber nicht inwiefern man die Player-Komponenten zuverlässig implementieren könnte ohne auf Flash zurückzugreifen.

Score: 3 Von chrm am Sa, 1. August 2009 um 12:55 #
Das ist schön, dass Martin Jakobus und Ingo Schock das Flash-Programm allen zur Verfügung stellen. Was passiert aber damit, wenn die beiden keine Lust mehr haben, es weiter zu entwickeln?

Die Frage wird erlaubt sein, schließlich macht Ihr ja gezielt Werbung dafür auf pro-linux.de
Werden zumindest die interessanten Programmteile als OSS veröffentlicht?

  • Score: 3 Von klm am Sa, 1. August 2009 um 13:19 #
    Der Artikel wurde ja offensichtlich von einem der beiden Programmentwickler verfasst.
    Da das mit OSS offensichtlich nichts zu tun hat, scheint das schon knallharte Eigenwerbung zu sein.
    Da steht auch u.a.:
    "We choose Adobe Flex as programming framework because nowadays most internet users have installed the Adobe FlashPlayer and SEMSIX should be able to run on every computer."
    Freie Software: Fehlanzeige (falls ich nichts überlesen habe).
    Score: 3 Von asdf am Sa, 1. August 2009 um 13:30 #
    Dazu enthält es noch Werbung für Youtube und gleich Bestell-Links bei Amazon. Na herrlich.
    Score: 3 Von hjb am Sa, 1. August 2009 um 13:46 #
    Es ist leider keine freie Software und die Verwendung von Flash ist für mich fragwürdig. Aber vielleicht nehmen das ein paar Kreative zum Anlass, Zusätze oder eine Alternative dazu zu entwickeln.

    Der Dienst soll dauerhaft bestehen bleiben, so die Aussage der Entwickler.

Score: 3 Von Tervel am Sa, 1. August 2009 um 13:30 #
Habe es gerade getestet und bin recht zufrieden.
Habe schon länger nach sowas gesucht.
Lob für die Hersteller!
Score: 3 Von JoeKing am Sa, 1. August 2009 um 13:41 #
Hallo!
Seit einiger Zeit werden häufiger Anwendungen entwickelt, die vollständig im Browser laufen und die nicht lokal auf dem Rechner installiert werden müssen. Das hat natürlich Vorteile...

- schnelle Nutzung ohne Installation
- kein/wenig Festplattenspeicher wird benötigt
- die Anwendung kann im Hintergrund aktualisiert werden, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt
- die Erreichbarkeit ist erhöht
- ...

...aber auch Nachteile...

- Performance in der Regel schlechter als bei nativen Anwendungen
- bei langsamer Netzanbindung ggf. längere Wartezeiten
- Möglichkeiten der Anwendung eingeschränkt, da an Browser- bzw. Flashfunktionen gebunden
- in den meisten Fällen sind Plugins wie Flash o.a. erforderlich
- keine Integration der Anwendung in die Desktop-Umgebung
- Netzanbindung erforderlich*
- ...

* wenn die Anwendung sowieso zwingend eine Netzanbindung erfordert, erübrigt sich dieser Punkt natürlich

Ich würde mal gerne Meinungen zum Thema in Erfahrung bringen. Fallen euch weitere Gründe ein, die für oder gegen das ein oder andere Sprechen? Was würdet Ihr bevorzugen? Als Nutzer oder Entwickler?

  • Score: 3 Von chrm am Sa, 1. August 2009 um 14:09 #
    Ein Reisennachteil ist natürlich die Hersteller-Abhängigkeit. Wenn eine Web-App jetzt auch noch ein eigenes Profil verwaltet - welches seit Jahren gewachsen ist - und dann von einem Tag auf den anderen verschwindet, ist das sicher sehr unangenehm.

    Als Entwickler muss man erstmal die nötige Bandbreite zur Verfügung haben, um eine beliebte Web-App zu betreiben. Die zwei Kollegen hier schweigen sich zB. aus, ob die finanzielle Grundlage für einen langfristigen Betrieb existiert.

