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Thema: freiesMagazin 08/2009 erschienen

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Von Jörg Zweier am Mo, 3. August 2009 um 12:03 #
Auch, wenn ich nur selten dazu komme, das Magazin zu lesen, bin ich immer wieder davon beeindruckt, mit was für einer Qualität und Genauigkeit solche Projekte geführt werden. Daher auch von mir ein herzliches Dankeschön.

Das Design machte beim Durchblättern einen sehr guten Eindruck. Besonders die Screenshots waren eindrucksvoll präsentiert. Die dargestellten Inhalte - ich möchte auch nicht groß drum herum reden - sie waren schlichtweg atemberaubend!

Für die Zukunft gebe ich euch noch drei kurze Ratschläge:
* Bitte mehr Hochglanzaufnahmen, die über die ganze Seite skaliert werden und somit also als Hintergrund agiern.
* Aber wohl viel wichtiger ist: Unbedingt weniger Text! Ein, zwei Sätze je Doppelseite sind vollkommen ausreichend.
* Editorial ist m.E. noch akzeptabel, aber die Leserbriefe liest sowieso niemand. Nehmt die lieber raus. Die Distributionsnews sind vom Konzept her ganz nett, aber im Ernst: Wen interessieren denn bitte Distributionen wie Ubuntu, wo man schon beim Lesen des Namens die Augen zucken, ganz zu schweige von den lieblos gewählten Farben, die bei mir immer Erinnerungen an ein nicht-kommerzielles Geschäft wecken, bei dem die Farbe "braun" ebenfalls im Mittelpunkt des Geschehens steht, der Anlass aber von Computer-ferner Natur ist, wobei eine Ausnahme die neuste Modeerscheinung E-Book-Geräte darstellen könnte, welche neuerdings an diesem Ort als Zeitungsersatz aufgrund Hygienevorkehrungen dient.

Verfolgt ihr diese drei Vorschläge, schafft ihr auch den kommerziellen Durchbruch unter Computerbild-Lesern. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich habe Jahre lang die Produktlinie von hoch-professionellen Magazinen wie Die Bunte und InTouch beobachtet.

Ich würde allerdings einen Fork mit dem Namen "Linux BILD(er)" mit dem innovativen Slogan "BILD dir dein Linux" empfehlen. Das macht einen besseren Eindruck, wenn die Leser aus anonymen Quellen erfahren, dass es noch eine Welt hinter der Oberfläche gibt, die Insider auch "Kommandozeile" nennen. Auf der letzten Seite sollte es wie gehabt ein Preview auf die nächste Ausgabe geben. Zur Einführung in die Kommandozeilenwelt wäre Folgende Schlagzeile empfehlenswert: "Warum das Eintippen von "sudo rm -rf /" mit gefolgtem Enter in System -> Konsole Wunder bewirkt." Das weckt sicherlich Interesse bei der werten Leserschaft. Vergesst bloß nicht, die 100 hochgeheimen und garantiert verbotenen Befehle zu erwähnen, um nicht eure Leser zu enttäuschen.

Ihr müsst den Fokus auf Qualität statt Quantität legen. Was würdet ihr eher bevorzugen? Einen 200 Wörter Text oder eher ein beidseitiges Hochglanzscreenshot mit einer Headline von ~15 Wörtern. Natürlich Letzteres. Ganz klar.

Ich spreche nicht nur für mich, sondern für die Allgemeinheit, wenn ich feststelle, dass ein einziges Screenshot von KDE mehr als 1000 Worte über GNOME sagt.

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