    • Score: 3 Von frevler am Sa, 1. August 2009 um 14:26 #
      Auch wenn das eine andere Art "Webapp" ist: Den Wordpress-Ansatz finde ich ganz gut: Man kann entweder deren Infrastruktur nutzen, also dort einen Blog betreiben, oder sich die Software herunterladen und auf einem eigenen Server laufen lassen. Wenn es sich also für die Betreiber nicht mehr rechnet, ist zwar der kostenlose Hostingservice dahin, jedoch kann jeder, der eine wirtschaftlich tragfähige Lösung parat hat, das Konzept weiterentwickeln; die in das Projekt eingeflossene Arbeit bleibt erhalten. Man muss also unterscheiden: Was ist das eigentlich wertvolle – die Software oder der Service (Wartung, Marketing, Bekanntheitsgrad, Infrastruktur)? Man kann das nicht festmachen an Webapplikaiton oder Nicht-Webapplikation.
      Score: 3 Von me am Sa, 1. August 2009 um 14:42 #
      Die Bandbreite ist doch hier minimal. Der search-request wird an den Server geschickt, der schickt irgendwas strukturiertes zurück und das wars. Das Flash an sich wird unter einem 1MB sein, der Traffic minimal. Die Lieder an sich werden direkt von den jeweiligen Servern abgespielt.
Score: 3 Von Lord Homer am So, 2. August 2009 um 08:58 #
Ich finde den Blick über den Tellerrand auch für eine Linux Newsseite wichtig. Das schätze ich auch an PL so.

Jetzt werde ich mal semsix auf Herz und Nieren prüfen.

Score: 3 Von SailorMoon am So, 2. August 2009 um 09:54 #
Ich frage mich, wie legal das Angebot ist.

In Schweden wurden die Betreiber von The Pirate Bay zu Gefängnisstrafen und Millionensummen Schadenersatz verknackt. SENSIX ist wie Pirate Bay eine Suchmaschine für kostenlos herunterladbare Musik im Internet - ob der Benutzer die gefundenen Songs dann tatsächlich anhört/herunter lädt, befindet sich außerhalb der Kontrolle und des Einflußbereichs der Suchmaschinenbetreiber. Sowohl SENSIX wie auch Pirate Bay halten selber keine Kopien von Musikstücken vor.

Der eine Unterschied besteht darin, dass SENSIX auf das Angebot großer Anbieter wie YouTube verlinkt, an die man sich bei rechtlichen Streitfällen wenden kann und die gelegentlich sogar einen Song aus ihrem Angebot löschen. Pirate Bay liefert dagegen Fundstellen in einem dezentralen Peer-to-Peer Netzwerk, für das es keine zentrale Anlaufstelle gibt. Der andere Unterschied ist, dass die Klangqualität in Videoportalen bisher noch sehr zu wüschen übrig läßt und die Musiktitel daher kaum als digitale Kopie der Originaltonträger angesehen werden können. Aber das kann YouTube und Co. jederzeit ändern, ohne Absprache mit SENSIX.

Nur damit das jeztz keiner falsch versteht: ich bin GEGEN die Verurteilung der Pirate Bay Betreiber und halte den Prozess und das Urteil für rein politisch.

  • Score: 3 Von Kinch am So, 2. August 2009 um 11:21 #
    Musik-Suchmaschinen gibt es schon seit längerem, zum Beispiel skreemr.com. Bezüglich der Legalität bin ich mir auch ziemlich unsicher, aber die Frage konnte noch keiner richtig beantworten.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass das legal ist. Die Downloadquelle ist imho nicht offensichtlich rechtswidrig für den Benutzer und die Suchmaschine hat keinen Einfluss daran, ob die Quellen legal sind oder nicht. Da es ein reiner Download ist, gibt es auch nicht die Probleme, dass jeder Downloader auch ein Peer in einem Netz ist, wie bei P2P. Der Upload ist einzig auf der Seite des Anbieters des Musikstücks und an ihn müssen sich die Rechteverwerter wenden. Hinzu kommt, dass mir auch noch kein Fall einer Anzeige gegen eine Musik-Suchmaschine, oder einen Benutzer bekannt wurde. Liegt vielleicht aber auch an deren geringen Bedeutung im Verlgiech zum File-Sharing.

    Score: 3 Von as am Mo, 3. August 2009 um 08:35 #
    Hi,

    hat SENSIX auch eine Filterfunktion? Also sowas mit dem Vater Staat unliebsame Musik rausfiltern kann?

    Gruß
    As

Score: 3 Von mmmmmbooooo am Mo, 3. August 2009 um 07:49 #
Was hat das bei Pro-Linux zu suchen? Seit wann ist Flash ein offener Standard welcher eine Implementierung unter Linux weitreichend möglich macht?
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